Haute Cousine und Fritten rot-weiss - Alles zum Thema Kochen und Essen

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    • Wenn man mal die Ausstattung hat, ist es nicht mehr aufwendig, allerdings, wie du schreibst, ist es doch viel für die Optik, also mehr für professionelles Kochen geeignet. Die Herstellung der Schäumchens usw. Ist schon eine Spielerei, aber schon auch für den Geschmack.
      Der praktische Nutzen dieser Küche liegt beim Einsatz in der Paliativmedizin oder bei der Altenbetreuung für Menschen mit Schluckbeschwerden. Das ist dann eine klare qualitative Verbesserung, als wenn alles nur püriert bzw. in den Mixer gesteckt und dann " verfüttert" wird.
    • @Giancarlo Ich hatte in Milano in einem Restaurant eine (ziemlich leckere) Begegnung mit einer Pasta Nino Manfredi. Nun habe ich schon herausgefunden, das Nino Manfredi ein Schauspieler war, nur was ist der Bezug zu der Pasta? Das scheint eine Eigenkreation vom Restaurant zu sein, der erste Google-Treffer führt jedenfalls direkt auf eine TripAdvisor-Kritik zu dem Laden. :schulterzucken:
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • @Kampfkater: Nino Manfredi war Schauspieler, das ist korrekt. Was genau er mit dem Gericht zu tun hat, kann ich nicht sagen, vermutlich zu seinen Ehren. Manfredi hat u.a. den Film Spaghetti House geschrieben und auch gespielt. In dem Film bereiten sie Pasta zu, vielleicht war das Rezept eine Anlehnung an ein Rezept aus dem Film.
    • Mit richtigem Rauchen könnt ich weiterhelfen.... :bigjoint:
      Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet - erst dann wird es Frieden geben - Jimi Hendrix
    • Habe mich heute mal an Indian Butter Chicken probiert. Ergebnis: Sehr geil, nur hat's etwas gebrannt. :D Im Rezept habe ich die Schärfe schon (drastisch) reduziert. ;)



      Zutaten:

      500g Hähnchenbrustfilet
      500g passierte Tomaten
      250g Champignons
      150g Joghurt
      150 ml Sahne
      2 Stücke Ingwer (je ca. 4 cm)
      2 Knoblauchzehen
      50 g Butter
      2 TL Salz
      2 EL Honig
      1 TL Paprikapulver
      1 1/2 TL Pul Biber oder Scharfe Paprika
      1 TL Zimt
      1 EL Zitronensaft
      Koriander
      Kümmel
      andere östliche Gewürze, die noch rumfliegen (z.B. Ras El Hanout, Sambaar-Pulver, Sumach, etc.)
      frische Petersilie

      Dazu passt Basmati-Reis

      Und so geht's:

      1. Paprikapulver, 1 TL Salz, die Hälfte Pul Biber, 1 Stück Ingwer (reiben), 1 Knoblauchzehe und was man sonst noch so an passenden Gewürzen rumliegen hat mit dem Joghurt und dem Zitronensaft vermischen. Kümmel und Koriander (ruhig mutig dosieren, das gibt den indischen Einschlag) im Mörser zerstoßen und dazugeben. Die grob gewürfelte Hähnchenbrust dazugeben und mindestens 1h im Kühlschrank ziehen lassen, am besten über Nacht.

      2. Backofen auf 150°C vorheizen und das Fleisch und die Marinade in eine Auflaufform geben, das Ganze im Ofen 30 Minuten kochen lassen.

      3- In der Zwischenzeit die Champignons vierteln. 25g Butter auf mittlerer Hitze erhitzen und die Pilze kurz anbraten. Mit den passierten Tomaten ablöschen und die andere Hälfte Ingwer, Pul Biber, die zweite Knoblauchzehe und den Zimt hinzufügen. Alles 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen und zwischendurch umrühren.

      4. Das fertige Hähnchen aus dem Ofen holen und in die Sauce geben. 25g Butter, die Sahne und den Honig hinzugeben und noch ein paar Minuten köcheln lassen.

      5. Reis kochen nicht vergessen, alles hübsch garnieren und mit Petersilie bestreuen.
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Schmiddie schrieb:

      Leider bekommen wir Indisch nie so richtig hin, dass man sich den Gang zum Inder sparen könnte.

      Das Problem kommt mir bekannt vor. Vor allem an nem Curry verzweifle ich regelmäßig. Schmeckt zwar, aber eben nicht wie beim Inder.

      Kannst ja mal berichten, ob dir das Rezept getaugt hat. :nuke:
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Indisch koch ich wahnsinnig gerne. Ist aber eine Küche, bei der ich Rezepte brauche, ohne Rezept bekomm ich das auch nicht hin. Die Kochbücher sollten aber unbedingt von Indern sein und man braucht einiges an Gewürzen.
    • Kampfkater schrieb:

      Schmiddie schrieb:

      Leider bekommen wir Indisch nie so richtig hin, dass man sich den Gang zum Inder sparen könnte.
      Das Problem kommt mir bekannt vor. Vor allem an nem Curry verzweifle ich regelmäßig. Schmeckt zwar, aber eben nicht wie beim Inder.

      Kannst ja mal berichten, ob dir das Rezept getaugt hat. :nuke:

      Hab es letzte Woche ausprobiert und wurde für absolut empfehlenswert befunden. Hab das ganze mit Sojaschnetzel für meine Frau abgewandelt und der hat es auch sehr geschmeckt. Hab auch noch Gemüse mit reingehauen, sonst wäre es vllt etwas zu wenig gewesen.

      Nur mit dem Ingwerpulver sollte ich nächstes mal sparsamer umgehen.


      "Ceterum censeo Gesellschaftsboardinem esse delendam."
    • IKEA Küche? Die Auszüge und die Griffe kommen mir bekannt vor. Und dazu massenhaft die guten IKEA Schraubgläser und Beutelschliesser ;)

      Sind halt andere Gewürze als man sonst braucht, die hat nicht jeder. Und wenn man z.B. normalen Kümmel statt Kreuzkümmel nimmt, dann ist das schon ein etwas anderer Geschmack. Und Garam Masala z.B. gibt es auch in vielen verschiedenen Mischungen, die immer anders schmecken.
    • Schmiddie schrieb:

      . Hab das ganze mit Sojaschnetzel für meine Frau abgewandelt und der hat es auch sehr geschmeckt.

      Ist deine Frau Vegetarierin?
      Wenn ja, dann ist die indische Küche perfekt, die Hindu Küche ist an sich rein vegatarisch. Und da kann ich diese Buch empfehlen: amazon.de/Indisch-vegetarisch-…e+vegetarische+k%C3%BCche
      Da sind zum einen viele Rezepte für Basics - wie Garam Masala, Paneer usw. - drin, aber dann auch wunderbare Rezepte. Das Palak Paneer aus dem Buch ist eines meiner Lieblingsrezepte.
    • Schmiddie schrieb:

      Nur mit dem Ingwerpulver sollte ich nächstes mal sparsamer umgehen.
      Ich hatte beim Ausprobieren auch Ingwerpulver, das schmeckt voll nach Hund. Hatte es dann am Samstag nochmal mit richtigem Ingwer gemacht - ein Unterschied wie Tag und Nacht.

      Giancarlo schrieb:

      IKEA Küche? Die Auszüge und die Griffe kommen mir bekannt vor. Und dazu massenhaft die guten IKEA Schraubgläser und Beutelschliesser
      Möglich... :D

      Giancarlo schrieb:

      Und Garam Masala z.B. gibt es auch in vielen verschiedenen Mischungen, die immer anders schmecken.
      Ja, ist ja wie das, was wir hier unter Curry kennen. Bei dem Pulver (oder auch beim arabischen Ras El Hanout) hat jeder seine Hausmischung. Hab hier drei verschiedene Ras El Hanout, das ist jedes Mal ein Unterschied.
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Kampfkater schrieb:

      Ich hatte beim Ausprobieren auch Ingwerpulver, das schmeckt voll nach Hund. Hatte es dann am Samstag nochmal mit richtigem Ingwer gemacht - ein Unterschied wie Tag und Nacht.

      Ingwer nutzen wir nicht viel, deswegen lohnt sich bei uns keine Knolle. Wir kaufen Ingwer daher im Glas, als Minced Ginger. Ist auch super das Zeug, man hat es immer da und es wird nicht schlecht. Frischer Ingwer verliert mit der Zeit ja Schärfe und Aroma. Genauso bekommt man auch Minced Koreander, auch optimal.

      Ras El Hanout haben wir nicht, nordafrikanische Küche kochen wir irgendwie gar nicht. Wobei mich das jetzt auch gerade wundert, wo wir eigentlich seit Jahren immer Nordafrikaner bei uns auf dem Hof arbeiten haben.
    • Aber dafür habt ihr ja die Nordafrikaner, damit ihr das nicht selber kochen müsst. :O

      Giancarlo schrieb:

      Ingwer nutzen wir nicht viel, deswegen lohnt sich bei uns keine Knolle.
      Ich kauf mir auch keine ganze Knolle, sondern immer nur so kleine Fisselstücke, so viel wie ich grad für das Gericht brauche.
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind