Soll sich die DFL an den Kosten für Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen beteiligen?

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    • Wird ja nachher aufgrund Revision sowieso beim Bundesverwaltungsgericht landen. Sollte das Bundesland Bremen dort Recht bekommen, trägt die DFL sowieso nicht die Kosten. Diese werden dann erst an Werder und daraufhin und an die zahlenden Zuschauer weitergeleitet. Aber andere Bundesländern würden daraufhin bestimmt nachlegen und ebenfalls Rechnungen an die DFL schreiben ...
    • Wenn sie den Fussball so vom Volk abheben und eventisieren, dann sollen sie als Veranstalter auch die Kosten tragen. Natürlich wird der DFB es nicht selber tragen, sondern dann plötzlich behaupten, dass der Verein der Veranstalter ist.
      Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
    • Aber sagt DFB/DFL nicht, dass sie Veranstalter sind, weswegen bei ihnen dann auch alle Bildrechte von den BuLi Spielen liegen und im Stadion ihre Regeln die Stadionregeln überschreiben?
      Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
    • Ich vermute mal, dass das Urteil eh vom Bundesverwaltungsgericht einkassiert wird. Schau'n mer mal...


      "Wieso? Marco Reus fährt doch auch mit der Bahn." - Manuel Schmiedebach auf die Bemerkung, dass es was besonderes wäre, wenn ein Fußballer mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt.
    • Kampfkater schrieb:

      Ich vermute mal, dass das Urteil eh vom Bundesverwaltungsgericht einkassiert wird. Schau'n mer mal...

      Da gehe ich auch von aus. Bedenklich bleibt die Tatsache, dass die Clubs im öffentlichen Raum keinen Zugriff haben, dass die Krawallmacher offenkundig nicht als selbstständige Menschen wahrgenommen werden, dass die Polizei privatisiert wird, die Signalwirkung für andere Veranstaltungen ... Da sind so viele Fragen offen. Z.B. warum der Erfolg der Veranstaltung Auswirkungen auf die Gebühren des staatlich-privaten Sicherheitsdienst hat.

      Bei der Denke vom unmündigen Staatsbürger im Schal ist es auch kein Wunder, dass es keine wirksamen Maßnahmen gibt, welche die Krawallmacher direkt treffen. Aber immerhin das wichtigste wird ja bald geklärt. Und am wichtigsten ist in Deutschland immer nur eines: Wer bezahlt's?!
      Arminia Bielefeld - Stadion Alm
      Tradition & Identität erhalten! Übersetzung für Neoliberale: "Markenimage schützen!"

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    • Ich vermute auch, dass nach diesem Urteil heute das Bundesverwaltungsgericht den Daumen letztendlich senkt, aber:

      Giancarlo schrieb:

      Aber sagt DFB/DFL nicht, dass sie Veranstalter sind, weswegen bei ihnen dann auch alle Bildrechte von den BuLi Spielen liegen und im Stadion ihre Regeln die Stadionregeln überschreiben?
      Da liegt auch für mich der Hase im Pfeffer. Die Veranstaltung Bundesliga obliegt der DFL/DFB inkl. aller Rechte, die Teilnehmer sind die dafür qualifizierten 35 Vereine plus 1 Fremdkörper mit Trillerpfeifen- und Tennisball-Allergie mit verbandsseitig festgelegten Pflichten. Auf die Argumentation der DFL/DFB, dass sie die Veranstalterrolle exclussive der Rechte auf die Vereine plus dem einen übertragen, freu ich mich da ehrlich gesagt auch schon.
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft
    • Wie erwartet hat die DFL Einspruch eingelegt ...

      kicker.de schrieb:

      Die DFL zieht im Kampf gegen eine Kostenbeteiligung an Polizeieinsätzen bei Hochrisikospielen der Bundesliga vor das Bundesverwaltungsgericht Leipzig. Im Rechtsstreit mit der Hansestadt Bremen legte sie am Dienstag wie erwartet Einspruch gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Bremen ein, das die Klage der DFL gegen einen auf 415.000 Euro reduzierten Gebührenbescheid im Berufungsverfahren am 21. März abgewiesen hatte. In erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht Bremen am 17. Mai 2017 für die DFL entschieden.
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