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    • Wie gesagt: da mag ich eher abgestumpft sein, aber so bin ich. Mitgefühl für denjenigen kann ich kaum aufbringen. Vieleicht für ihn selbst.... wenn ich mir NUR ihn und seine Probleme anschaue. Dann müßte ich aber alles drum herum ausblenden.
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    • Ja und das ist deine Meinung, auch die spreche ich dir ja nirgends ab. Meine Meinung ist aber, das man sich so etwas nie anmassen kann. Weil man eben nicht "der andere" ist.

      Wie jetzt Moralapostel oder doch nicht?
      Ob du wirklich richtig stehst siehst du wenn das Licht (am Ende des Tunnels) angeht.
      Du wirst koana vo UNS


      In a world of compromise....Some don’t.


      Hängt die Nazis solange es noch Grüne gibt!
    • Objektiv richtig: Wenn ein Selbstmörder einen Unbeteiligten (Lokführer, Passanten, Hilfsdienste, etc.) in seine Tat mit hineinzieht, so ist das zu verurteilen.
      Aber: Mit Objektivität wirst du bei einem Selbstmörder nicht weit kommen. Wer diesen subjektivsten Schritt aller Schritte geht, bei dem ist der individuelle Leidensdruck so hoch, dass alles andere (Familie, Freunde etc.) ausgeblendet wird. Wie will man ernsthaft von jemandem verantwortungsvolles Handeln gegenüber anderen erwarten, der nicht einmal mehr Verantwortung gegenüber sich selbst übernimmt bzw. übernehmen kann?

      Begriffe wie "Feigheit" sind schnell rausgekramt, wenn es um Suizid geht. Aber so einfach ist es nicht. Das sind doch zum Großteil Leute, deren Hirn-Chemie z.B. durch einen eklatanten Serotoninmangel entgleist ist (Manisch-Depressive, Schizophrene, Traumatisierte, unter Umständen sogar Diabetiker, etc.). Das ist eine Krankheit, keine Feigheit oder so etwas. Und die Betroffenen können auch in den meisten Fällen (Drogenmissbrauch mal ausgeklammert, wobei Sucht ja auch eine Krankheit ist) rein garnichts dafür. Jeder hat ja schon mal schlechte Zeiten erlebt (z.B. Liebeskummer). Jetzt stellt euch das mal in hundertfacher Potenz vor. Da wird der Schmerz so unerträglich, dass man lieber gar nichts mehr spüren will. Und diesen Zustand erreicht man nun mal am schnellsten durch den Freitod.

      Es steht keinem zu, sich über jemanden ein Urteil zu erlauben, der sich das Leben nimmt. Ich kann den Zorn und die Ohnmacht derjenigen verstehen, die damit umgehen müssen. Aber man sollte sich eher freuen, dass man selbst ein psychisch stabiles Leben leben darf, als diejenigen zu verachten, denen diese Möglichkeit nicht gegeben wurde.
    • Hartplatz schrieb:

      Objektiv richtig: Wenn ein Selbstmörder einen Unbeteiligten (Lokführer, Passanten, Hilfsdienste, etc.) in seine Tat mit hineinzieht, so ist das zu verurteilen.
      Aber: Mit Objektivität wirst du bei einem Selbstmörder nicht weit kommen. Wer diesen subjektivsten Schritt aller Schritte geht, bei dem ist der individuelle Leidensdruck so hoch, dass alles andere (Familie, Freunde etc.) ausgeblendet wird. Wie will man ernsthaft von jemandem verantwortungsvolles Handeln gegenüber anderen erwarten, der nicht einmal mehr Verantwortung gegenüber sich selbst überimmt bzw. übernehmen kann?

      Begriffe wie "Feigheit" sind schnell rausgekramt, wenn es um Suizid geht. Aber so einfach ist es nicht. Das sind doch zum Großteil Leute, deren Hirn-Chemie z.B. durch einen eklatanten Serotinmangel entgleist ist (Manisch-Depressive, Schizophrene, Traumatisierte, unter Umständen sogar Diabetiker, etc.). Das ist eine Krankheit, keine Feigheit oder so etwas. Und die Betroffenen können auch in den meisten Fällen (Drogenmissbrauch mal ausgeklammert, wobei Sucht ja auch eine Krankheit ist) rein garnichts dafür. Jeder hat ja schon mal schlechte Zeiten erlebt (z.B. Liebeskummer). Jetzt stellt euch das mal in hundertfacher Potenz vor. Da wird der Schmerz so unerträglich, dass man lieber gar nichts mehr spüren will. Und diesen Zustand erreicht man nun mal am schnellsten durch den Freitod.

      Es steht keinem zu, sich über jemanden ein Urteil zu erlauben, der sich das Leben nimmt. Ich kann den Zorn und die Ohnmacht derjenigen verstehen, die damit umgehen müssen. Aber man sollte sich eher freuen, dass man selbst ein psychisch stabiles Leben leben darf, als diejenigen zu verachten, denen diese Möglichkeit nicht gegeben wurde.



      Ich mag nachher alleine damit stehen, aber ich muss das folgende doch dazu schreiben:

      Ich erwarte von JEDEM Menschen noch einen gewissen Funken Anstand / Gewissen und Intelligenz. Mir persönlich fällt es sehr schwer eine solche Tat selbst zu verurteilen... darum gehts mir auch nicht, denn das sind immense Probleme die jemand hat und weswegen er dann diesen Schritt geht.
      Was ich aber zu 100 % verurteile ( und das auch immer tun werde ) ist die Art und Weise wie er das tut. Wenn er sich alleine erhängt, beim tauchen verstirbt weil er extra zu lange unten bleibt und und und... dann habe ich nix dagegen.
      Wenn er aber so egoistisch ( und genau das ist es für mich, ohne Ausnahme ) ist und andere Leute mit reinreißt, dann gibts dafür NULL Verständnis. Wenn so jemand SO abtritt, dann hoffe ich sogar, dass er noch gelitten hat und sein "Opfer" nicht lange damit zu kämpfen hat.
      ich weiß, dass sich das hart anhört.... aber diese Arroganz und diesen Egoismuss der dann an den Tag gelegt wird ( und sogar augenscheinlich noch gut geheißen wird ) geht gar nicht.
      Leid tun mir die immer die Angehörigen... Leid tut mir der Suizident der sich alleine umbringt weil ihm alles zuviel geworden ist. ich bin mit sicherheit kein Unmensch, aber jemanden mit reinzureißen geht gar nicht.
      Wußtet ihr, dass die Opfer solcher Taten teilweise so thraumatisiert sind, dass sie selbst über Selbstmord nachdenken? Was wäre, wenn der Zugfahrer eurer Verwandter wäre? Würdet ihr das dann auch immer noch so sehen?
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    • Ich sagte ja bereits, dass dieser Gedanke ungeheuerlich ist und als Außenstehender nicht vorzustellen, aber einem Menschen in dem Punkt Arroganz vorzuwerfen, wenn er sich vom Haus stürzt?
      Evolution wird mit R geschrieben.
    • Arroganz ist vieleicht das falsche Wort... eigensinn und Egoismuss passen da besser.
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    • Wenn man wie du davon ausgehst, dass dieser Mensch noch an diesem Zeitpunkt noch einen klaren Gedanken fassen kann, dann ja. Aber gut, da stehen wir insgesamt auf zwei Seiten.
      Evolution wird mit R geschrieben.
    • Tömmes schrieb:

      Wenn man wie du davon ausgehst, dass dieser Mensch noch an diesem Zeitpunkt noch einen klaren Gedanken fassen kann, dann ja. Aber gut, da stehen wir insgesamt auf zwei Seiten.


      Dann würde mich, ohne es böse zu meinen, interessieren, wie du das von mir beschriebene siehst.
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    • Kölsche Klüngel schrieb:

      Ich erwarte von JEDEM Menschen noch einen gewissen Funken Anstand / Gewissen und Intelligenz. Mir persönlich fällt es sehr schwer eine solche Tat selbst zu verurteilen... darum gehts mir auch nicht, denn das sind immense Probleme die jemand hat und weswegen er dann diesen Schritt geht.
      Den ersten Satz habe ich dabei gemeint, vielleicht habe ich es falsch aufgefasst? Und wenn du dann davon ausgehst, dass der Täter noch wenigstens n bisschen denken muss/kann, dann kann ich deine Gedanken nachvollziehen. Aber da ich nicht von ebenjenem ausgehe, sehe ich das Ganze ein wenig anders.
      Evolution wird mit R geschrieben.
    • Deine Argumentation kann ich verstehen. Aber in der Diskussion selbst kommen wir nicht weiter, weil wir von verschiedenen Standpunkten ausgehen oder reden :)
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    • Kölsche Klüngel schrieb:

      Arroganz ist vieleicht das falsche Wort... eigensinn und Egoismuss passen da besser.


      Klar steht bei einem Suizid das eigene Selbst im Vordergrund. Und selbstverständlich ist ein Suizid eine egozentrische Handlung, Timmi.

      Ich finde es ja auch ok, wenn der Mehrheit hier der Zugang zu einer solchen Gedankenwelt fehlt. Mich wundert nur, mit welcher Selbstsicherheit hier gerichtet wird. Es es doch völlig absurd, Suizidvarianten in Gut und Böse zu unterteilen. Der Strick, die Badewanne oder Tabletten traumatisieren in der Regel Dein persönliches Umfeld. Deshalb ist das für viele eben keine Option. Der Zug ist einfach die sicherste Lösung, dass möglichst wenig von Dir übrig bleibt und Dein Vorhaben nicht scheitert. Der beschriebene Leidensdruck gepaart mit einer guten Portion Selbsthass, auch aus seiner Haut nicht rauszukönnen, ist die Grundlage des Suizids.

      Jedem Suzid liegt mindestens ein persönliches Trauma zugrunde - und dieses zu werten sollten wir uns nicht anmaßen.
    • Ich packs mal hier rein....

      Richterin

      WENN das Verfahren eingestellt wird, dann hoffe ich, das auch mal wer auf diese spezielle Richterin schießt. :sleep: :sleep: :sleep: :sleep:
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    • Wegen GERINGFÜGIGKEIT????
      Muss ich jetzt nicht verstehen oder? Für mich als Justizlaien wäre das jetz eher versuchter Mord, wenn mans denn "Gut meint" vielleicht auch nur versuchter Totschlag, aber dann wird da schon nur von Widerstand gesprochen und selbst dafür solls zu geringfügig sein... tschuldigung aber mit meinem Rechtsverständnis passt da garnichts mehr zusammen.

      Und seit wann ist man eigentlich für seine Taten nicht mehr verantwortlich wenn man alkoholisiert ist?
      Wie gesagt, ich bin jetzt nicht in der Juristerei zuhause, vielleicht kann mich da mal einer aufklären, der sich da auskennt. Ich weiß nur, dass ich mal gelernt habe, dass man auch im alkoholisierten Zustand "rechtsfähig" ist, also abgeschlossene Verträge etc gültig sind. Dann müsste man doch auch schuldfähig sein, oder? Ich hoffe ich schmeisse jetzt keine Begrifflichkeiten durcheinander, ansonsten ist hier Aufklärung wie gesagt ausdrücklich erwünscht.
      Gottes allerschönschte Gabe isch halt doch dr BAYRISCHE SCHWABE