Laberfred aus Elbflorenz - wenns sein muß auch für auswärtsche Fans...Teil 8

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    • Ohhh ja, das war'n würdiges Abendspiel, in dem aber auch alles drin war. Und selbst von Ronaldo kann man als Typ und mit seinem Gehabe halten, was man will. Und er verdient ja auch nicht nur selbst ordentlich, sondern genauso andere an ihm. Ein begnadeter Fußballer, auch heute wieder.
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft
    • Muahahaha - ich komm grad ausm Garten wieder heemä. War'n geiler Tag zwischen Unkraut, Erd-, Johannis- und Jochelbeeren und überall um einen rum diese summenden dynamischen Gesellen mit ihren gelben Beuteln an den Armen. :D

      Nebenbei lief im Radio das Island-Spiel und paar Parzellen weiter hatte ein eigentlich Himmelblauer seinen Garten mit ner argentinischen Fahne und sich selbst mit nem Messi-Trikot dekoriert. Da wir quasi Sicht- und Hörkontakt übern Zaun haben und meine Sympathien eh klar waren...also da habsch so gegen 16:45 Uhr meine dynamische Basecap offgesetzt, mein Beil in die Hand genommen und zu ihm rüber gerufen "Du horche ma!" Er hatte grad ne Hülse im Anschlag "Ja, was haste denne?" Ich reiß das Beil nach oben und bläk zu ihm rüber :nobbi: "Hu, Hu, Hu...", gefolgt von :vorbild: . Der Rest war Gelächter rund um den Amselweg. Also bis auf einen. ;D
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    • Vorletztes Wochenende war in DD mal wieder Museumsnacht und nach Jahren nahm ich mal wieder teil. Den besten Eindruck machte dabei, sehr überraschend für mich, das Schulmuseum. Das WIE hat mich dort dabei besonders begeistert. Für den Kamerad @SGD-Herzblut erzähle ich dazu mal mehr.

      Das Museum präsentiert sich mit entsprechender Einrichtung, Ausstellungsgegenständen, Erlebnisberichten und Erläuterungen zu den jeweiligen Lehransätzen auf 4 Epochen: Kaiserzeit, Weimarer Republik, NS-Zeit, DDR. Im Zimmer der Kaiserzeit wurden halbstündige "Unterrichtsstunden" abgehalten und dor Herzblut wäre dort sooooowas von seinem Element gewesen. Die "Fräulein Lehrerin" läutete stilecht die Stunde mit Handglocke ein. Sie durfte nur im Stehen angesprochen werden, ansonsten kerzengerade in der Schulbank sitzen, selbst das Nehmen, beschriften, saubermachen und weglegen der Schiefertafel durfte nur auf Kommando geschehen. Der Jungspund, der der Kaiser Wilhelm II. nicht kannte, wurde mit "Verneigen Sie sich vor Ihrem Kaiser" (Bild) mit 5 Rohrstock-Schlägen "bestraft" (in die Luft hinter den Hintern). Die kleinen Jungs und Mädels, von denen überraschend viele da waren, mussten sich nen Matrosenkragen oder die Schürze überziehen ... Klasse. Richtig gut gemacht.

      Zudem galt es für jedes Klassenzimmer Fragen zu beantworten, die am Ende auch mit einem kleinen Preis belohnt wurden (in meinem Fall ein Multitool). Und hier kommt nun die Herausforderung für dich, Genosse Herzblut, lösen ohne im Indernetz nachgucken zu müssen:

      Kaiserzeit:
      - Nenne ein typisches Kleidungsstück für Mädchen in der Schule zur Kaiserzeit.
      - Worin unterschieden sich die Schulranzen von Mädchen und Jungen?
      - Wie kam die Schultasche zu der Bezeichnung "Ranzen"?

      Reformzeit/Weimarer Republik:
      - Mit welchem Land gab es an sächsische Schulen jener Zeit mit Partnerschulen den Meisten Schüleraustausch (gemeint ist außerhalb des deutschen Reiches)?
      - Wie lautet der lateinische Begriff für die gemeinsame Unterrichtung von Jungen und Mädchen?
      - Wie viele Jahrgänge (Jahrgangsstufen) von Schülern/-innen konnten in einer "Klasse" bzw. Gruppe an einer "Versuchsschule" der Reformzeit sein?

      NS-Zeit:
      - Nenne 2 Aufgabenbereiche für Frauen im Nationalsolzialismus gemäß des gelehrten Frauenbildes dieser Zeit.
      - Nenne je eine Jugendorganisation für Mädchen und Jungen in der NS-Zeit.

      DDR-Zeit:
      - Wann und in welchem Gesetz der Sowjetischen Besatzungszone wurde die gemeinsame Unterrichtung von Mädchen und Jungen festgelegt?
      - Ab wann wurde die gemeinsame Unterrichtung fon Jungen und Mädchen in den alten Bundesländern zum Standard?
      - Welche Ausnahme von der germeinsamen Unterrichtung von Mädchen und Jungen gab es in der Schule der DDR ab 1978?
      Ehre! Stärke! Dynamo!
      - SG Dynamo Dresden -
    • Da macht'mor gemütlich Frühstück, guckt nähmbei och ma hior rein - und dann fällt dior vor Schreck 's Heidelbeermarmeladnbrodl aus dor Gusche un off de Dischdägge. Cerby, jetz haste mich awor ins Schwitzen gebracht! :schwitz:

      Dor Schöölor Herzblut meldet sich sich artig, tritt aus dor Bank und gibt mit den Händen an der Hosennaht seine ausm Gehirne gekramten Antworten zum Besten:

      Zur Kaiserzeit

      - Nenne ein typisches Kleidungsstück für Mädchen in der Schule zur Kaiserzeit. Antwort: Schürze

      - Worin unterschieden sich die Schulranzen von Mädchen und Jungen? Antwort: Beim Mädchen geht der Ranzendeckel in Etwa bis zur Hälfte, beim Jungen bedeckt er das gesamte Vorderteil des Schulranzens (Wir hatten ja schon immer die größere Klappe, als die Mädels :D )

      - Wie kam die Schultasche zu der Bezeichnung "Ranzen"? Antwort: Der Ranzen is der dicke Bauch des Schülers, nur halt aufm Rücken

      Zur Reformzeit/Weimarer Republik

      - Mit welchem Land gab es an sächsische Schulen jener Zeit mit Partnerschulen den Meisten Schüleraustausch (gemeint ist außerhalb des deutschen Reiches)? Antwort: Boah, keene Ahnung, Herr Lehror Cerby...irgendwas Nördliches vielleicht, Schweden, Norwegen, Dänemark?

      - Wie lautet der lateinische Begriff für die gemeinsame Unterrichtung von Jungen und Mädchen? Antwort: Das weeß'sch nu widdor, das is de Koedukation/Coedukation

      - Wie viele Jahrgänge (Jahrgangsstufen) von Schülern/-innen konnten in einer "Klasse" bzw. Gruppe an einer "Versuchsschule" der Reformzeit sein? Antwort: Da kann ich ohne zu recherchieren nur raten, womöglich 4? Vermute, das war regional unterschiedlich.

      NS-Zeit

      - Nenne 2 Aufgabenbereiche für Frauen im Nationalsolzialismus gemäß des gelehrten Frauenbildes dieser Zeit. Antwort: Das waren die Haushaltführung und Kindererziehung

      - Nenne je eine Jugendorganisation für Mädchen und Jungen in der NS-Zeit. Antwort: Mädchen - Jungmädelbund, die Älteren dann im BdM und die Jungen - Jungvolk (Pimpfe), später die HJ

      DDR-Zeit

      - Wann und in welchem Gesetz der Sowjetischen Besatzungszone wurde die gemeinsame Unterrichtung von Mädchen und Jungen festgelegt? Antwort: Das müsste meines Wissens das Demokratisierungsgesetz der Schule in Deutschland (oder im Wortlaut so ähnlich) gewesen sein. Da bereits ab 1. Oktober '45 wieder die Schulpflicht bestand und für derartige Dinge noch keine Zeit war, müsste das Gesetz dann irgendwann 1946 erlassen worden sein.

      - Ab wann wurde die gemeinsame Unterrichtung fon Jungen und Mädchen in den alten Bundesländern zum Standard? Antwort: Kann ich nicht genau sagen, war in manchen Bundesländern dort unterschiedlich. Körperliche Züchtigung gabs in Bayern nebenbei noch bis in die 70er Jahre.

      - Welche Ausnahme von der germeinsamen Unterrichtung von Mädchen und Jungen gab es in der Schule der DDR ab 1978? Antwort: Da tipp ich doch mal auf die vormilitiärische Ausbildung, habsch selbst ja miterlebt. Theorie für Mädchen und Jungs zusammen, Praxis dann getrennt und mit unterschiedlichen "Übungen", brrrr! :schreck:

      Noch was zur Kaiserzeit, Herr Lehror Cerby - überall wärd fälschlicherweise rumerzählt, dass unsre Vorfahren in Saggsn dem Kaiser in dor Schule gehuldichd ham. Das stimmt so nich ganz, mior hattn ja unsorn Geenich. Und wie mir viele alte Leutchen aus ihren Offzeichnungen und Bildorn berichteten, hing bei uns meist de Geenichin als sowas wie ne Bildungsministerin in dän Schulstubn. Un där hamse gärne gehuldichd!

      Mal im Ernst: Ich hatte schon so einige kontroverse Diskussionen mit Besuchern, die auch bei euch im Schulmuseum schon waren. Das Schulmuseum in Dresden beruft sich mit seinem Ansatz zum nicht unerheblichen Teil auf Recherche-Quellen aus den Altbundesländern, was die Kaiserzeit, aber auch was die sächsische/DDR-Geschichte angeht. Das verklärt meiner Meinung auch mitunter die Realität, die Besucher nehmens dann als einzige Wahrheit (auch im Internetauftritt) so hin. Die körperliche Züchtigung fand so z.B. in großen Teilen Sachsen meist nur durch Rohrstockhiebe auf die Handfläche (innen oder außen) statt und selbst die Anzahl war dem Lehrer vorgeschrieben. Oder in diesen Wessi-Schulbüchern wird auch unseren Viertklässlern bis heute weißgemacht, dass es vor 100 Jahren noch Eselsbänke als Bestrafung gab, auch schlichtweg falsch, die gabs vor 200-300 Jahren.

      So, dor Schöölor Herzblut, macht jetz Bausä und wartet off seine Zensur...und wenns dor Herr Lehror ni sieht, brauch er dann erschtma was Hochprozent'sches. Abor nur ein kleines Schlööckchen! :klatsch: :bierkruege:
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    • Was das Ganze zu ner ober-überpeinlichen Nummer für diesen Herrn Siemon macht:
      Er mischt sich so a) in die sportlichen Dinge und existentielle Belange des Vereins (Geschäftsstelle, Mitgliederbetreuung usw.) mit ein, obwohl er davon nicht die geringste Ahnung hat. Er vergrault mit diesem Machtmissbrauch b) sowohl die jetzt bitter nötigen Fans, die Medienvertreter und auch im Fall von Herrn Bauch (community4you-Chef) einen der wichtigsten Sponsoren der letzten Jahre. Und er hat c) trotz des Insolvenzrechts noch nichtmal das Recht, derartige Stadionverbote zu initiieren oder gar auszusprechen - das Stadion gehört zu 100% der städtischen Wohnungsgesellschaft GGG, das Trainingsgelände am alten Thälmannstadion der Stadt. Wenn, dann müssten die irgendwem den Stuhl vor die Türe stellen. Ein abgekartetes und durchsichtiges Spiel aus ner unvermuteten Richtung, in deren echten Fanlager sagen wir mal köchelts so langsam...also ehrlich - Otto reloaded!
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    • Dann schreiten wir doch mal zur Auswertungstat:

      SGD-Herzblut schrieb:

      Zur Kaiserzeit
      - Nenne ein typisches Kleidungsstück für Mädchen in der Schule zur Kaiserzeit. Antwort: Schürze - Korrekt.
      - Worin unterschieden sich die Schulranzen von Mädchen und Jungen? Antwort: Beim Mädchen geht der Ranzendeckel in Etwa bis zur Hälfte, beim Jungen bedeckt er das gesamte Vorderteil des Schulranzens (Wir hatten ja schon immer die größere Klappe, als die Mädels :D ) - Korrekt und Korrekt.
      - Wie kam die Schultasche zu der Bezeichnung "Ranzen"? Antwort: Der Ranzen is der dicke Bauch des Schülers, nur halt aufm Rücken - Falsch. Das Leder der Schultasche war/ist aus dem ebenfalls "Ranzen" genannten Teil des Leders vom Schwein.

      Zur Reformzeit/Weimarer Republik
      - Mit welchem Land gab es an sächsische Schulen jener Zeit mit Partnerschulen den Meisten Schüleraustausch (gemeint ist außerhalb des deutschen Reiches)? Antwort: Boah, keene Ahnung, Herr Lehror Cerby...irgendwas Nördliches vielleicht, Schweden, Norwegen, Dänemark? - Falsch. Österreich.
      - Wie lautet der lateinische Begriff für die gemeinsame Unterrichtung von Jungen und Mädchen? Antwort: Das weeß'sch nu widdor, das is de Koedukation/Coedukation - Korrekt.
      - Wie viele Jahrgänge (Jahrgangsstufen) von Schülern/-innen konnten in einer "Klasse" bzw. Gruppe an einer "Versuchsschule" der Reformzeit sein? Antwort: Da kann ich ohne zu recherchieren nur raten, womöglich 4? Vermute, das war regional unterschiedlich. - Falsch, die korrekte Antwort wäre wohl "Alle", also 8-10, je nachdem wie viele Jahrgangsstufen die Schule hatte. Die damaligen "Versuchsschulen" waren das, aus was später Montessori und sowas hervorging. Seinen Namen tanzen können usw..

      NS-Zeit
      - Nenne 2 Aufgabenbereiche für Frauen im Nationalsolzialismus gemäß des gelehrten Frauenbildes dieser Zeit. Antwort: Das waren die Haushaltführung und Kindererziehung - Korrekt und Korrekt
      - Nenne je eine Jugendorganisation für Mädchen und Jungen in der NS-Zeit. Antwort: Mädchen - Jungmädelbund, die Älteren dann im BdM und die Jungen - Jungvolk (Pimpfe), später die HJ - Korrekt und Korrekt.

      DDR-Zeit
      - Wann und in welchem Gesetz der Sowjetischen Besatzungszone wurde die gemeinsame Unterrichtung von Mädchen und Jungen festgelegt? Antwort: Das müsste meines Wissens das Demokratisierungsgesetz der Schule in Deutschland (oder im Wortlaut so ähnlich) gewesen sein. Da bereits ab 1. Oktober '45 wieder die Schulpflicht bestand und für derartige Dinge noch keine Zeit war, müsste das Gesetz dann irgendwann 1946 erlassen worden sein. - Korrekt. 1946, Gesetz zur Demokratisierung der deutschen Schule
      - Ab wann wurde die gemeinsame Unterrichtung fon Jungen und Mädchen in den alten Bundesländern zum Standard? Antwort: Kann ich nicht genau sagen, war in manchen Bundesländern dort unterschiedlich. Körperliche Züchtigung gabs in Bayern nebenbei noch bis in die 70er Jahre. - zwar rumgeeiert, aber Korrekt. 1970.
      - Welche Ausnahme von der germeinsamen Unterrichtung von Mädchen und Jungen gab es in der Schule der DDR ab 1978? Antwort: Da tipp ich doch mal auf die vormilitiärische Ausbildung, habsch selbst ja miterlebt. Theorie für Mädchen und Jungs zusammen, Praxis dann getrennt und mit unterschiedlichen "Übungen", brrrr! :schreck: - Wehrunterricht, Korrekt.
      11 von 14 Punkten. Ist das ne 3+ oder ne unsouveräne 2-? Das muss auf jeden Fall besser werden, Herr Oberschulrat. :D

      Hatte ich erwähnt, das jeder Punkt, den du nicht weißt, bei nächster Gelegenheit je ein Bier für @SektionDB und mich sind? Nein? Ok. Jetzt weestes. :bierkruege:

      Ich hoffe ich konnte dir trotzdem eine Freude machen. ;)
      Ehre! Stärke! Dynamo!
      - SG Dynamo Dresden -

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cerby ()

    • Neu

      Es war mir ne große Freude und ein innerer Vorbeimarsch! Und sogar mit der roten Tinte hatter korrigiert, so wie das schon vor 100 Jahren üblich war - :rotate: Im Wissen, dass der Mensch ja nie auslernt, plädiere ich einsichtig für ne 3+ und lege schonmal die inflationären 500.000 Reichsmark für euren Gerstensaft beiseite. Müssten noch paar Scheine von damals aus Oma's Andenkenkiste vorrätig sein. :D

      Das mit dem Ranzen wusste ich sogar, nur hat mich mal wieder der Spaß übermannt, den ich in der Sache besonders bei älteren Herrschaften bei mir im Museum zum Besten geb. Das Thema Versuchsschulen is'n ganz besonderes, in Chemnitz gabs damals mit der Humboldtschule genau eine und das sogar bis tief in die DDR hinein! Deren Modelle, die Arbeits- und Herangehensweise von damals - so hätten sie mit moderneren Mitteln natürlich auch heute sogar für mich ne Daseinsberechtigung. Was ich des Öfteren dagegen mit dem von dir angesprochenen Montessori- und ähnlichen Schulsystemen an Auswüchsen erleben muss, hier seien mal bewusst die Eltern und ganz besonders aber die entsprechenden "Pädagogen" nebst ihrem Auftreten und Unterrichtsplan genannt - erschreckend.

      Nur mal 'n Beispiel vor paar Wochen: Man bekommt von denen ne Anfrage per Mail, in der Anrede mit "Sehr geehrter Herr Schulmuseum...", man telefoniert anschließend x-mal mit denen, bis sie die Konditionen und den Ablauf schnallen und sich endlich auch mal für einen von 3 vorsorglich reservierten Terminen entscheiden können. Anschließend kommt dann doch nochmal ne nachfragende "Sehr geehrter Herr Schulmuseum"-Mail. Dann bereitet man sich terminlich und unterrichtstechnisch drauf vor und anstatt wie vereinbart am Donnerstag, stehn die doch glatt fröhlich am Mittwoch vor der Türe. Und um mir komplett den Garaus zu machen, muss ich den Versuch, in der Schulstube in den musealen Bänken auch noch essen zu wollen, entgeistert abblocken. Ist das noch'n Schulmodell oder schon ne großangelegte Therapieform für alle Beteiligten? Die Tabletten will ich auch!!! :balla:

      Irgendwann im Frühjahr hatte ich ne ähnlich gelagerte Truppe zu Gast, dort stand nachm Unterricht als Sahnehäubchen ein etwas verschlafener bis verträumter und sehr blasser Junge mit nem ausgeleierten "Die roten Jung-Bullen kommen"-Shirt vor mir und berichtete vom überaus passenden Berufsfeld seiner Eltern, dass er nicht von hier wäre und dass er gerne malt und singt und in einem Tanzkurs wäre. Mit Mathe und Sport (!!!) hätte er es aber nicht so. Sowas vergisst man nich, Sternstunden... :klatsch:

      Prost Cerby :bierkruege:
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