Qiumi-Wirtschaftsthread

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    • Rösler hat Westerwelle halt in vielen Dingen beerbt... I-)

      Die Insolvenz des Staates in Kauf nehmen halte ich nicht unbedingt für die beste Idee. Wenn denen ein Prozentsatz an Schulden getilgt wird, fehlt das Geld dennoch auf der anderen Seite. Aufgeschoben, nicht aufgehoben. Aber so kennt man das von der schwarz-gelben Duktusbewegung.
    • Mit knapper Kanzlerinnenmehrheit hat der Bundestag gestern den Rettungsschirm vergrößert: spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,789049,00.html

      Und schockierenderweise durften auch ablehnende Stimmen im Bundestag reden: spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,789100,00.html
      Interesse an Datenbanken/Statistiken zum Fußball in den Niederlanden? Einfach fragen. ;)


    • Italiens Kreditwürdigkeit abgestuft.
      Die Ratingagentur Moody’s hat am späten Dienstagabend die Kreditwürdigkeit des hoch verschuldeten Italiens herabgestuft. Die Bonitätswächter begründeten die Absenkung des Ratings um drei Stufen von „Aa2“ auf „A2“ am Dienstag mit wirtschaftlichen und ökonomischen Unsicherheiten. Die Risiken für die italienische Wirtschaft seien gestiegen. Moody’s warnte zudem vor weiteren Herabstufungen, indem die Agentur das Rating mit einem negativen Ausblick versah. Ihre kurzfristige Bewertung von „Prime-1“ behielt Moody’s bei.


      weiterlesen...
      Und weiter gehts. Das Thema bleibt leider ernst, aber auch sehr spannend.


      Unsere Liebe übersteht jedes Leiden, wir werden ein Leben lang Borussen bleiben.
    • Das Parlament der Slowakei hat in der ersten Abstimmung gegen eine Ausweitung des Rettungsschirms gestimmt. Spannend wird es wohl aber erst werden, wenn sie endgültig dagegen voten - es gibt diese Woche möglicherweise schon eine zweite Abstimmung!
      Unsere Liebe übersteht jedes Leiden, wir werden ein Leben lang Borussen bleiben.
    • Paar Meldungen der letzten Stunden...

      Berlin (dpa) - Die Schuldenkrisen in Europa und den USA würgen im nächsten Jahr den Aufschwung ab. Nach zwei Jahren XL-Wachstum muss sich die deutsche Wirtschaft dann mit einem mageren Plus von 0,8 Prozent begnügen. Die Schuldenkrise im Euroraum belaste zunehmend die deutsche Konjunktur. Das teilten die führenden Forschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten mit. Eine Rezession sei aber unwahrscheinlich. Damit wird sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt auch 2012 fortsetzen. Die Arbeitnehmer können sich auf höhere Löhne freuen - allerdings belasten hohe Energiepreise die Verbraucher.

      Bratislava (dpa) - Die Slowakei hat im zweiten Anlauf für die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms EFSF gestimmt. 114 Abgeordnete aus Regierung und Opposition sprachen sich dafür aus, nur 30 dagegen. 3 Abgeordnete enthielten sich der Stimme.

      Luxemburg (dpa) - Der europäische Rettungsfonds EFSF hat Einsatzbereitschaft signalisiert. Dem EFSF stehe eine «effektive Kreditkapazität» von 440 Milliarden Euro zur Verfügung. Das teilte der Vorstandschef des Rettungsfonds, Klaus Regling mit. Der Garantierahmen soll auf 780 Milliarden Euro erhöht werden. Mit dieser Bürgschaft sichern die Euro-Länder ab, dass sich der EFSF-Fonds günstig selbst Geld borgen kann. Die Slowakei hatte als letzter der 17 Euro-Staaten für eine Erweiterung des Rettungsschirms gestimmt.

      Frankfurt (dpa) - Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Gert Wagner, hat sich für stärkere Lohnsteigerungen in Deutschland ausgesprochen. Mittelfristig sollten die Einkommen um mindestens drei Prozent pro Jahr steigen, sagte Wagner der «Frankfurter Rundschau». Dieser Verteilungsspielraum sei in den letzten Jahren nicht ausgeschöpft worden. Es habe eine Umverteilung zugunsten der Reicheren gegeben, so der DIW-Chef. Wenn sich die Schere nicht noch weiter öffnen solle, seien stärkere Zuwächse bei den Gehältern nötig.

      Berlin (dpa) - Der haushaltspolitische Sprecher der Union, Norbert Barthle, hat die von Schwarz-Gelb verabredete Steuersenkung angesichts der Konjunkturabschwächung infrage gestellt. Wenn es noch Spielräume gebe, sei er dafür, die Infrastrukturinvestitionen zu erhöhen, sagte Barthle der «Berliner Zeitung». Der Anteil der Investitionen an den Ausgaben des Bundes sei leider rückläufig. Klar sei, dass wegen der eingetrübten Konjunkturaussichten die Spielräume geringer ausfallen als erhofft, meinte Barthle.

      New York (dpa) - Die Ratingagentur Fitch droht diversen Großbanken mit der Abstufung ihrer Kreditwürdigkeit. Unter den Instituten, bei denen Fitch den Ausblick auf «Negativ» gesenkt hat, befindet sich auch die Deutsche Bank. Das Geschäftsmodell dieser Institute dürfte in Teilen sensibel auf die zunehmenden Herausforderungen reagieren, teilte die Agentur zur Begründung mit. Unter den schweizerischen Instituten senkte Fitch die langfristige Einstufung für UBS von «A+» auf «A», dafür ist der Ausblick «stabil».

      Paris (dpa) - Die Finanzminister und Notenbankchefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer beraten heute in Paris das weitere Vorgehen in der Schuldenkrise. Es wird erwartet, dass G20-Länder wie die USA und Kanada, aber auch aufstrebende Wirtschaftsmächte wie China und Brasilien das Krisenmanagement in der Euro-Zone kritisieren. Eigentlich sollte bei dem Ministertreffen der G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs Anfang November in Cannes vorbereitet werden. Dabei geht es um weitere Schritte zur Regulierung der Finanzmärkte

      London (dpa) - Neuer Schlag für Spanien: Nach der Ratingagentur Fitch hat auch Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft. Beide Agenturen bewerten das Land nun mit der vierthöchsten Note «AA-», das heißt einer nur noch guten Bonität. Als Grund werden unter anderem gestiegene Risiken aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit genannt. Auch diversen Großbanken droht die Abstufung ihrer Kreditwürdigkeit. Unter den Instituten, bei denen Fitch den Ausblick auf «Negativ» gesenkt hat, befindet sich auch die Deutsche Bank.

      Lissabon (dpa) - Das pleitebedrohte Euro-Land Portugal hat für das kommende Jahr neue drastische Sparmaßnahmen verkündet. Man wolle das 13. und 14. Monatsgehalt für alle Staatsbediensteten streichen, die mehr als 1000 Euro im Monat beziehen, erklärte Regierungschef Pedro Passos Coelho in einer Fernsehansprache. Man werde außerdem die tägliche Arbeitszeit im Privatsektor um eine halbe Stunde verlängern. Die Mehrwertsteuer auf zahlreiche Güter und Dienstleistungen soll auf den Normalsatz von 23 Prozent angehoben werden.
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      „Loudest Crowd Roar at a Sport Stadium“ / Galatasaray - Fenerbahçe 18.03.2011
    • hm, Moment, ich versuch mal mit meinem laienhaften Wirtschaftsverständnis das Ganze zu schildern:

      Aaalso: Alles begann damit, dass Banken Gelder verliehen an Leute welche dieses Geld mit Sicherheit niemals zurückzahlen können. Das ganze wurde dann solange umgepackt bis im Ergebnis, so wie auch bei anderen "Massenvernichtungswaffen" der Märkte, keiner mehr kapiert hat wo welche Risiken in welcher Form sich verstecken. Die Banken haben gut daran verdient, gab ja auch kräftige Aufschläge auf den Zins, siehe dazu die "hochgiftigen" Papiere aus Griechenland. Irgendwann dann kam doch mal Unruhe in die Märkte und die Banken natürlich hielten brav das Pfötchen gegenüber den Staaten auf denn pleite gehen isnich weil systemrelevant. So weit so schlecht (wer sich hinter "den Staaten" verbirgt dürfte klar sein, Merkels und Sarkozys Dispo isses auf jeden Fall nich). Die Staaten also nahmen brav Schulden auf (bei den Banken, wo sonst) um die Banken zu stützen. Ergo: (näh, nich die Versicherung mit den Puffs) Staaten überheben sich teils, es wird das erste mal "Rettungsgeschirmt". So, jetzt kommen die Ratingagenturen ins Spiel, und die Zocker welche auf die Pleite einiger Länder spekulieren und mithilfe von weiteren Finanzmarktkonstrukten versuchen diese Länder, gemeinsam mit den Ratingagenturen, sturmreif zu schießen. Kurz noch hinterhergeschoben: Aus dem Faststurz der Banken und der Schuldenspirale lernt man natürlich nix, weil Finanztransaktionssteuer und sowas ist ja Teufelszeug, die Märkte sind ja ein gar so scheues Reh und die Banken vertrauenswürdig und überhaupt die anderen schuld.
      So, jetzt fangen also o.g. an gegen Volkswirtschaften zu schießen, und et voila, da fallen fast schon die ersten. Also verschulden sich die Länder weiter, um weitere Rettungsschirme zu spannen und den Banken unter die Arme zu greifen welche Papiere dieser Länder (mit kräftigen Zinsaufschlägen wohlgemerkt) in ihren Depots haben. Sprich: die Banken haben gut verdient, für die Risiken allerdings dürfen wieder einmal die Staaten einspringen da systemrelevant und überhaupt alles so alternativlos. Also: die Zocker spekulieren gegen die Länder, die Banken verdienen gut an den Zinsen (Risikoaufschlag), die Staaten stehen für die Risiken gerade, und selbst gesunde Volkswirtschaften (bspw. Spanien) werden von den Ratingagenturen sturmreif geschossen. Allein die Ursache des ganzen, wer daran verdient, und wer das alles bezahlen darf treibt einem die Zornesröte ins Gesicht. Aber, gut merke(l)n: ALTERNATIVLOS!!!

      so, was hab ich nun falsch gemacht/verstanden/wieauchimmer :amkopfkratz:
      I put the Sex in Rechtsextremismus

      - Sektion Klappstuhl -
    • Vielleicht ist es noch eine interessante Anmerkung, dass z.B. Italien zwar vor der Abwertung durch diverse Ratingagenturen eine immense Neuverschuldung hatte (mehr als 6% oder so), diese Neuverschuldung aber über Jahre hinweg durch ein noch größeres Wirtschaftswachstum komplett ausgleichen konnte. Die Wirtschaft dort wächst zwar immer noch, aufgrund vieler kleiner und mittelständischer Betriebe, überdurchschnittlich; die Zinsen, zu denen sich Italien Geld leihen muss, sind bei weitem aber nicht mehr unter dieser Wachstumsqoute und genau das ist gerade deren Problem.
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Nicht die Rating-Agenturen alleine, aber, zumindest meiner Meinung nach, diese zusammen mit den großen Wirtschaftsregierungen, die bewusst oder unbewusst die falschen Schlüsse aus der Krise gezogen haben, bzw. diese erst ermöglicht haben. Davon bin ich überzeugt.
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • [font='&quot']So...

      Bei der Immobilienkrise ausgelöst durch die USA hatten die Banken Schuld. In Amerika wurden damals an jeden Kredite vergeben (sowas wie Schufa gabs da nicht).
      Die Zinsen waren niedrig und weltweit war viel Geld im Umlauf, d.h. viel Liquidität. Die Kreditvergabe wurde gelockert, da man selbst im Falle eines Zahlungsausfall das Haus versteigern kann (zu einem höheren Preis.) Das funktioniert allerdings nur, solange die Preise weiter steigen.

      Seit 2006 gab es immer mehr Forderungsausfälle, Bonität und Kredite waren „schlecht.“ Die Zinsen stiegen an und die Preise sanken langsam.

      Grund für das Übergreifen von Amerika auf Europa war dann die Verbriefung der Kredite.
      Die Bank vergibt Kredite an verschiedene lokale Kreditnehmer, die Kredite werden von der Bank an Zweckgesellschaften verkauft. Diese Gesellschaften bündeln die Kredite und verkaufen sie an weltweite Investoren.
      Positiv ist, dass man als Investor sein Risiko verringert, in dem man auf mehrere Aktien setzt. Problematisch ist allerdings die Intransparenz, d.h. niemand weiß genau was er kauft. Die Investoren waren sich sicher, dass sie die Aktien weiterverkaufen konnten, deswegen wurde nicht ausführlich geprüft, ob das Risiko möglicherweise zu groß ist (Fehlanreize wurden geschaffen).

      In der Finanzkrise konnten die lokalen Kreditnehmer die Forderungen dann nicht mehr zahlen, durch die Verkettung war es den Zweckgesellschaften auch nicht mehr möglich den Kapitaldienst zu erbringen.
      Investoren waren weltweit in einem Schockzustand, d.h. man konnte die gekauften Anleihen nicht mehr los werden.
      Deutsche Banken waren in dieser Zeit an Zweckgesellschaften beteiligt, sie hatten Forderungen an die Investoren, diese konnten allerdings nicht erfüllt werden. So griff die Krise auf die deutschen Banken über.



      [/font]
      Unsere Liebe übersteht jedes Leiden, wir werden ein Leben lang Borussen bleiben.
    • Habs aus nem Worddokument kopiert, darum diese komische Schrift...

      Nun zu Griechenland, da spielen die Banken auch eine Rolle - viele Banken haben ja Beteiligungen gekauft. Aber die Ursache der Schuldenkrise in Griechenland sind andere.

      z.B.
      - Unsolide Haushalspolitik, welche überhaupt nicht tragfähig ist.
      - Die griechische Wirtschaft ist nicht Wettbewerbsfähig (Tourismus und Olivenöl lassen sich nicht wirklich exportieren im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften)
      - strukturelle Probleme (z.B. kein vernünftiges Steuersystem; Rentensystem ist dort auch abenteuerlich --> Taxi- oder LKWfahrer verkaufen ihre Lizenz für 300.000 € und sichern damit ihre Rente)

      Griechenland hätte eigentlich nicht in den Euro gedurft. Bei ihnen sind die Lohnstückkosten um 30 % gestiegen ab 2000. In Deutschland sinds im Vergleich dazu etwa 7 %. Das bremst die Produktivität und Exporte natürlich noch mehr. Weiter musste Griechenland schon immer recht hohe Zinsen zahlen, nach dem Beitritt in den Euro sind die gesunken und Griechenland hat sich massiv verschuldet.
      Unsere Liebe übersteht jedes Leiden, wir werden ein Leben lang Borussen bleiben.
    • @ Mart: Problem dabei ist - bei solchen Voraussetzungen hätte Deutschland genausowenig in die EU, bzw. in die Eurozone gedurft. Unsere Lohnstückkosten sind ein ganz schlechtes Vergleichsmittel, denn diese werden seit Jahren von Regierung und Industrie künstlich und mit beachtenswert erfolgreichem Nachdruck niedrig gehalten, damit man sich Jahr für Jahr den Titel Exportweltmeister auf die Fahnen schreiben kann.
      Das Verrückte an der Sache ist ja, würden unsere Arbeitnehmer mehr Geld verdienen, würden alle Staaten davon profitieren. Deutschland, weil durch eine Lohnerhöhung auch die Binnennachfrage wieder zunehmen würde (ein Punkt, der da "oben" gerne ignoriert wird) und die Euroländer, weil diese nun wieder eine reale Chance haben, ihre eigenen Klamotten auf dem internationalen Markt platzieren zu können und nicht von Deutschland in einem Preiskampf ausgestochen zu werden. Ein Preiskampf, der auf dem Rücken der deutschen Arbeitnehmer ausgetragen wird!
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      Martin Kind
    • Kaffchris schrieb:

      TheMart schrieb:

      [...] und Griechenland hat sich massiv verschuldet.

      Nutznießer der Verschuldung? Na? Naaaaa? :floet:
      Achja: Thema: Außengrenze der EU noch dazu :floet:


      Uh, so langsam habe ich das Gefühl, daß Deine Wahrnehmung recht selektiv ist. Griechenland ist nicht gezwungen worden, 20 % der Leute im öffentlichen Dienst anzustellen, 16 Monatsgehälter zu zahlen und mit 50 in Rente zu schicken. Dabei dann aber nicht mal ein Katasteramt oder ein funktionierendes Einwohner(ab)meldeamt oder auch Finanzamt hinzukriegen. Oder mit einem Bahn-Monopolunternehmen auch nur einen euro zu verdienen. Also daran sind die Banken keine Schuld :floet: .

      ( Soweit ich weiß, aber nicht sicher hier, ist das größte Unternehmen Griechenlands ein Mobilfunkunternehmen gefolgt von einer Limo-Fabrik )
      :vogelzeigen: So geht Huhn heute ! :vogelzeigen:
    • Nunja, es ging mir auch nicht um das ausufernde Beamtenwesen (damit hat übrigens ein Bayer begonnen), sondern darum, dass gerade diejenigen, die am meisten von der Verschuldung profitiert haben - ich sag nur Exportvizewasweißichweltmeister - jetzt mit dem Finger auf Griechenland zeigen. Die Verschuldung liegt ja nicht nur an den Beamten, oder daran, dass "der" Grieche über seine Verhältnisse gelebt hat. Desweiteren sollte man nicht außer Acht lassen, dass Griechenland EU-Außengrenze ist woraus Verpflichtungen erwachsen. Griechenland damit allein zu lassen und dann mitm Finger auf sie zu zeigen aufgrund Verschuldung ist zumindest infam.
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      - Sektion Klappstuhl -
    • Ich habe auch *nicht* geschrieben, daß die Verschuldung *nur* oder *überhaupt* an Beamten liegt, sondern, daß GR davon mehr eingestellt hat als es sich leisten kann und diese dann recht rasch in den Ruhestand schickt und daß trotzdem an Grundlegendem mangelt. Im übrigen kann ja einer, der sich auf eine Stelle bewirbt, ja nichts dafür, wenn er eingestellt wird.
      :vogelzeigen: So geht Huhn heute ! :vogelzeigen:
    • London (dpa) - Die US-Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit Spaniens nach unten korrigiert. Die Bewertung für spanische Staatsanleihen wurde um zwei Stufen auf «A1» gesenkt. Vor kurzem hatten bereits Fitch und Standard & Poor's die Bonität Spaniens gesenkt. Beide Agenturen bewerten das Land nun mit der vierthöchsten Note «AA-». Moody's ging nun noch einen Schritt weiter - denn «A1» ist nur die fünfthöchste. Damit erhöht sich der Druck auf Spanien weiter. Je schlechter die Kreditwürdigkeit, desto höhere Zinsen muss das Land für die Aufnahme neuer Schulden zahlen.
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      „Loudest Crowd Roar at a Sport Stadium“ / Galatasaray - Fenerbahçe 18.03.2011
    • Madrid (dpa) - Einen Tag nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens hat Moody's auch die Bewertung für zahlreiche spanische Regionen und Banken gesenkt. Die US-Ratingagentur stufte in der Nacht die Bonität von 10 der insgesamt 17 Regionen des Landes herab. Die spanischen Regionen entsprechen in etwa den Bundesländern in Deutschland. Die spanischen Großbanken kamen glimpflicher davon. Moody's stufte die Kreditwürdigkeit der Geldinstitute Santander, BBVA und CaixaBank um eine Stufe auf die Note «Aa3» zurück.

      Athen (dpa) - Das akut von der Pleite bedrohte Griechenland kann auf die nächste Hilfszahlung von acht Milliarden Euro hoffen. Allerdings müssen EU und Internationaler Währungsfonds den Bericht internationaler Finanzkontrolleure noch abnicken. Das Euroland habe die vorgeschriebenen Bedingungen erfüllt, stellte die sogenannte Troika aus EZB, IWF und der EU-Kommission in ihrem aktuellen Bericht fest. Eine Entscheidung der EU ist schon bei einer Serie von Krisentreffen am Wochenende in Brüssel möglich.
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    • Frankreich droht auch diese Herabstufung.

      Ich frage mich ja nach welchen sicheren Gesichtspunkten die 3 Ratingagenturen das vornehmen. Auswürfeln ? Das Problem ist doch, dass man durch diese depperten Ratings alles verschlimmert. Und dadurch werden dann wieder andere abgewertet usw.


      Meiner Meinung nach ist das alles der verkehrte Weg. Die Griechen sollten nicht sparen um ihre Wirtschaft wieder ans laufen zu bekommen, sondern sollten investieren. Was hätte es früher nach dem 2.Weltkrieg wohl gegeben wenn Deutschland ein Sparpaket und keinen Aufbauplan bekommen hätte ? Natürlich ist das was anderes, aber die Griechen müssen doch auch wieder die Beine kommen. Und durch Sparen geht das nicht. So kurbelt man die Wirtschaft nicht an.
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