Wo "gehören Fans hin"???

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    • Ist ja kein Akt.... du hast mir ja geantwortet ;)

      Na mich ärgert das bei uns schon. Ich war nie ein großer Freund unserer WH, weil da viel Mist gemacht wird mit dem ich nicht einverstanden bin. Aber ich habe sie in dem Punkt stimmung Choreo immer geschätzt. Doch speziell im ersten Punkt bin ich maßlos enttäuscht und in München war ich sogar richtig sauer und erbost.
      Viele Lieder und Gesänge sind halbherzig und passen gar nicht zum Spiel. Wir haben soooooooooooo viele Lieder die man anstimmen könnte, aber da kommt kaum was. Oder sie verlieren echt schnell die Lust, dann wird noch ein bißchen mit den Fahnen gewedelt und dann fängt die leier von vorne an.... wenn denn überhaupt.

      Ich kann 90 Minuten ein Spiel durchsupporten und beziehe mich da aufs Spiel. natürlich hab ich auch mal für kurze Zeit keine Lust zu singen.... das ist auch verständlich. Aber wenn ich was singe / menge / mache und tue..... dann will ich das auch Spielbezogen haben.
      Meine Liebe.... mein Leben..... mein Verein..... 1. FC Köln


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    • Kölsche Klüngel schrieb:


      Ja Olaf.... ich glaube, dass den Ultras der Support wichtiger ist als das, was auf dem Spielfeld vor sich geht.
      Die Aussage bezieht sich auf das Verhalten der Ultras bei Spielen..... selten höre ich Spielbezogene Gesänge usw. Eigentlich gar nicht m ehr.


      Sehe ich exakt auch so.
      Spielbezogener Support kommt kaum. Aber hauptsache 90 Minuten lang, auch beim deutlichen Rückstand der eigenen Mannschaft, munter die Fähnchen schwingen und dazu irgendein "LaLaLaOleOleOle" trällern...
      Tom Bartels, Ralph Hasenhüttl, Timo Werner und Ralf Rangnick gefällt das.
    • Zum "lalalaole" muss ich sagen, wenn das Spiel läuft, spricht da ja nicht wirklich was gegen einfach mal 10 Minuten was durchzusingen. Aber wenn dann was passiert, muss einfach umgeschwenkt werden.

      Aber wie sollen die meisten Szenen das machen, wo der Vorsänger z.B. das ganze Spiel über mit dem Rücken zum Spielfeld steht und fordert, dass weiter gesungen wird?
      Und in gewissen Situationen passt der "Ultrasupport" in Deutschland einfach nicht, aber gerade in der Anfangszeit war es vielen Szenen ja zu blöd was deutsches anzustimmen, da musste es ja ital. oder franz. sein. Aber gerade der engl. angehauchte Support, wie man ihn in den 90ern in Deutschland kannte war in solchen Situationen lauter, einfacher für das ganze Stadion einzustimmen und vom Grundton her natürlich agressiver, drückender.

      Aber da kommt halt auch wieder die Mär zu tragen, dass es in Italien so zugeht. Natürlich haben wir in Italien viele melodische Sachen im Repertoire, aber in der Regel Sachen, deren Melodie jeder kennt und deren Text einfach sind. Abgesehen davon hat man in den Kurven halt nen grössen Anteil an Ultras, die da mitgehen.
      Das schlimmste, was ich in Deutschland erlebt habe war ja das "Moonlight Shadow" summen um 2002 rum. Stehen da je nach Szene 20-40 Leute und summen das, nirgends im Stadion hört man die Summen und der Vorsänger unterbindet alle anderen Sachen...
    • Wenn unsere ultras nun auch noch vergessen wie Karnevalslieder gehen brauch ich bald gar kein Heimspiel mehr besuchen ^^
      Wie Klüngel schon sagte. Das Liedgut wurde in den letzten 5 Jahren immer einfallsloser und spielbezogener Support ist eh schon sehr dürftig. Kein Wunder, wenn das Sitzplatzpublikum nur mit lalala ole ole aufwächst was sollen sie auch alte Lieder kennen ^^
      :panthers:
    • Garnicht gewusst, dass wir uns im Breisgau da noch relativ glücklich schätzen können. :schulterzucken:
      Lediglich dieses unbedingte Festhalten an einem Lied geht mir da noch relativ aufn Zeiger, kommt vllt zweimal pro Spiel vor, dass da 5 Minuten lang durchgesungen werden will, auch wenn keiner mehr Bock drauf hat.
      Evolution wird mit R geschrieben.
    • K-Ranger schrieb:

      Wenn unsere ultras nun auch noch vergessen wie Karnevalslieder gehen brauch ich bald gar kein Heimspiel mehr besuchen ^^

      Hatte hier in Mainz das Erwachen der Ultraszene damals recht nahe mitbekommen. Von deren Seite war irgendwann ein Aufbäumen gegen die Fassenachtslieder. Zwei Sachen haben sich da noch halten können, alles andere wurde niedergemacht, u.a. um vom Karnevalsverein Image weg zu kommen.
      Fand es dann sehr geil, als die Kölner hier waren und ausserhalb des Stadions nur Karnevalslieder zum besten gegeben haben.

      Gut, wobei ich sagen muss, das Kölner Karnevalsliedgut ist auch besser als das Meenzer. Und die Karnevalslieder haben ja durchaus nen riesen Vorteil. Man kennt es über Generationen hinweg, in Köln hat man viel Stadtbezug, und die lassen sich in der Regel richtig gut und laut singen.
    • Giancarlo schrieb:

      K-Ranger schrieb:

      Wenn unsere ultras nun auch noch vergessen wie Karnevalslieder gehen brauch ich bald gar kein Heimspiel mehr besuchen ^^

      Hatte hier in Mainz das Erwachen der Ultraszene damals recht nahe mitbekommen. Von deren Seite war irgendwann ein Aufbäumen gegen die Fassenachtslieder. Zwei Sachen haben sich da noch halten können, alles andere wurde niedergemacht, u.a. um vom Karnevalsverein Image weg zu kommen.
      Fand es dann sehr geil, als die Kölner hier waren und ausserhalb des Stadions nur Karnevalslieder zum besten gegeben haben.

      Gut, wobei ich sagen muss, das Kölner Karnevalsliedgut ist auch besser als das Meenzer. Und die Karnevalslieder haben ja durchaus nen riesen Vorteil. Man kennt es über Generationen hinweg, in Köln hat man viel Stadtbezug, und die lassen sich in der Regel richtig gut und laut singen.

      Ja das stimmt schon. Möglicherweise sehe ich das auch nur zu kritisch. Aber früher was definitiv alles besser :D
      :panthers:
    • Der dicke Olaf schrieb:

      Eben: Kindergarten. Dann könnt Ihr gerne diesen Thread für Leute räumen, die Bock haben darüber zu reden. I-) I-) I-)

      Wenn das kleine kind sich verpisst, wem sollten die 'Ultras denn noch antworten? ;)
      Du wirst koana vo UNS


      In a world of compromise....Some don’t.


      Hängt die Nazis solange es noch Grüne gibt!
    • @ hauptsächlich Giancarlo aber auch generell:

      Ich persönlich habe auch nix dagegen mal ein 15 Minuten ( oder noch viel länger ) dauersupport mit einem Lied hinzulegen. Aber dann muss es auch passen, es muss richtig party sein und das muss überschwappen. Denn sonst wird es gaaaaaanz schnell langweilig.
      Generell hat es ranger schon gesagt: wir haben soooooooooooooooooooooooooooooooooooooo viele geile Karnevalslieder, dass man locker 90 Minuten durchsingen könnte.
      Doch wie selten mal eines so richtig ausgepackt wird, ist schon bezeichnend.
      Hinzu kommt das Verhalten bei Rückstand: da kommt mal ein zaghaftes COME ON FC oder AUF GEHTS FC KÄMPFEN UND SIEGEN. Das ist aber einfallslos und verstummt sehr schnell.
      Wenn ich hinten liege, dann hau ich eigentlich erst recht in die Tasten usw.
      Wenn ich vorne liege, dann mach ich auch party.

      Und wieso soll das nicht spielbezogen gehen? Auch der Capo bekommt das Spielgeschehen mit und er kann sich auch mal umdrehen. Oder es gibt ja auch teilweise 2 Capos.

      ABer unsere Ultras sind auch wohl etwas verbohrt aufgrund der gesamten Angriffe. Bei uns sind die wohl etwas separiert und haben sich abgekapselt. Und genau dadurch fehlt denen die Rückendeckung...... aber naja.... aus meiner Sicht sind die das selbst schuld. Denn das vorherig gezeigte Verhalten ist der Grund dafür.
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    • Kölsche Klüngel schrieb:

      Ja Olaf.... ich glaube, dass den Ultras der Support wichtiger ist als das, was auf dem Spielfeld vor sich geht.
      Die Aussage bezieht sich auf das Verhalten der Ultras bei Spielen..... selten höre ich Spielbezogene Gesänge usw. Eigentlich gar nicht m ehr.
      Es kommt immer auf die Spiele an.
      In der Hinrunde gegen Schalke haben unsere Vorsänger dazu aufgefordert, sofort zu pfeifen sobald Schalke den Ball hat. Wurde der Ball erobert wurde enorm laut angefeuert und die Hauptribünen zum Aufstehen aufgefordert. Das hat mir sehr gut gefallen, da sieht man erst was möglich ist. Es geht also auch anders...

      Bei Spielen die eher dahin plätschern schlafen die meisten bei nem Dauergesang meist ein, ist das Spiel spannend funktionieren die Dauergesänge super. Sehe zwar nicht, was das damit zu tun hat, wo man im Stadion steht - aber diese Diskussion wird hier eh nie funktionieren.
      Unsere Liebe übersteht jedes Leiden, wir werden ein Leben lang Borussen bleiben.
    • beastieboy schrieb:

      Der dicke Olaf schrieb:

      Eben: Kindergarten. Dann könnt Ihr gerne diesen Thread für Leute räumen, die Bock haben darüber zu reden. I-) I-) I-)

      Wenn das kleine kind sich verpisst, wem sollten die 'Ultras denn noch antworten? ;)


      Wow - Deine persönliche Reife dokumentiert ja dein toller Counter. Auch so ne Kiste, die der moderne Fußball so mit sich gebracht hat. Gegen eigene Spieler wettern und sie am Ende noch vor Anpfiff auszupfeiffen, gabs früher nur recht vereinzelt. I-)
    • [früherwarallesbesser] früher waren eigene Spieler ja auch noch 100 Jahre beim eigenen Verein und haben dafür nach Karriereende als Dankeschön ne Tanke oder nen Toto-Lotto-Laden bekommen. [/früherwarallesbesser]
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Kölsche Klüngel schrieb:

      Und wieso soll das nicht spielbezogen gehen? Auch der Capo bekommt das Spielgeschehen mit und er kann sich auch mal umdrehen. Oder es gibt ja auch teilweise 2 Capos.
      Capo <> Vorsänger

      Natürlich, es geht. Wird in einigen Szenen ja auch so gehandhabt mit zwei Vorsängern, oder mit eigener Beschallungsanlage, dass er das mit Mikrofon das Spiel verfolgen kann. Ist aber halt nicht überall so und teilweise sieht man den dann wirklich das ganze Spiel mit dem Rücken zum Spielfeld stehen

      Kölsche Klüngel schrieb:

      ABer unsere Ultras sind auch wohl etwas verbohrt aufgrund der gesamten Angriffe. Bei uns sind die wohl etwas separiert und haben sich abgekapselt. Und genau dadurch fehlt denen die Rückendeckung
      Mittlerweile haben die Ultras in Deutschland teilweise ja mehr Rückendeckung. Aber wenn man in die Anfangszeiten schaut, haben es viele selbst verbockt und sich separiert, um ihr eigenes Ding durchzuziehen. Damit haben sie sich Rückendeckung der bestehenden Szene nun wirklich nicht verdient. Was ja durchaus auch der Grund ist, warum einige den Ultras noch skeptisch gegenüber stehen.
      Manche Ultraszenen haben es eingesehen und die Gespräche mit der Szene gesucht, aber haben immernoch schwere Probleme

      TheMart schrieb:

      Es kommt immer auf die Spiele an.
      Es kommt vor allem auch auf die einzelne Szene bzw die einzelne Gruppe an.
      Schalker sind anders als die Frankfurter und Kölner anders als die Freiburger. Und es gibt genügend Beispiele wo mehrere Gruppen aktiv sind, die ebenfalls sehr verschieden sind von Einstellung und Umgang mit den anderen Fans, Support usw. usf.
      Man kann die Ultras genausowenig als ganzes betrachten wie die Kölner (ihr seid doch alle schwul und habt goldene Schwänze, oder), die Deutschen, Italiener oder sonst irgendwas.
    • @giancarlo: Wie gesagt.... ich kann mich nur auf unsere Ultras ( die WH und auch die Boyz ) beziehen. Das stört mich halt enorm. Gerade beim Bayern Spiel habe ich drauf geachtet.....

      Die Rückendeckung der WH hat abgenommen. Es gab / gibt Ärger zwischen dem Unter - und Oberrang. Hinzu kommen diverse Gesänge und Verhaltensweisen während und neben dem Spiel, die gar nicht gut ankamen.
      Das von mir angesprochene ( kein Spielbezogenes singen ) war dann auch nur weiter Wasser auf die Mühlen.
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    • Ich hab jetzt grad nicht ganz im Kopp, wie das mit dem Vorsänger bei Euch in Köln war. Gibt halt überall solche und solche.

      Problem bei euch wird halt sein, dass sich niemand mit der WH anlegen wird und die daher immer ihr Ding durchziehen können, ausser sie machen nen ganz dummen Fehler und bringen ne andere Subkultur gegen sich auf. Aber zu denen haben sie ja gute Kontakte...
    • Nur fehlt der WH mehr und mehr der Rückhalt im gesamten Fandasein bei uns...

      @ossi: jap :D
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    • Was ich bei den Ultras (und da kann man sie ja wirklich alle über einen Kamm scheren) u.a. nicht verstehe, ist folgendes: Ultras werden nicht müde immer wieder auf Traditionen des eigenen Vereins, des Fußballs an sich usw. zu pochen. Alles in Ordnung. Warum zum Teufel ist es dann aber mit der Tradition vorbei, wenn es um den Support, die deutsche Fankultur geht? Warum kopiert man dort 1:1 etwas aus einem anderen Land? Denn darin stecken so viele Dinge (wie eben auch diese langatmigen Gesänge zu völlig unpassenden Zeitpunkten im Spiel), die einfach nicht in unsere Fankultur passen. Und damit zerstört man viel mehr, als das man etwas schafft. Aber nun bin ich eigentlich schon wieder im anderen Ultra-Thread dieses Boards angelangt. I-)
    • Calle, durchaus etwas, wo ich voll bei Dir bin.
      Ultra schön und gut, aber das ist keine deutsche Fankultur und zum Teil 1:1 kopiert, wie auch die Gesänge 1:1 kopiert werden.
      Aber wenn man mal ehrlich ist, das einzig wirklich deutsche in der Fankultur waren die Kutten, ansonsten war vieles an England angelehnt.

      Was die langatmigen Gesänge angeht muss ich Dir jedoch widersprechen. Wie ich schon sagte, ja, in Italien haben wir viele Gesänge, die etwas länger gehen und melodisch sind. Doch die Lieder sind bekannt, in die Fanszene rein gewachsen und werden dann von fast der ganzen Kurve getragen, wodurch aush ein solcher Gesang durchaus was her macht. Und die Sachen findest auch nicht unbedingt spielunabhängig. Gut, wenn man gut vorne liegt, dann kommt es schonmal zum Feiern, relativ egal was da unten passiert, aber wer will das verübeln?
      Neben den melodischen, die durchaus auch Kampfaufforderungen sind oder sich gegen den speziellen Gegner wenden, gibt es durchaus auch die kürzeren Chants, wie man sie auch aus England kennt