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    • Jetzt muss ich aber auch mal ne Lanze für W12 brechen. So tragisch es sein mag, aber ganz unrecht hat er nicht. Mein Beileid gilt sicherlich der Familie des Typen, aber ich find es einfach nur egoistisch und feige. Und das er (W12) Suizid-"Opfer" verachtet, kann ich auch ganz gut nachvollziehen, vor allem da er es auch wirklich gut erklärt.
      Anlauf statt Gleitcreme!!!
    • Habe ich ja, aber ich habe ja gesagt, dass er nicht wirklich zwischen körperlicher und psychischer "Krankheit" differenziert, was für mich aber hier ganz klar dazu gehört. Deswegen versuche ich es zu verstehen, sehe es aber als zu engstirnig an.
      Evolution wird mit R geschrieben.
    • Ossi schrieb:

      Es wird dir aber nichts anderes übrig bleiben. Und wenn du es mal aus seiner Sicht betrachten würdest, könntest du es sicher auch verstehen...

      Manchmal ist deine Argumentation ja echt schlüssig...aber hier wirst du wohl selbst sehen das Sie sich etwas widerspricht, oder? :cool2
    • Robert Enke nehm ich da auch nicht aus. Ganz sicher nicht. Nur weil er im Rampenlicht stand, ist er dennoch ein Mensch gewesen.

      Ich geh halt mit der Einstellung durchs Leben, dass es kein einziges Problem gibt, was es wert wäre, ein solches Opfer zu bringen. Ich persönlich freue mich sogar über Probleme, die sich mir in den Weg stellen, weil ich weiss, das man an jedem gelöstem Problem wachsen kann. Vor seinen Problemen davonzulaufen, finde ich einfach feige und egoistisch, weil man damit bei den hinterbliebenen eine nicht zu erahnende Trauer auslöst und sich einfach verpisst. Ein sehr guter Freund von mir hat sich vor 7 Jahren zu Weihnachten auch das Leben genommen. Oder der Vater einer Ex-Freundin vor 10 Jahren (ich war damals mit Ihr zusammen). Allein, weil ich weiss, wieviel Leid das verursacht (hat), und wie lapidar die Gründe waren, müsste ich beide heute verprügeln, wenn Sie noch am Leben wären. Ich bleibe dabei, es ist feige und egoistisch.
      Anlauf statt Gleitcreme!!!
    • Ja, das ist (d)eine Meinung. In den Menschen X, Y oder Z reinschauen kann aber keiner von uns, insofern steht es auch niemandem zu, über etwaige Motive, Beweggründe oder Zwänge zu spekulieren. Und grundsätzlich bleibt der Tod eines nahestehenden Menschen ein trauriges Ereignis; das sollte man entsprechend würdigen und hier nicht den Moralapostel raushängen lassen. Und das ist (nur) meine Meinung.
      :knarre: Han shot first! :knarre:
    • Suchst du wieder Streit? Meine Fresse, hast du dich verändert in den letzten Jahren... ^^ Wenn du mal genauer lesen würdest und nicht gegen alles schiesst, was sich bewegt (was du seit Monaten tust, ich versteh es übrigens nicht), dann würdest du auch sehen, dass ich das durchaus als trauriges und tragisches Ereignis zu würdigen weiss. Es ändert dennoch nichts an meiner Einstellung. Ich habe selbst in meinem allernächsten Umfeld 2 solche Fälle erlebt, und genug getrauert, dass ich mir anmassen kann, es feige zu nennen. Zumal ich in beiden Fällen die Hintergründe kenne. Und das erlaubt es mir einfach doch, über die Motive und Beweggründe zu sprechen (ich rede nicht von spekulieren). In dem Fall der hier vorliegt, kann ich natürlich nichts über die Motive sagen. Tu ich ja auch nicht. Aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es kein einziges Problem auf der Welt gibt, das so groß ist, das nicht gelöst werden kann (wenn ich mal von der Gleichung x=x+1 absehe).

      Hast du hierfür auch Verständnis? => express.de/panorama/drama-in-d…en-tod,2192,11575798.html (Achtung, jeder der mir hier sagt, nein, dem prügel ich das Wort Doppelmoral rechts und links um die Ohren.) Wenn andere Menschen für die (meist selbst verantworteten) Probleme einer Person leiden müssen, dann find ich das widerlich. Und das auch vollkommen zurecht!
      Anlauf statt Gleitcreme!!!
    • Ein Suizid ist eine sehr haarige Angelegenheit... ich selbst für mich würde ihn defintiv ausschließen. Doch habe ich, allein im Dienst, schon viele Leute erlebt die so viel Scheiße erlebt haben, dass sie über eben jenen nachgedacht haben. Einen Vorwurf würde ich diesen Leuten nicht direkt machen.... dabei kommt es aber drauf an, wie sie es machen.

      - Selbstmörder die keinen anderen beeinträchtigen sind mir relativ gleichgültig
      - Selbstmörder die einen anderen in Mitleidenschaft ziehen ( vor die Bahn springen usw. ) verurteile ich aufs schärfste. Denn eben jene sind wirklich nur egoistisch und reißen noch andere Leute mit rein. Es gibt genug Zugführer die über Jahre noch geschockt sind. Solchen Leuten würd ich gern im Nachhinein noch einen mitgeben... ( egal wie krass das jetzt klingt ).

      Jeder entscheidet selbst wie er sein Leben leben möchte... und ich werde mich jetzt nicht hinsetzen und sagen: mit jedem Problem kann man super umgehen und es lösen. Für manche ist der Suizid das letzte Mittel.... leider und manchmal auch nicht ganz erklärbar.

      Und zu den Medien: wie Schneiderlein / xenon schon geschrieben haben, gehen die Infos dann immer weit auseinander... was da geschrieben wird ist ne Frechheit.

      Ich persönlich würde im übrigen das Argument mit der Strafe mal ganz ablehnen... aber das wäre nur meine Spekulation
      Meine Liebe.... mein Leben..... mein Verein..... 1. FC Köln


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    • Ossi schrieb:

      Suchst du wieder Streit? Meine Fresse, hast du dich verändert in den letzten Jahren... ^^

      So lange kennst du mich doch noch gar net, zumindest nich persönlich.

      Wenn du mal genauer lesen würdest und nicht gegen alles schiesst, was sich bewegt (was du seit Monaten tust, ich versteh es übrigens nicht), dann würdest du auch sehen, dass ich das durchaus als trauriges und tragisches Ereignis zu würdigen weiss.

      Das habe ich dir ja auch gar nicht abgesprochen. Wenn du mal genauer lesen würdest...

      Es ändert dennoch nichts an meiner Einstellung. Ich habe selbst in meinem allernächsten Umfeld 2 solche Fälle erlebt, und genug getrauert, dass ich mir anmassen kann, es feige zu nennen. Zumal ich in beiden Fällen die Hintergründe kenne. Und das erlaubt es mir einfach doch, über die Motive und Beweggründe zu sprechen (ich rede nicht von spekulieren). In dem Fall der hier vorliegt, kann ich natürlich nichts über die Motive sagen. Tu ich ja auch nicht. Aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es kein einziges Problem auf der Welt gibt, das so groß ist, das nicht gelöst werden kann (wenn ich mal von der Gleichung x=x+1 absehe).

      Ja und das ist deine Meinung, auch die spreche ich dir ja nirgends ab. Meine Meinung ist aber, das man sich so etwas nie anmassen kann. Weil man eben nicht "der andere" ist.

      Hast du hierfür auch Verständnis? => express.de/panorama/drama-in-d…en-tod,2192,11575798.html (Achtung, jeder der mir hier sagt, nein, dem prügel ich das Wort Doppelmoral rechts und links um die Ohren.) Wenn andere Menschen für die (meist selbst verantworteten) Probleme einer Person leiden müssen, dann find ich das widerlich. Und das auch vollkommen zurecht!

      Nein, dafür habe ich auch kein Verständnis. Aber weil es die Tochter betrifft! Nicht wegen des Suizid an sich!
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    • Ich weiss aber, das du mal ganz anders drauf warst. Und zu deinem VOrteil hast du dich m.E. jetzt nicht unbedingt verändert.

      Im übrigen sprichst du mir meine Meinung doch ein wenig ab. Auf nichts anderes lässt deine Wortwahl und dein Satzaufbau (respekt kontra Moralapostel) leider nicht schliessen.


      Dann mal bezogen auf den letzten Punkt:

      es betrifft also im Fall des Fürthers niemand anderen? Das seh ich aber ein bischen anders. Was ist denn mit Eltern, Freundin, Freunden etc., die sich jetzt ein Leben lang Vorwürfe machen, ob man nicht hätte irgendwas erkennen und helfen konnte.
      Anlauf statt Gleitcreme!!!
    • Tömmes schrieb:

      SCVe-andy schrieb:

      W12 ist halt sarkastisch - finde ich jetzt echt nicht weiter tragisch.
      Deine Meinung zu dem verbalen Durchfall. Vielleicht bin ich im Moment auch zu nahe dran...


      Ja, meine Meinung.

      Den Selbstmord selbst habe ich nicht beurteilt, werde ich auch nicht und da habe ich W12 auch widersprochen. Ich werde keinen Freitod kritisch bewerten, höchstens die Art und Weise.

      Aber ansonsten war W12 halt zynisch und sarkastisch - ist okay und legitim
      SCV und der FC
    • Kölsche Klüngel schrieb:

      - Selbstmörder die keinen anderen beeinträchtigen sind mir relativ gleichgültig
      - Selbstmörder die einen anderen in Mitleidenschaft ziehen
      Kann ich nicht wirklich zustimmen, jeder Freitod beeinträchtigt zumindest das private Umfeld. Und wenn einer von der Brück spiringt macht sich der Architekt Gedanken, weil das Geländer nicht hoch genug war. Und auch ich bin der Meinung, dass man in die Menschen nicht hineinsehen kann, vielleicht bedauern viele ihren Suizid bereits im augenblick des Sprungs.
      Evolution wird mit R geschrieben.
    • Es ist aber bei mir so. Mit dem Beeinträchtigen meine ich extra nicht die Familie oder der direkte Umkreis..... denn der Tod ist immer miteinhergehend und niemals schön. Immer trauert jemand... egal ob wer beim Unfall, Altersschwäche u.ä. stirbt.
      Mir gehts um die Leute, die durch ihren selbstgewollten und selbstdurchgeführen Suizid, andere fremde Leute mit beeinträchtigen. Da nehme ich im übrigen den Architekten komplett raus, denn das ist mir viel zu weit hergeholt.
      Hier gehts mir um die Bahnfahrer, Passanten nach einem Hochhausspringer, Autofahrer und und und. Diese Leute sind thraumatisiert und da bekomm ich den HASS auf den Selbstmörder.
      Meine Liebe.... mein Leben..... mein Verein..... 1. FC Köln


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    • Wenn sie schon Suizid begehen wollen dann so, dass sie keinen anderen mit reinreißen.... daher: Ja! Oder eine sonstige Art und Weise wählen, wo kein anderer thraumatisiert wird.
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    • Okay, für mich ist es halt trotzdem so, dass es eine Verzweiflungstat bleibt und es schwer ist, in dieser Situation "den richtigen Ort" zu finden.
      Evolution wird mit R geschrieben.
    • Das will ich nicht mal absprechen... es gehen demjenigen mit Sicherheit viele Gedanken durch den Kopf und der hat genug Probleme.... dennoch ist es halt meine Ansicht, dass o.g. Suizide das schlimmste sind. Und sowas regt mich halt auf. Vieleicht bin ich schon ziemlich abgestumpft durch den Job, doch für diese Suizide kann ich keinerlei Verständnis oder gar Mitleid aufbringen. Denn durch den Tod einer Person ( und damit ist das vorbei ) wird das Leben eines anderen übel beeinflusst. Ich bringe immer wieder gern die KVB - / U-Bahn / S-Bahn / Deutschebahnfahrer. Diese Leute können teilweise gar nicht mehr arbeiten oder erst nach langer Behandlung.
      Der Vater eines ehemaligen Kumpels z.b. mußte dem "Opfer" in die Augen schauen, weil es sich in Richtung der bahn gestellt hatte. Der konnte nicht mehr arbeiten.
      Es gab Passaten, die einen Hochhausspringer gefunden haben. Dieser hatte sich vom Dach gestürzt und war auf Stahlträgern ( die als Modeerscheinung vor dem Haus gebaut waren ) aufgeschlagen. Dabei hatte er sich komplett zerteilt und das über mehrere qm.
      Eine andere Frau wollte sich umbringen und ist angeschnallt gegen einen Baum gefahren. Hierbei waren die BEamten betroffen, denn sie verstarbt nicht, sondern lag schreiend eingeklemmt im Auto.

      btw: Suizid by Cop hab ich da noch nicht mal genannt.................
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    • Klar ist das ungeheuerlich, sich in die Lage dieser umstehenden Menschen zu versetzen, aber dennoch habe ich persönlich noch Mitgefühl für den Täter. :schulterzucken:
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