Flüchtlinge in Europa

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    • Jaja. Der Afrikanische Ausbreitungstyp. Die pimpern einfach zu viel. Daran wird's liegen.

      Überbevölkerung ist natürlich ein Problem. Aber bei weitem nicht das Einzige. Ist aber auch einfacher den Finger auf die mit den Problemen zu zeigen als die eigene Verantwortung anzunehmen.

      Tanz allein
      auf der Couch
      zu dem Thema von Tetris.
    • Hab grad wieder mal richtig Spass beim Lesen :D ... denn wenn man bei ihr genau liest und zuhört, auch zwischen den Zeilen - auch diesmal wieder sagt sie was Vernünftiges. Gut, es ist die WELT, die aus ner Diskussionsrunde ne komprimiert passende Überschrift bastelt. Und sie meint damit viel mehr, als abgedruckt, auch nicht Abgedrucktes.

      "Die Menschen haben einen Anspruch darauf, dass der Staat sie vor Dumpingkonkurrenz schützt" = Weil so dieses assoziale Gebahren von niemals satt werdenden Konzernjunkies, von Lohntricksern und Mindestlohnaushöhlern, von Jobcentern nebst Weiterbildungsunternehmen im Hintergrund niemals aufhört, sondern bis zum Erbrechen weitergeht. Und weil damit Billiglöhne noch billiger und Arbeitsverträge noch unberechenbarer werden. Oder ums mal mit anderen, leider nach wie vor omnipräsenten Worten zu sagen: Waaaas, du wagst es, hier die Unternehmsziele und Arbeitsplätze zu gefährden und eine Lohnanpassung zu fordern? Kannste haben, ab nächsten Monat weniger Stunden und wenn du's nicht machst, draussen warten genug von anderswo.

      "Aber Arbeitsmigration ist ein Problem, gerade im Niedriglohnsektor" = siehe oben

      "Die konzerngesteuerte Globalisierung nützt in den Industrieländern vor allem den Eliten – die große Mehrheit ist der Verlierer." = Das ist nach wie vor ihr Hauptantrieb und genau das meint sie auch beim Thema Arbeitsmigration. Wenn sie nebenbei davon spricht, dass dadurch auch die jeweiligen Herkunftsländer große Nachteile erleiden...sie spricht den Staat und ihre Vertreter damit an, also auch die Politik und ihre jeweiligen Handlungsreisenden. Solange nicht schon im eigenen Land der elitären und ungezügelten Fresssucht auf Kosten der Mehrheit Einhalt geboten wird, solange wird sich auch anderswo nichts ändern.
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft
    • Sorry aber ich halte Überbevölkerung für ein sehr ernstes Problem und eine wesentliche Ursache für Hunger und Armut. Da werden ohne Verstand massenhaft Kinder in die Welt gesetzt, ohne dass man im entferntesten für alle Sorgen kann. Es macht einen gewaltigen Unterschied ob man zwei oder fünf oder gar acht Blagen versorgen muss. Das kann nicht funktionieren und tut es auch nicht. Kein Land der Welt könnte genug Jobs für alle schaffen oder die Infrastruktur mitwachsen lassen. Bei dem Bevölkerungswachstum wird es von Jahr zu Jahr noch schwieriger, bis es irgendwann knallt. Selbst wenn man 100 mio Afrikaner in Europa aufnehmen würde, wäre binnen 4 Jahren diese Zahl nachgewachsen. Das Problem kann nur und muss in Afrika gelöst werden.
      Das Problem hat Afrika nicht exklusiv, die Situation in Südasien und Mittelamerika ist ähnlich. Selbst in Europa gab es eine Phase enormen Bevölkerungswachstums mit all den verbundenen Problemen und Bildung von Elendsvierteln in Städten. Man kann eine recht simple Formel aufmachen: weniger Kinder = mehr Wohlstand.
      Man kann dazu die eigene Familiengeschichte erforschen und die Großeltern fragen, die oft viele Geschwister hatten. Das war alles andere als Wohlstand, man war meist froh, wenn man genug zu Essen hatte und selbst das Essen war oft schlecht, an Urlaub oder neue Kleidung gar nicht zu denken. Das war der Normalfall, die Mittelschicht.
      :ossi: Und jetzt bitte noch: Hornberger ganz raus!
    • Exil Piemont schrieb:

      Sorry aber ich halte Überbevölkerung für ein sehr ernstes Problem und eine wesentliche Ursache für Hunger und Armut. Da werden ohne Verstand massenhaft Kinder in die Welt gesetzt, ohne dass man im entferntesten für alle Sorgen kann.
      Ist es auch.

      @Schmiddie
      Hat doch niemand gesagt, dass es das einzige Problem ist. Aber es gehört zu den ganz großen, welches gelöst werden muss. Ansonsten wird man sich stets nur im Kreis drehen. Die Gloria braucht's da nicht, aber gelöst werden muss es.
      :rfc: Ignore The Nonsense, The Irrelevant & The Noise :rfc:
    • Überbevölkerung wäre total nebensächlich wenn die Ressourcen gerechter verteilt würden. In Deutschland wird jeden Tag so viel Essen weggeschmissen dass man ganz Afrika damit ernähren könnte. Das sagt doch schon alles. Gleichzeitig haben die Leute hier auch oftmals nix zu fressen. Fragt sich nur sowas möglich sein kann..
    • Bilal83 schrieb:

      Ja weil das Unsinn ist. Man löst die Probleme der Deutschen nicht indem man sie vor der restlichen Welt isoliert.
      Wie du bei einer der größten Exportnationen der Welt eine Isolationslage herbeiphantasieren willst, wird wohl dein Geheimnis bleiben.
      Es geht doch darum, einen sowieso schon schwierigen Sektor nicht noch zusätzlich durch eine nicht absehbare Zahl von Unausgebildeten zu belasten. Da hat Frau Wagenknecht nun mal recht und ich sehe auch keine Partei außer den Grünen, die dermaßen weltfremd wäre, ihr da zu widersprechen.
      Schere Stein Papier
    • Bilal83 schrieb:

      Überbevölkerung wäre total nebensächlich wenn die Ressourcen gerechter verteilt würden. In Deutschland wird jeden Tag so viel Essen weggeschmissen dass man ganz Afrika damit ernähren könnte. Das sagt doch schon alles. Gleichzeitig haben die Leute hier auch oftmals nix zu fressen. Fragt sich nur sowas möglich sein kann..
      Afrika muss sich selbst versorgen können!!!! Das wäre ganz ganz wichtig und darf nicht von Almosen abhängig sein.

      Aber auch daran hängt eine riesige Hilfsindustrie, die gar kein Interesse hat, das die Menschen unabhängig werden.

      Geburtenkontrolle, Bildung und Unabhängigkeit.


      Und Schmiddie, deine Reaktion darauf spricht auch wieder einmal Bände. Negieren von Problemen und ins Lächerliche ziehen.
      Aber Fehler macht bei dir nur „der Westen“.
      FCB

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von michl1976 ()

    • Es sagt auch keiner dass noch mehr kommen sollen. Aber was Frau Wagenknecht macht ist einfach unglaubwürdiges Gelaber das 5 Jahre zu spät kommt um ihre Abgehängten-Wähler wieder einzufangen. Lachhaft.

      Und zu Afrika, ja und nein. Ohne "den Westen" wäre die Situation vielerorts besser gerade was die Selbstversorgung angeht. Die Hilfeindustrie kommt ja auch "von uns". Das wurde hier alles schon 1000mal durchgekaut. Aber ich stimme dir zu dass es nicht die Lösung ist das alle zu uns kommen. Das hat aber auch außer manchen Grünen noch nie irgendwer gesagt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bilal83 ()

    • Bilal83 schrieb:

      Überbevölkerung wäre total nebensächlich wenn die Ressourcen gerechter verteilt würden. In Deutschland wird jeden Tag so viel Essen weggeschmissen dass man ganz Afrika damit ernähren könnte. Das sagt doch schon alles. Gleichzeitig haben die Leute hier auch oftmals nix zu fressen. Fragt sich nur sowas möglich sein kann..
      Was für ein Blödsinn... :ohmei:

      In Deutschland (82 Mio. Einwohner) werden genug Lebensmittel weggeschmissen, um ganz Afrika (1,3 Mrd. Einwohner) zu ernähren.... Aha!
      Dass allen Ernstes heutzutage solche Diskussionen über "Lebensmittelverteilung" geführt werden (und solche Zusammenhänge werden ja durchaus auch von politischen Parteien und Institutionen konstruiert), zeigt einfach nur die Infantilisierung politischer Diskussionen.
      "Junge, iss deinen Eintopf auf, in Afrika hungern Kinder"...
      Und zu den angeblich Hungernden Menschen in Deutschland würde ich auch gerne mal belastbare medizine Statistiken sehen. Ich bezweifle mal ganz stark, dass es hier in erwähnenswertem Ausmaße Mangelerkrankungen gibt! Das Ganze dürfte nicht mehr als ein urbaner Mythos der politischen Linken sein!
    • Meine Satire scheint für dich immerhin wichtig genug zu sein um mehrere Zeilen zu schreiben.
      Natürlich ist das Ganze überspitzt formuliert aber es hat einen wahren Kern und das weißt du auch.
      Das man sich im Westen immer unschuldig sieht hat ja auch Tradition. Die Sklaven waren ja auch selber Schuld und die Nazis hat damals auch keiner gewählt.
    • Der urbane Mythos der Linken: Ernährungsarmut in Deutschland

      FIAN schrieb:

      (...) Zu den besonders betroffenen Gruppen gehören Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen müssen, aber auch Flüchtlinge und ältere Menschen in Pflegeheimen. In einer viel beachteten Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund aus dem Jahr 2007 wurde nachgewiesen, dass die Sozialleistungen für Kinder aus einkommensarmen Familien für eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht ausreichen; selbst dann nicht, wenn die Eltern in Discountern und Supermärkten sorgfältig die Preise vergleichen. (...)

      Aber ist wahrscheinlich wieder nur Lobby-Gewäsch. :schulterzucken:

      Manchmal frage ich mich echt, wie manche Leute etwas bezweifeln, nur weil sie es selbst offensichtlich noch nie am eigenen Leibe erfahren mussten.
    • Björn1992 schrieb:

      Der urbane Mythos der Linken: Ernährungsarmut in Deutschland

      FIAN schrieb:

      (...) Zu den besonders betroffenen Gruppen gehören Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen müssen, aber auch Flüchtlinge und ältere Menschen in Pflegeheimen. In einer viel beachteten Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund aus dem Jahr 2007 wurde nachgewiesen, dass die Sozialleistungen für Kinder aus einkommensarmen Familien für eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht ausreichen; selbst dann nicht, wenn die Eltern in Discountern und Supermärkten sorgfältig die Preise vergleichen. (...)
      Aber ist wahrscheinlich wieder nur Lobby-Gewäsch. :schulterzucken:

      Manchmal frage ich mich echt, wie manche Leute etwas bezweifeln, nur weil sie es selbst offensichtlich noch nie am eigenen Leibe erfahren mussten.
      Das Ganze ist bezieht sich auf eine Arbeit von 2007: Das ist schon sehr lange her und die Kinder von damals sind es heute vielfach nicht mehr.
      Sollte die Problematik tatsächlich so wie dargestellt sein, dass eine aureichend ausgewogene Ernährung mit dem ALG2-Regelsatz nicht möglich (gewesen) wäre, so hätte es doch inzwischen medizinische Studien und Statistiken geben müssen, die dies belegen! Wo sind die?
      Sich da nur auf eine Organisation zu berufen, denen eine Überdramatisierung der Situation nicht ungelegen sein dürfte, halte ich in der Tat für etwas dünn...
    • Da muss man sich nicht auf irgendwelche Studien belegen schau doch einfach mal auf die Straße wie die Leute aussehen. Entweder wie Crack Junkies oder fett wie sau. Das sind die armen in Deutschland. Gesund ist beides nicht.
    • Wie kann man nur so anmaßend, so blind, so taub und so ignorant durchs Leben laufen? Mir sollen beide Hände abfaulen, wenn ich jemals diese Ehre und Würde hinter mir lass. Mit Verlaub - ich bin echt geschockt, dass man mit nem Blick auf diese Gesellschaft und diese bewußt und mit aller Vehemenz auseinandergetriebene Schere allen Ernstes so argumentieren kann. Das können für mich nur Befürworter des Ganzen. Schönen Samstag noch. :admin: :shock2: :(
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft
    • Die Menschheit ist aktuell technisch in der Lage,ca. 10 Mrd. Menschen auf diesem Planeten zu versorgen.Es wäre also theoretisch kein Problem,den Hunger zu bekämpfen.
      Das daran aber sehr viele kein Interesse haben,ist auch kein Geheimnis.
      Natürlich sollte man den Menschen in Afrika eher helfen,sich dauerhaft selber versorgen zu können,statt ihnen einfach nur Hilfsgüter zu schicken,aber man sollte sich evtl. einfach mal die Flora und Fauna auf dem Kontinent anschauen.
      Gefühlte 70 % des Kontinents bestehen aus Wüste oder kaum nutzbarer Steppe. Da ist es schlichtweg schwer bis unmöglich,alle dort lebenden Menschen ausreichend und ausgewogen zu versorgen.
    • FSVler schrieb:

      Gefühlte 70 % des Kontinents bestehen aus Wüste oder kaum nutzbarer Steppe. Da ist es schlichtweg schwer bis unmöglich,alle dort lebenden Menschen ausreichend und ausgewogen zu versorgen.
      Gefühlte Werte helfen nicht weiter. Dort wo wirklich Wüste ist, leben eh kaum Menschen. Afrika verfügt auch über sehr viel fruchtbaren Boden. Und ein Großteil des Kontinents liegt sogar in einer Klimazone, in der zwei Ernten pro Jahr möglich sind.
      Ein Verein ohne Kurve ist auch mit Titeln wenig wert.
    • Neu

      Nchdem hier ja zuletzt vermehrt über Afrika und Fluchtursachen diskutiert wurde, hier ein Beitrag, der sich sehr kritisch mit staatlichen Entwicklungshilfen, aber auch mit der These von der "Ausbeutung" afrikanischer Länder auseinandersetzt.
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