Der Journalismus-Thread

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hallo liebe qiumianer und qiumianerinnen,

    mit dem Update auf die Forenversion 4.1 haben wir nun die Möglichkeit geschaffen, Bilder im Forum anzuzeigen.
    Dazu müsst ihr lediglich beim erstellen einer Nachricht auf den "Bild einfügen" Knopf drücken und dort die URL bzw. die Adresse des Bildes einfügen.
    Bitte beachtet auf jeden Fall Copyrights der Bilder die ihr verlinkt!
    Die Nutzungsbedingungen wurden dahingehend angepasst und sind ab nun zu beachten.
    Mit der Nutzung des Forums stimmt ihr diesen Nutzungsbedingungen bzw. deren Änderung zu!

    Vielen Dank,
    Eure Admins :)

    • Der Journalismus-Thread

      Die Älteren von uns mögen sich erinnern, das Format hatten wir ja letztes Jahr ein paar Mal probiert. Irgendwie ist das dann aber leider eingeschlafen...

      Egal welche Zeitung man aufschlägt, oder welches TV-Programm man einschaltet. Egal auch ob man politisch nun dem linken, dem rechten oder gar keinem Lager angehört und egal welche Meinung man zu weltpolitischen Ereignissen vertritt, eins ist in den letzten Jahren spürbar geworden: In den klassischen Massenmedien kommt meistens nur eine einzige Meinung vor und diese ist sogar medienübergreifend einheitlich und wird nur selten mal von einer Gegenmeinung flankiert. Selbst in den eigentlich meinungsfreien, "normalen" Artikeln, wird dem Leser unterschwellig eine Meinung vom Autor aufgedrängt. Wer auch mal andere Meinungen lesen will, ob linksgerichtet oder rechtsgerichtet, der muss sich zwangsläufig ins Netz begeben und sich seine Informationen dort holen.

      Nun wird man doch einwerfen, dass wir doch ganz viele verschiedene Zeitungen und TV-Programme in Deutschland haben. Auf den ersten Blick ist das richtig. Wer jedoch genauer hinguckt, wird feststellen, dass es kaum noch unabhängige Lokal- und Regionalzeitungen gibt. (Auflistung siehe unten) Laut Statistischem Bundesamt haben die 6 größten Verlage ca. 50% Marktanteil bei den Tageszeitungen. Reichweitenstarke Blätter wie die FAZ, die Rheinische Post, oder die Sächsische Zeitung sind da noch nicht mal mit aufgeführt, weil sie anderen Verlagen gehören.

      Und so mal die etwas provokante Frage am Ende: Brauchen wir überhaupt noch den klassischen Journalismus? Oder kann sich nicht mittlerweile jeder umfassend im Netz informieren und sich seine eigene Meinung aus den vorliegenden Fakten bilden? Ist die Gefahr im Netz zu groß, auf verschwörungstheoretische Bauernfänger reinzufallen und brauchen wir deshalb die klassischen Medien als "Grundgerüst" der Meinungsbildung? Feuer frei... :)

      Auflistung der Regionalgruppen:

      Funke: WAZ/Ruhrgebiet, Berliner MoPo, Thüringen, Hamburger Abendblatt, Braunschweig
      Madsack: Hannover, Leipzig, Lübeck, Potsdam, Rostock, Wolfsburg...
      DuMont Köln komplett, Halle(Saale), Hamburger MoPo, Berlin
      Ippen: München (Merkur, tz) Kassel, Syker Kreiszeitung, Hamm
      Springer: (B.Z., BILD, Welt)
      Südwestdeutsche Medien Holding: Stuttgarter Zeitung, Süddeutscher Verlag
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Ich beantworte das mit einem klarem JA, was nicht nur daran liegt, dass ich für eine Zeitung arbeite (wenn auch nur nebenberuflich).

      Sicher, das Weltgeschehen, Politik oder Sport - darüber wird man auch im Netz oder Fernsehen informiert. Muss halt jeder sehen, was er mit den Infos macht und wie er sie einordnet. Das gilt aber auch für Zeitungen. Die Gefahr im Netz ist, dass es viele falsche Infos gibt, unbeabsichtigt oder aber auch beabsichtigt.

      Was ich an meiner Zeitung nicht missen will ist der Regional- und Lokalteil. Das klingt miefig, aber ich will einfach wissen, was in der Gegend passiert. Dazu halt auch der Lokalsport. Außerdem muss ich eine Zeitung aufschlagen und nach dem Lesen Fliegen mit totschlagen können. E-paper ist nix für mich.
      SCV und der FC
    • Das Problem ist das durch die Politik ein Großteil der Presse gleichgeschaltet wurde in den letzten 20 Jahren. Andere Phänomene sind z.B. die immer stärker nachlassende Qualität von Artikeln - als ob es keine Lektoren mehr gäbe. Das die Meinungsvielfalt arg gelitten hat - egal ob TV, Radio oder Zeitung - ist mMn die bedenklichste Entwicklung. Journalisten, die eine nicht dem Mainstream passende Meinung vertreten werden gemobbt bzw. rausgeschmissen.
      Der Schiedsrichter hat immer Recht - auch wenn er irrt!

      Land des Hermann
    • hermannstux schrieb:

      Das Problem ist das durch die Politik ein Großteil der Presse gleichgeschaltet wurde in den letzten 20 Jahren.


      Liegt das wirklich an der Politik, oder vielleicht doch eher an den Anzeigekunden? Wir erinnern uns an Aldi Süd. Als die Süddeutsche Zeitung da vor einigen Jahren mal einen kritischen Artikel über die Arbeitsbedingungen gebracht hat, waren die gleich so beleidigt, dass die alle Anzeigen gecancelt haben. Das kann/will natürlich kein Herausgeber verantworten und kann es nicht vielleicht daran liegen, dass den Redakteuren dann gesagt wird "macht mal ruhig, Jungs"?

      Viele Journalisten krebsen am Existenzminimum herum, ich glaub je nach Zeitung liegt die Vergütung momentan bei 11 Cent/Zeile. Gleichzeitig hat sich der Zeitungs-/Zeitschriftenmarkt soweit zusammengerauft, dass die Verlage (die nicht pleite sind) Rekordgewinne einfahren.

      SCVe-andy schrieb:

      Was ich an meiner Zeitung nicht missen will ist der Regional- und Lokalteil. Das klingt miefig, aber ich will einfach wissen, was in der Gegend passiert. Dazu halt auch der Lokalsport.


      Das ist nur zu verständlich. Aber es gibt doch überall die kostenlosen Anzeigenblättchen, wo dann das Lokalzeug mit drin steht. Oder anders gesagt: Die Existenz einer reinen Lokalzeitung ist nachzuvollziehen. Nur wird's dann meist peinlich, wenn sich der Lokaljournalist am großen politischen Weltgeschehen vergreift.
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Ich sehe das Problem eher darin das was sich mal Journalismus nennen sollte heute großtenteils als Propaganda bezeichnet werden kann, egal aus welcher Ecke ... es gibt immer weniger Printmedien die neutral , fundiert und differenziert ihre Artikel verfassen ...
      Es wird imho viel zu viel Wertung mit rein gebracht, meist sogar Vorurteile, Diffamierung Beleidigung die die Meinung des Autors (bzw der veröffentlichenden Medien) wiederspiegeln

      Ich als Leser will keine Meinung vorgegeben bekommen, ich will realistische Berichte und Meine Meinung selbst bilden ... wenn ich Meinungen lesen will dann sollten die als Kommentar veröffentlicht werden, aber nicht als News Artikel ...
      Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist!
      Henry Ford
    • Kampfkater schrieb:

      hermannstux schrieb:

      Das Problem ist das durch die Politik ein Großteil der Presse gleichgeschaltet wurde in den letzten 20 Jahren.


      Liegt das wirklich an der Politik, oder vielleicht doch eher an den Anzeigekunden? Wir erinnern uns an Aldi Süd. Als die Süddeutsche Zeitung da vor einigen Jahren mal einen kritischen Artikel über die Arbeitsbedingungen gebracht hat, waren die gleich so beleidigt, dass die alle Anzeigen gecancelt haben. Das kann/will natürlich kein Herausgeber verantworten und kann es nicht vielleicht daran liegen, dass den Redakteuren dann gesagt wird "macht mal ruhig, Jungs"?

      Viele Journalisten krebsen am Existenzminimum herum, ich glaub je nach Zeitung liegt die Vergütung momentan bei 11 Cent/Zeile. Gleichzeitig hat sich der Zeitungs-/Zeitschriftenmarkt soweit zusammengerauft, dass die Verlage (die nicht pleite sind) Rekordgewinne einfahren.



      Das ist meiner Meinung nach der Knackpunkt. Die eigentliche Grundvoraussetzung des Zeitungsmarktes ist in Deutschland so gut, wie in nur wenigen anderen Staaten. Jeder darf ein Blatt herausbringen und seine eigene Linie fahren, trägt aber entsprechend auch das wirtschaftliche Risiko und aus dieser möglichen Pluralität der Presseerzeugnisse könnte rein theoretisch eine befruchtenden Meinungsvielfalt entstehen.

      Da es aber keine neue Erkenntnis ist, dass die Margen vor allem im Printjounalismus ziemlich schmal sind, bewegen sich die Macher und Redakteure auf einer schmalen Klinge zwischen kritisch-sauberen Journalismus und wirtschaftlichen Zwängen, ihre Anzeigenkunden bei Laune zu halten.

      Die Keule von "Gleichschaltung" und "Propaganda" ist dann doch ein paar Nummer zu groß....
      "Yeah well, that´s just like, your opinion, man"


      Blackhawks - Bears - Supersonics
    • Kampfkater schrieb:

      Danke für den Hinweis. Aber hast du da mal ne Sendezeit? Ich seh da irgendwie nix.


      Bei genauerem Betrachten findet man direkt oben am Anfang des Artikels über dem Bild eingerahmt:
      Sendung zum Thema: Scala | Heute, 21.05 - 22.00 Uhr

      :cool2:
    • Eben die IVW Zahlen zu der Verkauften Auflage vom 2. Quartal 2014 im vergleich zu 2013 gesehen:

      Die Welt -8,4%
      FAZ -8,2%
      Focus -8,0%
      BILD -8,0%
      Stern -7,0%
      Süddeutsche Zeitung -5,0%
      Spiegel -0,5%

      taz +0,3%
      Junge Freiheit +4,9%
      Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist!
      Henry Ford
    • hermannstux schrieb:

      Bei uns wurde der lokale Ableger von SCVe-Andi's Arbeitgeber eingestellt weil es kaum noch Abonnenten gab. Das dürfte für viele Zeitungen auch eine Rolle spielen.


      Wie hieß die Ausgabe denn bei euch?

      Ist jetzt regional, aber es ist schon kurios: In Bielefeld und Lippe ist die Neue Westfälische absoluter Marktführer. Im Paderborner Land und auch im Kreis Gütersloh das Westfalen-Blatt (meine Zeitung).
      Ich habe das Glück, dass ich über Verl berichten kann, hier geht's dem Westfalen-Blatt ganz gut. Macht einfach mehr Spaß, wenn man weiß, dass viele Leute lesen und man auch mehr Platz hat.


      Aber das ist halt alles lokal oder regional (merkt man auch beim Sport mit Paderborn und Bielefeld hier), Zeitungen wie FAZ, Süddeutsche oder so lese ich gar nicht.
      SCV und der FC
    • Ich denke da rein pragmatisch, das eine Zeitung bei vielen Leuten noch gewünscht ist. Im Netz ist die Auswahl größer, aber es gibt genug Leute die auf die Zeitung an sich nicht verzichten können. Sie wird aber über kurz oder lang aussterben, weils das I-net gibt. Zudem sind die Artikel ja zumeist die gleichen und die Schreiberlinge müssen halt mehr und mehr auf das Internet und die dortige Präsenz setzen.

      Hat Journalismus denn nicht eigentlich auch was mit der eigenen Meinung zu tun? Diese komplett auszublenden ist fast unmöglich wie ich denke.
      Meine Liebe.... mein Leben..... mein Verein..... 1. FC Köln


      :reiben: Ich laufe AMOK :reiben:

      --- Feed me More ---
    • hermannstux schrieb:

      Bei uns wurde der lokale Ableger von SCVe-Andi's Arbeitgeber eingestellt weil es kaum noch Abonnenten gab. Das dürfte für viele Zeitungen auch eine Rolle spielen.


      Oder sind die Abonennten weniger geworden, weil sie mit der Qualität der Berichterstattung nicht mehr zufrieden waren? Henne/Ei

      Kölsche Klüngel schrieb:

      Hat Journalismus denn nicht eigentlich auch was mit der eigenen Meinung zu tun? Diese komplett auszublenden ist fast unmöglich wie ich denke.


      Es ist aber schon ein Unterschied, ob es wirklich die eigene (!) Meinung ist, oder ob die Meinung eine vom Verlagskonzern vorgegebene ist. Und nein, ein Journalist sollte, zumindest in den normalen Artikeln, möglichst meinungsfrei und neutral berichten. Auf die Ukraine gemünzt heißt das: Wie genau lief das mit der Boeing? Was liest man stattdessen, egal ob Welt, :bild:, FAZ, usw...? "Separatisten schießen Boeing ab!"
      Außerdem würde mich mal interessieren: Wer sind diese Separatisten? Was wollen die? Welche Personen stehen dahinter und welche Rolle spielen diese Personen in Russland? Stehen die in Kontakt mit Putin, oder ist das eher so ne ultra-rechte Splittergruppe, auf die Putin überhaupt keinen Einfluss hat? Das wäre Journalismus, für den ich bereit bin, mir ein Zeitungs-Abo zu bestellen. Hintergründe und Fakten und so. Aber es wird lieber Zeter und Mordio geschrieen. Dafür brauch ich allerdings keine 2€/Tag ausgeben - das kann ich alleine.
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Ok. Das geht wirklich nicht. Wobei man auch anführen muss, das auch der Verlag verantwortlich gemacht werden kann für die Artikel. Das man da nen Auge drauf hat ist verständlich.

      Und zum anderen hast du natürlich recht. Das ist voreingenommen und nicht gut. Aber gerade bei der Bild usw. weiß man ja wie die arbeiten. Reißerische Überschriften provozieren halt die Auflage und ich behaupte gerade Bild und Express sind gut gekauft.

      btw: gute Fragen. Da hätte ich auch gern Antworten drauf!
      Aber diese wirst du im I-net lesen. Ich z.b. werde mir kein Zeitungsabo holen. Und warum? Ganz einfach... ich kann alles schnell googeln, finden und lesen. Geht alles deutlich schneller dank Smartphone und dem I-net. :schulterzucken:
      Meine Liebe.... mein Leben..... mein Verein..... 1. FC Köln


      :reiben: Ich laufe AMOK :reiben:

      --- Feed me More ---
    • Sind Zeitungen nicht das, worin ich lesen kann, was gestern im Internet stand? ;)

      Der angesprochene Punkt der Qualität hat schon seine Berechtigung. Gerade bei Lokalzeitungen denke ich in erster Linie an so etwas:

      timenewsfeed.files.wordpress.c…-3.jpg?w=480&h=320&crop=1
      hornoxe.com/wp-content/picdump…ump372/picdump372_110.jpg
      hornoxe.com/wp-content/picdump…ump372/picdump372_077.jpg
      hornoxe.com/wp-content/picdump…ump372/picdump372_139.jpg

      Ich weiß aber auch, dass es Lokaljournalisten auf dem Land richtig schwer haben.
      Das kann man auf Dauer nur durchstehen, wenn man knüppelharter Idealist ist.

      Tageszeitungen habe ich noch nie gebraucht und werde ich wohl auch nie brauchen.
      Das könnte daran liegen, dass ich mit der LVZ gestraft bin. :D
      Wenn ich noch Gedrucktes lese, dann eher wöchentlich erscheinende überregionale Zeitungen/Magazine oder Zeitschriften mit spezifischen Themen.
      Wobei auch da letzteres sehr selten vorkommt, weil man die ganzen Infos darin im Normalfall auch kostenlos im Netz bekommt.
      Das ist auch der Grund, warum ich keine Tageszeitungen konsumiere. Ich erinnere nur noch einmal an meinen Einstiegssatz.
      Da die Leute, die heute Journalisten werden wollen, eher aus der Irgendwas-mit-Medien-Ecke kommen, wird sich die ganze Journalistik noch mehr ins Internet verlegen.
      Ich habe nichts dagegen,
    • Ricardo schrieb:

      Da die Leute, die heute Journalisten werden wollen, eher aus der Irgendwas-mit-Medien-Ecke kommen, wird sich die ganze Journalistik noch mehr ins Internet verlegen.
      Ich habe nichts dagegen


      Das kann aber nicht unbedingt ein Vorteil sein. Als Journalist sollte man ja zumindest etwas Ahnung von seiner Materie haben. Einer der irgendwo das Feuilleton füllt, kann nicht mal eben in investigativen Wirtschaftsjournalismus machen. Dafür braucht man Vorkenntnisse, aber selbst das stirbt ja aus. Das ist ja auch ein großes Problem, dass die meisten (Printmedien-) Journalisten überhaupt keinen Überblick z.B. über die Eurokrise haben, um fundiert darüber berichten zu können.

      Kölsche Klüngel schrieb:

      Aber gerade bei der Bild usw. weiß man ja wie die arbeiten. Reißerische Überschriften provozieren halt die Auflage und ich behaupte gerade Bild und Express sind gut gekauft.


      Natürlich weiß man wie die arbeiten. Aber das macht es a) nicht minder verachtenswert und b) müssen sich die anderen Zeitungen doch nicht unbedingt dem Klassenclown anpassen.
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Rise schrieb:

      Kinslayer schrieb:

      bild.de/politik/inland/antisem…hasser-36967174.bild.html

      Erst vor ein paar Tagen hat ein „taz“-Redakteur geschrieben, es müsse „in einem freien Land möglich sein, straflos das Existenzrecht Israels infrage zu stellen“.
      Hätte jemand das Existenzrecht der Juchtenkäfer in Baden-Württemberg infrage gestellt, wäre der Kollege alle Wände hochgegangen.

      ;D :D ;D Das Zitat hat mir den ersten Lacher des Tages beschert :P

      Der Autor ist natürlich alles andere als unparteiisch und der Artikel ist auf der Bild aber egal ^^ Unterhaltsamer Kommentar :P

      Frage mich, was der Absatz, den du so lustig findest, mit dem Rest des Kommentars zu tun hat. Aber hauptsache nochmal eben gegen links und grün gepöbelt. Dass der Autor mit dieser Polemik, nicht wegen des sonstigen Inhalts, Aufmerksamkeit bekommt, ist irgendwie ein Paradebeispiel für den heutigen Journalismus, um den Bogen zum anderen Thread zu spannen.


      Dann ziehe ich das Thema doch sogleich auch mal hier rüber... denn gerade der Broder ist ja das Paradebeispiel, wie Journalismus meiner Meinung nach NICHT auszusehen hat. In 90% der Dinge, die ich von Broder höre/lese/sehe, schießt er gegen andere Personen und verbreitet seine (meist etwas wirre) Meinung zu bestimmten Themen.

      Mal was anderes: Jetzt haben wir uns ja trefflich darüber ausgelassen, (und tun es hoffentlich auch weiter...) was alles doof läuft in der Medienwelt. Aber wie könnte denn guter, brauchbarer Journalismus in Zukunft aussehen?
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind