Fanszene

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    • BS war auch mit UBS nicht stramm rechts. Ohne wird es das auch nicht sein. Ist aber eine völlig andere Sache.
      Aachen hingegen...nun , man wird sehen, rechtsaußenlastig war es jetzt schon.
      Wenn ich die These richtig lese könnte der Ein druck entstehen: mit ACU wäre Alemannia braun geworden...;) ?

      Aber ACU ist erstmal weg, keine linken Parolen mehr ... :floet: immerhin, alles wird jetzt gut.
      Wählen gehen- Rassisten verhindern
    • Kinslayer schrieb:

      Ich bin kein Aachener aber hab das schon ne weile verfolgt, und bin eig froh das diese Gruppierung nun weg ist..

      Politik gehört nicht ins Stadion, und diese typische antifa mentalität " wer nicht mit uns ist, der ist rechts " ist sowiso das wiederlichste
      Eigentlich ist dazu noch alles gesagt, aber wenn ich sowas lese, dann fall' ich wirklich vom Glauben ab. Wenn wir noch einige finden, die dieser Meinung sind, dann sehe ich schwarz für die Fankultur, für den Fussball und für den Kampf gegen Rechts. Prinzipiell ist ein unpolitisches Stadion eine tolle Sache. Eigentlich brauch ich im Stadion nur den Fussball, klar. Das geht aber nicht. Das geht nicht, solange es diese Bedrohung von Rechts oder Linksextrem gibt. Gerade im Fall Aachen wäre es fatal gewesen, auf die antifaschistischen Aktionen der ACU zu verzichten. Die Karlsbande hat offenen Rechtsextremismus ausgelebt. Natürlich stellen sie sich als unpolitisch hin, aber "unpolitisch sein" bedeutet für mich sich aus dem Kram rauszuhalten. Dann brauch ich auch keinem auf's Maul zu hauen, der politisch angehauchte Meinungen im Stadion vertritt. Denn dann werde ich automatisch politisch, weil ich politische Meinungen unterdrücke. Diese Diskussion stellt sich bei der Karlsbande aber nicht, weil sie dem rechten Lager zuzuordnen ist und gegen sowas muss man Präsenz zeigen, muss man sich wehren. Basta!

      Kinslayer schrieb:

      69 schrieb:

      Unpolitisch geht einfach nicht. :muede: Unpolitisch ist passive Unterstützung.

      Genau das ist das Problem, Unpolitisch ist KEINE passive unterstützung .. unpolitisch ist unpolitisch fertig .. nach dem motto sollen die linken zecken und die rechten schwachköpfe machen was sie wollen ich will meine ruhe vor dem scheiß..
      Unpolitisch ist stumme Unterstützung. Vielleicht nicht unbedingt in Szenen, die in denen politische Ideale nicht im Vordergrund stehen, aber im Fall Aachen (um den geht es ja schließlich) ist eine unpolitische Einstellung bzw. eine "Scheiss Egal - Haltung" Unterstützung für das rechte Lager, die die ACU ja nachweislich des öfteren bedrängt hatten. Der Verein schaute weg, der DFB schaute weg, der Rest der Fans schaute weg bzw. fühlte sich auch hilflos. Die ACU gab auf. Aachen hat jetzt aber kein unpolitisches Stadion, nein jetzt dominieren die Rechten, die haben das erreicht, was sie wollten.

      Letztendlich ist das eine bedenkliche Entwicklung und traurig noch dazu. Aber ja natürlich, jetzt gibt es keine Kämpfe mehr zwischen den "Antifa-ACU" und der unpolitischen Karlsbande. Hier ist es, euer unpolitisches Stadion. Glückwunsch! :nuke:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von blauschwarz ()

    • Was wurde denn von Seiten der ATSV-Fans an rechten und menschenverachtenen Parolen so rausgehauen (BITTE nicht mit dem Bauernf*tzen MG-Spruchband abkommen)? Keine rethorische Frage.

      Wenn ich die These richtig lese könnte der Ein druck entstehen: mit ACU wäre Alemannia braun geworden...;) ?


      Natürlich nicht. Aber mir kam es schon so so vor, als hätten ACU und KBU sich mit dem ganzen Scheiß gegenseitig enorm hochgeschaukelt. Anfangs ging es schließlich noch mit ACU und KBU - mit vermutlich den gleichen Leuten. Ist dann ja erst im Laufe der Zeit eskaliert.
      Nu is eine Konfliktpartei weg. Ruhe kann einkehren.

      Die Ruhe wäre auch eingekehrt, wenn KBU + Umfeld, das Feld geräumt hätten. AC wär dann auch bestimmt nicht rot geworden. ;)
      Wobei dann natürlich immer noch die unterschiedlichen Ansichten bzgl. des Supports da gewesen wären. Was das angeht, hat sich die richtige Gruppierung verabschiedet, aber das ist ja Geschmackssache.
      Wer immer liegen bleibt, liegt falsch.
    • Es dürfte doch keinem entgangen sein das diese Problematik der Alemannia bekannt war und ist und der Verein nötige Schritte untenommen hat. Kann man auch nachlesen. Vieleicht sollten ausgesprochene Hausverbote auch in anderen Stadien wirksam sein. Im Übrigen lässt sich gut über die Problematik als Aussenstehender schwadronieren. Versucht doch mal mit diesen Idioten, egal welcher Colour, vernünftig zu reden. Und was ist mit Umstehenden. Kann mir doch keiner erzählen das niemand sieht wer was tut. Es ödet einen einfach nur noch an in`s Stadion zu gehen und eventuell ne rote oder braune Fahnenstange in`s Kreuz zu kriegen. Widerlich.

      Gruß aus AC
    • wie gesagt: ich arbeite seit Jahren von AAchen aus, hab viele Kunden und Freunde die zur Alemannia rennen...
      natürlich dennoch außenstehend!
      Aber: dass der Verein gepennt udn verharmlost hat ist Fakt, das ist doch klar. Nicht nur bei den Finanzen....
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    • Mr. M 1903 schrieb:

      Das Stadion ist immer der Querschnitt einer Gesellschaft gewesen und ist Spiegelbild der Probleme eines Staates.
      Und wenn z.B. schwarze Spieler mit Affenlauten verunglimpft werden ist Fußball nicht der Auslöser, sondern das Versagen des Staates (bspw. fehlende Perspektiven, keine Ausbildung, kein Schulabschluß) und der heutigen westlichen Ellenbogengesellschaft.
      Und denjenigen, die gegen diese Abscheulichkeit vorgehen Extremismus oder politische Einflussnahme vorzuwerfen ist schlichtweg gefährlich. Das ist die nötige Zivilcourage, die von jedem erbracht werden muss.
      Meine Güte, geht's noch Zoniger? Stimmt, früher war alles besser, da haben alle zusammen getanzt und Picknick auf den Tribünen abgehalten. Brauchen wir also wieder einen Ein-Parteienstaat mit aufgeblasenem Geheimdienst, damit es wieder eine Kuschelstimmung in Deutschland gibt? Was für eine Verklärung ..
      Davon abgesehen gab es einen massiven Rassismus in der DDR, in meiner Kreisstadt wurde Ende der 80er sogar ein Ausländerwohnheim (oder so etwas ähnliches) abgefackelt - und in der sozialistischen Medienwelt totgeschwiegen. Dieses Problem ist eben weitgreifender. Mit verordneter Solidarität und Fahnenappellen auf den Schulhöfen wird jedenfalls kein Mensch offener, toleranter oder interessierter an neuen Dingen. Menschen können sich ggf. ändern - aber Gruppendynamiken sind schwer zu steuern. Da muss der Verein 'ran. Anscheinend wurde das in Aachen verpasst. Jetzt hat man eben die falschen Leute verprellt.

      Grundsätzlich stimme ich in vielen Dingen mit "69" zu (daß ich das mal schreibe .. :amkopfkratz: ). Ich ärgere mich auch über "Aktivisten" bestimmter Hamburger Stadtteilsvereine, die einen auf 'Gallisches Dorf' machen und überall Römer sehen (wollen), aber es ist längst bekannt, daß rechte Vereinigungen ganz bewusst die Kurven infiltrieren und dort auch rekrutieren. Da geht es auch nicht mehr um einen Nebenmann, der was dummes ruft, sondern eine ganze Truppe. Die auch nicht davor zurückschreckt, Anhänger des eigenen Vereins niederzuprügeln, wenn da Widerworte ertönen. Und soweit darf man es nicht kommen lassen.
      In Rostock ist ja bekanntlich der NPD - Pastörs mit seiner Entourage aufgeschlagen. Nicht vorzustellen, wenn der sich da mit seinem Hofstaat breit machen kann. Da lobe ich mir die Ultras, die ihm dezent den Weg gewiesen haben. :kickass: :D
    • hat´s weh getan? :P

      Dein zweiter Absatz ist zum Einrahmen. :nuke:
      Und jetzt mosere nicht rum: der erste ist auch ok, aber ich denke, in der Ex gab es noch andere Parteien. Und die waren willige Erfüllungsgehilfen und -bis auf die Liberalen- noch roter als die Roten- oder? Heute sind die Blockflöten "schon immer dagegen gewesen" .
      Den Zorn von 1903 kann ich übrigens schon verstehen: man hat die Ultras niedergemacht wo es nur geht- und sich damit zum Nachplapperer der Politik und der Funktionäre gemacht.
      Da wurden alte Rechnungen beglichen, eigenes Versagen und Davonlaufen schön geredet.

      Heute sagen u.a. (u.a.!) dieselben Leute, man solle sie nicht mit Politik behelligen. Wie soll man das werten?


      Aber zurück zum zweiten Absatz: Das Unterwandern, hetzen, rekrutieren war ja eigentlich immer da- die Ultras haben manches verhindert/zugedeckt. Und da kann ich mich einfach nur an Rechtsextreme erinnern, nicht an Christen, Christsoziale, Sozis, Linke und schon gar nicht an die KPD |-)
      Und sorry, da nervt mich nullkommanull ein recht sinnfreies Konterfei von Ché (der ist nunmal irgendwie Kult geworden..., aber welche Inhalte sollen da vermittelt werden? Doch wohl kaum der des kubanischen Sozialismus...da gehts eher um bestimmte Charakterzüge, meist sogar um eher erdachte) oder ein Transparent gegen Rassismus- das tut mir nix und verpflichtet mich zu nix- und vorallem: es tut Anderen nichts...ich glaube nicht, dass derlei Transparente irgendwen beleidigen- ausser jene, die mit dem Inhalt ein ganz schweres Problem haben.

      Und wir reden eben nicht, wie ich es irgendwo las, über 5 Faschos und 6 Linke.

      ich gehe auch nur des Fußballs wegen hin, aber ich will a.) nicht mit "heil den Hitler" oder so begrüßt werden (ich kann den Vogel nicht heilen, und den so Grüßenden auch nicht), b.) dann nicht von irgendwelchen Leuten ermahnt werden, locker zu bleiben und c.) dann lesen/hören, dass Politik nichts im Stadion zu suchen hat- vorzugsweise von denen, die mir Lockerheit empfohlen hatten.

      Ich werde nicht andere Vereine beurteilen, über die Bayern jedoch kann ich definitiv sagen: zuerst gabs Rechtsextreme, dann gabs Probleme mit Rechtsextremen, dann gabs die schweigende Masse (warum aich immer diese schwiegen...) und erst dann, viel später, gab es die Linken, die sich zunehmend wehrten und Zug um Zug die Drecksarbeit machten.
      Die Schweigenden schwiegen natürlich noch immer.
      Dann übernahmen die Ultras -wo sie schonmal in Rage waren- gleich noch das Kommando über die Kurve (und gingen hier und da zu weit, keine Frage- superschön ist der Support ja nun auch nicht...)
      Die Schweiger blieben ruhig. Man schwieg ja schon aus schlechter Tradition. Die Extremisten von rechts waren gebändigt (manche werden es bedauert haben, aber ok): keine Probleme Marlene.
      Erst als die Ultras dann zum Problem für die Bosse wurden wurden auch die Schweiger plötzlich mobil. Und dafür gibts vielfältige Gründe. Anbiederei zB. Einer ist aber eben auch purer Linkenhass. In Bayern sind die Ultras gerne auch "pure Kommunisten" - sagt ja eigentlich Alles übers politische Bildungsniveau- oder?

      Wenn ich das dann so betrachte: wer macht eigentlich Politik? Die Ultras? Ursache/Wirkung??? Die Ultras sind gewöhnlich gut informiert, arbeiten recht akribisch, bevor sie was veröffentlichen (Ausnahmen wie IB gibts auch hier).
      Warum also halten die Antirassismus- Transparente hoch, wenn doch alles schön ist? Paranoia? Wichtigtuerei? Wohl kaum...
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    • Nö werde ich nicht, aber man denkt dann direkt wenn man den Link anklickt, dass es welche aus unseren Reihen sind und nicht aus Maastricht. ;)