Heimwerkerqiumis

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    • Auf so einen Thread hab ich als Laie mit der Aufgabe in unserer Wohnung alles richten zu müssen auch ohne Ahnung ja gewartet. :D


      Vielleicht kann mir jemand hier weiterhelfen. Ich wohn in nem Haus aus den 50er Jahren. Wände sind zum kotzen, mal hat man Backsteine dahinter, mal sind die hohl und oft kommt nur grisseliges Gebrösel aus der Wand, und dabei soll dann ein Regal halten? Regal im Bad ist schon runtergekommen, ebenso die Duschspinne.
      Gibts da irgend ne Möglichkeit ein Regal fester an der Wand zu platzieren als nur mit Schraube und Dübel, irgend ein Kitt oder sonstwas das man zusätzlich ins Bohrloch tut.


      "Ceterum censeo Gesellschaftsboardinem esse delendam."
    • Schmiddie schrieb:


      Gibts da irgend ne Möglichkeit ein Regal fester an der Wand zu platzieren als nur mit Schraube und Dübel, irgend ein Kitt oder sonstwas das man zusätzlich ins Bohrloch tut.


      Ja, Reparaturmörtel oder Schnellbindezement.
      Die im Süden essen Stäbchen, und wir essen Lachs.
    • Wenn Du merkst, dass da ein Hohlraum ist, dann z.B. Hohlraumdübel nehmen. Wenn das alles varriert, dann von Fischer nicht die normalen M-S Dübel nehmen, sondern die UX, SX oder FU. Gibt auch Metalldübel für die einzelnen Einsatzmöglichkeiten, die sind in der Wand etwas stabiler.

      Wichtig ist aber auch ein ordentliches Bohrloch. Wenn der 6er Bohrer wild ausschlägt, dann hält der 6er Dübel auch nicht so gut wie in einem sauberen Bohrloch.
    • Befestigungstechnik = Fischer !
      Das ist eine unumstößliche Tatsache.
      1000.ende von Patenten.
      Schau im Internet nach ( :P - ein Expertentipp v. Internetlaien ;D ), da findest Du (vermutlich) Dübel aller Art.
      Für und Gegen - Alles !!!
      Ihr habt Uhren ...
      Ich habe Zeit !
    • schorsch123 schrieb:

      Befestigungstechnik = Fischer !


      Ja, bin ich bei dir. Aber mit den normalen S-Dübeln (die mit den Flügeln und damit mein ich etz nicht Always Ultra |-) ) ist da aber in so ner 50er Jahre Klitsche schnell mal essig. Schmiddie, besser du holst dir die SX-Dübel, die verzwirbeln sich um die Schraube und halten so bombenfest in der Wand.

      Bei Küchenschränken hab ich hier folgendes gemacht: Ich hab ne Dachlatte genommen und mir daraus ne Unterkonstruktion gebastelt und die mit den Dingern in die Wand gehauen. An die Unterkonstruktion hängst dann die Schränke selber.
      Hat den riesigen Vorteil, dass die ganze Konstruktion auf ganzer Länge von der Dachlatte getragen wird und das Gewicht sich besser verteilt. Die normalen Hängeschränke (z.B. von Ikea) hängen ja nur an zwei so kleinen Fitzeldingern.
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Schmiddie schrieb:

      Vielleicht kann mir jemand hier weiterhelfen. Ich wohn in nem Haus aus den 50er Jahren. Wände sind zum kotzen, mal hat man Backsteine dahinter, mal sind die hohl und oft kommt nur grisseliges Gebrösel aus der Wand, und dabei soll dann ein Regal halten? Regal im Bad ist schon runtergekommen, ebenso die Duschspinne.
      Gibts da irgend ne Möglichkeit ein Regal fester an der Wand zu platzieren als nur mit Schraube und Dübel, irgend ein Kitt oder sonstwas das man zusätzlich ins Bohrloch tut.

      Ist ja wie bei uns. Nur das haus ist von 1925. Hier hält auch nichts auf dem normalen Weg.
      Für die Duschstange haben wir bspw. DIESE Dübel. Hab ich unter "Spreizdübel" gefunden.
      Ansonsten hau ich Dübel grundsätzlich erstmal in Spachtelmasse bevor sie in die Wand kommen. Sonst könnte man hier auch nichts aufhängen.
      Btw versuche ich generell so wenig Regale wie möglich aufzuhängen. Ist nervenschonender :look:
      :ossi: Sehr geehrte Damen und Herren! Ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit. Soeben schellt für Sie in Kopenhagen das Telefon! <3
    • Kampfkater schrieb:

      Hat den riesigen Vorteil, dass die ganze Konstruktion auf ganzer Länge von der Dachlatte getragen wird und das Gewicht sich besser verteilt. Die normalen Hängeschränke (z.B. von Ikea) hängen ja nur an zwei so kleinen Fitzeldingern.

      Nix Kampfkater :(
      Kampffuchs !!! :nuke:

      Haben letztes Jahr einen seeeehr großen Holzständerbau gezimmert und gerichtet (fast 70 Kubikmeter KVH Bauholz)!
      Alles sehr extravagant. Künstler halt.

      Zur Befestigung von Metallschienen (in verschiedene Materialien diverser Vorsatzdecken in allen möglichen verschieden Höhen) zum Hängen teils tonnenschwerer Skulpturen, kamen ebenfalls "Fischerdübel" zum Einsatz.
      Solche Teile hatte ich vorher auch noch nicht gesehen.
      1. - Bohrlöcher: O 20mm, exact 28 cm tief durch verschiedene Materialien der Vorsatzdecke.
      2. - Glasampulle mit 3 voneinander getrennten Flüßigkeiten, O 20mm, Länge der Amp. 14 cm. ins Bohrloch.
      3. - Metallöse - O 20 mm mit Innengewinde, Länge :13,5 cm. ins Bohrloch.
      4. - Spezialschraube mit TX-Kopf - Länge 27,5 cm. erst in die Metallöse und dann durch die zerplatzende Glasampulle einschrauben

      Alles stark vereinfacht geschildert.
      Von diesen Dübeln haben wir 100 und ein paar Zerquetschte "verbraten".
      Stückpreis um die 35,- Euro.

      Nach ca. 6 Wochen (weiß ich nicht mehr so genau, da waren wir längst wo anderst am Malooochen) erreichte diese Aufhängung ihre maximale Belastbarkeit.

      Soviel zur "Dübologie und Fischerkunde".
      Ihr habt Uhren ...
      Ich habe Zeit !
    • Nun wollen wir aber nicht so tun, als ob Fischer die einzige Firma der Welt ist, die gute Dübel oder generell Befestigungsmöglichkeiten herstellt.
      Die im Süden essen Stäbchen, und wir essen Lachs.
    • Giancarlo schrieb:

      Wenn Du merkst, dass da ein Hohlraum ist, dann z.B. Hohlraumdübel nehmen. Wenn das alles varriert, dann von Fischer nicht die normalen M-S Dübel nehmen, sondern die UX, SX oder FU. Gibt auch Metalldübel für die einzelnen Einsatzmöglichkeiten, die sind in der Wand etwas stabiler.

      Wichtig ist aber auch ein ordentliches Bohrloch. Wenn der 6er Bohrer wild ausschlägt, dann hält der 6er Dübel auch nicht so gut wie in einem sauberen Bohrloch.

      Ja, sauberes Bohrloch muss man hier auch erstmal hinbekommen. |-)


      "Ceterum censeo Gesellschaftsboardinem esse delendam."
    • Wenn nicht, nimmst halt nen nächstgrößeren Dübel und überredest ihn mit sanfter Gewalt, sich ein gemütliches Plätzchen in deiner Wand zu suchen. ;)
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Bei solchen Wänden wie bei Schmiddie ist eher das Problem, dass das gebohrte Loch ab 1-1,5cm tief in der Wand relativ sauber ist und davor alles wegbröckelt. Und wenn es ganz bröckelt, dann trichterförmig. Ist zumindest in unserer Wohnung so. Ein Spaß, sag ich euch ;)
      Aber wie ich schon schrieb, ich gönne allen Dübeln erstmal ein Bad in Spachtelmasse :D
      :ossi: Sehr geehrte Damen und Herren! Ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit. Soeben schellt für Sie in Kopenhagen das Telefon! <3
    • Schmiddie schrieb:

      Ja, sauberes Bohrloch muss man hier auch erstmal hinbekommen. |-)

      Das ist aber auch oft ein Problem der zu niedig gewählten Drehzahl.
      Es gibt Fälle, da muß man dem "Affen ordentlich Zuckergeben".

      Edit: Ich wohne in nem Fachwerkhäuschen.
      Hab alle Wände mit Lehm (Stampflehm oder Lehmziegel) gemauert.
      Da ist beim Bohren die Drehzahl v. gr. Bedeutung.
      Ihr habt Uhren ...
      Ich habe Zeit !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schorsch123 ()

    • Ich kam jetzt heute nicht mehr dazu an dem Thema weiter zu arbeiten. Habe aber nun zwei Kontakte vermittelt bekommen, danke nochmal Nobbi! Werde morgen, wenn es die Zeit zulässt, beides mal abklappern und mich dann melden. :nuke:
      Und alles was wir hassen, seit dem ersten Tag, wird uns niemals verlassen, weil man es eigentlich ja mag.
      (Tocotronic, Let there be Rock)
    • nordpolar schrieb:

      Nun wollen wir aber nicht so tun, als ob Fischer die einzige Firma der Welt ist, die gute Dübel oder generell Befestigungsmöglichkeiten herstellt.
      Ich kenne keine bessere Firma.
      Und die Auswahl - vom simplen Nylondübel bis hin zu nem "Mehrkomponenten-Chemodübel" z.B.- ist einzigartig.

      Ganz spontan fällt mir als einziger Werkstoff, für den Fischer keine Befestigungstechnik vorhält, nur frei fließendes Wasser ein. ;D :juchuu:
      Ihr habt Uhren ...
      Ich habe Zeit !
    • Die Komponentendübel kriegst du auch bei Hilti z.B. Wir haben damals in der Firma meistens Dübel von Tox verwendet, die waren richtig gut.

      @4u-Martin: Gerne, vielleicht klappt das ja :nuke:
      Die im Süden essen Stäbchen, und wir essen Lachs.
    • Giancarlo schrieb:


      An Bohrer kommt es auf den Einsatz an, beim Bohren in Wände/Decken möchte ich meine Hilti nicht missen. Damit bin ich in Wände gekommen, wo Makita und Co mit den dicksten Bohrhammern versagt haben. Die Hilte ist schön handlich und die kleinen bekommt man für etwas über 100€.

      Ich will hier mal eine kurze Zwischenfrage stellen;
      Welche Hilti bekommt man denn bitte für etwas über 100 Euro?