Spielberichte Berliner Amateurfußball

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    • @Captain BlackAdder
      Eine PN ist leider nicht angekommen?!? :amkopfkratz:

      @katsche
      Ein Spiel vom BFC wäre sicher mal interessant! :nuke: Mal schauen ob sich das zeitlich mit meinen anderen "Terminen" in Berlin vereinbaren lässt! :)
    • :admin:

      Super, dann war die Aufzählung potentieller Partien umsonst. Hier noch mal:

      Freitag:
      19.00 Viktoria 1889 vs Neustrelitz (aktueller Tabellenführer!)

      Samstag:
      14.00 SV Empor vs Berliner SC
      14.00 BSV Hürtürkel vs RSV Walterdorf :D

      Sonntag:
      14.00 Tasmania vs SFC Stern
      14.00 das erwähnte Spiel unserer Zweiten bei Plattenbau Hohenschönhausen II
      14.00 Tennis Borussia vs VfB Hermsdorf


      In der 7. Liga spielt auch der (aktuelle Tabellenführer) Internationale FC vs Katsches Fortuna Biesdorf am Samstag 13.00. Möglich, dass auch höherklassig in Berlin gespielt wird, aber das sehe ich dann nur hier im Forum oder in den Schlagzeilen der BV in der U-Bahn .. :D
    • Lichtenberg 47 vs BSV Hürtürkel 1:0 (0:0), Hans Zoschke - Stadion

      Manche Klischees stimmen einfach. Warum gab's eigentlich noch ein Tor? Und warum trifft ausgerechnet die Nummer 5? Warum bauen die im Stadion keine Tomaten an? Warum rennt der Mann von der Anzeigetafel mit dem Ergebnis weg, bevor ich das Endresultat fotigrafisch festhalten kann? Aber eins nach dem anderen ..

      In der Nähe des S / U-Bahnhofs Frankfurter Allee und direkt neben dem Stasi Museum an der Normannenstrasse liegt das Stadion von Lichtenberg 47. Ein nettes Teil mit viel Grün - nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auf den Rängen. Herrlich. Das gibts in den modernen Arenen eben nicht. Auch die malerische Kulisse aus kolorierten Plattenbauten geben einen herrlichen Ausblick. Da am Schalter auch Schals auslagen, fragte ich frohen Mutes nach einem Pin oder anderen Souvenirs. Erst hat mich die gute Kassendame nciht verstanden, dann gab's nur ein "Nää.". Guter ostgotischer Service eben. Das Stadion entschädigt aber für alles, das Spiel lief bereits wenige Minuten, aber wenigstens war ich diesmal nciht der Letzte.

      Auf der Haupttribüne war noch reichlich Platz - laut Stadionsprecher wurden 254 zahlende Gäste im 9.000 Zuschauer fassendem Zoschke - Stadion begrüsst. Vor mir tobte schon der Gästetrainer, der sämtliche "Südländischer Trainer" - Klischees auslebte. Die ergrauten Haare nach hinten gegeelt, damit man den Hubschrauberlandeplatz nicht sieht, permanent das HB-Männchen imitiert und laut auf den Schiedsrichter schimpfte.
      Dazu hatte er allerdings keinen Grund. Seine Mannschaft stand die erste Halbzeit hinten recht sicher und setzte nach vorne eine passable Angriffe in Bewegung, ohne allerdings wirklich gefährlich zu werden. Lichtenberg tat sich zunächst allerdings selbst schwer, fand vorne keinen freien Mann. Nach rund 15 Minuten folgten aber die Szenen, die letztlich das Spiel entscheidend beeinflussten. Nach einer Ecke für die Gäste gingen im Gewühl zwei Spieler zu Boden, plötzlich trat ein Gästespieler mit gefletschten Zähnen in Richtung seines Gegenspielers (mit Anlauf!), traf diesen allerdings nicht. Klare Tätlichkeit, trotzdem, ein Platzverweis war zwingend, der Referee liess weiter spielen, Lichtenberg setzte zum Konter an und der Spieler vorne wurde am Mittelkreis gelegt. Klare Gelbe. Den Freistoss bekamen die Gastgeber, allerdings auch hier keine Karte. Kurz darauf dann wiederum Konterversuch der Gäste, doch die Abwehr köpft den Ball weg und räumt noch gleich den Angreifer mit weg. Hier entschied den Mann in schwarz auf "Ball gespielt" - eine sehr robuste Regelauslegung. Nun brauchen alle Dämme, den das Spiel wurde härter.


      Mist, ich muss los, morgen schreibe ich den Rest.

      edit: "Morgen" war nun eher relativ ..
      Tatsächlich wurde munter gegrätscht (gern von hinten) und den Gegenspieler auflaufen lassen. Die Schmerzensschreie der Gemarterten waren regelmässig bis auf die Tribüne zu hören und so häufig wie in 10 anderen Spielen zusammen. Dem Spiel tat dies nicht gut, Chancen waren Mangelware, ein Spielfluss kaum zu erkennen, die Heimmannschaft konnte vorne in der ersten Häfte. Das 0:0 war leistungsgerecht und entsprach leider auch dem Spielniveau.

      Die Zweite Hälfte hingegen begann flott. Lichtenberg 47 fing an zu kombinieren und zeigte nun gute Ansätze. Doch auch hier zerstörte die Ruppigkeit letztlich alle guten Ansätze, die Tretereien nahmen zu und vergiftete die Atmosphäre auf dem Feld und den Trainerbänken. Die Zuschauer beschimpften die Gäste als Treter. Hämisches Lachen erfolgte, als ein Gästespieler beim Zweikampf schreiend zu Boden ging, bevor irgendwas zu sehen war. Möglicherweise das Knie des Gegners beim Kopfballduell gegen den Steiß oder in den Rücken bekommen, daher in dubio pro reo.
      Die Entscheidung wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt: der wohl länger verletzte Reiniger, wie ich in der FuWo las und der Mannschaft fehlte und sogar in die Mannschaft der Woche gewählt wurde. Auf dem Platz machte sich die Pause bei ihm bemerkbar, es ging direkt ein Ball verloren, der dem Gegner Platz zum Kontern gab. Letztlcih schaffte es Hürtürkel nicht, den sich nun bietenden Platz zu nutzen. Als sich alles schon auf ein Remis einpendelte gab es wieder Eckball, nachdem die Lichtenberger bereits zum zweiten Mal einen Handelfmeter reklamierten. Auch hier konnte ich nichts eindeutiges erkennen. Die Ecke erreichte aber jenen erwähnten Einwechselspieler, der seine Körpergröße ausspielte und in das lange Ecke köpfte. Der Jubel kannte keine Grenzen und die Erleichterung war spürbar. Die Gäste bersuchten noch mal alles, standen aber mit leeren Händen da.

      Fazit: ein nettes Stadion, gut zu erreichen, immer wieder eine Überlegung wert!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Captain BlackAdder ()

    • Steglitzer FC Stern - Nordberliner SC 0:1 (0:0), Samstag, 15.03.2014

      Meine Arbeitskollege wohnt in Steglitz und wollte sich mal den Stern anschauen. Kein Problem. Hey, und der Nordberliner SC kommt, die stehen hinten drin. Haben bei meiner Tasmania 2:5 verloren. Stern war bis zu diesem Spieltag Zweiter im Tableau. Klare Sache. Von wegen.

      Mein werter Kollege zertrümmerte gleich alle guten Vorsätze ("diesmal kein Bier, ich will noch zum Sport!") und wartete am S - Bahnhof Steglitz bereits mit 2 Pilsetten (das gute Berliner Pilsener!). Na jut, nur eins, das geht ja noch. Mit meiner ersten Fahrt in einem Doppelstockbus oben, seit ich wohne (wir konnten die sich bis jetzt vor mir verstecken?) und Bier in der Hand (ein bißchen asi fühlte ich mich schon) ging es zum Randgebiet kurz vor Wilmersdorf. Mitten im Wohngebiet war der Sportplatz der Steglitzer, die Ihren Kunstrasenplatz nicht mal tarnungsweise zur "Arena" oder zum "Stadion" verklärten. Ein "Eingang"s-Banner wies uns den Weg - wie früher die Eisläden. Alles sehr lauschig, ein nettes Vereinsheim mit breiter Glasfront und überraschend vielen Pokalen wartete im Inneren. Kultig auch die Fanartikel in der Vitrine. so ist er eben, der klassische Berliner Süd-Westen.

      Die kleine Haupttribüne hatte es in sich: abwechseln blau und gelb gestrichene Parkbänke (!) boten eine nette Sitzgelegenheit. Die Zuschauerzahl hielt sich in Grenzen. Eine Bank weiter sass der Stadionsprecher mit Mikro und der Aufstellungsliste, der auch ohne Ansagen mit seinem Mitstreiter wild diskutierte. Unter anderem die Ansicht, dass er sich lieber das anschaut als die Bayern, die Ihre Gegner meilenweit vom Ball fernhalten können. Wahr gesprochen. Dass das Spiel dann aber so unstrukturiert wurde hätte aber auch nicht zwingend der Fall sein müssen. Der Stern kriselt derzeit und auch jetzt konnten Sie vorne kaum Akzente setzen. Die Nordberliner konterten hingegen gefährlich und hatten vorne sogar mehrfach Pech. Man sah allerdings, warum der Gast in der Tabelle hinten steht, die sich bietenden Chancen wurden verschwenderisch verschenkt.

      Halbzeit. Keine Grillbude, kein Bierstand. Wie unzivilisiert. Also wieder in das Vereinsheim und erstmal Bulette geordert. Am lauschigen Tresen Bulette mit Messer und Gabel vom Teller essen. Mondänes Steglitz. Ich muss zugeben, dass mich dies beim Fußball überfordert. In der hinteren Ecke ein Flachbildschirm, vorne gar eine Leinwand: SKY hält sogar in den Vereinsheimen bei Spielen der eigenen Mannschaft Einzug. Als die zweite Halbzeit angepfiffen wurde, fing gerade die Bundesliga an. Nicht wenige blieben sitzen und schauten lieber der Hertha zu .. unfassbar.
      Draußen muss ich zudem feststellen, dass der SKY Kommentator durch Lautsprecher auch draußen gut zu hören war.

      Die zweite Halbzeit hatte bereits begonnen und der Stern beackerte mühsam den Gegner. Bei einem der Konter der Gäste passierte schließlich das Unvermeidliche. Eine Flanke kommt in der Mitte zum erst einegwechselten Stürmer, irgendwie bekommt der Abwehrrecke den Ball nicht weg, irgendwie rollt der Ball in das Tor. Der Jubel war groß, die Gäste kämpfen noch gegen den Abstieg und Staaken sollte später noch zu hause ein 3:3 gegen TeBe erreichen. Gejubelt haben dabei nur eine der paar Bankbänke mit drei Leuten darauf, darunter zwei Zuckerschnecken, die wohl aber vermutlich 5 bis 10 Jahre zu jung waren, um als Spielerfrau durchzugehen. Trotz imposanter Kulleraugen.
      Allen Bemühungen zum Trotz blieb es dabei. Der Nordberliner SC entführt alle drei Punkte aus Steglitz und verschafft sich hinten etwas Luft. Die Steglitzer verlieren den Platz 2 an die Tasmania und müssen selbst Tennis Borussia vorbei lassen, die wie erwähnt gegen den Abstiegskandidaten Staaken nur remis spielten.

      Anmerkung 1: Ein Highlight gab's aber noch bei der Rückfahrt: Im Doppelstockbus oben ganz vorne die Sehenswürdigkeiten von Steglitz bewundert und den Blitzer mitbekommen, der den Busfahrer erwischt hat. Hab' ich so auch noch nie erlebt.
      Anmerkung 2: Und zum Sport bin ich auch nicht mehr gegangen.
    • TuS Makkabi Berlin vs SV Empor Berlin 0:1 (0:1) - Julius-Hirsch Sportanlage

      Ein Pflichtbesuch war für mich der wohl aktuell größte jüdische Fußballclub in Deutschland, der zudem eine über 100 jährige Geschichte im Gepäck hat. Was den Sportplatz angeht: vergesst alles, was ihr über Berlin wisst. Der Fußballplatz an der Harbigstrasse ist wortwörtlich das Ende von Berlin. Man geht vom Mommsenstadion an einer Kleingartenkolonie einmal durch und gelangt an deren Ende zur Julius-Hirsch-Sportanlage. Der Feldweg rechts davon führt dann direkt in zum Drachenberg und in den Teufelswald.
      Auch der Sportplatz ist im Wald, von drei Seiten aus mit Nadelwald umgeben, längs liegt dann dahinter noch ein anderer Platz, auf dem die Jugend vom Charlottenburger SC gegen Grün-Weiß Neukölln antrat. Die Gäste traten in den 90er Jahren Trikots des VFL Wolfsburg an (sah zumindest so aus) und hatten zudem noch VW als Sponsor. Da wurde wohl noch irgendwo ein alter Restposten an Trikots entdeckt.

      Aber zurück zu Makkabi. Man läuft von den Umkleiden gemeinsam mit den Spielern, dem Schiedsrichtergespann und den vereinzelten Zuschauern gemeinsam über einen Waldweg vorbei an diversen Sport- und Tennisplätzen zu einem erhöhten Kunstrasenplatz. Dieser ist wie gesagt fast komplett mit Nadelwald umgehen und mit einigen wenigen Bänken bestückt. Die waren durch den Nieselregen befeuchtet und der Wind sorgte für Lotterieverhältnisse, insbesondere bei Torwartabstössen. Spielerisch gibt's wenig zu berichten. Makkabi ist Letzter mit 8 Punkten, die rettende Zone 12 Punkte entfernt. Johannisthal konnte, trotz der aktuellen Niederlage gegen Tasmania, zuletzt zweifach auswärts siegen und ist mit aktuell 12 Punkten "davon gezogen".
      Makkabi begann engagiert, hatte allerdings etwas Pech im Abschluss. Bezeichnenderweise gelang es Empor etwa in der 20' Minute, einen konter einzuleiten, der auch gleich sass. Ein guter Zeitpunkt, um allerlei Fußballweisheiten anzuführen, geschenkt: wo Makkabi derzeit steht, ist bekannt. Von den handgezählten 37 Zuschauern außer mir und meinem Arbeitskollegen jubelten etwa zwei Drittel. Auch wenn die Zuschauerzahl sich zwischenzeitlich auf knapp 50 erhöhte ist wohl deutlich erkennbar, dass den Gastgebern (derzeit?) einfach die Unterstützung fehlt. Auswärtsspiel im eigenen Wald.

      Halbzeit. Gerade bei Spielen, die um 12.00 anfangen (!) und zudem peripher gelegen sind, dass man früh aufstehen muss, um hinzukommen, braucht man was zu essen. Dass im Wald kein Grillplatz vorhanden war muss man nciht erwähnen. Die Witterungsbedingungen hätten auch jede Form der Verköstigung unterbunden. als marschierte ein kleiner Trupp von 10, höchstens 15 Zuschauern udn Vereinszugehörigen Richtung Vereinsheim. Da muss im "Saal" wohl vorher noch eine Feier statt gefunden haben, da diverse aufblasbare Tiere noch verteilt waren. Um den Tresen verteilte sich nun die Anwesenden, unsere Frage nach Wurst rief beim Personal erst einmal Irritationen hervor. Immerhin: es gab Wiener mit Weißbrot. War o.k., der Rest bestellte Kaffee. Ich kann mich nicht erinnern, jemals beim Fußball ohne Bier gewesen zu sein, es hätte auch irgendwie nciht gepasst. Die Wirtschaft wurde von unüberhörhbar russischstämmigem Personal geführt, vermutlich Angehörige der jüdischen Gemeinde, die vor allem Zuzug aus dem osteuropäischen Gebieten erhalten. Einen Bonuspunkt gibt es für die schicke Wirtin mit unübertroffenen Kulleraugen und nettem Lächeln. Der Chef steckte sich eine Kippe an und stiefelte durch das Lokal, nachdem nahezu alle wieder draußen waren und wir noch an unser Wurst saßen. Irre. Während der Halbzeit kam noch einer vorbei und fragte, welche Liga dies sei. Liga 6, gemeinsam mit Tennis Borussia, deren Schüssel ein paar Hundert Meter entfernt ist, bzw dieses sich mit dem Charlottenburger SC teilt, die sogar noch eine Liga tiefer kicken. Makkabi wirkt da in der Tat wie eine andere Welt.

      Die Zweite Halbzeit war ein Spiegel der Tabellensituation. Die Gastgeber gaben Gas, scheiterten jedoch. Empor hielt sich teilweise zurück, verpasste aber auch, die Führung auszubauen. Das Ergebnis stand schon fest. Die Makkabi-Spieler schimpften auf den Schiedsrichter, weil die Empor-Kicker ihrer Meinung nach nur auf dem Boden lagen, doch Empörung auf den Rängen (na ja ..) regte sich nur bei Fouls der Heimmannschaft. Der Referee pfiff ab, und alesamt trotteten den Waldweg zurück, irgendwie froh, nach zwei Stunden im Sturm irgendwie in's Warme zu kommen.



      Anmerkung 1: Vergesst wieder alles, was ich geschrieben habe. Der Club nimmt zwar stolze 6 Euro Eintritt, aber meine Frage nach einem Pin wurde endlich positiv beantwortet. Ob ich bis zum Ende bliebe, wurde ich gefragt (!). Natürlich. Gegen Ende der ersten Hlabzeit kam dann einer der Betreuer mit einer Handvoll Pins. Das nenne ich persönliche Betreuung! 5 euro sind nicht ohne, aber dafür habe ich nun ein schönes Exemplar für die Kutte, die langsam Formen annimmt (ein großer Hansa - Pin, natürlich, ein Rangers - Linfield Pin, ein Trikot-Pin des Dresdner SC und aus Berlin bis jetzt Makkabi und TeBe. Ich behaupte mal, dass das ziemlich einmalig wird. |-)

      Anmerkung 2: Das schöne, milchverglaste Eingangsschild wurde schon von Vandalen heimgesucht und das "n" in Berlin per Flaschenwurf zertrümmert. Die Flasche steckte sogar noch im Glas. Dreckspack.

      Anmerkung 3: Fußball- und Tennisplätze gemeinsam auf einem Gelände verstreut. Geht einfach nicht. Man hat Angst, dass Boris Becker gelaufen kommt und einen wahlweise in eine Besenkammer ziehen will oder um meinen Hut pokern will. Erst Steglitz und nun dies. Der Südwesten macht mich fertig.
    • @AFI
      grundsätzlich erst einmal: Besten Dank! :hutab:


      Ich mache aber nur einfache Schnappschüsse. Wenn's zeitlich passt, kann ich den Burschen mal anschreiben, aber qualitativ sind meine Bilder wohl nicht geeignet, sie außerhalb von Gesichtsbuch zu veröffentlichen .. |-)


      Gutes Stichwort, ich könnte mal die letzte Tour hochladen ..
    • SV Babelsberg 03 vs Union II 1:3


      Einen kleinen Vorteil hat es doch, in Babelsberg zu arbeiten. Bei Spätschichten kann man sich die zweite Halbzeit des hiesigen Clubs anschauen. Die Potsdamer geistern im Niemandsland der Tabelle in der Regionalliga Nord herum, unteres Mittelfeld. Da nur zwei Mannschaften absteigen und diese beiden Plätze auch belegt sind geht es für den Rest da unten nur noch darum, den abstand dahin zu wahren oder sogar nach oben zu schauen. Letzteres gelang den Gästen von Union II nach diesem Spiel und verdrängte zumindest kurzzeitig Jena von Rang 3.

      Man kann vom Anhang halten, was man will, aber Freitag Abend erneut ein Flutlichtspiel vor über 2.000 Zuschauern ist durchaus ansprechend. Am heutigen Abend waren rund 2.300 Zuschauer anwesend, darunter 40 in der Tat Eiserne, die lieber auswärts in Potsdam standen als sich den Zweitligaleckerbissen gegen Paderborn zu gönnen.
      Wie auch beim Heimspiel gegen den BAK unlängst war recht unterschiedliches Volk zugegen, die üblichen Ultras in stattlicher Zahl, Ältere, viele Kinder. So hat der Club zumindest Zukunft. Auf den Rängen hingegen Klischeebingo beim Thema "alternative Jugendliche", was Accessoires anging. Der namensgebende Karl Liebknecht, Frau Luxemburg, wieder volles Programm. Am Tresen gab es nur das lächerlich gehypte Astra, was erneut zu Magenkrämpfen meinerseits führte. Nie wieder. In der letzten halben Stunde kamen wir dort an, wollten ursprünglich in den Asuwärtsblock, zu dem jedoch wieder kein Gelangen war. Also wieder hinter der Eckfahne. Union II führte bereits 2:1, aber die Gastgeber machten Druck. Der gut aufgelegte Gästekeeper entschärfte mehrere Bälle, sher zur Verzweiflung der Gastgeber. Die Union-Bubis versuchten einige Konter, kamen allerdings nur schwer vor den gegnerischen Kasten. Erst kurz vor Schluss kauften Sie den Babelsberger den Schneid ab, liessen den Ball kreisen udn den Gegnern rennen. Der Gastgeber war augenscheinlich platt. Das ein Konter dann zum 3:1 führte sorgte für massenhafte Abwanderung auf allen Rängen. Der Schiedsrichter ließ auch kaum nachspielen und pfiff schnell ab.

      Anmerkung I: Auch wenn ich es schon erwähnt habe: Astra ist furchtbar.

      Anmerkung II: Immerhin gabs diesmal ein Souvenir. Auf der Hintertortribüne hatte einer in der hinteren Hosentasche mehre Winkelemente, die dann herausfielen und vom Wind im Eingangsbereich verteilt wurden. Ein solches Papierfähnchen hat sich dann der Captain gesichert. Wir sind eben doch nur Jäger und Sammler.
    • SV Tasmania 73 vs SFC Stern 2:1 (1:0)

      Ein intensives Spiel, Tore, Spannung und ein Privatkrieg sorgten am heutigen Sonntag für reichlich Unterhaltung. Dass das Letztgenannte nicht noch zu einem anderen Ergebnis führte kann sich die Heimmannschaft durchaus als weiteren "moralischen" Erfolg anrechnen.

      Die Ansetzung versprach schon im Vorfeld ein spannendes Duell. Stern war lange auf Position 2, hat aber aktuell eine kleine Krise (man denke an meinen kürzlichen Bericht zum Spiel gegen den Nordberliner SC). Tasmania hingegen steigerte sich auf eben diesen Rang zwei, mverlor das Hinspiel aber klanglos mit 2:5. Der Sieger dieser Partie kann weiterhin Aufstiegsambitionen hegen, der Verlierer kann hingegen ein weiteres Jahr in der Berlin-Liga anpeilen.

      Ordentlich verkatert holte ich meinen Kollegen vom Bahnhof Hermannstrasse ab und stiefelten Richtung Sportpark. Ich gebe zu: die letzte Tour gestern sorgte für meine Verspätung und wir waren kurz nach Anpfiff vor Ort. Rund 100 Nasen schauten sich das Spiel an. Es geht aufwärts! Nahezu alle Heimanhänger, aus Steglitz kam bis auf die üblichen Spielerfrauen nur mein Arbeitskollege, der jedoch seine Sympathien klar zu Gunsten der Tasmanen zeigte. Die erste Halbzeit hielt den Erwartungen stand. Der Stern wollte sich aus der Krise schießen und Tasmania den guten Lauf bestätigen. Verbissen wurde um jeden Ball gekämpft. Das Kampfspiel ließ nur wenig Chancen zu, Stern versteckte sich aber nicht und konnte ebenfalls nach vorn was zeigen. Tasmania zeigte vor allem bei Standards seine Qualität. Nach einer Ecke kommt der Ball zur Nummer 7 - der Abwehrhüne, der hinten nahezu alles aus dem Strafraum befördert was da kommt - und zieht von der Strafraumgrenze ab ('42). Eine insgesamt verdiente Führung.

      Interessant war auch das "Duell" an der Seitenlinie. Beide Trainer waren recht wortgewaltig und brüllten Kommandos auf den Platz. Unterstützt wurden Sie dabei noch von Ihren nicht weniger impulsiven Nebenleuten. Bei Stern der sonstige Stürmer Thurau, bei Tasmania der Co - Trainer. Neben der Motivation der kickenden Mannen sorgte dabei auch der Referee für Diskussionsbedarf, der sehr viel durchgehen ließ. Anders als bei anderen Spielen, wurde das Spiel dadurch glücklicherweise zu keiner reinen Treterei. Dennoch wussten vor allem die Stern - Verteidiger, dass Ihr hartes Einsteigen gegen die eher kleineren, wendigen Tasmania-Stürmer Rogoli (Nummer 10) und vor allem Demir (Nummer 24) kaum geahndet wurde. Vor allem der 24 geriet häufig mit dem Schiedsrichter aneinander. Insbesondere in der zweiten Halbzeit wurde es der angekündigte Privatkrieg. Der Referee sah ihn zu schnell fallen, selbst bei deutlichen Fouls. Der impulsive Spieler konnte sich nicht halten und kassierte bald gelb wegen Meckerei. Neben der Verbissenheit wurde es nun hitziger.
      Schon direkt nach Wiederanpfiff gelang Steglitz der Ausgleich. Die Abwehr der Gastgeber war noch nicht richtig sortiert und plötzlich standen einem Verteidiger zwei Gegner gegenüber. Der Überfallartige Angriff führte zum nciht unverdienten Ausgleich ('47), da der Stern bewies, dass sie ebenbürtig waren. Es wurde nun zum offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften gaben alles. Insbesondere Tasmania übernahm die Initiative und marschierte. Daraus resultierte das 2:1. Der Jubel war groß. Zu Recht, es war ein hartes Stück Arbeit. Steglitz musste nun mehr kommen und Tasmania setzte dagegen.
      Es hätte durchaus 3:1 ausgehen können oder weitere Tore fallen können, doch die Fehde zwischen der 24 und dem Schiedsrichter nahm nun einen unrühmlichen Höhepunkt. Einen blitzsauberen Konter erreichte die 24 vorne und dieser drang in den Strafraum ein, wo er von seinem Gegenspieler mit allen Mitteln zu Boden gerissen wurde. Ein glasklarer Elfmeter inklusive Platzverweis wegen Notbremse. Jeder im Stadion hat das gesehen. Jeder? Nein, ein kleines gallisches Dorf leistete erfolgreichen Widerstand gegen das nicht zu Übersehende. Dumemrweise ein Entscheidungsträger. Ich war schon darüber irritiert, dass der Referee mit gezückter gelber Karte in den Strafraum eilte (der Verteidiger war eindeutig letzter Mann). Nein, er zeigte sie auch noch dem gefoulten Spieler, der wegen des Meckerns ja schon vorbelastet war. Ergibt summa summarum gelb-rot. Nun eskalierte es richtig (schön die Fotoreihe vom Hauptstadtbolzer) Tasmania Trainer Abi Nije, der beim Führungstreffer nicht zu halten war konnte nicht glauben, dass seiner Mannschaft hier nicht nur ein klarer Elfmeter verweigert wurde, sondern die Gastgeber mit 10 Mann weiterspielen mussten. Nachdem der vermeintliche Übeltäter vom Platz ging stritten Schiedsrichter und die Trainerbank der Tasmania, wobei u.a. der Co-Trainer auf die "Tribüne" geschickt wurde. Also stand er bis Spielende hinter der Sportplatzbegrenzung, was einen Raumgewinn von vielleicht 10 cm bewirkte. Die Tasmanen igelten sich hinten ein und Stern wollte das Geschenk nutzen. Die Verletzungspausen wurden länger, was wiederum den Trainer der Steglitzer und "Ailton" Andreas Thurau auf die Palme brachte. Immerhin nahm der Trainer der Tasmanen in diesem Duell den Ernst aus der Situation, als er was deeskalierendes zu den Gästen 'rüberrief (beide Trainerbänke sind relativ weit voneinader entfernt). Der Stern hatte noch Möglichkeiten, auf der anderen Seite setzte sich ein Tasmane gegen zwei durch, scheiterte aber knapp. Als sich der technisch versierte Rogoli an der Eckfahne des Gegners gegen mehrere Steglitzer am Ball behaupten konnte war klar, dass die angekündigten 6 Minuten Nachspielzeit vorüber sein mussten. Es wurden noch ein paar Minuten mehr, aber der Sieg war den Tasmanen nicht mehr zu nehmen. Die Spieler sackten teilweise zusammen nach dieser packenden Partie.

      Ein unterhaltsames Spiel, das vor allem durch die eklatante Fehlbewertung der Strafraumszene fast noch auf den Kopf gestellt wurde.

      Der Spieltag im Überblick:
      Auf Platz 1 thront weiterhin Hertha 03 Zehlendorf. Sie siegten beim Köpenicker SC mit 5:0 und haben nun stolze 52 Punkte aus 22 Spielen. Dahinter die Tasmania mit 42 Punkten aus 21 Spielen. Das Nachholspiel bei Makkabi muss gewonnen werden, um den Anschluss zu halten.
      Apropos Makkabi: die gehörten zu den Glanzlichtern dieses Spieltages und gewann auswärts mit 5:0 beim Nordberliner SC, die noch letzte Woche in Steglitz gewannen. Irre.
      Von den letzten 5 Mannschaften konnten gleich 4 ihre Spiele gewinnen. Neben Makkabi (18./ 11 Punkte) auch der VfB Hermsdorf bei Tennis Borussia (Platz 14./ 25 Punkte), der SC Staaken (1:0 auswärts in Rudow, dadurch weiterhin Platz 15. mit 23 Punkten). Auch die Reinickendorfer Füchse gewannen das Kellerduell gegen Gatow mit 2:1 (Füchse 16./ 21 Punkte, Gatow 13. mit 25 Punkten).
      Nur Johannisthal unterlag Eintracht Mahlsdorf mit 0:3, ist mit aktuell 12 Punkten aber fast sicher abgestiegen.
      Im zweiten Duell der Verfolger unterlag der 1.FC Wilmerdorf zu hause gegen Sparta Lichtenberg mit 2:4. Sparta sichert sich dadurch Platz 3 (41 Punkte) vor Mahlsdorf (40 Punkte). Dahinter balgen sich gleich drei Mannschaften mit 38 Punkten (TeBe, Stern und Wilmersdorf).
    • :motzen:

      Langsam habe ich die Schnauze voll - es ist das zweite Mal, dass eine Menge Text mit Verlinkungen die Biege macht, weil meine Maus hakt und das Textfeld plötzlich weg ist. Dadurch ging auch der Bericht der Vorwoche verloren. Liegt's an diesem Forum, oder isses nur meine Tapsigkeit? Dreck!
    • auf ein Neues ..

      SV Kickers Hirschgarten vs BFC Germania 1888 0:4 (0:2)

      Ein Spiel dauert 90 Minuten und es gewinnt, wer die meisten Tore schiesst? Binsenweisheiten, die am heutigen Sonntag zur Disposition standen. Das Spiel wurde nämlich gleich zweimal abgepfiffen, nach dem vorläufigen Abbruch und dann nach 90 Minuten, die aber dem Verlierer die Möglichkeit bietet, dagegen Protest einzulegen. Was nach Aussagen des Trainers wohl auch geschehen wird. Was war geschehen?


      Prolog
      Daß Berlin eine Menge kultiger Clubs, lustiger Vereinsnamen und Dachböden füllende Geschichten bietet, muss nicht gesondert erwähnt. Mein Kollege und ich haben höchstselbst eine Liste zu besuchender Clubs erstellt. Punkt 1: die Kickers Hirschgarten im beschaulichen Köpenick. Hinter der dazu gehörigen Haltestelle führen Waldwege durch das Dickicht zum Sportfeld mit kastenförmigen Vereinsheim. Den Namen oder das kultige Vereinslogo sucht man vergebens. Kickende Hirsche spielen lieber anonym (angesichts der grün-weissen Streifentrikots auch vollkommen zurecht). Zumindest gab es Bockis mit Ketchup oder Senf.

      1. Akt
      Unserem neuen Mitglied im Groundhopperkompetenzteam versprachen wir ein torreiches Spiel. Germania ist Dritter mit reichlich Abstand nach unten, Hirschgarten Vorletzter. Der Aufmarsch ließ auch schlimmes erahnen, bei den Gastgebern tummelten sich einige Schlachtrösser, Jungspunde, die noch mal einen Kopp kleiner als ich sind (was echt eine Leistung ist!) und auch einige Ailtons, nur eben ohne die entsprechende Torgefahr, Technik und Schnelligkeit, also nur die Figur. Macht nix, es geht um Sport & Spaß, jedoch wirkten die Germanen da um einiges dynamischer und kräftiger. Die Gastgeber suchten dies durch Einsatz wett zu machen. Diesen Vorwurf konnte man ihnen in der Tat nicht machen. Die Halbzeitführung war klar verdient, die Germanen konnten durch Druck und schnelleres Spiel Löcher reißen und führten schnell 2:0. Auffällig jedoch, dass manche Spieler Ehrgeiz mit Disziplinlosigkeit verwechselten. Der Schiedsrichter unterband dies schnell mit einem Triple-Gelb, dabei zwei für Spieler der Gäste, obwohl ihnen der Freistoß zugesprochen wurde (!). Der Referee, Marke "Gerd-Dieter F., Bahnangestellter" mit eindrucksvoller, windschnittiger Plautze, zeigte deutlich, dass er nicht an (unnötigen!) Diskussionen interessiert war.

      2. Akt - verdichtende Spannung
      In der zweiten Hälfte begannen die Gastgeber engagiert. Wirkliche Chancen konnten sich nciht erarbeitet werden. Die Gäste hielten dagegen und konnten erhöhen, der Abwehrrecke nahm sich den Ball, holzte auf's Tor und sein Mannschaftskollege verwertete den Abklatscher. Man ahnte, wie hoch es hier stehen könnte, wenn der BFC Germania immer so zielstrebig spielen würde. Den Kickers konnte man keinen Vorwurf machen, sie blieben fair und ließen sich nicht zu einer Frusttreterei hinreißen. Ein Schmerzensschrei durchbrach die beschauliche Stille - einer der Haudegen der Gastgeber lag darnieder und der Trainer, der zudem noch mit dem Sanitäterkoffer seine Spieler verarztete, eilte zu ihm. Die Sorgenfalten wurden eher größer, denn sein Mann musste runter - der zweite Kapitän innerhalb kürzester Zeit, den er ersetzen musste. Unsere Sitzbank in unmittelbare Nähe der Trainerbank machte sich bezahlt. Es blieb nicht der einzige Spieler, der zu Boden ging.

      3. Akt - Klimax
      Erneut ein Schrei, im Strafraum der Kickers lag einer der Gastgeber am Boden. Vom Kompetenzteam hat keiner was gesehen, wir dachten zunächst, er simuliert. Der Referee entschied anders und sah eine Tätlichkeit. Rot für einen Spieler der Germania. Die Situation war vollkommen paradox. Eine gnadenlose Überlegenheit einer Mannschaft, doch einzelne Spieler mussten ihre Mitstreiter daran erinnern, dass sie in Führung liegen. So widersinnig dies im Spielverlauf erscheint, so wahrscheinlich ist eine solche Undiszipliniertheit in der Totalen. Nun eskalierte die Situation, die Germaniaspieler bestürmten den Schiedsrichter, heftige Worte müssen gefallen sein. Denn plötzlich erklang ein Doppelpfiff und der Spielleiter wies die Spieler an, in die Kabinen zu gehen. Konfusion allerorten. Hierbei muss ich eine Lanze für zwei Akteure des BFC Germania brechen. Ein Spieler rief mehrfach laut zu seinen Mitspielern, Abstand vom Referee zu nehmen. Zudem übernahm ein Südländer vom Stab der Germania die Initiative, sprach ruhig mit dem Schiedsrichter und versprach, Spieler sofort zu entlassen, wenn die Sachlage dies erfordert. Der Schiedsrichter machte deutlich, dass er massiv beschimpft und bedroht wurde. Dank des Eingreifens des Germaniamannes entschied er aber doch, von einem Abbruch abzusehen und das Spiel fortzusetzen.

      4. Akt - retardierendes Moment
      Diese Entscheidung schmeckte dem Trainer der Kickers gar nicht. Optisch ein Tuchel-Typ - hipper Vollbart, smartes Äusseres - war er mit dem Abbruch nicht unzufrieden. Aus einer klaren Niederlage war nun ein Sieg am grünen Tisch möglich. Angesichts der Personalnot und dem Spielverlauf das Beste, was den Gastgebern passieren konnte. Er ließ im Gespräch mit seinen Mannen keinen Zweifel offen, gegen die Wertung des Spiels Protest einzulegen. Einer der Kickers - Haudegen war sichtlich irritiert, da ihm wohl ein Platzverweis genannt wurde, ohne dass dies durch eine entsprechende Karte auch wie gewohnt manifestiert wurde. Er blieb zunächst auf seiner Aussenbahn, wurde dort aber vom Referee erspäht und umgehend mit rot - nun richtig - vom Platz geschickt. Diese Entscheidung sorgte für Unmut bei den Kickers. Das Spiel wurde zu Ende gespielt, die Einwechselspieler gaben alles, vor allem der eingewechselte Jungspund, der in der ersten Halbzeit noch in der Nähe unseres Sitzplatzes herumstiefelte und wagemutig sich gegen die Übermacht der Gäste stellte.

      5. Akt - offenes Ende
      Die FuWo hat das Ergebnis bereits vermerkt. Es bleibt abzuwarten, welche Folgen das Spiel hat. Zum einen für manche Spieler des BFC Germania, der schon bei meinem ersten Besuch für unschöne Szenen sorgte. Möglich ist auch eine Wertung zugunsten des Gastgebers.


      Splitter am Rande:
      Neben all den Vorkommnissen ist ein Linienrichter in Union - Kluft irgendwie nicht unparteiisch .. |-)


      Mehr Kreisliga im Überblick:

      1) Im Unterhaus mehren sich mitunter die Zweitvertretungen ohnehin fast unbekannter Clubs. In der Kreisliga C Abteilung 2 sind von den 18 Mannschaften gleich 16 Zweitvertretungen (!), wovon aber auch schon 4 Truppen sich vom Spielbetrieb zurückgezogen haben. Übertroffen wird dies noch von der Abteilung 1 , wo von 17 Mannschaften (?) gleich 6 Mannschaften (!) wieder aus der Wertung genommen wurden. Von den übrigen Truppen bleiben nur 3 Erstvertretungen, darunter das Schlusslicht Lokomotive Oberschöneweide mit 3 Punkten aus 14 gewerteten Spielen ..

      2) Die grassierende Abmeldungswelle der Zweitvertretungen führt zu dem Kuriosum, dass in der KreisligaB der Club Italia II derzeit -1 Punkt hat (!!) - verursacht durch einen Dreipunkteabzug wegen Nichtantretens zu einem Punktspiel - und trotzdem auf einem Nichtabstiegsplatz steht und dort auch bleibt, sofern der Club nicht aufgelöst wird.

      3) Irgendwie umzingelt ist man als Besiktas - Fan in der Kreisliga C, 3. Abteilung . Alles Zweitvertretungen, bis auf auf den BJK Berlin und den 1. FC Besiktas, beides Fanclubs und beide mit dem Wappen des Vorbilds im Logo. Gibt ein interessantes "Derby".

      4) Die FuWo schreibt, dass beim Spiel Grunewald II - VfB Einheit zu Pankow II der Schiedsrichter "von einem Grunewalder zu Boden gestoßen oder per Faustschlag niedergestreckt worden" sei - :stoehn:


      5) Für die Kenner des unterklassigen Fußballs ist manchem noch Türkspor Berlin ein Begriff, die immerhin der Oberliga Nordost kickten. Türkspor zog unerwartet seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurück. :was:

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    • Hertha Zehlendorf vs Tasmania Berlin 1:6 (0:4) vor rund 450 zahlenden Zuschauern

      Was klingt wie ein Gastspiel bei Fallobst war in Wahrheit das Topspiel der Berlin - Liga. Hertha 03 Zehlendorf führt die Tabelle klar an, hatte bis zum Spieltag 7 Punkte Vorsprung und ein superbes Torverhältnis. Schaut man sich das Gelände des Erst - Reuter-Sportparks an, erkennt man, dass hier keine armen Schlucker spielen. Ein putziges, kleines Stadion mit überdachter Tribüne, direkt daneben dann Vereinsbistro und zahlreiche Räumlichkeiten sowie gleich drei weitere Plätze für die Zweitvertretung bzw den Jugendbereich. Das alles im Südwesten Berlins, im schnieken Zehlendorf, U-Bahnhaltestelle "Onkel Tom's Hütte" unweit der Krummen Lanke. Zusammen mit TeBe die finanzielle Elite der Liga mit ganz anderen Mitteln als die anderen Aufstiegsandidaten Stern, Mahlsdorf oder eben Tasmania und gefühlte 3 Ligen über Makkabi und anderen Kleinklubs.

      Doch die Wahrheit liegt eben doch auf dem Platz. Statt vieler Worte schaut es euch selbst an: Video und Bilderalbum , beides nicht von mir, aber mit mir auf den Rängen :D


      Das Gros der Zuschauer waren die gesetzten Herrschaften der Region, am Rand nur eine Handvoll Tasmanianer, darunter der Zigarren-Opa (immer mit einer Tüte bewaffnet) und den Tasmanischen Teufeln. Und wir hatten Spaß. Zehlendorf war es nicht mehr gewohnt, überhaupt mal nennenswerte Gegenwehr zu bekommen, Tasmania marschierte früh. Das 1:0 war noch strittig, da keiner wirklich erkennen konnte, ob der Ball drin war, die anderen Tore samt dem klaren Elfer hingegen deutlich. In der zweiten Hälfte spielte Hertha mit, hatte aber einfach einen schlechten Tag. Der Elfmeter schien geschenkt, zumindest hatte keiner etwas gesehen. Als dieser von Löw's dritten Keeper in Brasilien, Robert Schelenz, gehalten wurde war klar, dass es keine Wende geben würde. Tasmania ließ die Zügel zu sehr schleifen und Robben markierte dann doch noch den Anschlusstreffer. Als Antwort gab es zwei blitzsaubere Kontertore nach einigen guten Chancen, die häufig durch Salvatore Rogoli eingeleitet wurden. Enani traf doppelt.

      Jetzt sind es nur noch 4 Punkte. Aufholjagd allez! :popcorn:

      Anmerkung 1: "Jetzt zeigt endlich, dass ihr Spitzenreiter seid!" - kein Schmähgesang usnererseits, sondern O-Ton von einem Zehlendorfer Spieler. Hilflosigkeit, kämpferisch verpackt.

      Anmerkung 2: Herrlich auch die Kinderultras der Zehlendorfer. etwas abseits der restlichen Zuschauer platzierten sich drei Bengel (vielleicht um die 7 bis 9 Jahre alt) mit eigenem Banner und Gesängen. Schon hier ist die typische Ultrakrankheit zu erkennen, Gesänge nicht an die Spielsituationen anzupassen. Beim Spielstand von 0:4 der Heimmannschaft als Anhänger ebendieser "einer geht noch, einer geht noch rein.." anzustimmen sorgte für allgemeine Heiterkeit im Tasmania-Block.

      Anmerkung 3: Mal wieder ein dubioser Platzverweis für Tasmania. Geschenkt bekommen sie den Aufstieg wahrlich nicht. Dafür hat immerhin mal Offensivkraft Emre Glück gehabt, der nach einer frühen Gelben bei dem zweiten Duell zum Referee zitiert wurde und dort seine Standpauke, aber immerhin keinen Karton bekam.
    • Das letzte Wochenende im Schnelldurchlauf:


      Rotation Prenzlauer Berg vs SC Türkyurt 1:1

      Auf dem Tesch - Sportplatz (laut einer Beschreibung auch gern als "Arena" tituliert) spielte die im Mittelfeld rangierenden Gastgeber gegen den Tabellenzweiten Türkyurt, die noch aufsteigen können. Der Sportplatz liegt mitten im lauschigen Wohngebiet und nahe der S- Bahn, also gut zu erreichen. 2€ Eintritt, Bier für 1,30€ und Wurst für 1,60€ sind unschlagbare Preise und das Vereinsheim hat neben dem Tresen auch nur Platz für zwei Tische, dafür gab es draußen noch ein paar Garnituren. Auf Höhe der Eckfahne hat man alles gut im Blick. Auch die Zuschauerzahlen stiegen von rund 30 Nasen auf ca 50 im Laufe des Spiels.

      Beide Mannschaften spielten engagiert, bei Rotation haperte es lediglich beim Abschluss. Das konnte die Gäste besser, die zudem die besseren Einzelspieler hatten. Beeindruckend, wie ein Türkyurter zwei Gastgeber stehen lässt und die Kugel gegen die Querlatte zimmert. Auch sonst scheiterteten sie nur knapp oder am gut aufgelegten Torhüter. Der hielt selbst einen Elfmeter, der nach rund einer halben Stunde wegen Foulspiels von ihm selbst verursacht wurde. Die Führung für die Gäste entstand dann allerdings durch einen kleinen Fehler des Keepers. Einen Ball von außen sahen wohl alle schon vorbei gehen und der Torwart will diesen aufnehmen, doch ein Gästespieler bekommt die Rübe dazwischen und trifft in's leere Tor, da der Keeper sich verschätzte. Die Führung war verdient und nach einem Kopfball an's Gebälk noch in der Höhe schmeichelhaft für Rotation.

      Rotation bemühte sich, das Spiel in den Griff zu bekommen und bekam in der zweiten Hälfte einen Handelfer, da ein Türkyurter die Hände im Strafraum hochriss (Schutzreflex?). Der arme Bursche war danach noch konsterniert und konnte nicht begreifen, was er da angestellt hatte. Rotation verwandelte und schaffte so den Ausgleich. Bei Türkyurt brachen jedoch alle Dämme. Ich behaupte mal, die Mannschaft hätte bei einer konzentrierten Leistung ohne Weiteres wieder eine Führung herausspielen können, schrieen sich ejdoch in der Folge gegenseitig an oder behakten sich mit dem Referee. Der hatte zumindest keine Mannschaft einseitig bevorteiligt. Nach einer unübersichtlichen Aktion sah einer der Gäste auch rot. Während ich vorher noch von der fairen Partie begeistert war musste ich nun erneut mit ansehen, dass auch das dritte Spiel eines türkischen Clubs unschöne Szenen mit sich brachte und die Spieler wie HB-Männchen umherbrüllen (unrühmliches Beispiel war hier vor allem Al-Dersimspor beim Spiel gegen die Althippies vom Internationale FC).
      Letztlich war Rotation dem Sieg tatsächlich nahe, wobei Türkyurt noch gute Konterchancen hatte und das Spiel wie gesagt gewinnen muss, wenn die Spieler deisziplinierter wären.

      Sehr zu meiner Freude gibt's da auch nette Souvenirs. Wieder ein Pin für die Sammlung für gerade mal 2 Euro ..



      Tasmania 73 vs TSV Rudow 0:0

      Mist, Mist, Mist. Derby in Neukölln gegen die Rand-Brandenburger aus dem Süden und parallel vergeigt Konkurrent zu hause gegen den Nordberliner SC mit 2:4. Und das Tor will einfach nicht fallen. Zumindest nicht für die richtige Mannschaft. In der Ersten Hälfte treffen die Turner nur den Pfosten und in der zweiten Halbzeit zählt ihr Treffer wegen Abseits nicht. Zumindest bei den Treffern an's Gebälk kann Tasmania nachziehen, aber in das Tor direkt wäre mir doch lieber gewesen. Trainer Abou Nije sprach es aus, "nur ein Tor, ein Tor!". Die Betreuerin fragte im Block, wie es in Zehlendorf steht und es blieb bei der Führung der Gäste dort. Ein Sieg hier und der Vorsprung wäre auf einen Punkt geschmolzen. Nun sind es noch drei Punkte und 6 verbliebene Spiele. Die Gäste feierten den Punkt und offenbarten dadurch nur, wie viel Respekt sie haben (das Hinspiel ging mit 4:1 an Tas). Die Tasmania rannte gegen ein Bollwerk an und musste hinten höllisch auf die gefährlichen Konter aufpassen. Wie gesagt: Mist, Mist, Mist.

      Die Spieler waren schon beim Mittwochsspiel im Berliner Landespokal gegen den BAK 07. Halbfinale, bei einem Sieg winkt ein Endspiel gegen den Sieger aus Viktoria 1889 und dem BFC Dynamo. Und wenn das gewonnen wird sogar die erste Runde im DFB - Pokal.
      Letztmalig konnte dieser Landespokal übrigens 1971 gewonnen werden .. :afi:
    • sehr schöne Berichte.
      Nach Ende meines Leistungssports (Volleyball) und während meines Osteinsatzes spielte ich bei Rotation noch 2 Jahre Fußball. Ergab sich durch den Job meines Vaters (Journalist), Träger von Rotation war das ND in der Straße der Pariser Kommune.... ;)

      heute ist Pokalhalbfinale BFC gegen Victoria. 18 Uhr Sportforum, Pflichttermin auf ein Bierchen eigentlich, oder? :winke:
      Wählen gehen- Rassisten verhindern
    • katsche schrieb:

      sehr schöne Berichte.
      Nach Ende meines Leistungssports (Volleyball) und während meines Osteinsatzes spielte ich bei Rotation noch 2 Jahre Fußball. Ergab sich durch den Job meines Vaters (Journalist), Träger von Rotation war das ND in der Straße der Pariser Kommune.... ;)

      heute ist Pokalhalbfinale BFC gegen Victoria. 18 Uhr Sportforum, Pflichttermin auf ein Bierchen eigentlich, oder? :winke:
      Ja, ich hatte vorher über Rotation recherchiert, ich verzeihe ihnen in meiner göttlichen Gnade. :D
      Zum Sportforum wäre ich gefahren, hätte ich das nicht erst jetzt gelesen und wenn Tas nicht im anderen Halbfinale gewesen wäre. Das können wir ja mal nachholen, vielleicht zum Endspiel? Der Jahnsportpark fehlt mir ohnehin noch, zumindest der Hauptplatz. Einen Nebenplatz durfte ich ja schon bei Empor bewundern.

      Zum Spiel Tasmania vs BAK 07: ein superbes Spiel, wenngleich Nerven zehrend! Gleich 469 zahlende Zuschauer wurden begrüsst, eine fantastische Zahl, wenn man bedenkt, dass sonst knapp 100 kommen. Die Gäste brachten auch einige Zuschauer mit, aber das Gros gehörte schon zur Tasmania. Irritierend nur das Polizeiaufgebot, das hätte man sich sparen können.
      Die Gastgeber waren zunächst noch etwas nervös und leisteten sich immer wieder unnötige Fehlpässe und Unachtsamkeiten. Der BAK stand recht tief und suchte über solche Fehler zu Chancen zu kommen. Relativ standen gleich zwei 07er frei vor dem Tor und spielten quer, vertändelten aber die 100-Prozentige. Tasmania kämpfte sich langsam in's Spiel und erzwang seinerseits Möglichkeiten. Ein Klassenunterschied war kaum sichtbar, in bestimmten 1:1 Situationen und beim schnellen antritt einzelner Spieler konnte man höchstens erahnen, dass die Spieler in rot zwei Ligen drüber spielen. Das Tor zur Halbzeitführung der Gäste resultierte dann auch aus einem Fehler in der Vorwärtsbewegung, der dann irgendwie in's Tor geduselt wurde.
      In der zweiten Hälfte legten die Tasmanen dann endlich wie gewohnt los und schnürten den BAK in der eigenen Hälfte ein (!) und hatten gleich eine dicke Doppelchance. Der BAK stellte nun den Spielbetrieb ein und spielte auf Zeit. Dann endlich der Ausgleich: eine geschickte Verlagerung schaffte Raum und Tasmania kombinierte die Abwehr aus. Nun musste auch der BAK mitspielen, aber ein Klassenunterschied war kaum erkennbar, auch wenn die Tasmanenabwehr zunächst noch anfällig wirkte. Ein Armutszeugnis der Gäste blieb aber über das gesamte Spiel, bei Zweikämpfen grundsätzlich immer zu Boden zu gehen und Freistösse zu schinden. Ein aus meiner Sicht "soften" Penalty gab es dann für den BAK. Sie erhielten ohnehin im Zweifel immer Recht, aber diesmal siegte die Gerechtigkeit und die "Robert Schelenz - Fußballgott!" - Rufe verfehlten ihre Wirkung nicht. Der Ball wurde artig neben das Tor geschossen und der Tasmanen-Block hatte erneut Grund zum Jubeln. Ob die Mannschaft sich davon wieder erholt hätte? Der Tasmania-Express rollte und nach tollen Kombinationen über den Flügel kam der Ball nach innen, wo die Roten erst dazwischen sprangen, aber Jack Grubert den Nachschuss versenkte. Jetzt fiel den Gästen ihr eigenes Zeitspiel auf die Füsse und noch einen Elfer wurde ihnen nicht geschenkt, aller Proteste zum Trotz. Der Sieg war spielerisch absolut verdient udn nach Abpfiff brachen alle Dämme, sämtliche Jugendabteilungen stürmten den Platz. Ursprünglich wollte ich auch nur ein Bier trinken, weil ich noch selbst zum Sport wollte, aber es kamen immer weitere Becher, was soll man auch machen ..

      Um ehrlich zu sein, war allen die Viktoria als Endspielgegner sehr recht. Die können nämlich auch nix. |-)
      Die Lok muss sich um diese Truppe wahrlich keine Sorgen machen. Ich habe zwei Spiele gesehen, eine 4:2 Sieg beim BAK 07, als die Roten nach der 1:0 Führung ebenfalls das Spielen einstellten und sich dann vorführen ließen und eine verdiente (!) 1:2 Heimpleite gegen den ZFC Meuselwitz. Die Mannschaft ist technisch beschlagen, aber sehr jung. Eine wie von Katsche erwähnte sichere Defensive gepaart mit maskulinem Auftreten ist der Schlüssel zum Erfolg. Meuselwitz schaffte durch laute Ansagen auf dem Platz den Bubis der Viktoria zu zeigen, dass sie gegen Männer spielen. Im Zweifel dem besten Spieler eins auf die Socken geben.
    • Bist ja auf dem Weg zum echten Tasmanen... ;)
      WIr hatten schätzungsweise zweieinhalbtausend Zuschauer. Das werden zum Finale max. 1000, denn die Retortentruppe zieht einfach nicht.

      Und was der Viertligist bot war schon annähernd lächerlich. Hinten hui, nach vorne gnadenlos pfui. Erinnerte an das nie gewesene CL- Finale, was die Logik des Spiels anging. Nur standen hier eben ein Viert- und ein Fünftligist auf dem Platz. Mind. 2 klare Elfer verweigert bekommen, selbst mindestens 4 hundertprozentige Chancen versiebt- am Ende muss der BFC die Schuld am verpassten Finale natürlich bei sich selbst suchen. WO es hakt hat Jeder gesehen: wir haben vorne sicher noch Bedarf an einem Brecher, eventuell auch noch an einem Ideengeber dahinter. Was das Defensivverhalten angeht ist Dynamo bestens aufgestellt.
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    • Nichts ersetzt auf Dauer das Live-Erlebnis und hier gibt es meistens kurze Wege. Mein "Erstklub" bleibt die Kogge, aber Tas ist ja auch Blau / Weiß / Rot. :D

      Der BAK war ja auch schwach, setzte stark auf den einseitigen Referee und bot recht wenig für eine höherklassig spielende, aber keine höherklassig auftretende Mannschaft.

      Bewegte Bilder vom Elfmeterschießen
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