Rivalitäten und Hass - Wie weit darf der Hass gehen?

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    • Rivalitäten und Hass - Wie weit darf der Hass gehen?

      Aus aktuellen Anlass, will ich hier mal eine Diskussion starten. Ich denke es hat ziemlich jeder mitbekommen, was am Wochenende in Belgien vorgefallen ist. Für die, die es nicht mitbekommen haben, hier ein Artikel dazu.


      Es heisst immer, im Fussball geht es um Emotionen, um Liebe zum Verein, der über den Spielern steht. Wo Liebe ist, da ist auch Hass, wir alle haben einen Hass auf bestimmte Vereine und jede Szene hat mit anderen Szenen eine Rivalität. Aber wenn eine solche Aktion kommt, dann wird es von vielen Seiten verurteilt.
      Daher richte ich mal die Frage an das Forum, wie weit darf der Hass gehen?
    • Und da muss ich ganz klar sagen, Hass? - Null!

      Keine Ahnung ob ich da zu wenig "Ultra" bin oder "Herzblut" habe für manche... wie immer man das formulieren möchte. (Und mir fielen da persönlich schon noch einige ganz andere Formulierungen ein!) Aber das ist mir auch egal. Ich hab überhaupt keinen Hass auf irgendeinen Verein oder Spieler. Ich hab echt ein Problem überhaupt mit diesem Irgendwen oder -was zu hassen und deswegen kann ich über solche Aktionen wie in Lüttich nur den Kopf schütteln. Weil ich es einfach nicht verstehe und ich nicht verstehen will. Das der Verein das ganze noch öffentlich bewirbt setzt dem ganzen Scheißhaufen noch ein Krönchen auf!
      :knarre: Han shot first! :knarre:
    • Für mich gehören die Rivalitäten zum Fussball dazu und zu einigen Vereinen durchaus auch ein Hass, der sich entwickelt hat. Bei mir ist es aber ein gesunder Hass, der sich in der Kurve entfaltet und nicht mit der Faust in der Masse der anderen Fans

      Heutzutage ist der deutsche Fussball ja etwas weichgespült durch die Gutmenschen-Ultras, die beinahe die kompletten Antigesänge verbannt haben. Früher war es noch normal, dass man dem Derbygegner Tod und Hass gewünscht hat. Genauso war es normal, dass man als Spieler nicht zum Rivalen gewechselt ist. Und wenn man es gemacht hat, hatte man bei beiden Szenen einen schweren Stand. Man denke z.B. an den Transfer von Figo, als er von Barca zu Real ging, oder vorher auch Laudrup.

      Ich finde es das letzte, wenn sich ein Spieler für den Verein und Fans ausspricht und dann zum Rivalen geht. Und solange es bei solchen Aktionen bleibt und nicht zu wirklicher Gewalt gegen den Spieler kommt, finde ich solche Aktionen akzeptabel. Ob nun diese Fahne, Fadenkreuz überm Gesicht auf nem DH, Trikotrücknahme des Vereins, vom Verein gekrönte Aktion gegen den Spieler oder die Aktion "Keiner von uns"
    • Ich hasse keinen Fußballverein und keine Spieler, selbst wenn sie von z.B. Köln nach BMG wechseln. Hass ist das abgrundtiefste Gefühl, was man entwickeln kann - ich kenne das nicht, weder beim Fußball, noch privat.

      Das Plakat in Belgien geht überhaupt nicht. Das ist ein viel größerer Skandal als irgendwelche Pyroshows
      SCV und der FC
    • Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte !
      Ich werde Standard Lüttich nach dieser Aktion nicht hassen, aber verachten !
      Ihr habt Uhren ...
      Ich habe Zeit !
    • Weiß nicht...Hass...ich würde durchaus sagen, dass ich zB den Verein VfB Stuttgart hasse, aber das heißt noch lange nicht, dass ich den Verntwortlichen, Spielern oder Fans den Tod wünsche oder sie hasse.
      a.k.a. Michi
      Derbysieger 24.10.15
      Avatar des Jahres 2015!
    • Warum soll ich als 60zger z.B. die Bayern hassen? Man frotzelt sich halt, bisweilen gibts nette Vorlagen wie unsere chaotischen Strukturen oder Präsiwechsel oder oder oder und halt mal bei den bayern was wie der Fall Hoeness. Aber auch da läge mir nicht ferner als irgendwen unter der Gürtellinie anzugehen.

      Die Frage wie weit Hass gehen darf stellt sich für mich gar nicht. Hass hat im Stadion, ums Stadion und umsStadion herum nix verloren. Emotionen ja. Hass nein.

      Sätze wie "gesunder Hass" kann und will ich nicht nachvollziehen und das hier:
      Heutzutage ist der deutsche Fussball ja etwas weichgespült durch die Gutmenschen-Ultras, die beinahe die kompletten Antigesänge verbannt haben.

      hat dich als threadersteller sowieso schon disqualifiziert. Das was du so als akzeptable Aktionen bezeichnet ist für mich Kindergarten und Krawall und hat für mich nix mit reifen, denkenden Menschen zu tun.
    • Ich denke mal, dass es hier in der Hinsicht wohl weitgehend einen Konsens geben wird - und zwar, dass Hass daneben ist, eine gemäßige Art und Weise der Antipathie aber in Ordnung. Mir würde spontan auch kein einziger Grund einfallen, warum ich gegen einen Verein oder Spieler Hass entwickeln sollte. Dortmunder werden einen Arjen Robben absolut nicht abkönnen, aber wer dieses Gefühl dann als Hass beschreibt - Entschuldigung, aber dann läuft in deren Leben was falsch. Es gibt Vereine und Verantwortliche die ich nicht mag und die mir jedes mal tierisch auf die Nerven gehen, aber das war's dann auch.
    • Ok, Hass ist wirklich hoch gestochen. Große Antipathie trifft es wohl eher
      a.k.a. Michi
      Derbysieger 24.10.15
      Avatar des Jahres 2015!
    • Badnerka schrieb:

      Weiß nicht...Hass...ich würde durchaus sagen, dass ich zB den Verein VfB Stuttgart hasse, aber das heißt noch lange nicht, dass ich den Verntwortlichen, Spielern oder Fans den Tod wünsche oder sie hasse.


      Dann würde ich mal sagen, ist deine Abneigung gegenüber dem VFB sicher vieles, aber kein Hass ;)
      Generell wird mir der Begriff -Hass- zwischen Fangruppen viel zu inflationär missbraucht.
      Gesendet von meiner gelben Telefonzelle mit Tapa-Wählscheibe :blah: :blah: :blah:
    • Hassen würde ich beispielsweise denjenigen der meiner Tochter was antut.... Aber im Bezug auf Fußball???
      Nee. Wer da von "Hass" spricht scheint wohl nicht zu wissen welche Dinge/Menschen im Leben tatsächlich hassenswert sind.
      Tom Bartels, Ralph Hasenhüttl, Timo Werner und Ralf Rangnick gefällt das.
    • Suppentasse schrieb:

      Heutzutage ist der deutsche Fussball ja etwas weichgespült durch die Gutmenschen-Ultras, die beinahe die kompletten Antigesänge verbannt haben.

      hat dich als threadersteller sowieso schon disqualifiziert. Das was du so als akzeptable Aktionen bezeichnet ist für mich Kindergarten und Krawall und hat für mich nix mit reifen, denkenden Menschen zu tun.


      Das sehe ich irgendwie aber dann doch ein wenig anders.
      Für mich gehört der Antigesang oder die Antiparole genauso dazu wie die Unterstützung der eigenen Mannschaft.
      Wie so oft, die Mischung und in diesem Fall das Verhältnis machts.

      Damit disqualifiziert man sich sicher nicht als Threadersteller.
      Aussage von Carlo (ich interpretiere mal wie ich es sehe) ist, dass es Szenen gibt die nach südamerikanischem Vorbild ihre endlos scheinende Liedschleife als Support sehen ohne dabei auch nur noch im geringsten auf Spiel und Gegner einzugehen.
      Mein Geschmack ist es nicht, da auch ich es als sehr "weichgespühlt" empfinde.

      Trotz "Scheiss XY-Rufen" kann man immer noch ein reifer und denkender Mensch sein, für selbiges halte ich mich jedenfalls ;)
      Gesendet von meiner gelben Telefonzelle mit Tapa-Wählscheibe :blah: :blah: :blah:
    • Hass, nur weil einer Fan eines "anderen vereins" ist?
      Wohl kaum :rolleyes:
      Ich hasse Vereine- und zwar abgrundtief. Interessanterweise sind einige meiner besten Freunde Fans genau dieser vereine: des 1.FC Union und von Schalke 04. Meine Neffen spielten beide für den TSV 1859 usw.

      Was ich hasse sind Typen die auf andere wegen deren Fantum losgehen, wilde Fanatiker. Und eben Leute die den Fußball mißbrauchen- ja, die hasse ich auch.
      Wählen gehen- Rassisten verhindern
    • @Störte:
      Gegen Antigesänge gings mir auch nicht. Ich bezog das eher auf den letzten Satz in diesem Zusammenhang, also Fadenkreuz überm Gesicht auf nem DH, Trikotrücknahme des Vereins, vom Verein gekrönte Aktion gegen den Spieler oder die Aktion "Keiner von uns". Das geht mir in Teilen schon zu weit und ist für mich recht kindisch. Eine gute gemachte Anti-Aktion die mit ein wenig Witz udn Kreativität daherkommt ist mir da lieber.
      Und disqualifizierend ist für mich die Aussage über die weichgespülte Fanszene durch die Gutmenschen-Ultras.
    • exakt

      gerade unsere "Gutmenschen"- Ultras haben zwar etlichen Scheiss verzapft, aber hier und da, in München etwa, viel Hass aus der Szene entfernt.
      Und "Gutmenschen" ...naja, ich bin besser still
      Wählen gehen- Rassisten verhindern
    • "Hass"...ist ein schweres Wort. Ich würde mal soweit gehen zu sagen das ich noch nie jemanden gehasst habe. Und trotzdem gibt es Vereine, die ich auf bedenkenlos als meine Hassvereine aufzählen würde. Das ganze geht dann aber nicht gegen alle, die mit dem Verein zu tun haben, sondern hat mit bestimmten Situationen zu tun. Ich kann Köln nicht ab, nachdem die bei uns mit Scheiße geschmissen haben. Für mich das assozialste ever. Die Zecken selbsverständlich. Und Red Bull. Solche Aktionen gegen einzelne Personen, oder wenn auf Wildfremde eingeschlagen wird, das hat für mich aber nichts mit dieser Antipathie zu tun.
      Jeder Schalker ist ein Dirnenkind!
    • Suppentasse schrieb:

      @Störte:
      Gegen Antigesänge gings mir auch nicht. Ich bezog das eher auf den letzten Satz in diesem Zusammenhang, also Fadenkreuz überm Gesicht auf nem DH, Trikotrücknahme des Vereins, vom Verein gekrönte Aktion gegen den Spieler oder die Aktion "Keiner von uns". Das geht mir in Teilen schon zu weit und ist für mich recht kindisch. Eine gute gemachte Anti-Aktion die mit ein wenig Witz udn Kreativität daherkommt ist mir da lieber.
      Und disqualifizierend ist für mich die Aussage über die weichgespülte Fanszene durch die Gutmenschen-Ultras.


      Okay, die Gutmenschen-Ultras lasse ich jetzt auch mal besser außen vor, da man als Hansaanhänger da seine ganz speziellen Erfahrungen mit sammelt.
      Dennoch könnte ich niemals von Hass sprechen.
      Kuzze hatte den einzig lohnenswerten Grund zu hassen weiter vorne ja schon mal gut eingerahmt.

      Was die von Carlo angesprochenen Aktionen angeht, so lässt sich darüber natürlich streiten. Mein Geschmack sind gewisse Spruchbänder, Banner auch nicht immer, dennoch ist mir der Ausdruck von Ablehnung auf 30 x 50 Meter Folie lieber als die Faust im Gesicht des Gegenüber.

      Ultras wären nicht Ultras wenn sie im gemäßigten Gleischschritt aller anderen Fans gehen würden. :schulterzucken:
      Gesendet von meiner gelben Telefonzelle mit Tapa-Wählscheibe :blah: :blah: :blah: