Chemnitzer FC

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    • Ob und vor allem wie weit diese 1.620.000 € reichen, da bin ich mal gespannt.
      Es war ja auch angedacht, Änderungsverträge für die Spieler vorzubereiten, zu günstigeren Konditionen.

      Ich bin kein Freund von solchen "Geschenken" durch Länder / Städte / Kommunen - in den heutigen Zeiten gibt es beileibe wichtigere Dinge, die bezahlt werden müssen.
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    • @AFI

      Einerseits kann ich dich gut verstehen, aber würdest du auch so argumentieren, wenn deine Lübecker in so einer Bredouille stecken würden? Es geht um nackte Überleben. Da nimmst du JEDEN Strohhalm mit, der dir entgegengestreckt wird. Ich hoffe innigst, das der CFC irgendwann wieder auf die Beine kommt.
      Wir von der Waterkant können Krabben pulen und gegen den Wind pi.... :ja:
    • Danke für den Bericht Herzblut! :nuke: Ich bin immer wieder entsetzt, wie viel krasse Misswirtschaft es von Leuten gibt, die sich selbst gerne Reden hören und für die größten halten, so auch hier. Diese beiden Absätze zeigen die Misere:

      "Schlimme Zahlen, die man den Mitgliedern vorgelegt hat. 2015/16 gabs ein
      Minus von 1.217.000, Ausgaben: ca. 8.100.000 - davon ca. 3.500.000 für
      die Mannschaft, ca. 1.800.000 für den Spielbetrieb und 1.228.000 für
      "Sonstiges". Erst auf Nachfragen erfuhren die Leute, was sich darunter
      verbirgt: Zinsen, Knete für Spielerberater u. Scouts und
      Materialaufwendungen, wie die Ausstattung der Mannschaftskabinen! Fürs
      laufende Geschäftsjahr rechnet man mit weiteren 820.000 Miesen. Gründe
      für die Finanzkrise sind lt. dem Vereinsboss das neue Stadion
      (ausgehandelte Verträge u. Zuschauer-Fehlkalkulation) und die sportliche
      Talfahrt letzten Winter mit anschl. Umbau der Mannschaft. Der Manager,
      Herr Beutel, meinte dazu, er würde alles wieder so machen. Die Transfers
      letztes Jahr (über 70 Zu- und Abgänge seit 2014) wären sportlich
      notwendig und wirtschaftlich sinnvoll gewesen und viele andere Vereine
      wären neidisch bzgl. der Mannschaftsstärke. Die öffentlich mit 275.000
      Euro kolportierte Abfindung für R. Garbuschewski 2014 (damit der den
      Verein verlässt, Genaueres gern über PN) rechnete er auf ein Drittel
      dessen herunter. Stattdessen ergötzte er sich mit der Anektode, dass die
      Mannschaft 2014 seines Wissens Gaststättenverbot in Chemnitz hatte.
      Nach den folgenden Protesten gab er kleinlaut zu, er kenne das auch nur
      vom Hörensagen. Beim Applaus, den er zum Ende seiner Rede bekam, muss es
      sich wohl um Galgenhumor gehandelt haben.


      Die Mitglieder haben ihren Vereinsoberen nen gewaltigen Spiegel vors
      Gesicht gehalten. So berichtete eine Frau, es könne nicht sein, dass man
      als Mitglied regelrecht drum betteln müsse, dass der Beitrag abgebucht
      wird!!! Antwort des Vorstandsvize: Das liegt an den fehlenden
      personellen Ressourcen! Ein Redner ermahnte den Vorstand zum Erkennen
      des Ernstes der Lage und bekam vom Vereinschef zur Antwort, dass man
      optimistisch bzgl. des CFC sei und sportliche Erfolge dabei immer
      hilfreich wären. Und auf die Frage bzgl. eines Plan B, wenn der Stadtrat
      NEIN sagt: Es ist nicht die Zeit, um über Plan B zu reden."

      Da platzt einem echt der Kragen, wenn man den Verein so an die Wand fährt und die Verantwortlichen mit so einem dümmlichen Geschwafel daherkommen. Schämen die sich nicht? :kotz: Ich finde es auch unverantwortlich von der Stadt, dem schlechten Geld noch Gutes öffentliches hinterherzuwerfen. Steuergelder sollen der Allgemeinheit nutzen und nicht unfähige Fußballvereine am Tropf halten. Ich denke die Bedeutung des CFC für die Stadt wird doch gewaltig überschätzt. Da wird in Debatten so oft die Jugendarbeit vorgeschoben, die man schützen und erhalten müsse, Sorry das ist doch Bullshit. :shock2: Es gibt viele kleinere Amateurvereine, die ehrenamtlich viel für Kinder und Jugendliche tun, aber sich keine überteuerte Profiabteilung leisten. Diese müssen oft um jeden Euro betteln wenn es um die Instandsetzung maroder Sportstätten oder einen Satz Trikots geht, sehr viel wird in Eigenleistung getan. Für das Geld, was man hier wegwirft könnte man viel besser den Breitensport und Amateursport fördern und Wertschätzen. Wenn es dann beim CFC nicht weitergeht, kommen die Spieler halt wo anders unter. Die Argumente der Politiker klingen ja, als wenn es außer dem CFC nichts gäbe, das finde ich schon ziemlich unverschämt. Andere Vereine müssen auch sehen wo sie bleiben und wer nicht mit dem Geld umgehen kann, muss halt zumachen.
      :ossi: Und jetzt bitte noch: Hornberger ganz raus!
    • @Bear

      Wir standen in Lübeck zweimal kurz vor der Löschung ...
      Beim ersten mal war es noch schlimm, weil es niemand der Fans hat kommen sehen, möglicherweise Parallelen wie in Chemnitz und sonst wo. Aber selbst da war ich dagegen, dass die Stadt, die ja auch schon selbst Gläubiger war und auf fast aller ihrer Forderungen verzichten musste, den Verein unterstützt.

      Beim zweiten Mal waren es quasi die Fans, die auf einer sehr emotionalen MV quasi für eine erneute Insolvenz gestimmt hatten.

      @SGD-Herzblut Auch von mir ein fettes DANKE für diesen Bericht :nuke:
      Keine Signatur!
    • Ja, man hätte sich auch nicht wundern müssen, wenn der Stadtrat Nein gesagt hätte. Warum sollen die auch für Sachen gerade stehen, die andere verbockt haben. Diese Augenwischerei der Vereinsspitzen ist einfach nur beschämend. Mir tut das sehr leid für die Chemnitzer. Sowas haben die einfach nicht verdient. Aber wie Exil Pielmont schon richig gesagt hat: Wenn Vereine halt nicht mit Geld wirtschaften können, dann müssen sie eben kurzerhand dicht machen.

      Natürlich auch von mir ein Dankeschön an SGD-Herzblut für seinen doch sehr traurigen und sehr emotionalen Bericht.
      Wir von der Waterkant können Krabben pulen und gegen den Wind pi.... :ja:
    • Nachdem ich zuletzt schon Vorspeise und Hauptmenü der himmelblauen Überlebensration präsentiert hab, will ich der Chronistenpflicht Genüge tun und das Dessert der heutigen aoMV an die hier Interessierten reichen. Folgende Nachricht erreichte mich vorhin dazu: Götterdämmerung - es gibt einen neuen Aufsichtsrat, insgesamt 7 Mitglieder, davon 5 Neue. Mit Lutz Wienhold wenigstens einer mit echtem Spielerstallgeruch dabei, der Rest (wohl notgedrungen) Wirtschaftsfachleute bzw. Unternehmer. Neuer AR-Chef ist der Chef dieses unsäglichen Stadionnamensgebers (community4you-arena), Uwe Bauch. Der alte Chef, Polizeipräsident Uwe Reißmann, stand nicht mehr mit auf der vom Ehrenrat vorgeschlagenen Kandidatenliste - Aufatmen im Fanlager und gut so! Über dbzgl. Internas schweig ich mich nach Absprache aus, Ehrensache.

      ABER: 4 der 5 Neuen im AR sind erst seit Kurzem überhaupt Vereinsmitglieder. Der TU-Kanzler wenigstens noch seit 2016, Uwe Bauch und auch Simone Kalew (komm. WoGes GGG - Stadionbauer und Betreiber), beide nunmehr in wichtigsten Schlüsselpositionen, sind z.B. erst in den ersten beiden Wochen 2017 eingetreten. Nicht nur in meinen Augen sehr bedenklich, unfassbar peinlicher (oder auch von Vereinsseite überaus lustiger) Nebeneffekt heute: Die Vereinssatzung sieht ein Stimmrecht erst nach 3 Monaten einer bestehenden Mitgliedschaft vor. Die Genannten sind also Vereinsfrischlinge, durften heut nicht mal die Hand für irgendwas mit heben, sich aber sofort in den Aufsichtsrat wählen lassen. Steile Karieren im CFC-Politbüro! Ansonsten nix Neues heute - CFC erstmal vorläufig gerettet, Finanzspritzen reichen aber nach Adam Riess nicht, Appell an die Mannschaft, alles fürs "große Ziel" zu geben. Und der neue AR kümmert sich ab jetzt um die Zusammenstellung des neuen Vorstands, Novum dabei, ein Name stand wohl schon vor der Wahl heute fest, ein Großkopferter von eins Energie (die sich jetzt um die Finanzen im Verein kümmern und nen Teil der Geldspritze in den kränkelnden himmelblauen Körper gedrückt haben).

      Mein persönlicher Eindruck zum Schluss - der CFC ist zum Aufstieg verdammt. Keine Sorge - alles wird gut.
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    • SGD-Herzblut schrieb:


      ABER: 4 der 5 Neuen im AR sind erst seit Kurzem überhaupt Vereinsmitglieder. Der TU-Kanzler wenigstens noch seit 2016, Uwe Bauch und auch Simone Kalew (komm. WoGes GGG - Stadionbauer und Betreiber), beide nunmehr in wichtigsten Schlüsselpositionen, sind z.B. erst in den ersten beiden Wochen 2017 eingetreten. Nicht nur in meinen Augen sehr bedenklich, unfassbar peinlicher (oder auch von Vereinsseite überaus lustiger) Nebeneffekt heute: Die Vereinssatzung sieht ein Stimmrecht erst nach 3 Monaten einer bestehenden Mitgliedschaft vor. Die Genannten sind also Vereinsfrischlinge, durften heut nicht mal die Hand für irgendwas mit heben, sich aber sofort in den Aufsichtsrat wählen lassen. Steile Karieren im CFC-Politbüro!
      In der Tat sehr ungewöhnlich.
      Könnte aber auch ein Signal sein, indem man mögliche Seilschaften kappt und nach außen hin zeigt:"Hier - ein Neuanfang!"

      :schulterzucken:
      Keine Signatur!
    • LuebeckerAFI schrieb:

      Könnte aber auch ein Signal sein, indem man mögliche Seilschaften kappt und nach außen hin zeigt:"Hier - ein Neuanfang!"

      :schulterzucken:
      Genau diesen Gedanken hatte ich dazu auch. Es ist nur so: Mir kanns ja eigentlich egal sein, man kommt halt durch die direkte Nachbarschaft auch mit dem einen oder anderen alteingesessenen (keine Mitläufer, sondern welche, die seit Jahrzehnten dabei sind) Himmelblauen immer mal wieder ins Gespräch. Und da gibts die berechtigte Angst, daß eine Seilschaft durch privatwirtschaftliche und rein persönliche Interessen von der anderen ersetzt wird. Und dafür gibts subjektiv gesehn für viele im neuen AR eine Mehrheit, bleibt zu hoffen, daß man die hier schon bekannten persönlichen Eitelkeiten hintenan stellt und wirklich mit seinen Entscheidungen zum Wohle des Vereins handelt. Wie gesagt - der Verein firmiert noch unter CFC, ist nun aber in Wahrheit in nicht unerheblichem Maße ein K(ommunaler)FC. Ein ziemlich in sich geschlossenes System mit aufn ersten Blick für den Normalsterblichen wenig Einblicksmöglichkeiten - und das lässt viele Mitglieder von denen offenbar mit nem unguten Gefühl, auch bei kommenden Abstimmungen zurück.
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    • Diese Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Wahlrecht gibts bei uns auch. So können, wenn es mal wieder brennt, schnell Leute mit Beziehungen in Wirtschaft und / oder Politik schnell ans Ruder gebracht werden um den Verein noch zu retten. Ist so eine Art satzungstechnischer Notanker.
    • Ein Fantrio aus den Chemnitz nahen Zschopau verstarb am Morgen auf einer Ausfallstraße zur A4 bei einen Horrorcrash. Die Ermittlungen warum das Auto von der Fahrbahn ab kam und am Morgen gegen einen Baum prallte, sowie total zerlegt wurde dauern noch an. Die Ausfallstraße gilt bei Chemnitzer Einwohnern als einer der Unfallschwerpunkte. Stadteinwärts gibt es darum schon eine Weile eine Blitzersäule neuster Bauart. Für die drei jungen Männer kam am Unfallort jede Hilfe zu spät.

      Chemnitz: Drei junge Männer sterben bei Unfall auf Leipziger Straße
    • Zuallererst mal meine Anteilnahme den nächsten Angehörigen und bei aller regional bedingter Rivalität auch den Anhängern des CFC, insbesondere dem Fanclub in Limbach. Eine der schönsten Nebensachen ist unser aller Fußball - die wichtigste Hauptsache aber unser aller eigenes Leben. Ruht in Frieden, ihr Drei!

      Als Aborigene kenn ich die bewußte Ecke sehr gut und hab mir auf diversen Radtouren manchmal gedacht "Meine Güte, rast ni so in der Kurve..." Die genaue Unfallursache wird ja noch ermittelt, der erwähnte Blitzer steht allerdings völlig zurecht dort. Im Sommer isses dort mitunter schon gefährlich, bei den Witterungs- und Straßenverhältnissen jetzt umso mehr, wirklich angepasst sind nur Wenige unterwegs. Traurige Geschichte, die sich heute Vormittag schon wie'n Lauffeuer verbreitet hat. Man kann vom himmelblauen Anhang halten was man will, aber in solchen Momenten zeigen sie das, was ein gut funktionierendes Fanlager ausmacht - Zusammenhalt. War selbst ausm Bus raus 'n gespenstiger und ergreifender Anblick, hab aufm Heimweg von Muttern nen Teil des Korso zur Unfallstelle mitverfolgt. Ach Mensch...
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    • Da es hier doch den einen oder anderen Interessierten gibt, Neues von der Fischerwiese. Seit letzten Donnerstag gibt's einen neuen Vorstand, bestehend aus dem bisherigen und auch zukünftigen Vorsitzenden, Mathias Hänel, dazu kommen neu Herbert Marquard, kaufmännischer Geschäftsführer bei eins Energie, sowie Stefan Bohne, ehemaliger GF bei Dynamo und Unternehmer aus Pirna. Herr Marquard gab bei der betreffenden PK folgende Neuigkeiten zu Protokoll: "Die aktuelle Saison sieht ein Loch von drei Millionen Euro. Allein das Spielerbudget wurde mit 400.000 Euro überschritten! Wir brauchen Budget-Treue. Die erkenne ich im Moment noch nicht. Wir wollen vermeiden, dass der Verein mit 100 Sachen in die Insolvenz geht und aus dem Register verschwindet." Wohlgemerkt, die 400.000 sind nicht von den weiter oben angesprochenen Hilfskrediten mit gedeckt.

      Auf wenig Gegenliebe stoßen im Fanlager die bisherigen geschäftlichen Beziehungen der beiden Neuen im Vorstand zueinander. Marquard war Kaufmännischer GF der Stadtwerke Pirna, die hatten vor paar Jahren den Landesligisten VfL Pirna-Copitz bei deren finanziellen Problemen unterstützt. Bohne ist seit 2011 für den Verein tätig und trat dort als erfolgreicher Sanierer auf und will auch künftig Vorstandsvorsitzender des VfL bleiben. Zusätzlich ist Bohnes Firma auch weiterhin Sponsor bei Dynamo. Das hatte natürlich erstmal beim Anhang "besondere" Reaktionen zur Folge. Bohne meinte dazu, dass er "mit Dynamo verwurzelt sei und sich das auch nicht ändern werde und er sein Fähnchen auch nicht in den Wind hängen" würde. Mitglied des CFC ist er jetzt trotzdem geworden. Er könne die Emotionen verstehen: "Aber hier geht es nur um die Sanierung des Vereins." Und auf die Frage, ob seine Firma die Einnahmen aus der Beratertätigkeit in Chemnitz als Sponsoring bei Dynamo investiert, gabs von ihm diese Antwort: "Das ist eine wilde Konstruktion. Jeder Geschäftsauftrag, den wir als Logsol generieren, wird zu einem gewissen Teil auch dafür verwendet, Sponsoring-Vorhaben zu bedienen." Ich hab mich genau zu diesem Punkt letzte Woche im Getränkeladen um die Ecke mit paar Himmelblauen unterhalten. Die sind da zwiegespalten, paar blöde Bemerkungen in meine Richtung inklussive. Ich hab denen zu bedenken gegeben - wenn einem das Wasser bis Unterkante Oberlippe steht, sucht man sich im Baumarkt nicht den Schöpfeimer mit der ansehnlicheren Farbe aus, sondern nimmt das, was man bekommen kann und potentiell Erfolg verspricht. Die Antwort von einem von Denen: "Du blöder Hund, du..du..du scheiß Dynamo, du!" :D Beim zweiten Bierchen und drüber Nachdenken war man dann auch meiner Meinung.

      Die Sorgen der Fans gehen auch in Richtung von "Eins" bzgl. einer "Übernahme" des Vereins. Herr Marquard als kaufmännischer GF meinte dazu: "Wir haben keine feindliche Übernahme vor. Wir wollen so schnell wie möglich wieder raus. Das ist nicht unser Geschäft." Die Fanszene Chemnitz hat sich nun zurecht gezwungen gesehn, einen offenen Brief an den Verein zu veröffentlichen. Klick Der Verein will sich dazu zeitnah äußern, viele sind sich hier sicher, man würde lieber schweigen.

      Tabellarisch siehts ganz gut aus und wer weiß, vielleicht klappts ja auch mit dem vor nem Vierteljahr noch völlig utopischen Aufstieg. Würde aber noch lange nicht bedeuten, man wäre übern Berg. Wenns nich klappt, muss man bedeutend kleinere Brötchen backen. Momentan fiebert man aber einem ganz bestimmten Szenario in Sachen Relegation entgegen. Und die Chancen stehn nicht allzu schlecht- wenn denn Aue mitspielt.

      Hamwer wieder was dazugelernt - vielen Dank für die Aufmerksamkeit, auf Wiedersehn! Hände waschen und dann aber wieder ab zu dem, was wirklich wichtig ist - Dynamo. :cool2:
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    • "Wegen eines Formfehlers muss der Chemnitzer Stadtrat erneut über die Millionen-Hilfe für den finanziell schwer angeschlagenen Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC abstimmen. Die Landesdirektion Sachsen beanstandete, dass beim Stadtratsbeschluss vom 16. Dezember 2016 ein Mitglied des Gremiums befangen gewesen sein soll. Das bestätigte am Mittwoch Robert Gruner, Pressesprecher der Chemnitzer Stadtverwaltung. Die Landesdirektion überwacht das Handeln der Landkreise und kreisfreien Städte in Sachsen juristisch."

      Quelle
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    • Da hab ich noch genauere Info's heut erhalten, @LuebeckerAFI. Hierbei gehts um einen Stadtrat, der nebenbei noch im AR der Chemnitzer Volksbank sitzt. Und die ist dummerweise eine der CFC-Hausbanken und hat wohl in der Vergangenheit dem Verein mit günstigen Krediten zur Seite gestanden. Und so wird nun von der Landesdirektion vermutlich in der Glaskugel gelesen, dass bei einem negativen Abstimmungsergebnis für die Bank die Penunzen flöten gegangen oder schwer wieder einzutreiben gewesen wären. Der betreffende SR hat indes derartige Gedankenspiele empört zurückgewiesen - und das glaub ich ihm sogar. Ein überaus integerer Mann, der hängt an seiner Stadt, ihrem fußballerischen Aushängeschild und hat mitsamt seiner Fraktion auch ein Gespür für die Alltagssorgen kleinerer kultureller Einrichtungen. Da sind ihm die Interessen einer Bank erstmal zweitrangig. Nimmt er halt an der erneuten Abstimmung nicht teil, das eigentliche Ergebnis bleibt das Gleiche und wird ja auch von der Landesdirektion nicht beanstandet. Aber genug der Lobhudelei über jenen SR - weil da bin ich jetzt sagen wir mal ein wenig befangen. ;-D
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    • Es fehlt nicht - es war nie da. Auszug aus der heutigen PM des CFC:

      "DFB-Zentralverwaltung stellt Bedingungen für die 3. Liga-Zulassung 2017/2018

      Die DFB-Zentralverwaltung erlegt dem Chemnitzer FC im Zuge des Zulassungsverfahrens für die 3. Liga-Saison 2017/18 folgende Bedingungen auf:

      Im technisch-organisatorischen Bereich muss der Verein mit seinen Sicherheitsträgern ein abgestimmtes Sicherheitskonzept vorlegen. Hinzu kommen weitere technische Nachweise zum Stadion.

      Im wirtschaftlichen Bereich muss der Chemnitzer FC einen beweiskräftigen Nachweis und die Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers von Mittelzuflüssen bzw. geringeren Mittelabflüssen in Höhe von rund 4,6 Mio. Euro erbringen.
      Fristende ist jeweils Freitag, der 02.06.17, um 15:30 Uhr.

      Der Verein prüft derzeit die Möglichkeit eines Beschwerdeverfahrens bei der DFB-Zentralverwaltung innerhalb der gegebenen Fristen.

      DFL GmbH stellt Bedingungen für die 2. Liga-Lizenz 2017/2018
      Auch die DFL GmbH stellt im Lizenzierungsverfahren Bedingungen.

      Im technisch-organisatorischen Bereich muss der CFC Bedingungen gemäß den Medienrichtlinien erfüllen.

      Im wirtschaftlichen Bereich muss der Verein einen beweiskräftigen Nachweis und die Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers von Mittelzuflüssen bzw. geringeren Mittelabflüssen in Höhe von rund 0,5 Mio. Euro erbringen.
      Fristende ist jeweils Mittwoch, der 31.05.17, um 15:30 Uhr." Zitat Ende

      Wie ich vorhin von nem Himmelblauen in Endzeitstimmung erfuhr, will der Verein nun erstmal beim DFB in Widerspruch gehen, weil man vom DFB als zu optimistisch einstufte Angaben als doch für realistisch hält. Vorstands-Mitglied Stephan Bohne meinte heut Nachmittag in etwa dazu: "Wir werden dagegen Widerspruch einlegen, das ist ein formaler Akt. Von den 4,6 Millionen Euro sind 1,26 Millionen Euro noch abzuziehen, über deren Zusage die Stadt ein zweites Mal abstimmen muss."

      Heute Abend findet außerdem ne wohl schon länger geplante Sponsorenveranstaltung statt, wie's da nun zugehn wird, kann man sich denken. Da von "Tacheles reden" zu sprechen, wär wohl zu human. Ich fasse zusammen: Der Club muss entweder für die 4,6 Mio (abzgl. der bewußten 1,26 Mio) Belege (Sponsorenverträge, anderweitige Einnahmen) vorzeigen, oder eben anderswo sparen. Da wird's wohl nun in den nächsten Wochen endgültig auf nen Ausverkauf eines Großteils der jetzigen Mannschaft herauslaufen. Fink, Frahn :schreck: und was weiß ich noch, wer.

      :ossi: "Assozialor Gemnitzor EfZe" - was gäben die fürn volles Bortmonee... :(
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    • Im stillen Kämmerlein sicherlich ja. Nach der "Rettung" durch die eingesprungenen kommunalen Geldgeber wurde offiziell an die Mannschaft appelliert, in der Rückrunde alles für nen möglichen Aufstieg zu geben. Bis vor 14 Tagen war das ja auch nicht abwegig, aber im Großen und Ganzen hat man diesem extra Druck nicht standhalten können. Wichtigster Posten war aber in der Winterpause aufgrund des finanziellen Desasters ein selbstauferlegter Transferstopp für Neuverpflichtungen. Sven Köhler hat bisher auch nur ne Zusage zum Weitermachen im Falle eines Aufstiegs und das halt ich für besonders fahrlässig.
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    • Der Deutsche Fußball-Bund erteilt Chemnitzer FC die Zulassung

      chemnitzerfc.de schrieb:

      Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat dem Chemnitzer FC die Zulassung für das Spieljahr 2017/2018 in der 3. Liga erteilt und somit dem Verein die Bedingungserfüllung für die wirtschaftliche und technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit bestätigt.

      Quelle: chemnitzerfc.de