Qiumi-Wirtschaftsthread

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    • Darum muß ein Verbot her. Bei Krisenstaaten darf man einfach keine Bewertung vornehmen. :motzen:
    • Denkt eigentlich irgendjemand hier das bei den ganzen Gipfeln in Brüssel dieses Jahr noch was sinnvolles als Lösung rauskommt ? Vor allem mit unserer Kanzlerin und dem kleinen Franzosen von nebenan als Leittiere ?

      Sarkozy hat letzte Nacht über den brittischen Premier Cameron angeschnautzt er solle mal ruhig sein.
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    • schumi26 schrieb:

      Darum muß ein Verbot her. Bei Krisenstaaten darf man einfach keine Bewertung vornehmen. :motzen:

      Und wem ist damit geholfen ?

      Lion_60 schrieb:

      Frankreich droht auch diese Herabstufung.

      Ich frage mich ja nach welchen sicheren Gesichtspunkten die 3 Ratingagenturen das vornehmen. Auswürfeln ? Das Problem ist doch, dass man durch diese depperten Ratings alles verschlimmert. Und dadurch werden dann wieder andere abgewertet usw.
      Meiner Meinung nach ist das alles der verkehrte Weg. Die Griechen sollten nicht sparen um ihre Wirtschaft wieder ans laufen zu bekommen, sondern sollten investieren. Was hätte es früher nach dem 2.Weltkrieg wohl gegeben wenn Deutschland ein Sparpaket und keinen Aufbauplan bekommen hätte ? Natürlich ist das was anderes, aber die Griechen müssen doch auch wieder die Beine kommen. Und durch Sparen geht das nicht. So kurbelt man die Wirtschaft nicht an.

      Radio Eriwan. Es gibt in GR keine nennenswerte Wirtschaft, die man so ankurbeln könnte, daß sich GR wenigstens einigermaßen aus dem Sumpf zieht. Der Schuldenstand wird mit dem was derzeit in der Pipeline ist im nächsten Jahr bei ~180 % des GR-BIP liegen, im Jahr drauf noch etwas höher; Das wäre, umgerechnet auf Deutschland 7,24 Billionen Euro ( Deutschland hat ungefär 1,8 bn. € ) ...und GR hat 10 Mio. Einwohner, nicht 80 Mio. und so gut wie keine Industrie. Und von den 10 Mio. Griechen arbeiten 1,1 Mio. im öffentlichen Dienst ( 11 % !! )
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    • Schon klar. Aber man könnte dort ja Wirtschaft aufbauen.
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    • Klar kann man das. Aber um Dir das klar zu machen, kannst Du vergleichen welche Summen wir in die Ex-DDR gepumpt haben, welchen Effekt es hatte und wie lange das gedauert hat.
      Die zweite Frage ist, wer es verantworten willl, eine Firma in diese Schmiergeldwirtschaft zu bauen. Ich würds nicht. Ich würde woanders hin gehen.
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    • Als ob das in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg anders war...?! Mit dem Unterschied, dass die Griechen zwar korrupt, aber nicht komplett ausgebombt sind.
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • So meinte ich das.

      Natürlich würde das lange dauern. Aber willst Du nun jahrelang lieber Geld für griechische Schulden und Zinsen rein schütten und dann nach dem Motto Augen zu und durch das alle 2-3 Monate wieder machen ? Das kann doch auch nicht sein.
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    • Kampfkater schrieb:

      Als ob das in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg anders war...?! Mit dem Unterschied, dass die Griechen zwar korrupt, aber nicht komplett ausgebombt sind.

      Aber mit dem Zweiten Weltkrieg kann man das beim besten Willen nicht vergleichen. Das wissen Schmidt und Konsorten auch
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    • Lion_60 schrieb:

      Denkt eigentlich irgendjemand hier das bei den ganzen Gipfeln in Brüssel dieses Jahr noch was sinnvolles als Lösung rauskommt ? Vor allem mit unserer Kanzlerin und dem kleinen Franzosen von nebenan als Leittiere ?

      Sarkozy hat letzte Nacht über den brittischen Premier Cameron angeschnautzt er solle mal ruhig sein.



      Man muss auch mal ehrlich sein: Dieser ganze Themenkomplex ist wirklich nicht einfach zu lösen. Und mancher Ansatz wie die europäische Ratingagentur oder strengere Finanzmarktregulierung ist auch in Ordnung. Nur eben da endet meine Unterstützung.

      Der britische Außenminister hat in meinen Augen recht, wenn er sagt, dass weniger und nicht mehr Europa die Lösung sein muss. Von mir aus kann das für uns auch bedeuten, raus aus dem Euro und zurück zur Mark. Damit wären wir raus aus der Währungsunion, klamme Staaten werten die nationalen Währungen ab und gut ist. Allerdings ist das eben auch einfacher gesagt als getan. Da müssen Vertragsänderungen her (die Währungsunion stand ja sogar schon in den römischen Verträgen), man muss beantworten, wie eine Währungsreform aussehen soll, wie die Märkte darauf vorbereitet werden und wie danach der europäische Wirtschaftsraum aussehen soll. Die Frage der Rolle der EZB muss man dann auch noch klären. Also wie mans nimmt, einfach wird das nicht. Klar ist: Griechenland braucht den Schuldenschnitt und sone Idiotie wie mit Hellas darf es nie wieder geben.

      Aber wenn wir mal ehrlich sind, merken wir doch, dass keine einzige der fünf Bundestagsfraktionen ansatzweise eine Idee hat, wie man aus der Krise kommt. Man diskutiert offen über die Aufstockung von EFSF und ESM und wirft dann noch Begriffe wie Hebel, Eurobonds und Wirtschaftsregierung in den Raum. Genau auf dem Tripp sind Union, FDP, SPD und Grüne. Die Linke wettert ein bisschen dagegen, aber mehr als rückwärtsgewandte Racheengel der Nation (das sollte man sich seit Sonntag patentieren lassen) sind das auch nicht. In dem Zug sind die Bürgerproteste gut, aber nur durch Demos wird man das Problem nicht lösen. Letztendlich kann der normale Bürger nur was bewirken, wenn er mit eigenen neuen Parteien, Bürgerinitiativen und solchen Vorstößen gezielt ins politische System eingreift.


      Tante Edit hat übrigens nen interessanten Artikel gefunden. I-)

      Deutschland plant den Euro-Ausstieg
      :reiben: Mod von der Sandhausener Klitsche :reiben:
    • Rom (dpa) - Italiens angeschlagener Regierungschef Silvio Berlusconi will nach unbestätigten Zeitungsberichten um den Jahreswechsel herum zurücktreten. Berlusconi habe das angeblich mit Umberto Bossi in einem «geheimen Pakt» vereinbart und dem Partner in der Regierungskoalition damit Neuwahlen im März 2012 versprochen. Das schreibt die römische Zeitung «La Repubblica», ohne Angaben von Quellen. Im Gegenzug habe der Chef der populistischen Lega Nord einer Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre zugestimmt. Brüssel will von dem hoch verschuldeten Italien schriftliche Zusagen über Sanierungen.
      131.76 dBA
      „Loudest Crowd Roar at a Sport Stadium“ / Galatasaray - Fenerbahçe 18.03.2011
    • rock194 schrieb:


      Tante Edit hat übrigens nen interessanten Artikel gefunden. I-)

      Deutschland plant den Euro-Ausstieg


      Kannste vergessen
      "
      Philippa "Pippa" Malmgren is a politics and policy expert who used to be Special Assistant to the President of the United States for Economic Policy on the National Economic Council and former member of the U.S. President's Working Group on Financial Markets.
      "
      :vogelzeigen: So geht Huhn heute ! :vogelzeigen:
    • Bunker schrieb:

      rock194 schrieb:


      Tante Edit hat übrigens nen interessanten Artikel gefunden. I-)

      Deutschland plant den Euro-Ausstieg


      Kannste vergessen
      "
      Philippa "Pippa" Malmgren is a politics and policy expert who used to be Special Assistant to the President of the United States for Economic Policy on the National Economic Council and former member of the U.S. President's Working Group on Financial Markets.
      "


      Ist auch mehr ironisch gemeint I-)
      :reiben: Mod von der Sandhausener Klitsche :reiben:
    • Berlin (dpa) - Die schwarz-gelbe Koalition hat bei der Abstimmung über die Stärkung des Euro-Rettungsschirms EFSF unerwartet die eigene Kanzlermehrheit erreicht. Von insgesamt 596 abgegebenen Stimmen kamen im Bundestag 311 aus den Reihen von CDU, CSU und FDP, erfuhr die dpa aus Kreisen der Koalition. Das ist genau die für eine absolute Mehrheit notwendige Stimmenzahl der insgesamt 620 Abgeordneten. Die 311 Stimmen wurden trotz Abweichlern in den eigenen Reihen und abwesenden Parlamentariern erreicht.

      Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel will den Euro mit einem Schutzwall und härteren Regeln für notorische Schuldensünder krisenfest machen. Für den Brüsseler Gipfel erhielt die CDU-Chefin breite Rückendeckung des Bundestags. Union und FDP sowie SPD und Grüne gaben mit großer Mehrheit grünes Licht für Verhandlungen der Euro-Länder über eine höhere Schlagkraft des Rettungsfonds EFSF. Merkel benötigte die Zustimmung des Parlaments, um in Brüssel voll verhandlungsfähig zu sein. Vom zweiten Krisengipfel der Euro-Gruppe binnen weniger Tage erwartet Merkel deutliche Fortschritte.

      Brüssel (dpa) - Führende Banken in Europa müssen sich in der Schuldenkrise besser gegen Risiken wappnen und ihr Kapital aufstocken. Das sagte der amtierende EU-Ratspräsident, Polens Premier Donald Tusk nach der erste Runde des Krisengipfels in Brüssel. Dafür haben sie Zeit bis zum 30. Juni 2012. Sie müssen dann Kernkapital von neun Prozent vorhalten, um den Ausfall von Anleihen aus Euro-Problemländern abfedern zu können, wie die 27 EU-Staaten beschlossen. Die Europäische Bankenaufsicht EBA schätzt den Kapitalbedarf der Banken auf rund 100 Milliarden Euro.

      London (dpa) - Die europäischen Banken müssen mit 106 Milliarden Euro rekapitalisiert und für die Eurokrise fit gemacht werden. Das gab die Europäische Bankenaufsicht in London bekannt. Die größten Summen brauchen mit 30 Milliarden Euro Banken aus Griechenland, es folgen Institute aus Spanien, Italien und Frankreich. Deutsche Banken brauchen frisches Kernkapital in Höhe von etwa fünf Milliarden Euro. Insgesamt listet die Aufsichtsbehörde 20 EU-Staaten auf, deren Finanzinstitute neues Kapital brauchen.

      Brüssel (dpa) - Der Euro-Krisenfonds EFSF soll seine Mittel künftig auf bis zu eine Billion Euro vervielfachen können. Darauf haben sich die Staats- und Regierungschefs der 17 Eurostaaten in Brüssel geeinigt. Derzeit kann der EFSF 440 Milliarden Euro Kredite ausleihen. Die Vervielfachung funktioniert mit einem sogenannten Hebel, der allerdings auch das Verlustrisiko bei Pleiten kriselnder Staaten erhöht. Es geht darum, Anleihen von Staaten mit beschädigter Kreditwürdigkeit für Investoren wieder attraktiv zu machen.

      Brüssel (dpa) - Das Maßnahmenpaket gegen Europas Schuldenkrise ist geschnürt: Der Euro-Gipfel hat einen Schuldenschnitt für Griechenland ausgehandelt. Banken und Versicherer sollen auf die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy nannte die Beschlüsse historisch. Die 17 Euro-Staaten verständigten sich auch darauf, die Schlagkraft des Rettungsfonds EFSF auf eine Billion Euro zu vervielfachen. Zudem müssen sich die führenden Banken Europas gut 106 Milliarden Euro frisches Kapital besorgen.

      Brüssel (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Entscheidungen des Euro-Krisengipfels befürwortet. Sie sei sehr zufrieden mit den Ergebnissen, sagte sie in Brüssel. Mit dem Schuldenschnitt von nominal 50 Prozent könne die Verschuldung Griechenlands bis zum Jahr 2020 auf 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesenkt werden. Auf dieser Grundlage werde es ein neues Griechenland-Programm mit einem Wert von 100 Milliarden Euro geben, sagte sie weiter. Um den Forderungsverzicht der Banken hatte es harte Verhandlungen gegeben.
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      „Loudest Crowd Roar at a Sport Stadium“ / Galatasaray - Fenerbahçe 18.03.2011
    • Also verstehe ich das richtig, dass die Banken nun mehr Geld bekommen vom Staat um Griechenland Schulden zu erlassen um neue Anleihen zu kaufen ?
      Interesse an Datenbanken/Statistiken zum Fußball in den Niederlanden? Einfach fragen. ;)
    • Lion_60 schrieb:

      Also verstehe ich das richtig, dass die Banken nun mehr Geld bekommen vom Staat um Griechenland Schulden zu erlassen um neue Anleihen zu kaufen ?


      Nicht vom Staat. Erstmal sollen die Banken eine normale Kapitalerhöhung machen, das Geld besorgen sie sich normal auf den Finanzmärkten oder zapfen die eigenen Reserven an. Reicht das nicht, springt der Staat ein, das wäre bei uns der nationale Bankenfond Soffin. Reicht das dann immer noch nicht, greift als dritte Instanz der EFSF ein.

      Die Reserven, um den Griechen die 50 % zu erlassen, haben die Banken bereits. Die Kapitalaufstockung ist für künftige Krisen gedacht. Was die Anleihen angeht, hat das mit den Banken nichts zu tun. Das ist nur der Hebel.
      :reiben: Mod von der Sandhausener Klitsche :reiben:
    • Die werden dann aber schnell nach dem Staat jammern. Die Franzosen machen es doch jetzt schon.^^
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    • Lion_60 schrieb:

      Die werden dann aber schnell nach dem Staat jammern. Die Franzosen machen es doch jetzt schon.^^


      Unsere Banken sind aber nur mit 21 Milliarden Euro in Griechenland dabei, die Franzosen sind es mit 53 Milliarden. Da sind schon Summenunterschiede.

      Im Übrigen finde ich das Wort "Hebel" sowieso übertrieben. Angenommen China investiert 100 Euro in Griechenland und der EFSF bürgt mit 30 %. Kann Griechenland das nicht zurückzahlen, bekommt China wenigstens die 30 Euro zurück. Insofern macht das den Hebel de facto nicht zu etwas, was den Fonds aufbläht auf mehrere Billionen Euro, sondern er sorgt dafür, dass der EFSF nur einen Bruchteil an Geld ausgeben muss, was direkte Staatshilfen kosten. Deswegen bleibt es auch (bisher) bei den deutschen Garantien von 211 Milliarden Euro.
      :reiben: Mod von der Sandhausener Klitsche :reiben:
    • Es droht der „totale Kollaps“

      Auch an den übrigen europäischen Handelsplätzen befinden sich die Aktienkurse auf Talfahrt. So steht der italienische Leitindex MIB in Mailand mehr als fünf Prozent im Minus. Der französische CAC-40-Index und der spanische IBEX-35-Index verlieren 4,3 bzw. knapp 3 Prozent.
      Experten verweisen unisono auf die jüngsten Nachrichten aus Athen: Dort hat der griechische Regierungschef Giorgos Papandreou ein Referendum zu den neuen Hilfszusagen der internationalen Geldgeber angekündigt. Eine Ablehnung der finanziellen Hilfen seitens Griechenlands wäre aus Sicht der Bremer Landesbank „Selbstmord“. Sollte die Bevölkerung gegen das im Frühjahr geplante Referendum zum neuen Hilfspaket stimmen, würde Griechenland ins Chaos gestürzt, schreibt Chef-Analyst Folker Hellmeyer. Mangels Hilfszahlung und Unterstützung der EZB drohe „der totale Kollaps“ der griechischen Wirtschaft.
      Zudem hätte die Staatspleite weitreichende Konsequenzen für die Eurozone, das Weltfinanzsystem und die Weltwirtschaft. Die Rating-Agentur Fitch sieht durch das Referendum die gesamte Währungsunion in Gefahr. Ein Nein der griechischen Bevölkerung bedrohe die Lebensfähigkeit der Euro-Zone, warnte Fitch.
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      Ein weiterer interessanter Artikel:


      Papandreou kündigt Referendum über Hilfspaket an


      Der griechische Ministerpräsident Georgios Papandreou hat ein Referendum über das europäische Hilfspaket von 130 Milliarden Euro sowie den in Aussicht gestellten Teilerlass griechischer Staatsschulden und damit über den unpopulären Sanierungskurs seiner Regierung angekündigt. Er werde zudem im Parlament die Vertrauensfrage stellen, sagte Papandreou bei einer Fraktionssitzung der regierenden Pasok. Über die Vertrauensfrage wird das Parlament voraussichtlich in der kommenden Woche abstimmen, das Referendum soll noch in diesem Jahr stattfinden.

      Die Pasok stellt 153 der 300 Abgeordneten im griechischen Parlament. Allerdings schumpfte die Regierungsmehrheit am Dienstag von drei auf zwei Sitze. Eine Abgeordnete der regierenden Sozialisten erklärte sich in einem Schreiben an den Parlamentspräsidenten zu einer unabhängigen Abgeordneten.

      Papandreou begründete seine überraschende Ankündigung damit, dass die Menschen das letzte Wort haben sollten. Er vertraue darauf, dass die Griechen die richtige Entscheidung träfen. Das sei ein „Akt der Demokratie“. Die Volksabstimmung solle „bindend“ sein, sagte Papandreou. Abermals lehnte er vorzeitige Wahlen ab.
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      Diese Krise ist wirklich krass. Man denkt, dass durch den einen Rettungsschirm etwas vollbracht wurde, was einigermaßen Stabilität hervorbringt. Ich war eigentlich lange Zeit davon überzeugt, dass die Pakete plus der Schuldenschnitt von Banken etc. etwas bringen wird. Mittlerweile weiß ich es nicht mehr... I-)
      Unsere Liebe übersteht jedes Leiden, wir werden ein Leben lang Borussen bleiben.
    • Respekt an Papandreou :nuke: endlich ein Mann der Arsch in der Hose hat gegen das EU-Diktat vorzugehen.
      So soll es ja sein. Erst mein Volk und dann kommt ne weile nichts. Das hätte ich mir schon lange gewünscht.