Franz Beckenbauer

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    • Champions of Germany schrieb:

      Legos schrieb:

      Die Bevölkerung in München und Hamburg hat sich (m.E. leider) gegen Olympia entschieden.
      In München hätte es, auch für die ganze Region, wieder einen enormen Schub insbesondere in der Infrastruktur gegeben. Hamburg kenne ich mich nicht so aus. Aber was ich dort von den Olympiaplänen gesehen hatte, wäre das das für die Stadtentwicklung auch nicht schlecht gewesen.
      Zum Glück hat die Bevölkerung dem eine klare Absage erteilt. Die Kosten waren durch nichts zu rechtfertigen.
      Und so kostet die Stadtentwicklung und Infrastruktur nichts?
      Wie geschrieben, HH kann ich nicht beurteilen, da gibt es hier im Forum sicher Leute die näher dran und besser informiert sind.
      Für München und das Oberland kann ich deiner Aussage nicht zustimmen.
      Die Wembley-Nacht wird immer bleiben: Der Arjen hat`s schon wieder gemacht. :hurra:
    • Champions of Germany schrieb:

      Legos schrieb:

      Schaut man zu unseren Nachbarn nach Österreich. Wenn sich eine Stadt wie Innsbruck / die Region Tirol gegen Winterolympia entscheidet, in der Schweiz ja ebenso, wenn sich solche Wintersporthochburgen also gegen Olympia entscheiden, dann kann das dauerhaft nicht gut sein.
      Doch, das ist sogar sehr gut. Ein Zeichen, dass Vernunft den Größenwahn besiegen kann und zwar überall. Gerade WEIL sich solche Hochburgen dagegen entschieden haben....
      Schaut man nach Innsbruck, dann hätte man den Größenwahn gut einschränken können. Der größte Teil der Sportanlagen, insbesondere Skisprungschanze, Eiskanal ja bereits vorhanden.
      Ebenso der Nachweis, dass die Sportstätten dauerhaft und nachhaltig genutzt werden.

      Der Größenwahn wird dann eben weiter in den Wintersporthochburgen Sotschi, Pjöngjang und Peking ausgetragen ....
      Die Wembley-Nacht wird immer bleiben: Der Arjen hat`s schon wieder gemacht. :hurra:
    • Legos schrieb:

      Champions of Germany schrieb:

      Legos schrieb:

      Schaut man zu unseren Nachbarn nach Österreich. Wenn sich eine Stadt wie Innsbruck / die Region Tirol gegen Winterolympia entscheidet, in der Schweiz ja ebenso, wenn sich solche Wintersporthochburgen also gegen Olympia entscheiden, dann kann das dauerhaft nicht gut sein.
      Doch, das ist sogar sehr gut. Ein Zeichen, dass Vernunft den Größenwahn besiegen kann und zwar überall. Gerade WEIL sich solche Hochburgen dagegen entschieden haben....
      Schaut man nach Innsbruck, dann hätte man den Größenwahn gut einschränken können. Der größte Teil der Sportanlagen, insbesondere Skisprungschanze, Eiskanal ja bereits vorhanden.Ebenso der Nachweis, dass die Sportstätten dauerhaft und nachhaltig genutzt werden.

      Der Größenwahn wird dann eben weiter in den Wintersporthochburgen Sotschi, Pjöngjang und Peking ausgetragen ....
      Aber gerade München ist doch ein Paradebeispiel für fehlende Nachaltigkeit. Statt den Eisschnellauf auf den vorhandenen Anlagen in Inzell stattfinden zu lassen sollten in München neue Anlagen gebaut werden. Für die Halfpipe war vorgesehen, sie am Olympiaberg aufzubauen und hinterher wieder abzureißen (!!!). Für Curling sollte die Olympiahalle erst um- und danach rückgebaut (!!!) werden, obwohl in Garmisch entsprechende Anlagen zur Verfügung standen, die nur renoviert hätten werden müssen. Dazu Neubauten von olympischen Dörfern für zig Hundert Millionen. Dass die Bürger so einen Unsinn mit ihren Steuergeldern nicht finanzieren wollen, ist doch nur vernünftig. Eine Mehrheit für Olympia fand sich nicht mal in einer Wintersporthochburg wie Inzell. Das sagt doch alles.
      Ein Verein ohne Kurve ist auch mit Titeln wenig wert.
    • Wenn München deiner Meinung nach ein Beispiel für fehlende Nachhaltigkeit ist, dann brauchen wir gar nicht weiter diskutieren.
      Die Olympiahalle (von 1974) ist heute noch stark ausgelastet. Umbauten und Modernisierung so oder so immer wieder notwendig.
      Eine Halfpipe wird / wurde regelmäßig im Olypark für diverse Veranstaltungen errichtet.
      Bei der Kritik an Olympischen Dörfern hört es dann ganz auf. Unterkünfte, in jeder Form, als auch kleinere Wohnungen sind im Großraum München Mangelware.
      Hallenflächen und auch Eisflächen (beides insbesondere auch für den Breitensport) ebenso dringend benötigt.
      Neben den Infrastrukturmaßnahmen sind bei Winterolympia doch Skisprunganlagen, Eiskanal und Skiabfahrten die großen Preistreiber und die gravierenden Faktoren bei den Eingriffen in die Natur. Diese Sportstätten wären alle vorhanden gewesen. Auch hier mit dem Nachweisen der bereits dauerhaften Nutzung.
      Die Wembley-Nacht wird immer bleiben: Der Arjen hat`s schon wieder gemacht. :hurra:
    • Gerade die Entscheidung in Innsbruck finde ich sehr schade.

      Dort wäre Alles vorhanden gewesen und man wollte bewusst den Weg weg von gigantischen Spielen gehen, zurück zu einem Olympia ala Lillehammer.
      FCB
    • LuebeckerAFI schrieb:

      Champions of Germany schrieb:

      quaepp schrieb:

      Wenn aber keine kriminelle Energie (oder z.B. wie bei Hoeness noch nicht mal Vorzatz/Motiv)
      Ernsthaft?
      Ich wollte auch grad nachfragen, bin mir aber ganz sicher, dass Teile seiner Antwort mich verunsichern würden
      Zuerst sorry wegen der späten Antwort, aber ich war ein paar Tage mit Jahreswechsel beschäftigt. :augen: :)
      Und keine Sorge, die Antwort ist nicht verunsichernd. :zwinker:
      Ich schicke gleich voraus, dass es nur meine persönliche Meinung ist, rein emotional interpretiert, abseits von Paragraphen.

      Ich glaube keinesfalls, dass Hoeneß mit dem Vorsatz in die Zockerei gegangen ist, den Staat bei Gewinnen um Steuern zu prellen.
      Angesichts all seiner Rettungsaktionen, seines sozialen Engagements (wo richtig Kohle reinfloss) und all der kleinen Hilfen (z.B. ehemalige Spieler, ect.) über all die vielen Jahre, kann ich mir solch ein Motiv nie und nimmer vorstellen....passt einfach nicht zu ihm.

      Ich glaub, dass er da völlig naiv unterwegs war.
      Und nachdem er am Ende unterm Strich sogar Miese gemacht hatte, fehlte verständlicherweise auch jegliches Unrechtsbewußtsein.
      Indiz dafür ist allein schon diese völlig amateurhafte Selbstanzeige, nachdem ihm der wahre Umfang der Geschichte bewusst war.
      Hätte er die Kiste schon davor ernsthaft am Zettel gehabt, wär ihm so ne überstürzte Nummer niemals passiert.

      Für mich hat er die ganze Kiste einfach nur hoffnungslos unterschätzt gehabt und als es ihm bewusst (gemacht?) wurde, war es halt schon fast zu spät....seine letzte Hoffnung (Politik) ging dann ja auch den Bach runter.
      Das kann man ihm moralisch von mir aus vorwerfen.
      Aber von Anfang an Vorsatz zur Straftat?
      Newwa!

      @Beastie - Willkür = Willkür, ne Definition dafür braucht hier glaub ich keiner....Eigentor seh ich daher auch keins.
      Und den angeblich von dir namentlich benannten Korruptions-Experten find ich beim besten Willen auch nirgendwo....in welchem Post steht der denn...? :amkopfkratz:
      Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet - erst dann wird es Frieden geben - Jimi Hendrix

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von quaepp ()

    • Da glaube ich einfach nicht an Naivität, sondern an eine ganz große Portion Arroganz. Der Glaube, dass er so groß ist, dass ihm keiner mehr an den Karren fahren kann und wird. Er es also nicht mehr so genau nehmen muss. Vorsatz, Steuern zu hinterziehen, würde ich auch nicht unbedingt sehen. Aber eben dieses Stück Großkotzigkeit, die ja auch bestraft worden ist.
    • So oder so reine Spekulation. Das Thema UH sollte auch lange durch und die Standpunkte klar sein.

      Wen die Fakten interessiert haben, der konnte sich lange informieren.
      Die Wembley-Nacht wird immer bleiben: Der Arjen hat`s schon wieder gemacht. :hurra:
    • Caledonia schrieb:

      Tja, da sind wir dann beim kleinen Mann. Ich denke, das muss jeder für sich entscheiden. Wer weiß, ob Du nicht irgendwann auch mal in die eine oder andere Situation geraten wirst.
      Wieso muss man sich erst konkret dazu entscheiden diese Gesetze zu beachten?

      Caledonia schrieb:

      Ich auch nicht. Aber ich habe schon oft Bestechungen angenommen. Also z.B. mehrere Lieferanten wollen den Zuschlag und jeder gibt Naturalrabatte unterm Tisch. Also nimmt man das beste Angebot an. Oder auch sonst. Als Selbstständiger habe ich Überstunden schwarz ausgezahlt, ich habe auch welche umgekehrt im Leben so angenommen, auch Arbeiten privat schwarz erledigen lassen etc.. Ich kann und werde mich da nicht von freisprechen können. Und ich bin mir eigentlich sicher, dass sich da viele User drin wiederfinden werden.
      Ich bin mir sicher, dass du anderen dann auch zugestehst Gesetze, die für sie lästig sind, einfach zu brechen.

      michl1976 schrieb:

      Hanebüchen ist deine Selbstgerechtigkeit
      Das von jemandem, der zur Diskussion nichts beigetragen hat, außer andere (hier wieder) anzugreifen und die Diskussion an sich nicht sehen zu wollen.

      quaepp schrieb:

      @Beastie - Willkür = Willkür, ne Definition dafür braucht hier glaub ich keiner....Eigentor seh ich daher auch keins.
      Lies dir die Definition durch, danach reden wir weiter.

      quaepp schrieb:

      Und den angeblich von dir namentlich benannten Korruptions-Experten find ich beim besten Willen auch nirgendwo....in welchem Post steht der denn...?
      In dem betreffenden Post.
      Du wirst koana vo UNS


      In a world of compromise....Some don’t.


      Hängt die Nazis solange es noch Grüne gibt!
    • beastieboy schrieb:

      Wieso muss man sich erst konkret dazu entscheiden diese Gesetze zu beachten?
      Weil ich glaube und schlicht auch aus eigener Erfahrung weiß, dass man im Leben in Situationen geraten kann, in denen man sich dann doch entscheidet, sie zu brechen. CoG hatte ja auch eine persönliche Situation geschildert.

      Die Frage müsstest Du aber vor allem auch den Usern hier stellen, die einen Unterschied zwischen Vergehen des kleines Mannes, im Gegensatz zu z.B. Hoeneß oder der WM-Vergabe machen. Denn dann müsste es ja für jeden einzelnen irgendwo eine persönliche Grenze außerhalb der Gesetze geben.

      Wie gesagt, vielleicht verlief Dein Leben bisher glatt und das ist ja auch gut so. Aber auch Du vermagst ja mal durch andere Zeiten gehen zu müssen und wer weiß, wie Du dann entscheiden wirst.

      beastieboy schrieb:

      Ich bin mir sicher, dass du anderen dann auch zugestehst Gesetze, die für sie lästig sind, einfach zu brechen.
      Nein. Jeder muss die Konsequenzen für sein Handeln und Tun dann auch gefälligst schlucken. Das gilt für mich (teilweise musste ich es nämlich auch) und jeden anderen kleinen Mann ebenso, wie für Beckenbauer und unsere Fans, auf die Du dann wahrscheinlich gekommen wärst.
      :rfc: Play for the badge on the front and we will remember the name on the back :rfc:
    • Caledonia schrieb:

      Falsch. Geantwortet hattest Du hier auf komplett andere Beispiele.
      War aber genauso OT.
      Für Steuerhinterziehung gilt dasselbe.
      Man muss sich aktiv dafür entscheiden sie zu begehen, wer erwischt wird hat die Konsequenzen zu tragen.

      Ob jemand, der "vergisst" Uhren beim Zoll anzumelden, Gewinne aus fraglichen Anlagen zu versteuern oder sein Lebenswerk zu sichern macht moralisch sicher einen Unterschied, der wird aber auch beim Strafmaß berücksichtigt.
      Du wirst koana vo UNS


      In a world of compromise....Some don’t.


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