Strategie-Brettspiele

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    • beastieboy schrieb:

      Wenn du Interesse hast würd ich mal die gebrauchten anschauen oder evtl bei ebay.


      Ich bin nicht bei ebay und werde es auch nicht sein. Aber manche Spielwarenhersteller führen ja auch gebrauchte Spiele. Ich werds schon finden, eilt nicht. :)
      Die im Süden essen Stäbchen, und wir essen Lachs.
    • Es lohnt sich auf jeden Fall :nuke:

      Hat zufüllig jemand mal Erfahrungen mit Diplomacy gemacht ?
      An das trauen wir uns nicht ran da wir beim Regelwerk noch nicht so richtig durchblicken
      Gesendet von meiner gelben Telefonzelle mit Tapa-Wählscheibe :blah: :blah: :blah:
    • 4u-Martin schrieb:

      Vielleicht wäre das ja auch mal eine geile Idee, ein Qiumi-Treffen für Spieler abzuhalten. Mit einer Übernachtung...Brettspiele und gerne auch Skat oder Poker. Habe mir "Junta" auch mal durchgelesen und war schon kurz vorm bestellen, dann habe ich aber gelesen, dass es wohl erst ab fünf Spielern richtig Spaß bringt und hier in BS sind wir eher immer zu dritt/viert..



      Das kann man auch in GRH machen. Dieses Jahr hatten sich einige zum Schafkopf spielen zusammen gefunden.
      - Were you rushing or were you dragging ??? -
    • Habe übrigens einen Kumpel in Braunschweig, der das Spiel Junta noch haben müsste. Soll ich mal fragen, was der dafür haben möchte?
      die Realität geht manchmal an der Wirklichkeit vorbei...
    • Moin,

      meine Freundin und ich haben uns in letzter Zeit 2 Spiele zugelegt, die ich in die Kategorie Strategie einordnen würde. Als erstes kam "Die Legenden von Andor", ein Spiel für 2-4 Spieler. Es handelt sich dabei um ein kooperatives Spiel, man spielt also gemeinsam und nicht gegeneinander. Man muß verschiedene Aufgaben erledigen und sich dabei überlegen, wer wie am besten dazu beitragen könnte. Während des Erledigens stellen sich immer wieder Gegner in den Weg, die man erledigen oder ignorieren kann. Es geht nicht ums Metzeln, da jede erledigte Kreatur auch einen Nachteil hat: die "Geschichte", also sozusagen die Zeit, schreitet voran. Sollte die Zeit vorbei sein, bevor man die Aufgaben erledigt hat, ist das Spiel verloren.
      Ich muß sagen, daß uns das Spiel riesigen Spaß macht, denn zumindest für uns ist es mal was anderes, gemeinsam zu gewinnen bzw. zu verlieren; die meisten anderen Spiele sind ja kompetitiv. Mittlerweile gibt es auch schon eine Erweiterung, die ich nur empfehlen kann, und auch diverse "Fan-Legenden", die von anderen Spielern erstellt wurden, die ebenfalls sehr gut sind. Auf der offiziellen Website befindet sich auch ein Forum, in dem man (Regel-) Fragen stellen kann, die sehr schnell (auch vom Autor des Spiels) beantwortet werden.
      Das Spiel kann ich nur empfehlen, man sollte aber ein bißchen Zeit mitbringen, das Spiel (also eine Legende) kann doch lange dauern.


      Als zweites haben wir uns ein Spiel besorgt, das mit dem oben genannten nicht viel gemein hat. Es ist ein kompetitives 1-gegen1-Spiel. Wer mit Fantasy so gar nichts am Hut hat, braucht auch nicht mehr weiterzulesen. Es handelt sich um Mage Wars (hier die offizielle Website). In dem Spiel geht es darum, daß zwei Magier sich in einer Arena gegenüber stehen und sich bis aufs Blut bekämpfen. Das Spiel ist also beendet, bis einer der beiden den Löffel reicht.
      In diesem Grundspiel (es gibt bereits Erweiterungen, die erste auf deutsch erscheint im April) hat man die Wahl zwischen 4 Magiern: Tiermeister, Zauberer, Priesterin und Hexenmeister. Diese 4 Magier spielen sich auch völlig unterschiedlich, nämlich aufgrund ihrer Zaubersprüche. Generell kann zwar jeder jeden Zauberspruch haben, aber z.B. als Hexenmeister kann ich nicht so spielen wie die Priesterin, ist nicht möglich und auch gut so. Ich kann und will jetzt hier nicht die Regeln erklären, also umreiss ich es nur ganz kurz: Man sucht sich einen Magier aus, schnappt sich ein Zauberbuch (die sehen so aus: Zauberbuch und Zauberbuch offen) und sucht die Zaubersprüche seiner Wahl aus. Es gibt einen Lehrlingsmodus, da sind Zaubersprüche für den jeweiligen Magier vorgeschlagen, der am Anfang hilfreich ist. Und dann gehts auch schon los. :D Der Tiermeister z.B. kann Horden von Kreaturen in den Kampf schicken, der Zauber beeinflusst eher den Gegner usw... Aber generell kann und sollte (!) man sich sein eigenes Zauberbuch zusammenstellen und vor allem eine Taktik und Strategie überlegen, wie man den Gegner besiegen will.
      Für mich ist das wohl das beste Spiel, das ich je gespielt habe. Ich mag Fantasy eh und finde es absolut klasse, allein mein Zauberbuch zusammenzustellen. Die Zeit während des Spiels verfliegt ungemein schnell, da (zumindest geht es mir so) man mittendrin ist und sich auch ein bißchen reinsteigert. Selbst eine Niederlage macht noch Spaß, weil die Spiele meistens recht knapp ausgehen und der Weg dorthin trotzdem sehr viel Spaß gemacht hat, und man sich schon überlegt, wie man das nächste Duell wohl angehen könnte. :nuke:
      Wie gesagt, das Spiel ist in meinen Augen ein ganz großer Wurf. Bestimmt nicht für jeden, man sollte für Fantasy und den Spielmechanismus schon was übrig haben. :)
      Ach ja, ich such noch Leute, die mit mir bzw. gegen mich spielen möchten, hockt hier vielleicht ein Kieler, der Lust hätte? :D
      Die im Süden essen Stäbchen, und wir essen Lachs.
    • "Die Legenden von Andor" hat sich mein Vadder zugelegt.
      Wir haben zwar erst zweimal gespielt, aber es verspricht zumindest einiges Haareraufen. Die Debatten über die richtige Strategie waren jedenfalls hitzig und leider noch nicht von Erfolg gekrönt. :D


      Mit Freunden habe ich am WE "Twilight Imperium" gespielt.
      Wer die diversen Civilization Spiele vom PC kennt, der hat schonmal eine Ahnung wo es hingeht. Nur das dies hier im Weltall spielt, also Sci-Fi Genre.
      Forschen und Flottenbau hier im Zentrum auf einem Spielfeld, das ähnlich wie bei "Siedler von Catan" individuell aus 8-Ecken zusammengestellt wird.

      Schon ein verdammt komplexes Spiel, wir begannen um 12:30 mit der Erklärung der Regeln und um 15:45 mit dem Spielen. |-) (ok es war eine halbe Stunde Essenspause dabei.
      Gegen 21 Uhr haben wir dann in Runde 7 (von 10) befindlich abbrechen müssen.
      (Wiki: en.wikipedia.org/wiki/Twilight_Imperium (nur Englisch verfügbar)
    • Hihi :D

      Ja, die Legenden von Andor haben "Haare-rauf-Potenzial", es gibt auch Legenden, die wir noch nicht gepackt haben (z.B. Legende 5). Ich kann dir bzw. euch da wirklich das Forum empfehlen, da wird einem sehr schnell geholfen. Wir konnten am Anfang z.B. nicht glauben, daß sich der Erzähler bewegt, sobald man eine Kreatur erledigt hat. So ist es aber :D

      Twilight Imperium und auch Siedler von Catan habe ich noch nicht gespielt, weiß aber, daß es auch sehr zeitintensiv zugehen kann. Generell finde ich das aber nicht schlecht; ist halt nichts für zwischendurch, wie z.B. ne Runde kniffeln. Aber ein Spieleabend oder -tag hat was, mir gefällt das :nuke:
      Die im Süden essen Stäbchen, und wir essen Lachs.
    • Machen wir so oft es eben geht.
      Letztes Jahr hatten wir sogar mal genug Leute um zwei Spiele gleichzeitig zu spielen und so jedem eine Wahlmöglichkeit zu geben, das war auch nett.

      Twilight Imperium hat uns am Ende allen nicht ganz so zugesagt, wir fanden einige Dinge unnötig kompliziert. Die Kämpfe waren im Grunde wieder wie bei Risiko, inkl. der großen Raumflotte die von 2 kleinen Schiffen abgeschossen wird aus reinem Würfelpech.

      Unsere Hauptdebatte bei LvA war, ob man Gegenstände und Stärkepunkte "mitnehmen" kann, aus einer Legende in die andere. Also seinen Helden quasi "Leveln" kann. Denn die Zahl an auch starken Monstern ist ja schon recht hoch. Kam uns aber vielleicht auch nur so vor. In jedem Fall waren wir der Meinung das man auch schwache Monster besser zu 2. bekämpft, damit man noch möglichst viele Stunden für Bewegungen über hat. Aber das konnten wir noch nicht testen.

      Auch im letzten Jahr öfter gespielt haben wir "Der Eiserne Thron", quasi das Brettspiel zu Buch und Fernsehserie "Game of Thrones" (allerdings schon vor der TV Serie auf dem Markt).
      Ein wirklich stark gemachtes Strategiespiel. Das immer viel Unterhaltungsfaktor liefert bei uns, Intrigen inklusive. :D
    • Bei den LvA kann man nichts mit in die nächste Legende nehmen, dann wären die Helden viel zu stark. Die Kunst ist ja, zu entscheiden, welche Kreaturen man passieren lassen kann und welche nicht. Trolle und Wardraks lieber nicht angreifen, geht meistens in die Büchs :D
      Wir machen es meistens so, daß wir zu zweit den Zwerg und den Zauberer spielen. Dem Zwerg so viel wie möglich Gold geben, damit er sich in der Mine Stärke kaufen kann. Der Zauber holt sich die drei Runensteine, um den schwarzen Würfel zu bekommen. Dann können die Kämpfe kommen :D

      Der Eiserne Thron und auch Game of Thrones sind mir leider völlig unbekannt :schulterzucken:

      Ich konzentrier mich jetzt auch auf LvA und Mage Wars, zu viele Spiele auf einmal spiele ich nicht so gerne, außerdem gehen Spiele auch ins Geld (Ist aber in Ordnung, daß gute Spiele Geld kosten). :)

      Aber daß du anscheind eine Spielegruppe hast, die sich regelmäßig trifft, ist natürlich klasse :nuke:
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    • Unser Problem war halt immer, das so schnell 2 Viecher in der Burg sind und bei 4 Spielern bist du dann ja schon hin. :schulterzucken:
      Wir kamen immer gar nicht dazu die Aufträge zu erfüllen. :augen:

      Der Eiserne Thron ist vom grundlegenden sehr simpel gehalten. Du 3-6 Spieler, die jeder ein Adelshaus repräsentieren. Jeder hat ein paar Einheiten und die haben Kampfwerte von 1 oder 2.
      Die Spannung kommt dazu, weil es nur beschränkte Runden gibt (10), nur durch Zufall neu rekrutiert werden kann und jeder Spieler noch verschiedene Hauskarten hat, die auch Kampfstärke verleihen.
      Es gibt jede Runde 3 Ereignisse, die unterschiedliche Auswirkungen haben und es hat 3 Rangfolgen, um die es immer wieder Bieterwettstreite gibt und die so festlegen wer als erstes ziehendarf etc.
      Auch sehr angenehm ist, das jeder Spieler eine beschränkte Anzahl Befehle bekommt die er seinen Armeen geben kann und alle Spieler erteilen ihre Befehle gleichzeitig und verdeckt. Was einen dazu zwingt viel mehr abzuwägen beim planen.

      Das Ergebnis war jedenfalls bisher immer nett bei uns, 8 Runden gleicht das Spiel eher einer guten Schachpartie, wo alle Spieler ihre Figuren in Stellung bringen und versuchen die Gegner auszumanövrieren, was dadurch verstärkt wird, das die Armeen auch bei Niederlagen selten Verluste erleiden. in den letzten 2 Runden bricht dann auf einen Schlag Hektik aus und das Bild kann sich noch schlagartig wieder ändern.
      Bisher haben wir allerdings ohne eine Erweiterung gespielt, die noch einen Zufallsfaktor in die Kämpfe bringt, das planen wir als nächstes, mal sehen wies dann läuft.

      Das ist in jedem Fall Klasse, dadurch teilen sich auch die kosten für Spiele schön auf. :D Jeder hat irgendwas und einige schon nette Sammlungen.
    • Das mit den Viechern in der Burg mußt du natürlich umgehen, indem du die Bauern zur Burg bringst. Ansonsten ist es wirklich seeeehr schwierig.

      Das hört sich interessant an, aber was ist das eigentliche Ziel des Spiels, wann hat jemand gewonnen?

      Ja, bei einer festen Spielerunde teilen sich die Kosten schön auf, ein großer Vorteil :)

      Ich wäre ja schon froh, wenn sich (außer meiner Freundin natürlich) noch jemand finden liesse, mit dem ich Mage Wars spielen könnte...
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    • Ja, aber bei der 2. Legenden erscheint immer sofort ein Monster neben dem 2.Bauern, da kamen wir nicht rechtzeitig hin. Dazu kam dann immer noch das Pech, das Monster in den Nebelfeldern nahe der Burg auftauchten. Oder auch das die Runensteinkarte schon in Runde 3 gelesen wurde, lange bevor die Hexe gefunden wurde.

      Spielziel ist es 7 Burgen zu besitzen.
      Die sind auf dem Spielplan aufgedruckt und gleichzeitig die einzigen Punkte wo man Truppen bauen kann. Bisher hat es noch keiner geschafft das Ziel zu erreichen, es gewann auch erst einmal einer ohne das die Tie-Breaker gebraucht wurden. Beim ersten mal brauchten wir glaub ich sogar den 4.Tie-Breaker. :D
      Ich war tatsächlich den 7 Burgen am nächsten beim letzten mal, ich dachte sogar schon ich hätte sie. Aber leider war die Burg die ich einnehmen musste um 7 zu bekommen, das Startfeld eines anderen Spielers und die haben alle Garnisonen in Form eines flachen Plättchens (normale Armeen sind Spielfiguren), das hatte ich übersehen und nicht berücksichtigt. Dadurch gescheitert und in den nächsten Runde, dann von 2 anderen überrannt worden. |-)
    • Doch, den Bauern kannst du holen, gibt ja die Möglichkeit der Überstunden. Und er muß ja nicht sofort in die Burg, erstmal weg von den Viechern.

      Das hört sich interessant und auch kurzweilig an, aber ein neues Spiel kommt für mich demnächst erstmal nicht in Frage. Ein Königreich für eine feste Spielrunde :D
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    • Na ja, das mit dem Neuen ausprobieren ist ja gut und schön, aber ich spiel auch gerne nach dem Motto "ganz oder gar nicht". Die Legenden von Andor z.B. kann man gut immer mal wieder spielen (aber auch da dauert es, Neulingen die Regeln zu erklären), nach dem Motto "habt ihr heute Lust?", aber, ich bleibe jetzt einfach mal bei meinem Lieblingsspiel :D , bei Mage Wars sollte man schon vorher wissen, daß es gespielt wird. Man muß sich schon damit beschäftigen, denn allein die Zusammenstellung des Zauberbuches kann dauern ;)
      Die im Süden essen Stäbchen, und wir essen Lachs.
    • Das liegt auch denke ich vor allem daran, das wir das in der Zusammenstellung erst seit einem Jahr machen und in der Zeit vielleicht 7 Spieleabende hatten, (leider im 2.Halbjahr 13 aus Zeitgründen nicht dazu gekommen so wirklich) zudem auch mit wechselnder Besetzung der Leute (ein enger Kern von 4-5 Leuten ist aber immer da) dadurch haben wir noch nicht DAS Spiel gefunden, das allen gefällt denke ich.

      Mage Wars hat einer von uns auch rumliegen, kam aber noch nicht in die Rotation, vermute mal weil wir meist zuviele dafür sind.
    • Ok, bei 7 Spieleabenden kann sich auch noch nichts so wirklich rauskristallisieren, das stimmt natürlich.

      Mage Wars mußt du unbedingt testen :nuke:
      Die im Süden essen Stäbchen, und wir essen Lachs.