Soll sich die DFL an den Kosten für Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen beteiligen?

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    • Erste Rechnung ist dann vom Land Bremen an die DFL verschickt worden ...

      Es geht um exakt 425.718,11 Euro: Diesen Betrag hat Bremen als erstes und bisher einziges Bundesland der DFL in Rechnung gestellt, der Ligaverband soll die Kosten für die Polizeieinsätze rund um das Nordderby am 19. April übernehmen.


      mehr auf kicker.de

    • Ich fand den Betrag ganz interessant. Das echte Nordderby hat natürlich das höchste Aufgebot, aber wenn man das mal hochrechnet, dann kommen da schon locker mehr als 2 Mios zusammen. 420k für den HSV, bei 96, FCB, Schalke und vielleicht 3 weiteren Vereinen dürften so um die 300k pro Spiel rum kommen und dann noch die kleineren Einsätze

      Werder hat die letzten Jahre Verluste eingefahren. Damit zahlen sie so gut wie keine Steuern, ausser die, die sie für die Verbraucher weiterleiten.
      USt landet zu 46% beim Land, ESt der Angestellten landet zu 42% beim Land. Der Rest der Steuern landet bei der Kommune oder beim Bund.
      Die 1Mrd, die die DFL Vereine an Steuern im Jahr zahlen sind das Gesamtaufkommen an Komunen, Länder und den Bund, wobei das meiste beim Bund landet, nicht bei den Ländern, die die Polizeieinsätze leisten müssen. Und ich bin mir sicher, dass bei der Mrd, die die DFL angibt, eben die weitergeleiteten Steuern enthalten sind.

      Gerade im Fall vom Bremen, die sich eh kaum über Wasser halten können, zahlt damit der Steuerzahler die Einsätze und sie sind nicht von den Steuern des Vereins gedeckt
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”
    • Finde ich schon irgendwie geil. Eine Organisation, die sich nur allzugern auf die DFB-Sportgerichtbarkeit beruft und Vereine mit gewürfelten Geldstrafen und Geisterspielen belegt, rennt zur deutschen Justiz, wenn's mal Gegenwind gibt. Doppelmoral, Allez!
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Kampfkater schrieb:

      Finde ich schon irgendwie geil. Eine Organisation, die sich nur allzugern auf die DFB-Sportgerichtbarkeit beruft und Vereine mit gewürfelten Geldstrafen und Geisterspielen belegt, rennt zur deutschen Justiz, wenn's mal Gegenwind gibt. Doppelmoral, Allez!
      Jetzt sind besagte Organisationen aber selbst gewollt, so wie jederman vor Gericht, allein in ****** Hand.
      Und der Stadtstaat Bremen hat bereits angekündigt, diesen Rechtsstreit bie zur letzten Instanz - sprich dem EuGH - durchzufechten.

      So weit, so gut ...
      Aber das wird dauern ...

      ( Und ich habe Bedenken, ob ich den letztendlichen Richterspruch noch erleben werde )
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    • Es kommt etwas Bewegung in die Angelegenheit. Am 17.05. wird vor dem Verwaltungsgericht in Bremen verhandelt ...

      kreiszeitung.de schrieb:

      Es geht weiter im Streit um die Polizeikosten bei Hochrisikospielen: Das Verwaltungsgericht Bremen verhandelt am 17. Mai über die Klage der Deutschen Fußball-Liga (DFL) gegen das Bundesland Bremen.
    • Keine Neuigkeiten, schorsch! Siehe Beitrag # 68 ... Viel wichtiger ist für die Aussage von Rauball:

      kicker.de schrieb:

      "Im Fall eines Unterliegens tut es uns leid für Werder Bremen. Wenn die DFL durch eine rechtskräftige Entscheidung in Anspruch genommen wird, dann wird es auf Werder umgelegt werden. Die restlichen 35 Vereine werden es sicher nicht akzeptieren, dass ein Bundesland ausschert, nachdem wir mit der gesamten Innenministerkonferenz eine klare Festlegung hatten, in der festgeschrieben war, dass keine Polizeikosten gegen die Liga erhoben werden", sagte Rauball am Mittwochvormittag.
      Das habe ich leider schon befürchtet. Und Werder wird das Geld wieder auf die Fans umlegen :(
    • svw1899 schrieb:

      Keine Neuigkeiten, schorsch! Siehe Beitrag # 68 ... Viel wichtiger ist für die Aussage von Rauball:
      Mit dieser > Kickermeldung < wollte ich auch gerade aufwarten ...

      @svw1899 - noch ist ja nicht entschieden, daß es per Gerichtsbeschluß zu Kostenübernahme durch die DFL - und somit dann per Weiterleitung an Werder Bremen - kommen wird.

      Vllt. folgt das Gericht ja der Empfehlung der Innenministerkonferenz ... :schulterzucken:
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    • SCVe-andy schrieb:

      Ich finde Rauballs Aussage allerdings absolut nicht okay. Wo bleibt da die Solidarität mit Werder Bremen!?!?
      Selbst wenn Rauball mit Werder Bremen solidarisch wäre - wem wäre damit geholfen ? :amkopfkratz:

      Nochmal zum nachlesen :

      svw1899 schrieb:

      Die restlichen 35 Vereine werden es sicher nicht akzeptieren, dass ein Bundesland ausschert, nachdem wir mit der gesamten Innenministerkonferenz eine klare Festlegung hatten, in der festgeschrieben war, dass keine Polizeikosten gegen die Liga erhoben werden", sagte Rauball am Mittwochvormittag.
      ;)
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    • Ich bin zweigespalten was die Kosten der Polizeieinsätze angeht. Einerseits sehe ich da schon den Staat bzw. das Land in der Verantwortung, so zahlen die Vereine nicht unerhebliche Steuerbeträge jedes Jahr, so dass die Kosten für Polizeieinsätze gedeckt sein dürften.
      Andererseits kann ich es schon verstehen, wenn die Liga - nicht die Vereine ansich - zur Kasse gebeten werden, da es stets erforderlich ist, mehrere Hunderschaften vozuhalten bzw. einzusetzen.

      Sollte das VerwG Bremen zugunsten des Landes urteilen, fände ich es nur gerechtfertigt, wenn die anderen Vereine solidarisch die Kosten gemeinsam übernehmen. Das ändert nichts daran, dass die Vereine die Auffassung vertreten, dass die Kostentragung nicht bei den Vereine liegen soll. Weiter sollte man bedenken, dass alle anderen 17 Vereine aus der Bundesliga einmal im Jahr in Bremen gastieren, aus einem anderen Bundesland stammen und mitverantwortlich für den Polizeieinsatz sind.
    • svw1899 schrieb:

      Das habe ich leider schon befürchtet. Und Werder wird das Geld wieder auf die Fans umlegen

      Das mit dem Ausscheren von Bremen ist jetzt noch ein Ausscheren, aber wenn Bremen da wirklich Recht bekommt, dann werden auch andere Länder darüber nachdenken. Das kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.

      Pinguin schrieb:

      Einerseits sehe ich da schon den Staat bzw. das Land in der Verantwortung, so zahlen die Vereine nicht unerhebliche Steuerbeträge jedes Jahr, so dass die Kosten für Polizeieinsätze gedeckt sein dürften.

      Der Unterschied ist nur, dass niemand gezielt Steuern für irgendwas zahlt. Alle Steuern landen in einem Topf und daraus wird anteilig alles mögliche finanziert. Das heisst die Vereine zahlen zwar viele Steuern, aber davon wird im selben Anteil die Polizei bezahlt wie durch deine Steuern. Und dann deckt es das nicht mehr so ganz.
      Abgesehen davon, dass die Sicherheit und Steuer in erster Linie ja die normale Polizeiarbeit decken soll. Und dann natürlich nur auf offenem Grund und nicht den Einsatz z.B. im Stadion, wenn die Polizei in der Sicherheitsleitstelle des Stadions sitzt oder eine Hundertschaft im Stadion aufmarschiert, um für Sicherheit zu sorgen...
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”
    • > Kicker < 17.5. 2017 !

      Ein ( vorläufiges ? ) Urteil :
      Polizeigebühren? DFL siegt in erster Instanz

      Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat im Rechtsstreit mit der Stadt Bremen in der Frage der Kostenübernahme von Polizeieinsätzen bei Risikospielen Recht bekommen. Das Verwaltungsgericht der Hansestadt entschied am Mittwoch, dass die erhobenen Gebührenbescheide des Landes "rechtswidrig" sind. Das letzte Wort ist in dieser Angelegenheit offenbar aber noch nicht gesprochen, auch weil das Gericht die Frage, ob die Gebührenbescheide grundsätzlich verfassungskonform sind, offen ließ.
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    • Die DFL Vereine und ihre Fans sorgen jedes Jahr für hunderte Millionen von Steuereinnahmen.
      Ich sehe keinen Grund mehr zu zahlen, wenn der Staat unfähig ist vorhandene Einnahmen gezielt(er) weiterzugeben.
      Du wirst koana vo UNS


      In a world of compromise....Some don’t.


      Hängt die Nazis solange es noch Grüne gibt!
    • > Kicker < 17.5. 2017 !

      DFL-Präsident plant Orientierungsgespräch mit dem Bremer Innensenator :
      Rauball: "Heute war nur ein Zwischenschritt"

      Die Gebührenbescheide über insgesamt 1,2 Millionen Euro für vier Risikospiele von Werder Bremen seit 2015 sind nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts erst einmal vom Tisch. Senator Ulrich Mäurer kündigt weitere Rechnungen an. Sie sollen gestaltet werden, dass sie einer rechtlichen Prüfung standhalten. DFL-Präsident Reinhard Rauball stellte sich nach dem Urteil den Fragen der Medien - der kicker schrieb mit. Rauball über...
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    • Pinguin schrieb:

      Ich bin zweigespalten was die Kosten der Polizeieinsätze angeht. Einerseits sehe ich da schon den Staat bzw. das Land in der Verantwortung, so zahlen die Vereine nicht unerhebliche Steuerbeträge jedes Jahr, so dass die Kosten für Polizeieinsätze gedeckt sein dürften.
      Andererseits kann ich es schon verstehen, wenn die Liga - nicht die Vereine ansich - zur Kasse gebeten werden, da es stets erforderlich ist, mehrere Hunderschaften vozuhalten bzw. einzusetzen.
      Mir geht es auch so. Ich bin da für mich noch zu keiner festen Meinung gekommen.
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