Soll sich die DFL an den Kosten für Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen beteiligen?

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    • Hab ich das irgendwo geschrieben? Ich habe lediglich gesagt, dass bei den beiden Vereinen ein Gefahrenpotenzial vorhanden ist, auch wenn es sich um die zweite handelt. Man sich aber anschauen sollte, wo/ob die erste Manschaft spielt, um das Aufgebot entsprechend zu planen
      Aber du dürftest selber wissen, wie das USK arbeitet und dann kommen da halt ein paar mehr, für den Fall dass die bösen FCB Ultras mit ner grösseren Gruppe auflaufen. Und dass das USK und ihre Verantwortlichen keine Ahnung haben ist auch bekannt
    • Ich hol das Thema aus aktuellem Anlass mal wieder hoch ...

      Nein, es wird nicht gezahlt. Jedenfalls vorerst nicht. Die Deutsche Fußball-Liga will sich mit allen juristischen Mitteln gegen das wehren, was ihr bald ins Haus flattern wird: ein Gebührenbescheid des Landes Bremen für den Polizeieinsatz beim Bundesliga-Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV am 19. April.


      mehr auf kreiszeitung.de

    • Vom Grundsatz her finde ich dass durchaus Richtig was das Land Bremen macht. Denn BL Spiele sind auf Gewinnerzielung ausgerichtete Veranstaltungen. Die regelmässig für Gefahrenpotential sorgen.
      Diese müssen mit öffentlichen Geldern, sprich Steuereinnahmen finanziert werden. Von daher ist es auch sicherlich ok so, wenn die DFL, die ja jetzt nicht gerade an Geldmangel leidet, (Im Gegensatz zu Bremen oder diversen anderen Kommunen)

      dafür mit aufkommt.
      Spock: "Logik ist der Anfang aller Weisheit,nicht das Ende."
    • Soll dann jeder Konzertveranstalter oder z.B. die Oktoberfestveranstalter auch die Polizei in der Stadt zahlen?
      Die Veriene zahlen den Ordnungsdienst und der reicht im Stadion. Alles drum rum is öffentlicher Grund und für den muss auch sonst kein Veranstalter zahlen, warum also ein Verein?
      Die Forderung is Blödsinn und mit dem Gesetz wohl glücklicherweise eh nicht verinbar
    • galmi schrieb:

      Soll dann jeder Konzertveranstalter oder z.B. die Oktoberfestveranstalter auch die Polizei in der Stadt zahlen?
      Die Veriene zahlen den Ordnungsdienst und der reicht im Stadion. Alles drum rum is öffentlicher Grund und für den muss auch sonst kein Veranstalter zahlen, warum also ein Verein?
      Die Forderung is Blödsinn und mit dem Gesetz wohl glücklicherweise eh nicht verinbar


      Du weißt schon das die Polizeianforderung von der DFL kommt? :amkopfkratz: Schließlich müssen sie ja außenrum den zugang zum Stadion gewähren sonst wäre die hölle los wenn HSV und Werder fans vor dem Spiel aufeinandertreffen?
    • Borussenjörg schrieb:

      Vom Grundsatz her finde ich dass durchaus Richtig was das Land Bremen macht. Denn BL Spiele sind auf Gewinnerzielung ausgerichtete Veranstaltungen. Die regelmässig für Gefahrenpotential sorgen.
      Diese müssen mit öffentlichen Geldern, sprich Steuereinnahmen finanziert werden.


      Naja, Vereine zahlen ja Steuern, diese wiederum werden für Dinge wie Sicherheit eingesetzt. Wieso sollten die Vereine da also doppelt zahlen? Davon abgesehen hat Galmi natürlich recht, dass jeder andere Veranstalter dann auch zahlen müsste, gerade das Oktoberfest hat wohl eher höheres "Gefahrenpotential" als Bundesligaspiele zwischen Bremen und Freiburg.


      Von daher ist es auch sicherlich ok so, wenn die DFL, die ja jetzt nicht gerade an Geldmangel leidet, (Im Gegensatz zu Bremen oder diversen anderen Kommunen) dafür mit aufkommt.


      Wenn eine Kommune oder ein Land an Geldmangel (wobei ich diese Finanznot der Kommunen und Länder für einen Mythos halte) leidet, dann muss diese Kommune oder das Land eben lernen, mit ihren Mitteln besser umzugehen. Dann kann man eben keine 250 Polizisten beispielsweise bei Cloppenburg-96 II einsetzen.
    • @schumi So ist es.

      @ Hannoi: Der Unterschied zu Veranstaltungen wie z.B. *Bochum Total*, Ist auch das sie in der Saison nahezu wöchentlich (Teilweise auch noch öfter) statt finden. Und es in Deutschland keine anderen Veranstaltungen gibt, die so oft und mit so vielen Leuten die unterwegs sind gibt. Von daher ist der Profifussball ein Sonderfall. Und muss auch entsprechend behandelt werden.
      Zudem ist es auch nicht so einfach mit *Sparen* in den Kommunen: Gerade die Städte und Kommunen haben eine Vielzahl von Aufgaben, die recht Finanzintensiv sind. Da ist dass nicht so einfach mit *eben mal sparen*
      Reiche Städte wie Düsseldorf oder Köln leben auch viel von Ihrem Image und Ihrer guten Lage. Daher siedeln sich dort auch viele Gewerbebetriebe an, die wiederum dort Steuern zahlen.
      Arme Städte wie z.B. Duisburg haben eine recht hohe Arbeitslosenquote müssen dafür viel zahlen.. und haben dann logischerweise auch weniger Firmen die dort ansässig sind. Daher muss: A über den Länderfinanzausgleich was gemacht werden und B: über den Soli entsprechend auch.
      Es müssen einfach solchen Städten mehr Einnahmen zur Verfügung gestellt werden. Und nein die (teilweise) Finanzmisere der Kommunen ist sicherlich kein Mythos. da muss man nur durch manche Städte und Stadtteile des Ruhrgebietes für fahren um zu erkennen, dass das stimmt. :heulen:
      Spock: "Logik ist der Anfang aller Weisheit,nicht das Ende."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Borussenjörg ()

    • Hannoi1896 schrieb:

      Naja, Vereine zahlen ja Steuern, diese wiederum werden für Dinge wie Sicherheit eingesetzt. Wieso sollten die Vereine da also doppelt zahlen? Davon abgesehen hat Galmi natürlich recht, dass jeder andere Veranstalter dann auch zahlen müsste, gerade das Oktoberfest hat wohl eher höheres "Gefahrenpotential" als Bundesligaspiele zwischen Bremen und Freiburg.


      Das problem ist aber die Polizei muß ja nur für die öffentliche Sicherheit sorgen. Damit hat aber der Fußball nix zu tun. Da hat NRW mit der Argumentation recht. Da kann man nur auf die Vernunft der Fans appelieren.

      focus.de/sport/fussball/bundes…e-polizei_id_4035798.html
    • Borussenjörg schrieb:

      @schumi So ist es.

      @ Hannoi: Der Unterschied zu Veranstaltungen wie z.B. *Bochum Total*, Ist auch das sie in der Saison nahezu wöchentlich (Teilweise auch noch öfter) statt finden. Und es in Deutschland keine anderen Veranstaltungen gibt, die so oft und mit so vielen Leuten die unterwegs sind gibt. Von daher ist der Profifussball ein Sonderfall. Und muss auch entsprechend behandelt werden.
      Zudem ist es auch nicht so einfach mit *Sparen* in den Kommunen: Gerade die Städte und Kommunen haben eine Vielzahl von Aufgaben, die recht Finanzintensiv sind. Da ist dass nicht so einfach mit *eben mal sparen*
      Reiche Städte wie Düsseldorf oder Köln leben auch viel von Ihrem Image und Ihrer guten Lage. Daher siedeln sich dort auch viele Gewerbebetriebe an, die wiederum dort Steuern zahlen.
      Arme Städte wie z.B. Duisburg haben eine recht hohe Arbeitslosenquote müssen dafür viel zahlen.. und haben dann logischerweise auch weniger Firmen die dort ansässig sind. Daher muss: A über den Länderfinanzausgleich was gemacht werden und B: über den Soli entsprechend auch.
      Es müssen einfach solchen Städten mehr Einnahmen zur Verfügung gestellt werden. Und nein die (teilweise) Finanzmisere der Kommunen ist sicherlich kein Mythos. da muss man nur durch manche Städte und Stadtteile des Ruhrgebietes für fahren um zu erkennen, dass das stimmt. :heulen:


      Gefährliches Halbwissen ist heutzutagen ein immer grösser werdender Faktor!
      Wie kommst du auf die Idee, dass Köln z.B. als reiche Stadt zu sehen ist?
      Wieso ist Düsseldorf schuldenfrei gewesen , der neue OB arbeitet ja gerade daran, dass sich da wieder was ändert.

      Die Finanzmiisere der Kommunen ist bestimmt kein Mythos, nur woher kommt diese Mysere, vielleicht auch Eigenverschulden.
      Gerade im Ruhrgebiet war für viele Gemeinden, dass Wort sparen ein absolues Fremdwort, und das sollen jetzt die Fussballvereine ausbaden?
      AUF GEHTS IHR ROTEN
    • Wenn du gefährliches Halbwissen ansprichst, solltest du aber nicht selber damit prahlen.
      Schon gar nicht mit ein paar Sätzen nebenbei.
      Im Vergleich zu Duisburg ist Köln sicherlich eine reiche Stadt.
      Und Düsseldorf ist eine der wohlhabendsten Städte in NRW, neben Münster. Es mag sicherlich sein das auch Düsseldorf einige Schulden hat, trotzdem ist sie in der Gesamtheit gesehen wohlhabend.
      Und sicherlich ist auch ein Stück Eigenverschulden da. aber das gilt wohl für alle öffentlichen haushalte. da muss man nur den Bund der Steuerzahler oder den Bundesrechnungshof fragen.
      Und warum es (zumindest teilweise) die Fußballvereine ausbaden müssen, so wie du es so schön formuliert hast ?
      Ganz einfach, weil Sie auch damit Ihr Geld verdienen.
      Spock: "Logik ist der Anfang aller Weisheit,nicht das Ende."
    • Borussenjörg schrieb:

      Und es in Deutschland keine anderen Veranstaltungen gibt, die so oft und mit so vielen Leuten die unterwegs sind gibt. Von daher ist der Profifußball ein Sonderfall. Und muss auch entsprechend behandelt werden.

      Die Tatsache, dass so oft und so viele Leute unterwegs sind zeigt doch das breite öffentliche Interesse. Die Problemfans, die einen erhöhten Polizeieinsatz erfordern, sind ja nicht die Zielgruppe der "Fußballgesellschaften".
      Insofern sehe ich hier schon den Auftrag der öffentlichen Hand. Das beträchtliche Steueraufkommen durch die "Fußballgesellschaften" wurde ja schon zu Recht erwähnt.

      Neben dem Oktoberfest fallen mir bei dieser Diskussion immer die Castor-Transport ein. Stromgiganten mit maximaler Gewinnerzielung. Wurden / werden hier auch die Polizeieinsätze weiter berechnet?
      Die Wembley-Nacht wird immer bleiben: Der Arjen hat`s schon wieder gemacht. :hurra:
    • Hmm gute Frage, ich meine aber das denen die Kosten in Rechnung gestellt worden sind.
      Aber du hast in sofern Recht als dass den Stromkonzernen, die Atomstrom produzieren, zum grossen Teil die Entsorgungskosten des radiokativen Mülls nicht in Rechnung gestellt worden sind.
      Das hat(e) politische Gründe, weil der *offizielle* Atomstrom ja billig bleiben sollte. Und das geht auch gar nicht.

      Ja, sicherlich sind die *Problemfans* nicht die Zielgruppe, ändert aber nichts an der Tatsache dass sie sonst, ohne das Spiel, nicht da währen.
      Und sicherlich ist das ein Argument, mit dem breiten Öffentlichen Interesse. Deshalb will ich ja auch gar nicht sagen, dass die DFL die kompletten Kosten übernehmen sollen. Allerdings sich zu einem guten Prozentsatz daran beteiligen schon.
      Spock: "Logik ist der Anfang aller Weisheit,nicht das Ende."
    • Nach meinem Wissensstand zahlen die Stromkonzerne nicht für Polizeieinsätze bei Castor-Transporten.

      Die Tatsache, dass ohne den Spielen die *Problemfans* nicht da währen ist in meinen Augen kein Argument. Ohne die Spiele gäbe es auch die Steuereinnahmen nicht...
      Außerdem, ohne diverse Demonstrationen gäbe es auch diverse "Krawall-Touristen" bei den Demos nicht. Deshalb die Demos verbieten?
      Die Wembley-Nacht wird immer bleiben: Der Arjen hat`s schon wieder gemacht. :hurra:
    • Borussenjörg schrieb:

      Wenn du gefährliches Halbwissen ansprichst, solltest du aber nicht selber damit prahlen.
      Schon gar nicht mit ein paar Sätzen nebenbei.
      Im Vergleich zu Duisburg ist Köln sicherlich eine reiche Stadt.
      Und Düsseldorf ist eine der wohlhabendsten Städte in NRW, neben Münster. Es mag sicherlich sein das auch Düsseldorf einige Schulden hat, trotzdem ist sie in der Gesamtheit gesehen wohlhabend.
      Und sicherlich ist auch ein Stück Eigenverschulden da. aber das gilt wohl für alle öffentlichen haushalte. da muss man nur den Bund der Steuerzahler oder den Bundesrechnungshof fragen.
      Und warum es (zumindest teilweise) die Fußballvereine ausbaden müssen, so wie du es so schön formuliert hast ?
      Ganz einfach, weil Sie auch damit Ihr Geld verdienen.


      Düsseldorf ist einfach aus dem Grund Schuldenfrei, weil die einfach zum richigen Zeitpunkt ihre E.O.N Verkauft haben.
      Damals eine Entscheidung die von vielen Gemeinden kritisiert wurde, heute wir Düsseldorf darum beneidet.
      Düsseldorf ist wohlhabend weil die eine OB hatten der wirtschaftlich vieles richtig gemacht hat.

      Die Finanzlage der Stadt Köln ist genauso schlecht wie die vieler gemeinden im Pott, da gibt es keinen Unterschied.

      Du hast Recht , Vereine verdienen Geld, doch zahlen sie auch Steuern auf diese Einnahmen, und das nicht zu knapp.
      Deshalb kann und darf es nicht sein, dass sie für Leistungen bezahlen sollen die eigentlich durch ihre Abgaben bereits abgesichert sein sollten.
      Ist genauso ein Quatsch wie eine Sonderabgabe weil für die instandsetzung der Autobahnen, dafür sollte eigentlich genug Geld vorhanden sein.
      Und es ist kein Wunder das gerade Bundesländer wie NRW und Bremen da immer wieder mit forderungen kommen,
      Bundesländer die mehr als genug gezeigt haben , dass sie nicht in der Lage sind ihre Finanzen in den Griff zu bekommen.

      Wie geasagt , mir als Bayern Fan ist es egal wenn dein Verein hier bluten muss, nur als Bürger bin ich der Meinung , es kann nicht sein
      das hier für Leistungen gezahlt werden muss die dieser Staat kostenlos zu stellen hat.
      Da würde sonst die Büchse der Pandorra geöffnet.
      AUF GEHTS IHR ROTEN