Freude Schöner Götterfunken - Die Europäische Union

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hallo liebe qiumianer und qiumianerinnen,

    mit dem Update auf die Forenversion 4.1 haben wir nun die Möglichkeit geschaffen, Bilder im Forum anzuzeigen.
    Dazu müsst ihr lediglich beim erstellen einer Nachricht auf den "Bild einfügen" Knopf drücken und dort die URL bzw. die Adresse des Bildes einfügen.
    Bitte beachtet auf jeden Fall Copyrights der Bilder die ihr verlinkt!
    Die Nutzungsbedingungen wurden dahingehend angepasst und sind ab nun zu beachten.
    Mit der Nutzung des Forums stimmt ihr diesen Nutzungsbedingungen bzw. deren Änderung zu!

    Vielen Dank,
    Eure Admins :)

    • Eine europäische Schuldenbremse ist klar sinnvoll, aber bis die kommt, wird noch einige Zeit ins Land ziehen. Erstmal haben wir jetzt den € 750.000.000.000,- starken Rettungsschirm, daneben gibts jetzt das Vorpreschen mit der Finanztransaktionssteuer usw. und Co., mal sehen was dabei rauskommt.

      Jedenfalls ist jetzt genau das eingetreten, wovor ich die ganze Zeit bei der Währungsunion son Bammel hat. Griechenland stand kurz vorm Staatsbankrott, Italien und Spanien gaben auch zu, dass sie enorme staaliche Probleme haben und jetzt ist mitmal die ganze Währung in Gefahr. Ich bin ehrlich, ich hätte lieber die DM behalten. Wäre nur mal interessant zu spekulieren, was wäre, wenn der Euro tatsächlich absäuft. Ob wir dann nochmal ne gemeinsame Währung kriegen oder ob jeder Staat wieder seine eigene Währung bekommt... ich hoffe nur es kommt nicht soweit...
      :reiben: Mod von der Sandhausener Klitsche :reiben:
    • Niederlande vor einem Rechtsruck.

      Die Wahl in den Niederlanden hat die Mehrheitsverhältnisse auf den Kopf gestellt.
      Die Regierung erlebte ein Desaster, Rechtspopulist Wilders triumphierte, und eine Regierungsbildung scheint in weiter Ferne.

      focus.de/politik/ausland/niede…tregieren_aid_517743.html

      Tja was soll man sagen? Warum kann man sowas nicht in Deutschland erleben, wenn man mit der Politik nicht zufrieden ist?
      Balkenende hatte genau diese Lobbyisten-Politik dort betrieben wie wir das hier haben. Und das Volk hat endlich dieser Politik die Rote Karte gezeigt.
    • schumi26 schrieb:

      Tja was soll man sagen? Warum kann man sowas nicht in Deutschland erleben, wenn man mit der Politik nicht zufrieden ist?

      Willste wirklich nen Rechtsruck?

      Ok, gut, nen Linksruck muss es schon gar nicht sein. Aber dann doch lieber ne kleinere Kontra-Parte, die eher aus der Mitte kommt, so wie die Piraten oder sowas
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”
    • ME-Giancarlo schrieb:


      Willste wirklich nen Rechtsruck?

      Ok, gut, nen Linksruck muss es schon gar nicht sein. Aber dann doch lieber ne kleinere Kontra-Parte, die eher aus der Mitte kommt, so wie die Piraten oder sowas
      Wenn die etablierten Parteien es einfach nicht kapieren und immer wieder Wahlkampfversprechen machen und dann wenn alles vorbei ist die gleiche Suppe weiter zu machen? Als Denkzettel würde ich das befürworten. In frankreich geht man auf die Strasse. Aber hier wird gemeckert aber nichts gemacht. :rolleyes: Im gegenteil hier wirst du noch schief angeguckt.
    • Auf die Strasse gehen, ja. Aber Rechtsruck? Ne, das muss echt nicht sein.

      So ne richtig grosse Aktion von wegen auf die Strasse gehen, das wäre mal was, aber auch dabei haste dann wieder sowas wie den schwarzen Block oder irgendwelche braunen die das für sich nutzen. Ansonsten sind die Deutschen da wirklich etwas hörig geworden und meckern zwar, machen aber nichts. Das mit dem auf die Strasse gehen sieht man ja nicht nur in FRA, die Demo- und Streikkultur anderer Länder ist da um einiges härter
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”
    • ME-Giancarlo schrieb:

      Auf die Strasse gehen, ja. Aber Rechtsruck? Ne, das muss echt nicht sein.

      So ne richtig grosse Aktion von wegen auf die Strasse gehen, das wäre mal was, aber auch dabei haste dann wieder sowas wie den schwarzen Block oder irgendwelche braunen die das für sich nutzen. Ansonsten sind die Deutschen da wirklich etwas hörig geworden und meckern zwar, machen aber nichts. Das mit dem auf die Strasse gehen sieht man ja nicht nur in FRA, die Demo- und Streikkultur anderer Länder ist da um einiges härter
      Der Wähler hat die Macht das zu verändern. Und das ist leider was ich bemängele. Natürlich will ich kein Rechtsruck. Aber man merkt doch wie unbeliebt alle 4 "Demokratischen" Parteien sind. Hier wird sich nur entschieden zwischen Pest oder Cholera. Aber Hauptsache es gibt keine großen veränderungen. :schulterzucken: Aber es gibt zich Parteien außer diesen.
    • schumi26 schrieb:

      Aber es gibt zich Parteien außer diesen.

      Das gefällt mir besser als der rechtsruck.

      Aber da ist das Problem, was Du schon angesprochen hast. Gibt zwei Volksparteien plus FDP, Grüne und Linke. Mittlerweile keine mehr von wählbar, aber die Leute haben scheinbar Angst, dass wenn sie anders wählen die Volkspartei, die sie gar nicht mögen gewinnt, oder ein Ruck in die Extreme kommt und dann wählen sie das kleinere Übel. Die Piraten z.B. hatten doch zuletzt gute Werte, aber es haben sich dann nicht alle getraut...
      Und grad bei den kleinen gibt es doch viele Parteien, die man wählen kann. Auch wenn die nicht über die 5% Hürde kommen und einer die absolute Mehrheit mit 35% erreicht, egal, die 35% wären ein ziemlich heftiges Zeichen für unsere Herren Politiker
      Grad mal geschaut, die letzte Wahl zwischen Pest und Cholera hat nur 63 Mio Euro gekostet... Und die Regierung überlegt wo man sparen kann? Man, da fällt mir doch spontan was ein...
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”
    • schumi26 schrieb:

      ME-Giancarlo schrieb:


      Willste wirklich nen Rechtsruck?

      Ok, gut, nen Linksruck muss es schon gar nicht sein. Aber dann doch lieber ne kleinere Kontra-Parte, die eher aus der Mitte kommt, so wie die Piraten oder sowas
      Wenn die etablierten Parteien es einfach nicht kapieren und immer wieder Wahlkampfversprechen machen und dann wenn alles vorbei ist die gleiche Suppe weiter zu machen? Als Denkzettel würde ich das befürworten. In frankreich geht man auf die Strasse. Aber hier wird gemeckert aber nichts gemacht. :rolleyes: Im gegenteil hier wirst du noch schief angeguckt.
      Legendenalarm...

      Dass die Franzosen so wahnsinnig Streik- und Protestlustig sind meint man hierzulande gerne noch. Aber das ist lange nicht mehr so wie noch vor 15 Jahren.
      Schon gar nicht wenn es um Politik geht. Da ist es in Frankreich sogar deutlich schlimmer als bei uns. Sarkozy als Präsident z.B. ist so unantastbar für die Franzosen, dass selbst Journalisten seine Antworten bei PKs nicht in Frage zu stellen haben, oder - und das finde ich sogar mal richtig Hammer, es gibt gar keine PKs mehr, sondern nur noch Ansprachen ohne die Möglichkeit Fragen zu stellen.

      Und in der Bevölkerung sieht es nicht viel anders aus. Belächelt wird die Staatsführung... aber Einmischen? Wort erheben? Gott bewahre.

      Wir Deutsche meinen immer die Franzosen seien so streiklustig und streikmutig, weil unsere Medien immer so stark davon berichten wenn mal die LKW-Fahrer stehen bleiben. Oder es ein paar Bauernproteste gibt. Aber ansonsten kann man fast schon sagen, dass in Deutschland mehr Gegenwind herrscht als bei den Franzosen.
    • ME-Giancarlo schrieb:

      Und grad bei den kleinen gibt es doch viele Parteien, die man wählen kann. Auch wenn die nicht über die 5% Hürde kommen und einer die absolute Mehrheit mit 35% erreicht, egal, die 35% wären ein ziemlich heftiges Zeichen für unsere Herren Politiker
      Grad mal geschaut, die letzte Wahl zwischen Pest und Cholera hat nur 63 Mio Euro gekostet... Und die Regierung überlegt wo man sparen kann? Man, da fällt mir doch spontan was ein...
      Es muß ja keine extremistenpartei mit für die Mehrheit nutzen. Aber mal eine richtige Bunte mischung im Parlament wo es nicht so einfach ist Koalitionen zu bilden. Entweder Schwarz-Gelb,Rot-Grün oder Große Koalition. Leider reichen immer diese Mehrheitsverhältnisse für diese alten Kamellen immer aus. :rolleyes: Man sieht ja nun wie schwierig es ist in NRW was zu machen. ;D Rot-Grün oder Schwarz-Gelb haben keine Mehrheit. Nur GroKo aber das ist auch schwierig weil die SPD ein politischen Wechsel will. Schau dir mal das Parlament in den Niederlanden an? Ich kenn nicht das Mechanismus. Aber da sind glaub ich 8 bis 10 Parteien vertreten. So eine Mischung wäre mal interessant. I-)

      Hier die Grafik aus dem Jahre 2006. ;)
      nl.wikipedia.org/wiki/Bestand:ZetelsTK2006-2.png

      Schöne bunte mischung finde ich. :nuke: :D
    • schumi26 schrieb:

      Aber da sind glaub ich 8 bis 10 Parteien vertreten. So eine Mischung wäre mal interessant. I-)

      Hat es in Italien mehr. Und ich kann Dir sagen, das vereinfacht die Sache nicht wirklich. Ok, man kennt im Vorfeld die Bündnisse und weiss welche Parteien zusammenstehen werden um den Ministerpräsidenten zu stellen. Aber an Prodi hat man jetzt zweimal gesehen, wie schnell da eine Partei wegbrechen kann und neu gewählt werden muss.
      Und ich denke hier würde es ähnlich laufen. Keine Mehrheitsverhältnisse und irgendwann löst der Bundespräsi den Bundestag wieder auf und Neuwahlen. Wie in Hessen. Kostet dann wieder Mios und beim zweiten Mal wählt die Mehrheit wieder die Volksparteien...

      Aber es wäre ein Zeichen, das auf jeden Fall. Und vielleicht könnte ein solches Zeichen sogar was ändern. Aber bring die Massen mal dazu da mit zu ziehen. Auf die Medien kannste da nicht zählen, denn die stellen Dich dann als Politik-Wirrkopf hin und andere Medien springen auf den Zug auf
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”
    • ME-Giancarlo schrieb:


      Hat es in Italien mehr. Und ich kann Dir sagen, das vereinfacht die Sache nicht wirklich. Ok, man kennt im Vorfeld die Bündnisse und weiss welche Parteien zusammenstehen werden um den Ministerpräsidenten zu stellen. Aber an Prodi hat man jetzt zweimal gesehen, wie schnell da eine Partei wegbrechen kann und neu gewählt werden muss.
      Und ich denke hier würde es ähnlich laufen. Keine Mehrheitsverhältnisse und irgendwann löst der Bundespräsi den Bundestag wieder auf und Neuwahlen. Wie in Hessen. Kostet dann wieder Mios und beim zweiten Mal wählt die Mehrheit wieder die Volksparteien...

      Aber es wäre ein Zeichen, das auf jeden Fall. Und vielleicht könnte ein solches Zeichen sogar was ändern. Aber bring die Massen mal dazu da mit zu ziehen. Auf die Medien kannste da nicht zählen, denn die stellen Dich dann als Politik-Wirrkopf hin und andere Medien springen auf den Zug auf
      Ja in Italien hat ja die Regierung ne Halbwertszeit von 18 Monaten. I-)
      Ich hab mal ein bißchen das Wahlsystem in den Niederlanden durchgelesen. Es gibt wohl keine bestimmte Prozent-Hürde.
      Zum letzten Absatz :nuke: und es sind ja nicht nur die Medien sondern jeder andere.
    • Bei den belgischen Wahlen hat die Neu-Flämische Allianz gewonnen. Deren Vorsitzender hat davon gesprochen Flandern (der Norden Belgiens) erst mehr Autonomie und dann die Unabhängigkeit zu geben. Das wäre das Ende Belgiens.
      Interesse an Datenbanken/Statistiken zum Fußball in den Niederlanden? Einfach fragen. ;)
    • Dann hätte der König kein Königreich mehr.

      Naja... was Flandern und Wallonien angeht, mache ich mir keine Sorgen, die können sich einen eigene Staat durchaus leisten. Die Frage ist, was sowohl mit der winzigen luxemburgischen Minderheit passiert, wenn der Staat zerbricht. Ob die dann nach Luxemburg gehen und dieses Land dann sein Territorium auf die Gegend um Arlon erweitert? Eine weitere Frage wäre, was mit der deutschen Minderheit (etwa 74.000 Menschen) passiert. Ich kann mir da sehr gut vorstellen, dass sie dann Kontakt mit der Bundesregierung aufnehmen und sich dann Nordrhein-Westfalen anschließen könnten. Für ein eigenes Bundesland wären die 74.000 Menschen zu klein (als Vergleich: Das bevölkerungsärmste Bundesland Bremen hat schon fast 670.000 Menschen).

      Insgesamt also eine sehr spannende Frage.
      :reiben: Mod von der Sandhausener Klitsche :reiben:
    • Durch Belgien geht ein tiefer Riss, ich fürchte über kurz oder lang kommt das Ende. Es ist ja nicht die erste Krise dieser Art. Man könnte es so aufteilen: Flandern geht an Holland, Wallonien an Frankreich und Eupen-Malmedy an Deutschland.

      Es ist allerdings für einen Staat beschämend, wenn man wegen Kleinstaaterei und Dickköpfigkeit keine stabile Regierung zusammenbekommt. Ich denke nicht, dass Flandern oder Wallonien alleine lebensfähig wären.
      :ossi: Und jetzt bitte noch: Hornberger ganz raus!
    • Wallonien auf keinen Fall. Die werden ja jetzt schon von den Flandern massiv unterstützt. Darum geht ja auch der Streit.
      Interesse an Datenbanken/Statistiken zum Fußball in den Niederlanden? Einfach fragen. ;)
    • Mich würde am allermeisten interessieren, was die 74.000 Menschen der deutschen Minderheit dann machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Flandern oder Wallonien beitreten würden. Die luxemburgische Minderheit in Arlon würde sich mit Luxemburgs Regierung über einen Betritt verhandeln, aber für die deutsche Minderheit wird das viel komplizierter. Einen kompletten Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland kann ich mir nicht vorstellen. Für ein eigenes Bundesland ist das Gebiet zu klein und zu bevölkerungsarm, daher würden sie sich wohl Nordrhein-Westfalen anschließen müssen. Aber mal ehrlich: Wer will sich einem Staat anschließen, der a) eine Regierung hat, die mit sich selbst verkracht ist, b) nicht wirklich in der Lage ist, sich aus der Krise zu führen und einem Bundesland, dass c) nicht in der Lage ist, eine eigene Regierung zu bilden.

      Am Ehesten könnte ich mir ein ähnliches Bündnis wie zwischen Liechtenstein und der Schweiz vorstellen. Dann hätte die deutsche Minderheit einen souveränen Staat, aber z.B. keine eigene Armee und würde dann dem Schutz der Bundeswehr unterstehen etc.
      :reiben: Mod von der Sandhausener Klitsche :reiben:
    • Naja die Lage in Belgien ist überhaupt nicht gut, wahrscheinlich noch schlechter als hier. Klar läufts hier nicht so rund wie es sollte, nur ist das im Gegensatz zu Belgien hier kein Dauerzustand.
      Eupen-Malmedy könnte von der Größe her kein Bundesland stellen, allerdings wäre ein eigener Landkreis durchaus denkbar. So schlimm ist NRW nicht, ich wohne schließlich da. :winke:
      :ossi: Und jetzt bitte noch: Hornberger ganz raus!