Werders Finanzen

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    • Irgendwie ging die Antwort bei mir unter. :D
      Aber danke.

      Klingt ja nach typischer Milchmädchen Rechnung wie sie so viele Traditionsvereine durchgeführt haben. :schulterzucken:
      Laut Worum, stehen wohl auch massive Ausgaben in Sachen Hochwasserschutz an.
    • "Ebenfalls ein Problem: Bei der Kalkulation für den Stadionumbau ging man bei Werder einst von 20 Heimspielen in Liga, Pokal und Europacup aus. Seit Jahren fehlen aber diese drei Spiele aus den Pokalwettbewerben – die Kredite mit Zinsen und Tilgung müssen trotzdem von der Weserstadion GmbH bedient werden, die zur Hälfte Werder und zur Hälfte der Stadt gehört. Die Erlöse im sogenannten Hospitality-Bereich sind laut Werder zwar stabil geblieben. Aber trotz des Ausbaus der VIP-Logen und Business-Seats klafft eine Lücke von ein bis zwei Millionen Euro pro Jahr."

      Welcher Depp macht denn so eine Planung? :vogelzeigen: Ein absoluter Wahnwitz. Außer Bayern dürfte niemand so planen. Und selbst wenn man es mal in die EL schafft, ausverkauft ist da noch lange nicht, da müsste man schon CL spielen und selbst dann wäre es wahrscheinlich gerade mal Kostendeckend.
      :ossi: Und jetzt bitte noch: Hornberger ganz raus!
    • Vor dem Spiel zwischen Werder und Bayern habe ich einen interessanten Blogeintrag gelesen. Habe ihn heute nach langer Suche wiedergefunden. Lest euch das mal durch, das ist "leider" die Wahrheit ...

      Kommen wir jetzt zu den Fehlern in der Vergangenheit. Werder war Double-Sieger und auch sonst regelmäßig in Europa vertreten. Was lief direkt danach, oder sogar noch währenddessen explizit falsch? Warum konnte man sich nicht halten?

      “Sportlich gesehen hatte man durch die Champions League mehr Geld zur Verfügung, das man in den Kader stecken konnte. Doch mit jedem Transfer, den Allofs tätigte, machte man in Wirklichkeit keinen Schritt nach vorne, sondern einen kleinen Schritt zurück. Wir hatten zwar Spieler wie die späteren Weltmeister Mertesacker, Özil und Klose im Kader, aber kurz vor dem ganz großen Wurf ist die Mannschaft dann jedes Mal gescheitert. Und Allofs wollte mehr als “nur” die CL-Quali und wollte es immer stärker erzwingen. Dabei hat er dann Fehler wie Wesley und Carlos Alberto, beide mit furchtbarem Preis-Leistungs-Verhältnis, gemacht, die viel gekostet und wenig gebracht haben. Parallel lief im Verein eine andere Entwicklung ganz gewaltig schief. Die Champions League wollte man in einem schicken Stadion spielen, mit einem 3. Rang, 60000 Zuschauern, Photovoltaikanlage und schicken Logen. Also war der Stadionumbau geboren und wir sind wieder in der Güteklasse “BER”. Schon früh war absehbar, dass die Pläne in dieser Form nicht realisierbar waren. Anwohner klagten gegen die Aufstockung, weil sie Angst vor Schattenwurf in ihren Garten hatten und die Kosten galoppierten davon. Das war der Punkt an dem man nur die realistischen Alternativen “Neubau außerhalb” und “Weserstadion ohne Umbau” hatte. Als es klug gewesen wäre, sich einfach auf den Anbau der Photovoltaikanlage zu beschränken und die Logen etwas aufzuhübschen – oder auf Kredit ein komplett neues Stadion ohne Anwohner zu bauen – gab es leider niemanden im Verein, der die Notbremse gezogen und “ich glaube wir bauen gerade ganz große Scheiße!” gesagt hat. Es konnte nicht sein was nicht sein durfte und niemand wollte sich von dem Prestigeprojekt verabschieden. Dieselbe Mentalität, mit der auch Lehman Brothers in den Bankrott getrieben wurde. Jetzt haben wir die Situation, dass sich die Kosten für den Umbau, die wir immer noch abstottern, nicht effektiv aus den Einnahmen, die das Stadion generiert, abdecken lassen. Tatsächlich haben wir effektiv weniger Zuschauerplätze als vorher. Der Kostenpunkt “Stadion” muss aus den laufenden Einnahmen aus den TV-Rechten und den Sponsorings gedeckt werden, die man eigentlich in den Kader stecken müsste. So wurde das Geld für den Spielbetrieb immer weniger. Die Verantwortlichen dafür sind nicht mehr da, aber ihre Altlasten schleppen wir weiter mit uns herum.”


      Quelle: https://erfolgsfan.wordpress.com/
    • FSVler schrieb:

      80 Millionen für gleichbleibende Kapazität ist in der Tat ziemlich sinnlose Geldverschwendung.

      Kommt drauf an, bei uns ist die Kapazität seinerzeit sogar deutlich gesenkt worden (63.000 auf erstmal 55.000), natürlich mit dem nicht geringen Unterschied das unser altes eine marode Betonschüssel mit jeder Menge Stehplätzen war. Während das Weserstadion da doch schon besser aussah im Vergleich.

      Denke auch das hier die unpopuläre Variante des Umzugs ala Gladbach die bessere gewesen wäre für den SV Werder. Schon allein um dem dauenden Problem "Anwohner" zu entgehen. Ein Stadion im Wohngebiet ist zwar nett irgendwie, aber bei Bundesliga-Dimensionen nicht so wirklich zeitgemäß.
    • Heute werden die Zahlen den Mitgliedern verkündet. Angeblich soll für 2015/2016 dann wieder ein ausgeglichenes Ergebnis möglich sein. Ich bin mal gespannt, ob das möglich ist ...

      Bremen - Wenn Werder-Boss Klaus Filbry heute Abend in der Sporthalle an der Hemelinger Straße an das Mikrofon tritt, dann wird er einen Abschied verkünden – einen Abschied von den roten Zahlen. Zum letzten Mal sollen die Mitglieder ein Minus verdauen müssen.


      mehr auf kreiszeitung.de
    • Werder hat die Lizenz ohne Bedingungen/Auflagen bekommen ...

      Der SV Werder Bremen hat am Montagnachmittag eine positive Entscheidung im Lizenzierungsverfahren der Bundesliga für die kommende Saison 2016/2017 erhalten. Der Bescheid erging ohne Auflagen und Bedingungen an die Grün-Weißen. „Das ist eine sehr gute Nachricht, die uns noch ein paar Prozent Rückenwind im Saisonendspurt geben kann. Jetzt müssen wir alles dafür tun, die Ligazugehörigkeit auch sportlich zu untermauern. Insgesamt sehen wir uns in dem eingeschlagenen Weg bestätigt, in die Mannschaft zu investieren und dabei die Balance zu halten, um auch wirtschaftlich stabil in die Zukunft gehen zu können", erklärte Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung und Geschäftsführer Marketing, Management und Finanzen am Montagabend.


      werder.de
    • Zumindest im Bereich der Finanzen geht es aufwärts ...

      „Wir werden auf jeden Fall ein positives Ergebnis haben“, versichert Filbry. Genaue Zahlen nennt er nicht, aber von einer schwarzen Null – also einem Mini-Gewinn – spricht er auch nicht mehr. Dem Vernehmen nach soll das Plus siebenstellig sein, vielleicht sogar mit einer Zwei davor. Es sei auch nicht allein dem Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale zu verdanken. Und anders als im Vorjahr, als der bevorstehende Transfer von Davie Selke zu RB Leipzig die Bilanz rettete und das Eigenkapital gerade noch so im Plus hielt, sind diesmal keine Vorgriffe nötig.


      mehr auf kreiszeitung.de
    • svw1899 schrieb:

      Gibt es dazu auch ne vernünftige Quelle? Ich meine mich zu erinnern, dass Rangnick nach der Verpflichtung gesagt hat, dass es bei Selke keine Bonuszahlungen geben wird :schulterzucken:


      Da war doch 8 Mio + Bonuszahlungen in gespräch gewesen? :amkopfkratz:
    • Wäre schön, wenn wir noch einen Nachschlag bekommen. Nach langem Suchen habe ich nur folgende Twitter-Meldung vom worum gefunden:

      Doch keine Bonuszahlungen bei #Selke vereinbart? Rangnick in Sport Bild zum Transfer: "Nachschläge gibt es überhaupt keine."


      Glaube aber eher, dass Rangnick nur Schwachsinn erzählt hat. Bonuszahlungen für den Erfolgsfall sind doch durchaus üblich ...
    • Rangnick nervt. Also in den meisten Meldungen von damals (kicker etc.) stand auch immer was von Bonuszahlungen für Aufstieg und Anzahl der Einsätze. Schien für mich auch immer Konsens zu sein. Ist die Twitter-Meldung nur von Sportbild? Dann würd ich dem grundsätzlich eh nicht trauen.

      Davon abgesehen sind Schmerzensgeldzahlungen, dass wir die nun in der 1. Liga ertragen müssen, das Mindeste.
    • kreiszeitung.de schrieb:

      2,8 Millionen Euro hat die SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA, so der offizielle Titel der ausgegliederten Profi-Abteilungen, erwirtschaftet. Und das bei einem Umsatz von 108,1 Millionen Euro (2014/15: 103,6). „Das Fundament steht. Nun können wir die Früchte unserer Arbeit ernten“, urteilte Filbry schon vor der Versammlung und blickte mit Stolz auf das Eigenkapital: Das beträgt nun 4,8 Millionen Euro.