Africa Cup of Nations

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    • Africa Cup of Nations

      Der Bus der Nationalmannschaft aus Togo, die zum ACoN unterwegs war, ist heute beschossen worden, einige Spieler und Funktionäre sind verletzt, einige sogar schwer. Erste Meldung bei der BBC und bei Jeune Afrique. Ich packs nicht. :vogelzeigen: Am Sonntag beginnt die Afrikameisterschaft. Da kann man nur hoffen, dass der Irrsinn nicht so weiter geht.
    • Karachus schrieb:

      kicker.de/news/fussball/intlig…-fordert-einen-Toten.html

      Der togolesische Busfahrer hat den "Zwischenfall" wohl leider nicht überlebt.... :(

      Ja, habs auch gerade gehört. Aktueller Stand: 1 Toter (der Busfahrer), mindestens 2 verletzte Spieler und eine Frage meinerseits: Welches kranke Funktionärshirn ist auf die Idee gekommen, die Mannschaft im Bus überland zu schicken? Der Linienflug wäre doch hoffentlich noch drinnen gewesen?

      :( :( :(
    • Erstes Interview mit Kapitän Adebayor und näheres zu den Ereignissen. Togo wird wahrscheinlich nicht antreten. BBC

      Wenn ich sowas lese, gehe ich gleich die Wände hoch:

      Fifa and its President, Joseph S. Blatter, are deeply moved by today's incidents which affected Togo's national team, to whom they express their utmost sympathy," said a statement.

      Ach schön, Blatter, du Arsch. Wie wär's damit, Fußball-Großereignisse nur in Länder mit einer stabilen politischen Lage zu vergeben?????? :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
    • Weitere Aussagen der Spieler bei der BBC. Die Busse sind mindestens 20 Minuten beschossen worden. Dass es nicht mehr Tote gab, lag nur daran, dass die Angreifer sich auf den ersten Bus konzentriert haben - und dort war nur das Gepäck drinnen.

      Aber was der Gipfel ist: Ich habe mich schon geärgert, weil die Idioten durch Cabinda gefahren sind, eine angolesische Exklave, in der bekanntermaßen bewaffnete Banden unterwegs sind. Jetzt hab ich nachgeschaut und rausgefunden, dass in dieser Scheißprovinz die Vorrundenspiele der Gruppe B und auch ein Viertelfinale stattfinden sollen.

      Bürgerkrieg als Abenteuerurlaub für Spieler und Fans???? :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

      Die FIFA ist wirklich von allen guten Geistern verlassen. Monsieur Blatter, wie wär's mit einem feinen, kleinen Rücktritt?
    • Ich finde es auch unverantwortlich, ein so großes Turnier in einem so unsicheren Land anzusetzen.
      Aber ob Blatter da was sagen kann? Regeln die Afrikaner das nicht unter sich? Wie bei der EM die UEFA?
      SCV und der FC
    • SCVe-andy schrieb:

      Ich finde es auch unverantwortlich, ein so großes Turnier in einem so unsicheren Land anzusetzen.
      Aber ob Blatter da was sagen kann? Regeln die Afrikaner das nicht unter sich? Wie bei der EM die UEFA?
      Da kann ein Blatter auch nichts machen. Ich glaube da ist der CAF zuständig :amkopfkratz:
    • Laut einem französischem Mediendienst hat es auch den Sprecher der Mannschaft und ein Mitglied des Trainerstabs erwischt, ein Torwart wurde für eine Not-OP nach Südafrika ausgeflogen.... :(

      Hier ist der Link
    • schumi26 schrieb:

      SCVe-andy schrieb:

      Ich finde es auch unverantwortlich, ein so großes Turnier in einem so unsicheren Land anzusetzen.
      Aber ob Blatter da was sagen kann? Regeln die Afrikaner das nicht unter sich? Wie bei der EM die UEFA?
      Da kann ein Blatter auch nichts machen. Ich glaube da ist der CAF zuständig :amkopfkratz:

      Prinzipiell habt ihr beide recht. Aber die Kontinentalverbände sind selbstverständlich ein Teil der FIFA, und wenn die FIFA-Führung gegen einen Austragungsort ist, dann wird der Kont. verband drauf Rücksicht nehmen müssen.
    • Karachus schrieb:

      Laut einem französischem Mediendienst hat es auch den Sprecher der Mannschaft und ein Mitglied des Trainerstabs erwischt, ein Torwart wurde für eine Not-OP nach Südafrika ausgeflogen.... :(

      Allein diese Tatsache, dass man einen Verletzten so ca. 2000 km durch die Gegend fliegen muss, damit er in ein ordentliches Krankenhaus kommt, sagt einiges über die Infrastruktur in Angola aus. Ich weiß, mit so einem Angriff hat niemand gerechnet. Aber selbst bei Spielen hat es schon offene Knochenbrüche oder Schädelverletzungen gegeben, die nicht leicht zu behandeln sind. Hoffentlich passiert während des Tourniers nicht in dieser Richtung auch noch was.
    • Vorwürfe gegen Togo:

      Das Organisationskomitee des Afrika-Cups (COCAN) erhob indes schwere
      Vorwürfe gegen die Togolesen. "Die Regeln waren eindeutig: Kein Team
      sollte mit dem Bus anreisen. Ich weiß nicht, was Togo bewogen hat, es
      trotzdem zu tun", sagte Virgilio Santos: "In der Stadt hätte es diesen
      Vorfall niemals gegeben." FIFA-Präsident Joseph S. Blatter sprach den
      Opfern seine "allerhöchste Anteilnahme" aus und forderte einen
      ausführlichen Bericht an.

      quelle: kicker.de
    • Togo wird sich wohl zurückziehen...

      Luanda (dpa) - Einen Tag nach dem blutigen Anschlag auf den Teambus wird die Teilnahme der Fußball-Nationalmannschaft von Togo am Afrika-Cup in Angola immer unwahrscheinlicher.
      «Kein Spieler ist bereit, bei diesem Cup anzutreten. Wir sind gekommen, um ein Fußball-Fest zu feiern, aber jetzt ist es, als würde man in den Krieg ziehen», sagte Togos Torwart Kossi Agassa im Radio France Info. Andere Medien berichteten derweil, dass der Rückzug Togos von dem am 10. Januar beginnenden Turnier bereits beschlossene Sache sei, ohne Quellen zu nennen. Togo sollte am 11. Januar in Cabinda gegen Ghana sein erstes Turnierspiel bestreiten.
      131.76 dBA
      „Loudest Crowd Roar at a Sport Stadium“ / Galatasaray - Fenerbahçe 18.03.2011
    • Kekslieferant schrieb:

      Vorwürfe gegen Togo:

      Das Organisationskomitee des Afrika-Cups (COCAN) erhob indes schwere
      Vorwürfe gegen die Togolesen.[....]
      quelle: kicker.de

      Ich hab einmal Google Earth angeworfen und mir Cabinda angesehen. OK, die Stadt - heißt wie die Provinz auch Cabinda - hat nicht nur ein Stadion, sondern auch einen Flughafen. Die Busfahrt war also keineswegs notwendig. Das ändert aber nichts daran, dass eine Gegend, in der ich nicht mit dem Bus fahren sollte, weil ich Gefahr laufe, von Terroristen erschossen zu werden, als Austragungsort einer Gruppenphase unbrauchbar ist. :shock2:
    • Die Stadt Cabinda ist im Moment ungefähr so befestigt wie das Weiße Haus nach dem 11. September, da kommt kein Terrorist rein oder raus - Das die togolesische Mannschaft allerdings mit dem Bus anreist war nicht geplant, deswegen bekamen weder deren Konvoi noch die Grenzstation Polizei- und Armeeeskorten!

      Die Stadt ist durchaus für Fussballspiele geeignet, nur das Buschland nicht für Busfahrten..... :(

      Allerdings ist es für mich auch sehr fragwürdig, weshalb man genau in Cabinda Fussballspiele stattfinden lassen muss... !?
      Diese sogennante "Exklave" ist in Wirklichkeit ein eigener Staat, der von Angola militärisch annektiert wurde - Das sich die dortigen Rebellen auf jede Möglichkeit stürzen, die angolanische Regierung in Misskredit zu bringen dürfte doch wohl auch dem hinterletzten Provinzgouverneur im Swasiland bewusst sein, oder?
    • Der Autragungsort Cabinda wundert mich auch. Allerdings finde ich gut, dass die CAF jedem Mitgliedsstaat, der halbwegs die Infrastruktur hat, die Chance gibt, eine solche Meisterschaft auszutragen. Wenn man an den Africa-Cup solche Anforderungen stellen würde wie an die EM, könnte man maximal in Marokko, Tunesien, Libyen und Ägypten - vielleicht noch Südafrika - das Turnier austragen. Also so leid mir es tut den Geschädigten die Schuld zuschieben zu müssen, aber das war ein fehler der togolesischen Offiziellen mit dem Bus anzureisen. Wenn der angolanische Staat eben nur für einen Teil seines Landes Sicherheit garantieren kann, dann darf man sich eben nur in diesem Teil aufhalten.

      Aber schlimm, dass die Afrikameisterschaft gleich so einen Zwischenfall erfährt, wo sie doch noch gar nicht angefangen hat :( :(
    • spürpilot schrieb:

      Das war nur der Anfang Leute. Wer weiß ob wir überhaupt ein Ende dieser WM sehen werden...
      Ach was! Bei der WM sehe ich nur eine Gefahr für die Fans. Die Situation in Teilen Angolas ist heftiger als in Südafrika. Im Kapstaat ist "nur" die Kriminalität so hoch, dass Fans, die sich nicht die schwer bewachten Nobelhotels leisten können selbst bei Reisen in Gruppen in ständiger Überfall-Gefahr sind.