Unser Vorstand

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    • VfB Stuttgart
      Die zehn dicksten Fehler der Bosse
      stuttgarter-nachrichten.de/inh…b4-bfb0-d67b10aa8142.html
      Zitat:
      1. Bauch statt Kopf

      VfB-Präsident Erwin Staudt profiliert sich gern mit launigen Reden und kühnen Visionen, die seine Zuhörer begeistern. Das hat viel mit großen Gefühlen zu tun, hilft in der Tagesarbeit aber nicht weiter. Der Präsident muss ja nicht gleich ein Schweigegelübde ablegen, überzeugende Führungsarbeit im hoch sensiblen Umfeld des Leistungssports verlangt aber besonnenes Reden und rationales Handeln, das nur eines zum Ziel hat: den Erfolg.

      2. Das Defizit im Club-Vorstand

      Der Vorstand des mittelständischen Unternehmens mit einem Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro besteht aus zwei Personen: Finanzdirektor Ulrich Ruf (54) und Präsident Erwin Staudt (62). Meistens kommen noch die Manager Jochen Schneider (40) und Fredi Bobic (38) hinzu. Manchmal Pressechef Oliver Schraft (43).

      Außer Ulrich Ruf, dem VfB-Urgestein, ist aber keiner erfahren. Er neigt dazu, sportliche Fragen zu allererst aus finanzieller Sicht zu bewerten. Jochen Schneider wühlt sich mit Vorliebe durch Verträge und Lizenzen. Erwin Staudt hat den Fußball Zeit seines Lebens aus der Sicht des Fans betrachtet: Haupttribüne mit der Lizenz zum Jubeln und Meckern. Dabei ist es im Grunde geblieben. Immerhin hat er noch keinen Spieler um ein Autogramm gebeten. Brauchbare Analysen über die Entwicklungsfähigkeit eigener Nachwuchskräfte und über den sportlichen Sinn eines möglichen Transfers kommen dabei zu kurz. Chancen und Risiken sportlicher Entwicklungen werden nicht ausreichend intensiv diskutiert.

      3. Laien im Aufsichtsrat

      Schön, dass dort so viele prominente Namen vertreten sind. Von Arbeitgeber-Präsident Hundt bis Porsche-Marketing-Chef Gerd E. Mäuser. Aber welcher dieser Herren über Zahlen und Bilanzen hat wirklich einen Schimmer, wie das komplexe Geschäft im Profi-Fußball funktioniert? Dem Ex-Manager Horst Heldt rieten sie einst, nach einem Innenverteidiger auf der Ostalb zu suchen. "Dort sind sie billiger." Jetzt ist immerhin Hauptsponsor Eduardo Garcia im Boot. Er bringt die Erfahrung mit, wie man es nicht machen soll - von den Stuttgarter Kickers.

      4. Die Konzeptlosigkeit

      Der Verein ist stolz auf seine tolle Jugendarbeit. Zu recht. Aber was die eigene Jugend (Kuranyi, Gomez, Beck, Khedira, Rudy) in die Kasse spült, wird mit zweifelhaften Neueinkäufen (Bastürk, Boka, Marica, Boulahrouz) verpulvert. Der VfB investiert jährlich rund zwei Millionen Euro in die Kaderschmiede.

      5. Das halbherzige Scouting-System

      Erwin Hadewicz und Christophe Rempp liefern immer wieder ganz brauchbare Personalvorschläge. Umgesetzt werden sie eher selten. Stattdessen gehen die Trainer der Reihe nach mit dem Geld des Vereins shoppen. Der fußkranke Yildiray Bastürk war das VfB-Geschenk an Armin Veh für die Meisterschaft 2007. Allen Warnungen des damaligen Chefscouts Herbert Briem zum Trotz. Dreijahresvertrag, Jahresgehalt drei Millionen Euro. Der VfB hat's ja!

      6. Die Pseudo-Philosophie

      Erwin Staudt betont bei jeder Gelegenheit mit feuriger Stimme, dass der VfB wie kein anderer Verein auf die eigene Jugend baut. Das ist eine schöne Geschichte, sie stimmt aber leider nur zum Teil: Sebastian Rudy (21) wurde für 3,5 Millionen Euro nach Hoffenheim verkauft und durch Mauro Camoranesi (1,5 Millionen Euro) ersetzt. Der ist 34 Jahre alt und - wenn er so weitermacht - eine nette Verstärkung für die VfB-Traditionsmannschaft.

      7. Die Ignoranz

      Der VfB ist nicht der FC Barcelona, weshalb ihm die Stars nicht zulaufen. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Transfers auch sitzen. Welche Informationen sammelt der VfB eigentlich über Spieler, die er kauft? Die Verletzungsfälligkeit von Johan Audel ist in der Branche ein offenes Geheimnis, die Kranken- und Verletzungsgeschichte von Philipp Degen reicht für ein halbes Medizinstudium.

      8. Die innere Führung

      Man muss seinen Mitarbeitern eben was zutrauen: Beim VfB darf eine Assistentin auf der Geschäftstelle darüber entscheiden, ob Manager Horst Heldt fällige Reisekosten ausgezahlt werden oder nicht. Heldt fühlte sich düpiert - zurecht. Der frühere Reise-Organisator Ralph Herkommer sitzt während der Spiele als Teammanager mit barocker Figur in Sportklamotten auf der Bank. Keiner weiß so richtig, warum. Mit klarer Aufgabenverteilung und geordneten Hierarchien hat das wenig zu tun. Da macht der VfB keine gute Figur.

      9. Staub statt Frischluft

      Die Lust auf Erneuerung wird von Erwin Staudt zwar immer wieder betont, tatsächlich passiert aber eher wenig. Bei den alljährlichen Klausuren wird zwar viel diskutiert, manches beschlossen, aber es fehlt bei der Umsetzung an Nachhaltigkeit, weil sich niemand mehr dafür zuständig fühlt. Aus sportwissenschaftlicher Sicht gilt der VfB unter Experten bereits als rückständig.

      10. Das Umfeld

      Besserwisser und Dummschwätzer gibt es im Umfeld eines jeden Vereins. Aber muss es sich der VfB Stuttgart gefallen lassen, dass er bei jeder Gelegenheit von Ex-VfB-Profi Buffy Ettmayer der Lächerlichkeit preisgegeben wird? Zuletzt bei "Sport im Dritten". Dass Ex-Vorstandsmitglied Achim Egner zwar nichts mehr mit dem VfB zu tun hat, gern aber das Versagen der Vorstandschaft geißelt? Avanti dilettanti!
      Heidastuagerterbimmbammjesasgselzbrotnoamoloabrau!!!
    • VfB-Chef Erwin Staudt räumt «Fehleinkäufe» ein


      Stuttgart (dpa) - Präsident Erwin Staudt vom VfB Stuttgart hat eingeräumt, dass die Personalpolitik des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten vor dieser Saison nicht glücklich gewesen ist.

      «Ein paar Fehleinkäufe waren sicherlich dabei», sagte der 62-Jährige dem Magazin «Focus». «Dies versuchen wir nun zu verbessern». Die Mannschaft habe aber das Potenzial, sich aus dem Tabellenkeller herauszuspielen, erklärte er unmittelbar vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli.

      Der VfB-Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Hundt wies dabei den Vorwurf zurück, der Führungsebene der Schwaben fehle die sportliche Kompetenz. «Auch wenn ein Europameister oder Weltmeister wie bei anderen Vereinen an der Spitze des Vorstands oder des Aufsichtsrats steht, ist das keine Garantie für Erfolg.»

      Der 72-jährige Arbeitgeberpräsident deutete an, dass der VfB bei einem Anhalten der sportlichen Misere die Personalkosten reduzieren müsse. «Der Anteil der Spielergehälter liegt bei 50 Prozent. Das ist unsere Schmerzgrenze», sagte er. «Wir haben zwei Stellschrauben: Entweder wir steigern den sportlichen Erfolg und damit unsere Einnahmen. Wenn dieser ausbleibt, müssen die Kosten runter.»

      © sueddeutsche.de - erschienen am 24.10.2010 um 13:32 Uhr

      newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1057869

      HUNDT RAUS!!!!!!!!!!! :kotz: :sleep:
      Aliaksandr Hleb zu Wort. "Es fühlt sich sehr gut an, wieder hier zu sein, denn das hier ist mein zu Hause. Stuttgart und der VfB sind meine Heimat.
    • Interview mit Dieter Hundt
      "Die Vereinsführung hat Fehler gemacht"
      stuttgarter-zeitung.de/stz/pag…-hat-fehler-gemacht-.html
      Zitat:
      Wohl umso mehr, da diese Mannschaft alles andere als einen homogenen Eindruck macht - eine Folge der bisweilen unglücklichen Transferpolitik?

      Dem kann ich nicht widersprechen. Die Einkaufspolitik war geprägt von den vielen Trainerwechseln. Jeder Trainer hat in Abstimmung mit dem Sportmanager seine Wunschspieler verpflichtet, die bis heute nicht zu einer funktionierenden Einheit zusammengeführt werden konnten. Deshalb ist es für mich von elementarer Bedeutung, dass wir mehr Kontinuität in diesen Bereich hineinbekommen - verbunden mit dem sichtbaren Bekenntnis, dass wir auf unsere Nachwuchsspieler setzen. Das gilt es umzusetzen.

      Für diese Kontinuität kann aber nur die Vereinsführung sorgen, die zuletzt hart angegangen worden ist. Für manche Fans trägt sie sogar die Hauptschuld an der Misere. Wie gehen Sie damit um?

      Wir sind selbstkritisch. Natürlich haben wir in der Vereinsführung auch Fehler gemacht - etwa jenen, dass die Mannschaft nicht die erforderliche Homogenität aufweist. Dagegen hätte früher angesteuert werden müssen. Auch die Lösung mit Jens Keller war aus heutiger Sicht nicht die richtige. Aber als er im Oktober zum Cheftrainer befördert wurde, waren wir überzeugt, dass er mit seiner Persönlichkeitsstruktur der Richtige ist, um die Mannschaft aufzuwecken. Er verkörperte für uns Tugenden wie Leidenschaft, Kampfkraft und Biss. Zunächst erfüllten sich unsere Hoffnungen ja auch. Leider konnte er die Mannschaft aber nicht nachhaltig stabilisieren.

      Ein in Fankreisen öfter erhobener Vorwurf lautet, dass Sie zu sehr auf geordnete Finanzen und zu wenig auf den Sport achten würden. Trifft Sie das?

      Nein. Für mich ist nach wie vor sicher, dass für einen professionellen Fußballclub im wirtschaftlichen Bereich dieselben Regeln gelten wie für jedes Unternehmen. Natürlich muss Erfolg erzielt werden - aber die Voraussetzung dafür ist ein vernünftiges und seriöses Wirtschaften.

      Kritiker interpretieren das als mangelnde Risikobereitschaft.
      Das halte ich für völlig unangebracht und unangemessen. In Wirklichkeit ist es sogar andersherum. Gemessen an unserem sportlichen Erfolg waren wir zuletzt sogar wirtschaftlich zu risikofreudig. Wir haben viel Geld investiert und den Kader auf Champions-League-Niveau ausgerichtet. Aber wir spielen nicht in der Champions League. Das ist unser Problem.

      Dennoch ist auch immer wieder zu hören, die Kosten für das neue Stadion würden den VfB lähmen.

      Das sind zwei getrennte Kapitel. Die Finanzierung des Stadionumbaus ist gesichert und geregelt. Unser sportlicher Handlungsspielraum wird davon nicht im Geringsten beeinträchtigt.

      Dann müsste ja Geld da sein, um die Mannschaft in der Winterpause zu verstärken.
      Erfahrungsgemäß ist die bevorstehende Tranferperiode im Januar wenig ergiebig. Zudem ist die Pause in diesem Jahr besonders kurz. Angesichts dessen sind große Veränderungen im Team nicht zu erwarten. Aber den einen oder anderen Wechsel schließe ich nicht aus.

      Offen ist auch die Zukunft des Präsidenten Erwin Staudt, der noch überlegt, ob er im nächsten Jahr erneut kandidieren wird. Was raten Sie ihm?
      Wir müssen uns jetzt geschlossen dafür einsetzen, dass der Super-GAU verhindert wird und wir nicht absteigen. Nur das zählt im Augenblick. Über alles andere reden wir zu gegebener Zeit.
      Heidastuagerterbimmbammjesasgselzbrotnoamoloabrau!!!
    • ....einen Weg finden...Gedanken machen. Wieso erst jetzt ? Zusammenhalten, eine schöne Phrase nur finde ich haben sich die Fans lange genug ruhig verhalten. Denn es ist kein Konzept erkennbar an dem man Konsequent arbeitet. Stattdessen erleben wir Jahr für Jahr ein größeres Disaster in der Hinrunde und dass mit Ansage. Wir agieren nicht sondern reagieren nur immer mit dem Notwdigsten auf die Situation nach dem Spieltag. Ich sehe die Neueinkäufe jetzt schon vor mir, Personal aus der 2. japanischen, 3. französischen und 1.koreanischen Liga und alles was vom Sonderangebots-Wühltisch nicht bei drei auf dem Baum ist.
      Hansi Müller hat es gestern bestens beschrieben: "zu viele sagen dem Verein ständig, dass man mehr Potenzial hat als es der Tabellenplatz aussagt, die Mannschaft und alle Verantwortlichen scheinen dass zu glauben. Am Ende ist man abgestiegen und weiß nicht warum."
      Was ist unschuldig, heilig, menschlich, gut,
      wenn es der Kampf nicht ist fürs Vaterland.

      The Forgotten Comrades
    • Proteste nach VfB-Niederlage
      Fans fordern "Vorstand raus"
      stuttgarter-zeitung.de/stz/pag…rdern-vorstand-raus-.html
      Zitat:
      Auch wenn der niedergeschlagenen VfB-Equipe auf ihrem Trauermarsch in Richtung Kabine anschließend von einigen Besuchern der Haupttribüne aufmunternder Applaus gespendet wurde – eines wurde auch weit nach Spielschluss gegen den deutschen Rekordmeister deutlich: Der VfB besitzt in der sportlichen Krise nun auch ein ernstes Fanproblem.

      Wie viel Druck angesichts von fünf Punkten Abstand zum rettenden Ufer beim VfB im Kessel ist, das zeigte sich auch noch eine Stunde nach dem Spielende. Während vor einem Jahr nach dem 1:1 gegen Bochum aufgebrachte Fanmassen die Mercedesstraße belagert hatten, machte diesmal eine Gruppe von mehreren hundert Anhängern hinter der Haupttribüne ihrem Unmut Luft. Also griff Erwin Staudt zum Megafon und versuchte, die Menge zu beruhigen: "Wir werden in der Winterpause alles tun, um gut gerüstet in die Rückrunde zu gehen", sagte der Präsident. Und in den Katakomben erklärte der Manager Fredi Bobic: "Den Frust der Leute verstehe ich – aber ich habe etwas gegen Aggressionen."

      Nachdem die Anhängerschaft am Donnerstag beim sportlich bedeutungslosen 5:1-Erfolg gegen Odense BK in der Europa League noch demonstrativ geschwiegen hatte, wurde der Frust diesmal auch während der Partie lautstark artikuliert: "Vorstand raus!", das war eine der Parolen der verärgerten Fans. Nach dem Treffer zum 3:5 durch Christian Gentner ebbte die Protestwelle zumindest ein bisschen ab.

      Bereits vor dem Anpfiff war die Stimmung aufgeheizt gewesen. Da verteilte eine Fangruppierung vor dem Stadion Flugblätter mit dem dringenden Appell, beim VfB eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Auf dieser soll nach dem Willen der Initiatoren der Führungsriege das Vertrauen entzogen werden. Für eine außerordentliche Versammlung ist nach den VfB-Statuten ein Drittel der Unterschriften aller Mitglieder notwendig, die über 18 Jahre alt sind und die mindestens sechs Monate dem Verein angehören.

      Bruno Labbadia kann mit derlei Vorhaben nichts anfangen – und tut dies nicht nur deshalb, weil die Protestler, die die Absetzung des Präsidenten Staudt, des Aufsichtsratschefs Dieter Hundt und ihrer Crew fordern, keine Alternativlösung präsentieren. "Wir versuchen, das ganze Umfeld des VfB mit einzubeziehen und auf das vorzubereiten, was uns alle in der Rückrunde erwartet", sagte Labbadia nach seinem ersten deftigen Rückschlag: "Es gilt, im Abstiegskampf vieles auch mental gemeinsam durchzustehen."
      Heidastuagerterbimmbammjesasgselzbrotnoamoloabrau!!!
    • Staudt im Interview
      "Jeder macht Fehler, auch wir"
      stuttgarter-nachrichten.de/inh…2c-8855-808785981a15.html
      Zitat:
      Haben Sie Verständnis für die Kritik gegen den Vorstand?
      An wen soll sich die Kritik sonst richten? Die können ja nicht gegen den Greenkeeper schießen. Wir, Ulrich Ruf und ich, tragen die Verantwortung. Wir müssen Entscheidungen treffen, mit vollem Risiko. Man weiß immer erst hinterher, ob es gut war. Wir haben in den letzten sieben Jahren viele gute Entscheidungen getroffen für den Verein, über die alle glücklich sein müssten. Aber die positiven Dinge sind normal. Um uns zu loben, geht keiner auf die Straße.

      Welche Fehler haben Sie gemacht?
      Jeder Mensch macht Fehler, natürlich auch wir. Sie können jede Personalmaßnahme, die nicht zum optimalen Ergebnis führt, als Fehler betrachten. Dazu stehe ich.

      Haben Sie darüber nachgedacht, Ihr Amt aufzugeben?
      Das wäre gegen jegliches Verantwortungsgefühl. Ich habe noch nie einen Kapitän gesehen, der auf schwerer See ins Rettungsboot steigt und die Passagiere und die Fracht den Wellen überlässt.
      Heidastuagerterbimmbammjesasgselzbrotnoamoloabrau!!!
    • Neujahrsempfang des VfB Stuttgart
      Staudt erhält sachdienliche Hinweise
      stuttgarter-zeitung.de/stz/pag…che-hinweise.html?_skip=0
      Zitat:
      Es gibt Dinge, auf die ist beim Neujahrsempfang des VfB absolut Verlass. Zum Beispiel darauf, dass der Ehrenpräsident Gerhard Mayer-Vorfelder exakt 15 Minuten nach dem offiziellen Beginn auf der Bildfläche erscheint. Zu diesem Zeitpunkt ist sein Nachnachfolger Erwin Staudt immer schon mittendrin in seiner Ansprache - so auch gestern wieder in den VIP-Räumen der Mercedes-Benz-Arena, wo sich rund tausend geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Sport eingefunden hatten

      Neu war gestern allerdings, dass Erwin Staudts Auftritt und dessen Wirkung auf das Publikum sehr große Bedeutung beigemessen wurden. Schließlich waren auch die Sponsoren des Stuttgarter Bundesligisten vertreten, und die haben vom VfB in dieser Saison für ihr Geld eine doch sehr bescheidene Gegenleistung erhalten und damit guten Grund kritisch zu sein. So war der Neujahrsempfang auch so etwas wie ein Testlauf für die VfB-Mitgliederversammlung in diesem Jahr, für die der genaue Termin noch nicht feststeht. Dann wird die Wahl des Präsidenten auf der Tagesordnung stehen. Und in dieser Angelegenheit gab der Neujahrsempfang sachdienliche Hinweise.

      Sowohl der kämpferische Auftritt Staudts ("Wir brauchen den Schulterschluss, gemeinsam werden wird diese schwierige Zeit überwinden") als auch die Reaktion des Publikums (wohlwollender Applaus) deuten darauf hin, dass sich der amtierende VfB-Chef auf der nächsten Mitgliederversammlung vom Aufsichtsrat erneut für eine weitere Amtszeit vorschlagen lässt.

      Danach hatte es Ende des vergangenen Jahres gar nicht ausgesehen. Staudt machte noch im Dezember einen verbitterten und amtsmüden Eindruck, nachdem sich die Wut der Fans über das sportliche Hinrundendesaster in erster Linie an der Vereinsführung entladen hatte ("Vorstand raus"). Damals begleitete jede Erklärung des Präsidenten auch sein fragender Blick, so als würde Staudt ständig darüber nachdenken, warum er sich das eigentlich antue.

      Gestern machte der VfB-Chef einen entschlossenen Eindruck, so als sei er zur Gewissheit gelangt, dass er nach dieser Saison auf gar keinen Fall die Verantwortung freiwillig abgeben werde. Bestätigen will dies Erwin Staudt allerdings nicht - mit dem Verweis darauf, dass es im Moment Wichtigeres gäbe als seine Zukunft.

      Dennoch könnte es nun doch so kommen, wie Erwin Staudt sich das schon vor längerer Zeit ausgemalt hatte: Er selbst hängt noch eine Amtsperiode dran, und dann übernimmt ein anderer. Als sein Wunschnachfolger gilt Hansi Müller, für den aber frühestens in vier Jahren eine Amtsübernahme infrage kommt, weil sich der ehemalige Nationalspieler jetzt erst einmal ganz intensiv um sein im Dezember 2009 geborenes drittes Kind kümmern will.
      Heidastuagerterbimmbammjesasgselzbrotnoamoloabrau!!!
    • Vereinsführung beim VfB Stuttgart
      Die Opposition formiert sich
      stuttgarter-zeitung.de/stz/pag…sition-formiert-sich.html
      Zitat:
      Es könnte die letzte größere Dienstreise des VfB-Präsidenten Erwin Staudt sein. Am Mittwoch startet die Stuttgarter Mannschaft zum Europa-League-Spiel bei Benfica Lissabon. Und es spricht zum einen wenig dafür, dass sich der Tabellenvorletzte der Bundesliga für das Achtelfinale qualifiziert, und zum anderen, dass Erwin Staudt noch lange im Amt ist - egal ob der VfB in die zweite Liga absteigt oder doch noch die Klasse hält.

      Mittlerweile gilt es als weitgehend ausgeschlossen, dass Staudt vom Aufsichtsrat bei der diesjährigen Mitgliederversammlung (der Termin steht noch nicht fest) zur Wiederwahl vorgeschlagen wird. Er sei amtsmüde, heißt es beim VfB. So muss sich das Kontrollgremium nach Nachfolgern umschauen - und ist möglicherweise schon fündig geworden. Der Ex-Nationalspieler Hansi Müller und der ehemalige VfB-Vizepräsident Achim Egner stehen als Doppelspitze für die Nachfolge bereit.

      Ein komplett anderer Plan wird von einer Opposition verfolgt, die sich nach Information der Stuttgarter Zeitung formiert hat. Diese Gruppe sieht nicht allein Erwin Staudt für die größte Misere des Bundesligisten seit dem Abstieg im Jahr 1975 verantwortlich, sondern ebenso den Aufsichtsrat mit dem Arbeitgeberchef Dieter Hundt an der Spitze. Als Präsidentschaftskandidat der Aufständischen geht der Bankmanager Björn Seemann ins Rennen. Unterstützt wird der 39 Jahre alte Geschäftsführer der Stuttgarter Niederlassung des Schweizer Bankhauses Julius Bär vom ehemaligen VfB-Spieler Karl Allgöwer. Beide schließen eine Zusammenarbeit mit dem bisherigen Aufsichtsrat kategorisch aus.

      Der Gruppe um Seemann schwebt außerdem vor, den Aufsichtsrat anders zu besetzen. So sollen dem Kontrollgremium bald nicht mehr nur Firmenmanager angehören. Der Aufsichtsrat soll fußballlastiger werden. Auch ein Fanvertreter ist darin vorgesehen. Die Opposition fordert, dass jeder Stein im Verein umgedreht wird. Transparenz ist eines der Schlagwörter beim geplanten Neuanfang, der unabhängig von der Ligenzugehörigkeit erfolgen soll.

      Interessant dürfte nun auch der Zeitpunkt der nächsten Mitgliederversammlung sein. Die Vereinsführung wird ein Interesse daran haben, die Veranstaltung möglichst spät im Jahr zu platzieren - in der Hoffnung, dass sich die Wogen bis dahin wieder etwas geglättet haben. Möglicherweise ließen sich viele Mitglieder wieder auf Clubkurs bringen, wenn der VfB den Abstieg verhindert und ordentlich in die kommende Saison gestartet wäre. Vielleicht könnten Dieter Hundt und der Präsidentschaftskandidat des Aufsichtsrats sogar einen Abstieg vermitteln, wenn der VfB in der zweiten Liga mit jungen Spielern aus den eigenen Reihen von Beginn an ganz vorne steht.

      Und bis dahin sind dann auch schon weitere wichtige Fragen zunächst einmal beantwortet worden - ob nämlich Bruno Labbadia noch Trainer ist und Fredi Bobic Manager. Der Opposition könnten für die sportlich entscheidenden Posten ganz andere Namen vorschweben. Damit ist zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich nur klar, dass es bis zur nächsten Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart sehr turbulent zugehen wird.
      Heidastuagerterbimmbammjesasgselzbrotnoamoloabrau!!!
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