Olympische Spiele

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    • Irgendwie scheint mir das ein schlechter Tausch. :D Wie sieht es eigentlich mit den Sportstatten und Unterhaltskosten nach Olympia aus? Also wenn die kosten gar bei 11, 4 Mrd. liegen wäre es besser gar zwei Milliarden draufzuschlagen. Dann kämen wir bei 9,4 Mrd. raus. :augen: Ach Paris ist schon so oft leer ausgegangen sollen diese doch die Spiele bekommen. ;)
      :ossi: Und jetzt bitte noch: Hornberger ganz raus!
    • Es sollen ja "Sparspiele" werden.
      Ob man glaubt das das geht sei jedem selber Überlassen, Ziel ist es sicher London zu nehmen und das nochmal effizienter/kleiner/billiger zu machen.
      Ist die Frage ob das mit dem IOC geht und da beginnen die Probleme, weil die Bevölkerung halt gefragt wird lage bevor das klar ist. :schulterzucken:

      Sportstätten sollen entweder eine sinnige Nachnutzung haben oder Rückbaubar sein, auch das Olympiastadion würde hinterher verkleinert. Das ganze ist sicher auch Teil der Planung die sog. "Hafencity" weiter zu pushen. Es wird ja damit geworben das alles Zentral mitten in der Stadt entstehen soll.
    • SCVe-andy schrieb:

      Exil Piemont schrieb:

      Heute wurde die Kostenaufstellung für Olympia bekannt gegeben. Stand jetzt 7,4 Mrd. € :augen: :balla: Eine Milliarde kann man noch kalkulatorisch draufschlagen, da man davon ausgehen kann dass man die Kosten ohnehin nicht einhält. Boston hat ja bereits wegen der Kosten abgewunken.


      Meinste jetzt Hamburg oder was?


      yep das trägt der Steuerzahler. :floet:
    • Ich finde das Ergebnis schade. Ich hätte Hamburg sehr gerne als Olympiastadt gesehen - das wäre mal geil gewesen. Dann dürfen "wir" uns aber auch nicht mehr wundern oder gar beschweren, wenn die Spiele demnächst nur noch in Turkemistan, Kasachstan oder sonstwo stattfinden (den Anschein haben die Winterspiele ja schon).

      Dieses ständige Argument mit dem Steuerzahlern langweilt auch. Wir hätten 2024 so oder so nicht im Portemonee gespürt.

      "Früher" war Deutschland ein Land voller Leute, die mit der Hand auf den Tisch geschlagen haben und wo es hieß "Packen wir es an, los geht's" - heute sind wir ein Volk von Bedenkenträgern geworden. Man traut sich nichts mehr zu und alles wird in Frage gestellt. Ist doch zum Kotzen
      SCV und der FC

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SCVe-andy ()

    • Ob das nun gut oder schlecht ist muss jeder selber beurteilen.
      Ich selbst war bis zum Ende unentschlossen, sehe die Probleme, aber eben auch die Gefahr das wir zu einer Gesellschaft verkommen die keine Risiken mehr eingehen will, sondern immer einfach dagegen ist.
      Seis Olympia oder auch nur der Neubau von Wohnungen in einem bestimmtem Gebiet (während gleichzzeitig die ganze Stadt nach mehr Wohnungen schreit)
    • Wenn man nur vergleicht. Von den Olympischen Spielen 1972 hat München jahrelang, wenn nicht gar bis heute, profitiert.
      Viele Infrastrukturmaßnahmen waren einfach notwendig oder werden es in HH in den nächsten Jahren sein. Mit Olympia kamen diese
      oder wären in HH früher gekommen.

      Edit sagt: Es war natürlich 1972 und nicht 1974 (da war Fussball-WM).
      Die Wembley-Nacht wird immer bleiben: Der Arjen hat`s schon wieder gemacht. :hurra:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Legos ()

    • Legos schrieb:

      Wenn man nur vergleicht. Von den Olympischen Spielen 1974 hat München jahrelang, wenn nicht gar bis heute, profitiert.
      Viele Infrastrukturmaßnahmen waren einfach notwendig oder werden es in HH in den nächsten Jahren sein. Mit Olympia kamen diese
      oder wären in HH früher gekommen.

      Wenn sie wirklich notwendig sind, dann müssen diese Maßnahmen auch ohne Olympische Spiele durchgeführt werden können.
      Ein Verein ohne Kurve ist auch mit Titeln wenig wert.
    • Champions of Germany schrieb:

      Sather schrieb:

      Champions of Germany schrieb:

      Politik, IOC und DOSB sollten sich mal fragen, warum in D die Spiele nicht erwünscht sind.

      Sind sies? Oder ist das nur wieder "nicht bei mir"? ;)

      Was ist das für ein Unterschied? Sowohl in München als auch in Hamburg haben die Menschen dagegen gestimmt. Das ist für mich ein klares Statement.

      Der unterschied liegt in der Tatsache das es jeweils Lokale Abstimmungen waren.
      Hätte man ganz Deutschland abstimmen lassen wärs evtl. anders ausgegangen. Zumals jetzt in HH ja auch recht knapp war.
    • Champions of Germany schrieb:

      Zitat von »Legos«



      Wenn man nur vergleicht. Von den Olympischen Spielen 1974 hat München jahrelang, wenn nicht gar bis heute, profitiert.
      Viele Infrastrukturmaßnahmen waren einfach notwendig oder werden es in HH in den nächsten Jahren sein. Mit Olympia kamen diese
      oder wären in HH früher gekommen.

      Champions of Germany schrieb:

      Wenn sie wirklich notwendig sind, dann müssen diese Maßnahmen auch ohne Olympische Spiele durchgeführt werden können.


      Schau doch nur nach München.

      Beispiel WM 2006 und Allianzarena.
      Der Autobahnausbau und die Verlängerung der UBahn zum Forschungszentrum waren auch ohne AA (lange) vorher notwendig.
      Glaubst Du wirklich, dass dies ohne AA auch so schnell umgesetzt worden wäre?

      Beispiel Winter-Olympia.
      Als Olypiaort wäre die zweite Stammstrecke längst endgültig beschlossene Sache. Wo stehen wir ohne?!
      Ebenso beim Ausbau der Bahnstrecke nach Garmisch.

      Sicher kommen notwendige Maßnahmen auch ohne Großereignis. Die Frage ist nur wann. Im zweifel eben Jahre oder Jahrzehnte später.
      Die Wembley-Nacht wird immer bleiben: Der Arjen hat`s schon wieder gemacht. :hurra:
    • Legos schrieb:

      Champions of Germany schrieb:

      Zitat von »Legos«



      Wenn man nur vergleicht. Von den Olympischen Spielen 1974 hat München jahrelang, wenn nicht gar bis heute, profitiert.
      Viele Infrastrukturmaßnahmen waren einfach notwendig oder werden es in HH in den nächsten Jahren sein. Mit Olympia kamen diese
      oder wären in HH früher gekommen.

      Champions of Germany schrieb:

      Wenn sie wirklich notwendig sind, dann müssen diese Maßnahmen auch ohne Olympische Spiele durchgeführt werden können.


      Schau doch nur nach München.

      Beispiel WM 2006 und Allianzarena.
      Der Autobahnausbau und die Verlängerung der UBahn zum Forschungszentrum waren auch ohne AA (lange) vorher notwendig.
      Glaubst Du wirklich, dass dies ohne AA auch so schnell umgesetzt worden wäre?

      Beispiel Winter-Olympia.
      Als Olypiaort wäre die zweite Stammstrecke längst endgültig beschlossene Sache. Wo stehen wir ohne?!
      Ebenso beim Ausbau der Bahnstrecke nach Garmisch.

      Sicher kommen notwendige Maßnahmen auch ohne Großereignis. Die Frage ist nur wann. Im zweifel eben Jahre oder Jahrzehnte später.

      Dann steckt der Fehler doch im System. Man muss sich die Frage stellen, warum man ein Großereignis braucht, um NOTWENDIGE Maßnahmen umzusetzen.
      Ein Verein ohne Kurve ist auch mit Titeln wenig wert.
    • Vielle Gründe, einmal weil sich grundsätzlich eine Oppositionspartei findet die alles verzögert auf Lokaler Ebene, dann Umweltauflagen und die Verbände denen das noch nicht genug ist und wenn man dann endlich in die Endphase der Planung kommt, dann kommen die Anwohner die dir sagen das dus gefälligst woanders machen sollst. Das passiert inzwischen gefühlt bei jedem Bauprojekt.
      Kindergarten? Nicht bei mir, macht lärm.
      Hospiz damit Leute in heimeliger Athmosphäre sterben können? Nicht bei mir, senkt den Grundstückswert wenn Leichenwagen vorbeifahren.
      Wohnungen die die ganze Stadt braucht? Nicht bei uns, die zerstören das Flair unserer Nachbarschaft.

      uswusw und da sind Sachen wie Flüchtlingsunterkünfte ja noch gar nicht bei.

      Hier wurden sogar schon zuständige Mitarbeiter der Ämter durch den Dreck gezogen für erteilte Baugenehmigungen, bei denen sie gar keine rechtliche Handhabe hatten diese nicht zu geben. :schulterzucken:

      Und wegen all dem sind Politiker dann auch oft gar nicht motiviert große nötige Bauprojekte anzugehen. Einige dicht bevölkerte Hamburger Stadtteile warten nun schon seit ca.30 Jahren auf versprochene bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Am nächsten kam man dem als Schwarz-Grün beschloss die Straßenbahn wieder einzuführen, wo jeder denkende Mensch aber auch schon wusste, das die CDU das wieder einkassiert sobald sie die Grünen nicht mehr brauchen und so kams dann auch.
    • Ich denke das hier ist der wesentliche Punkt: "Bis zum Schluss war allerdings unklar, wie viel die von den veranschlagten 7,4 Milliarden Euro die Hamburger dafür zahlen. Und wie viel der Bund übernimmt. Ganz zu schweigen davon, ob es bei diesen Kosten geblieben wäre - in Zeiten, in denen Hamburgs Elbphilharmonie die Steuerzahler nun mutmaßlich 789 Millionen Euro kostet statt kalkulierter 77 Millionen; in Zeiten, in denen für die Sanierung des Alten Elbtunnels nun plötzlich mehr als 70 Millionen statt 17 Millionen Euro fällig werden."

      Das alleine ist ja auch noch nicht alles. Wer soll denn die Sportstätten danach nutzen? Wozu braucht Hamburg noch ein Olympiastadion für hunderte Millionen Euro? Der HSV und St. Pauli haben ihre Stadien. Ja es war ein Rückbau auf 20.000 geplant, den man auch erstmal bezahlen muss und wie soll man das hinterher so nutzen, dass wenigstens die laufenden Kosten gedeckt werden? Der gesamte Profisport ist in den lezten Jahren so aufgedunsen und pervertiert, dass viele Leute davon einfach abgeschreckt und angewidert sind.

      Persönlich denke ich, dass Paris oder LA das Rennen machen werden. Rom täte Olympia nicht gut, in Turin waren 2006 die Winterspiele, die viele Millionen gekostet haben und heute verrotten die Sportanlagen weitestgehend. Ok der Bahnhof ist einer der schönsten und saubersten Italiens, kein Vergleich zu Mailand oder Genua, aber sonst? :schulterzucken:
      :ossi: Und jetzt bitte noch: Hornberger ganz raus!