Fanszene

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    • Ich bin kein Aachener aber hab das schon ne weile verfolgt, und bin eig froh das diese Gruppierung nun weg ist..

      Politik gehört nicht ins Stadion, und diese typische antifa mentalität " wer nicht mit uns ist, der ist rechts " ist sowiso das wiederlichste
      Die gold'nen Zeiten sind vorbei
      Wir sind zurück in Liga 3
      unser Albtraum wird wahr
      wir sind wieder da!
      :( :heulen: :flagge: :drink: :(
    • Das ist doch jetzt genau die scheisse die das Problem erst zu einem solchen macht.

      Die Karlsschande ist offen rassistisch (und damit politisch) aufgetreten, und die die dagegen mal die Fresse aufmachen werden beschuldigt Politik ins Stadion zu tragen. Gehts noch?

      p.s. "Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns" den linken vorzuhalten, ok..... Ist aber eher eine Parole die die rechten ja wohl auf ihren Fahnen haben.
      seit 1987 :deuvfl2: :redskins: seit 1991

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Klopsgrinder ()

    • Naja ich weis nicht was früher alles vorgefallen ist, aber soweit ich mitbekommen haben in interviews etc hatte sich Karlsbande verweigert sich von einer politischen richtung zu distanzieren bzw zu einer zu bekennen ..
      aber du kannst mich gerne belehren in wie weit von dieser gruppe rassistische aktionen stattfanden

      der genannte slogan wird natürlich von beiden extremen gern verwendet jedoch fällt mir vermehrt in den letzten jahren von linker seite viele neutrale leute in die falsche ecke gesteckt werden, weil sie sich nicht stark genug davon distanzieren .. während die rechten idioten eher dazu tendieren ihr eigenes süppchen zu kochen
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    • Ich bin kein Aachener aber hab das schon ne weile verfolgt, und bin eig froh das diese Gruppierung nun weg ist..
      Wenn der erste Teil des Satzes zutrifft und der zweite Teil des Satzes wirklich deine Meinung ist, dann :kotz: es mich an, mit solchen Leuten im selben Stadion zu stehen.
      Warum nur sucht man immer wieder Gründe, das braune Pack zu verharmlosen?
    • Bolzplatz schrieb:

      Ich bin kein Aachener aber hab das schon ne weile verfolgt, und bin eig froh das diese Gruppierung nun weg ist..
      Wenn der erste Teil des Satzes zutrifft und der zweite Teil des Satzes wirklich deine Meinung ist, dann :kotz: es mich an, mit solchen Leuten im selben Stadion zu stehen.
      Warum nur sucht man immer wieder Gründe, das braune Pack zu verharmlosen?


      Hat er doch quasi selber gesagt: Weil die Gegenseite "Antifa" ist...
    • Aber die KBU hat sich nie öffentlich zu Rechts geäußert?
      Mir kommts nur so vor, dass die KBU keine linke aktiv politische Kurve wollen. Und deshalb die ACU, aus Provokation mit antisemitischen Worten beleidigen. Diese saugen diese Worte sehr schnell auf, und daraus ergibt sich ein "Nazis Raus". Ich war noch nie aktiv in dieser Szene. Das sind lediglich meine Eindrücke aus den Medien. Vielleicht kann ja einer, der mal im Block war, davon berichten?!
    • Die „Karlsbande Ultras“ (KBU) – kurz: „Karlsbande“ – waren 2010 entstanden und hatten sich von den ACU gelöst, weil sie unter anderem deren antirassistisches und soziales Engagement nicht teilten. Auch wenn Vertreter der KBU, der mit diesen befreundeten Hooligan-Gruppen „Westwall Aachen“ und „Alemannia Supporters“ sich unpolitisch geben, gelten zumindest Teile davon als äußerst rechtslastig. Einige Rechtsradikale und vereinzelt Mitglieder der Neonazi-Gruppen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) und „Kameradschaft Alsdorf-Eupen“ (KAE) bewegten oder bewegen sich im Umkreis der KBU. KBU-Leute oder Personen aus deren Umfeld waren an Angriffen auf Antifaschisten und das „Autonome Zentrum“ (AZ) beteiligt. KBU-Leute solidarisierten sich bei dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC im April auch auf den Rängen des Tivolis via Transparent mit einem Neonazi aus Alsdorf, der zuvor Stadionverbot erhalten hatte: „Kopf hoch Metzger! Karlsbande Ultras!“

      Gewalt als Prinzip

      Zwar kokettieren die KBU offen mit Gewalt, Hooliganismus und einer wild ausgelebten Proll-Attitüde. Von manchen Personen, die sich einst unter ihren Leuten aufhielten, will man indes heute nichts mehr wissen. So bewegte sich im Dunstkreis der KBU, der örtlichen Neonazi- und rechtslastigen Problemfan-Szene zeitweise auch ein junger Mann, der im Mai 2012 wegen eines versuchten Morddeliktes an einem 51-Jährigen in einem Aachener Übergangswohnheim verurteilt wurde. Der Heranwachsende wurde deswegen zu einer Jugendstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt. Den älteren Mitbewohner hatten er und ein sieben Jahre älterer Haupttäter niedergeschlagen. Dann versuchte der Haupttäter dem Opfer mit einem Messer die Kehle durchzuschneiden. Das Opfer überlebte schwer verletzt und verblutete nur nicht, weil es mit letzter Kraft fliehen konnte.

      Die Gewaltbereitschaft der KBU und deren Umfeld zeigte sich erstmals offen im November 2010 nach einem Amateurspiel zwischen Alemannia und Rot-Weiß Essen am Tivoli, als Hooligans und Problemfans versuchten, die Busse aus Essen an der Abfahrt zu hindern. 2011 kam es bei zwei Auswärtsspielen (Düsseldorf, Essen) zu Vorfällen mit Fans aus Aachen aus dem KBU-Lager und -Umfeld. Im September 2011 versuchten Hooligans und Problemfans nach einem Heimspiel einen Bus mit Fans von Greuther Fürth anzugreifen. Höhepunkt jener Vorfälle bis zum Spiel gegen Saarbrücken am Dienstag war ein Angriff von bis zu dreißig vermummten und teilweise rechtslastigen Hooligans aus Aachen auf Vertreter der ACU bei dem Heimspiel von Alemannia Aachen am 11. Dezember 2011 gegen Erzgebirge Aue.

      Vertreter der „Alemannia Supporters“ stürmten dabei auf dem Tivoli in den ACU-Block, zugleich wurden die ACU von Mitgliedern der KBU aus dem Nachbarblock mit Bierbechern und Wasserbomben beworfen. KBU-Leute sollen dabei die sich antirassistisch und gesellschaftspolitisch engagierenden ACU „Juden“ und „Homos“ genannt und teilweise die Angreifer als „Kameraden“ angefeuert haben. Wenige Tage zuvor waren Vertreter der KBU und der „Supporters“ von einem durch die ACU mitorganisierten Vortrag des Autors Ronny Blaschke zum Thema „Angriff von rechtsaußen“ ausgeschlossen worden, weswegen die Polizei vermutete, die Erstürmung des ACU-Blocks sei eine Racheaktion gewesen.

      Um Rache indes geht es längst nicht mehr. Bekriegen sich bundesweit üblicherweise Ultra-Gruppen gegnerischer Fußballklubs, stehlen sich gegenseitig Fanutensilien (Flaggen, Schals, Mützen, Shirts) und schmücken sich mit diesen dann als Trophäen, geht es in Aachen wohl eher um die Vorherrschaft einer Gruppe. Schon mehrfach überfielen KBU-Leute oder deren Umfeld Mitglieder der ACU und stahlen diesen dabei auch Fanartikel. Der „Alemannia-‚Fan-Krieg’“ kann indes durchaus auch als politisch motiviert angesehen werden. Auf der einen Seite die personell unterlegenen und durch einen teils interkulturellen Auftritt geprägten ACU, die sich dem Kampf gegen Faschismus, Rassismus, Gewalt und Homophobie verschrieben haben. Auf der anderen Seite die vermeintlich unpolitischen KBU, unter denen sich rechte Fans und Hooligans bewegen und von denen Beobachter und Polizisten sogar sagen, dass sie schon von rechts unterwandert seien.

      Einflussreicher NPD-Funktionär

      Auch der langjährige Alemannia-Fan Sascha Wagner – ein Hooligan-Urgestein aus Herzogenrath, das heute als NPD-Kader in Rheinland-Pfalz lebt – übt bis heute großen Einfluss auf Teile der Fans in Aachen aus. Wagner kommentierte bei Facebook etwa Ende 2011 nach einer Auseinandersetzung zwischen ACU und KBU, die „Zeckenultras“ seien „nach dem Angriff auf die Karlsbande in die Schranken verwiesen“ worden. Später schwadronierte er im Nazijargon von den „linksfaschistischen ACU“. Wagners Polemik und Nazipropaganda traf bei einer Reihe von Fans auf großes Verständnis.
      9.8.12: LAP Aachen
      Wählen gehen- Rassisten verhindern
    • 69 schrieb:

      tja, und immer wieder kommt man auf diesen Punkt. Man muss halt wissen was man will.
      Unpolitisch geht einfach nicht. :muede: Unpolitisch ist passive Unterstützung.

      Ich finde schon, dass man während der 90 Minuten Fußball seine eigene politische Meinung aktiv nicht offen Kund tun muss. Sondern ich gehe zum Fußball und möchte Fußball sehen, und keine Aufklärung oder Selbstdarstellung von der rechten oder linken Szene.
      Ich finde das gehört einfach zum Grunddenken dazu (ist selbstverständlich!), wenn ein Spieler bis aufs widerwärtigste rassistisch beleidigt wird, dass dann durch Zivilcourage diese Person aus dem Stadion entsorgt wird.
      Mir gehts nur darum, dieses Ausleben seis links oder rechts, gehört einfach in kein Stadion. Das ist die falsche Plattform.
    • 69 schrieb:

      wobei mir immer noch nicht klar ist was von links denn so Finsteres kommt?
      Nenn doch mal linke oder linksextreme Parolen, welche Dich im Stradion stören.

      Generell sind es keine Parolen, sondern einfach dieses Aufgebausche in der Gruppe, nach dem Motto "Wir gegen den Rest".
      Anstatt die Mannschaft zu supporten, nur Nazis raus zu rufen. Das ist doch selbstverständlich, dass Nazis im Block keinen Einhalt haben sollten. Und sollte es dennoch Anzeichen geben, Nazibuttons, antisemitische Sprüche dann kann auch anders gehandelt werden, als aggerssiv mit Stöcken auf den KBU Block zu werfen. So stellen die ACU sich doch quasi auf eine Stufe. Was bringt mir dieses aggressive Aufgebausche? Hast doch in dem Video sicherlich gesehen, in welch kleinem Grüppchen die ACU sich aggressiv gewert hat?
      Ich meine für was gibt es die Polizei? Die Ordner? Geschweigedenn den Fanbeauftragten? Der sollte eigentlich für eine Kommunikation zwischen Verein, Fans und Polizei stehen. Dann setze ich mich doch mit diesen Leuten an einen Tisch, und bespreche das mit denen. Das wäre für mich die einfachste Lösung, dass ganze zu Regeln.

      Aber mal allgemein, ich kenne mich in deren Szene nicht aus. Es wäre allerdings eine Schande, wenn Polizei, Fanbeauftrager etc. davon wüssten, aber nichts dagegen tun. Und das ist der Punkt, wieso ich diese Diskussionenen als Außenstehender nicht gerne führe, weil ich in der Szene nicht involviert bin. Und lediglich seine Meinung auf Zeitungsartikeln zu bilden, kann manchmal nach hinten los gehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jumpz ()

    • 69 schrieb:

      hmm, von Parteien kommt doch aber, seitdem man die Nazis damals verjagte, gar nichts- oder? Ich hab von linken oder Volksparteien noch nie was im Stadion vernommen:

      :amkopfkratz:
      Eigentlich sollts klar genug formuliert sein. ;)
      Du wirst koana vo UNS


      In a world of compromise....Some don’t.


      Hängt die Nazis solange es noch Grüne gibt!
    • ALSO, Georg, mal ehrlich, Affenlaute, homophobe Parolen, Beleidigungen von Andersstämmigen.... ich find das schlimmer als die Aussage, dass man Rassismus nicht duldet.
      Das eine geht gegen Menschen, das Andere geht gegen Rassisten. Das eine ist Hetze, das Andere ein Bekenntnis ;)

      ich dachte, da kommen jetzt so Parolen wie "Nieder mit dem Kapital, hoch lebe Genosse Mao" oder so ;)
      DAS würde mich stören!


      Dr. Beast: KPD hat es im Stadion noch nie und nirgends gegeben- auch DKP (falls Du die meinst) nicht, außer in persona E. Lienen :D


      Jumpz: die Machtverhältnisse und Vorgänge hast Du, was Aachen angeht, offenbar komplett verwechselt. ;)
      Wählen gehen- Rassisten verhindern

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von 69 ()

    • Du blickst gerade durch 'nen Tunnel!
      Ich meinte nicht das "Kein Fussball den Rassisten", sondern diesen Gender-Unfug!

      Und man sollte auch nicht gegeneinander aufwiegen, welche Seite nun bösere Parolen hat.
      Mich, als tendenziell liberalen Menschen, stören beide Seiten, wenn sie mit ihrem Scheiss anfangen! Die sollten die Eier haben, sich aufm Acker zu treffen und die Nummer zu regeln, anstatt mich damit zu langweilen.
      Tod und Hass der KGaA!