Präsident, Aufsichtsrat, Investor und andere Größen

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    • jetzt ist es amtlich

      Lothar Kurbjuweit neuer Sportdirektor in Jena
      Kurbjuweit, der sowohl als Aktiver (408 Spiele für Jena) als auch als Verantwortlicher (1984 bis 1989 Trainer, 1996 bis 1999 Vereinspräsident) in Diensten des FC Carl Zeiss Jena stand, und noch bis Sommer 2010 als Scout beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag steht, wird seine neue Tätigkeit am 1. Juni in Jena beginnen. Bis dahin wird das Präsidiumsmitglied Stefan Treitl in Vorbereitung der neuen Saison und in enger Abstimmung mit Kurbjuweit die Aufgaben im sportlichen Bereich verantwortlich bekleiden.

      Lothar Kurbjuweit: „Jeder wird schon an Hand meiner Vita sehen, dass der FC Carl Zeiss Jena für mich natürlich ein besonderer Verein ist. Klar, dass ich mich auf diese Aufgabe sehr freue. An dieser Stelle möchte ich den Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg auch herzlich für das unkomplizierte Entgegenkommen danken, das es mir ermöglicht, mich schon vorfristig in den Dienst des FCC stellen zu können.“
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

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    • Jenas neuer Sportchef Lothar Kurbjuweit im OTZ-Gespräch



      Herzlichen Glückwunsch zum neuen Amt. Schließt sich damit für Sie ein Kreis?

      Zweifellos ist es schön, bald wieder in Jena zu arbeiten.

      Welche Aufgabe erfüllen Sie beim 1. FC Nürnberg?

      Als Chefscout ist meine Aufgabe, Gegner der ersten Mannschaft zu beobachten. In der Regel sehe ich jedes Team vor dem Spiel zweimal. Hinzu kommt, dass ich einzelne Spieler im Ausland begutachtet habe. Das war ungemein zeitintensiv 80 000 Kilometer bin ich pro Jahr mit dem Auto gefahren.

      Kennen Sie sich in der zweiten und dritten Liga aus?

      Mit der zweiten Liga muss man in Nürnberg immer rechnen. In Liga drei beobachtete ich oft die zweiten Mannschaften, weil dort sehr interessante Spieler mitwirken, die in ihrem Verein selten oben ankommen.

      Wann beginnen Sie als Sportlicher Leiter in Jena?

      Der 1. FC Nürnberg ist mir sehr entgegengekommen: Mein Vertrag endet vorfristig am 31. Mai. Ab 1. Juni steige ich beim Club ein. Klar ist, dass ich vorher schon gedanklich zweigleisig fahre. Auch wenn ich noch nicht offiziell in Amt und Würden bin, befasse ich mich intensiv mit dem FC Carl Zeiss.

      Einige Spieler tragen sich bereits mit Wechselgedanken.

      Für dringenden Redebedarf steht Stefan Treitl bereit. Ich nehme ab Mitte Mai Urlaub in Nürnberg und stehe in Jena als Ansprechpartner bereit.

      Wie gehen Sie den Job an?

      Wir stecken den Finanzrahmen ab und durchforsten mit den Trainern den Kader, um zu sehen, wo der Schuh drückt. Bei einem Drittligisten muss es Punkte geben, an denen er sich verbessern kann.

      Was trauen Sie der Mannschaft diese Saison noch zu?

      Bei diesem Lauf wäre ich nicht überrascht, wenn sie noch Platz drei erreicht. Sie hat die Chance, in diesem Jahr richtig Gutes zu erreichen. Die Chance können wir nicht kampflos verstreichen lassen. Ob das nächstes Jahr angesichts des knapperen Budgets auch gelingen würde, kann ich nicht garantieren.

      Beim 0:0 in München fehlte jedoch die Durchschlagskraft.

      Bei den Ausfällen habe ich vollstes Verständnis, dass mehr Wert auf Abwehrarbeit lag. So wie das Spiel lief, heißt es Deckel drauf, schnell in den Bus und weg mit dem Punkt, nicht, dass ihn noch jemand klaut. Jena hat aber sicher mehr Potenzial.
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    • Hartmut Beyer benennt sein Präsidium

      Demnach wird das Präsidium komplettiert durch Holger Grümmer, der wie in der abgelaufenen Legislaturperiode das Amt des Vizepräsidenten bekleiden wird, Schatzmeister Lutz Scherf sowie den Beisitzern Tasso Carl, der vornehmlich für die Belange der Fans verantwortlich zeichnet, und Roy Stapelfeld, dem Geschäftsführer des FC Carl Zeiss Jena Fußball. Damit vertraut Vereinspräsident Hartmut Beyer den Mitstreitern aus der abgelaufenen Amtsperiode.
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    • Vom Ruhestand weit entfernt

      Am Montag feiert der Mannschaftsarzt des FC Carl Zeiss, Dr. Heribert Zitzmann, seinen 65. Geburtstag. Aber keine Angst, ich gehe noch nicht in Rente und mache schon noch ein bisschen weiter, sagt der Mediziner der
      seine Karriere als Facharzt für Gerichtsmedizin begonnen hatte. In diesem Fach habilitierte er auch, konzentrierte sich aber später auf die Sportmedizin.

      Zur Wendezeit stieß er zum FC Carl Zeiss, begann dort im Ehrenamt als Mannschaftsarzt. "Herri gehört zum FC Carl Zeiss einfach dazu", lobt Präsident Hartmut Beyer die Verdienste Zitzmanns, dem er den Goldenen Fußball, die höchste Club-Auszeichnung überhaupt, verlieh.

      Er war dabei, als Jena weit im DFB-Pokal vorstieß, Aufstiege feierte, aber auch Abstiegstränen vergoss. Zu den bittersten Stunden zählte der Tod von Mittelfeldspieler Axel Jüptner im Jahr 1998.

      Heute hofft Zitzmann auf einen Erfolg seiner Jenaer. "Wir sind stärker, als der Tabellenstand es ausdrückt", sagt er. "Wir müssen endlich unser wahres Können abrufen." Hansa Rostock sei ein starker Gegner, die Duelle stets spannend gewesen. "Wir müssen punkten, den Klassenerhalt unbedingt schaffen", sagt der Teamarzt. Drei Zähler wären das ideale Geburtstagsgeschenk.


      Herzlichen Glückwunsch! :nuke:
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    • FC Carl Zeiss: Brief im Advent
      Über diesen vorweihnachtlichen Brief wird sich Hartmut Beyer als Präsident des FC Carl Zeiss Jena nicht freuen. Absender ist Dr. Reinhardt Töpel, der im Auftrag des Aufsichtsrates fordert, mehr Geld für neue Spieler einzutreiben.
      Jena. Töpel hatte extra für Montagabend eine Sitzung seiner Mannen einberufen, um die abgelaufene Halbserie zu analysieren. "Wir waren uns einig, dass die Truppe verstärkt werden muss", sagte der Aufsichtsratschef der OTZ. In keinster Weise sei er zufrieden mit der sportlichen Situation, nur 20 Punkte vor der Winterpause geholt zu haben. Obwohl er einen positiven Trend unter dem neuen Trainer Wolfgang Frank erkenne, sollten aus seiner Sicht mindestens zwei neue Spieler zum Kader stoßen.

      "Wir dürfen die Existenz nicht aufs Spiel setzen, die ein Abstieg zerstören würde", sagte Töpel. Er sieht es als "vorrangigste Aufgabe, Geld zu organisieren". Das Präsidium, aber vor allem die hauptamtlichen Mitarbeiter seien gefordert. "Wir dürfen nicht so schnell selbstzufrieden sein, hier muss härter rangeklotzt werden", sagte Töpel, gleichwohl der FC mit geplanten 2,8 Millionen Euro bereits mehr Vermarktungserlöse anstrebt als zu Zweitligazeiten. Er selbst sei schließlich mit gutem Beispiel vorangegangen, als er 300.000 Euro für die Trikotwerbung einbrachte.

      Präsident Beyer versteht das Ansinnen, verweist aber auf leere Kassen, die derzeit keine weiteren Zugänge erlauben falls nicht andere Spieler von der Gehaltsliste verschwinden. Muss er doch die Konsolidierung im Blick behalten, die im Sommer Voraussetzung für das Rettungspaket des Landes war.....
      Als 1920 das Land Thüringen mit der Landeshauptstadt Weimar gegründet wurde, wurden die preussischen Gebiete einschließlich Erfur* nicht mit einbezogen!
    • Potential für den Klassenerhalt


      Fans haben deutschlandweit eine Initiative begründet, Pyrotechnik im Stadion zu legalisieren. Sind Sie dafür?

      Es geht um den Einsatz von bengalischem Feuer, das erlaubt werden soll, um eine Atmosphäre zu schaffen. Dynamo Dresden ist der Initiative bereits beigetreten. Geht es nach mir, schließen wir uns an.

      Was wünschen Sie sich fürs neue Jahr?

      Den Klassenerhalt, den Gewinn des Thüringenpokals und die weitere Konsolidierung. Wir haben aber viele weitere Projekte. Für mich ist der FC Carl Zeiss Jena mehr als nur die erste Mannschaft. Wir wollen die Stiftung für Kinder- und Jugendfußball gründen, unser Leitbild aufstellen und bei allem die Fans einbeziehen. Die Bürgerinitiative Unser Stadion will ein Fußballmuseum in der Tribüne bauen.



      :nuke:
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    • Da ist Fußball zu erkennen
      Seit einem halben Jahr ist Lothar Kurbjuweit Sportchef in Jena. Für die TLZ nahm er sich Zeit, ausführlich über den FC, aber auch über andere Dinge zu sprechen ...
      Als 1920 das Land Thüringen mit der Landeshauptstadt Weimar gegründet wurde, wurden die preussischen Gebiete einschließlich Erfur* nicht mit einbezogen!
    • und mal wieder der SD Lothar Kurbjuweit im Gespräch diesmal aus dem Trainingslager in Kroatien.

      Welchen finanziellen Spielraum haben Sie für Zugänge?

      Im Moment überhaupt keinen. Aber Tim Wuttke wird durch seinen bedauerlichen Ausfall weitere Monate von der Berufsgenossenschaft bezahlt. Das könnten wir eventuell nutzen, um Brown Forbes zu verpflichten. Das hängt natürlich auch davon ab, wie der 1. FC Nürnberg uns entgegenkommt.

      Haben Sie noch Kontakte zu Ihrem früheren Arbeitgeber?

      Mit Sicherheit. Ich telefoniere fast täglich mit dem Nürnberger Sportdirektor Martin Bader. Er interessiert sich sehr dafür, wie sich der "Feli" bei uns zeigt.

      Wird es ein Ausleihgeschäft?

      Wenn überhaupt, dann geht es nur über eine Ausleihe. Ich kenne seinen Vertrag in Nürnberg nicht. Aber ich weiß, was ich für ihn tun kann. Wenn es Anfang nächster Woche konkret wird, hoffe ich, dass der Club uns entgegenkommt.
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    • Zeiss-Aufsichtsrat gegen eine vorzeitige Verlängerung des Trainervertrages

      Präsident Hartmut Beyer will so schnell als möglich den Vertrag von Trainer Wolfgang Frank beim Drittligisten FC Carl Zeiss Jena verlängern, um eine bessere Planung der neuen Saison zu ermöglichen. Dagegen spricht sich Aufsichtsratschef Dr. Reinhardt Töpel aus.
      Herr Töpel, sind Sie nicht zufrieden mit der Arbeit des Trainers?

      Nach dem Sieg am Samstag gegen Sandhausen war ich in der Kabine, habe Trainer und Spielern gedankt. Ich und der Aufsichtsrat stehen hinter Wolfgang Frank. Das haben wir auch klar den Spielern übermittelt.

      Und warum soll er keinen neuen Vertrag bekommen, wie vom Präsidium angestrebt?

      Fußball ist schnelllebig. Auch in meiner Firma müssen die Angestellten kontinuierlich arbeiten und die Ziele erfüllen. Es gibt aktuell wichtigere Dinge als Vertragsgespräche - nämlich gemeinsam alles dafür zu tun, um in der dritten Liga zu bleiben.

      Ab wann wird verhandelt?

      Wenn die Bedingungen erfüllt sind - und dazu zählt der Klassenerhalt - ist Wolfgang Frank unser erster Ansprechpartner.
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    • Jubel auf Hawaii
      Für ein Bier auf Hawaii war es zu früh: Im Morgenmantel hat Präsident Hartmut Beyer den Sieg des FC Carl Zeiss gegen den FC Bayern München II bejubelt.
      Hilo. Elf Stunden hinken die Uhren auf der Vulkaninsel im Pazifik hinterher. Zum Anpfiff um 18.30 Uhr schlummert Beyer noch. Kurz nach 8 Uhr rüttelte der Blackberry Pressesprecher Andreas Trautmann vermeldet per Kurzmitteilung das 1:0 durch Martin Ullmann. "Fortan habe ich den Liveticker verfolgt", berichtet der Präsident, der fernab der Heimat seinen Urlaub verbringt. Die Technik hilft, live den Spielstand zu verfolgen: 2:0. Wieder Ullmann. "Das zeigt, dass unser Trainer auf junge Spieler vertraut", lobt Beyer. Neben Ullmann sei Marco Riemer ein solches Beispiel. "Toll, wie Wolfgang Frank ihn wieder hinbekommen hat."
      Als 1920 das Land Thüringen mit der Landeshauptstadt Weimar gegründet wurde, wurden die preussischen Gebiete einschließlich Erfur* nicht mit einbezogen!
    • Interview mit R. Stapelfeld zur Linzenzbeantragung für die neue Saison


      Am Dienstag ist Stichtag in Sachen Lizenz für die nächste Saison. Haben Sie die Unterlagen schon eingereicht?

      Wir erwarten sie am Montag vom Wirtschaftsprüfer zurück. Ein Mitarbeiter der Geschäftsstelle wird sie rechtzeitig zum Deutschen Fußball-Bund bringen.

      Für welche Ligen beantragen Sie eine Lizenz?

      Wir reichen für alle drei Ligen ein: Zweite Bundesliga, dritte Liga und Regionalliga. Der Fokus liegt aber ganz klar auf der dritten Liga, weil die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dort in der nächsten Saison zu spielen.

      Ist es nicht vermessen, angesichts von elf Punkten Rückstand die Lizenz für die zweite Liga zu beantragen?

      Wir haben intern darüber diskutiert. Realistisch gesehen ist der Abstand nach oben sehr groß. Die Aufstiegsplätze als Ziel auszugeben, wäre in der Tat vermessen. Allerdings möchten wir gerüstet sein, falls es uns unter glücklichen Umständen doch gelingen sollte. Als Geschäftsführer kann ich es nicht verantworten, sollte es dann an einer nicht beantragten Lizenz scheitern. Deshalb reichen wir den Antrag pro forma mit ein.

      Gehen wir mal vom wahrscheinlichsten Fall aus: Mit welcher Summe planen Sie für die dritte Liga?

      Die Summe ist noch nicht endgültig festgezurrt, liegt in der Größenordnung von 5 Millionen Euro. Wir befinden uns nach wie vor in der Konsolidierungsphase, orientieren uns an dieser Saison, in der wir knapp über 5 Millionen Euro zur Verfügung hatten. Wir suchen noch nach leichten Einsparpotenzialen, obwohl wir schon an vielen Kostenschrauben gedreht haben. Einige Vakanzen bestehen, beispielsweise ob uns der Einzug in den DFB-Pokal gelingt.

      Müssen Sie einen Hauptsponsor angeben?

      Nein. Aktuell ist noch nicht entschieden, wer Trikotsponsor wird. Wir führen aktuell Gespräche. Erster Ansprechpartner ist dabei natürlich der aktuelle Hauptsponsor, nämlich die Reico Logistikgruppe.

      Diese Saison kamen weniger Zuschauer als kalkuliert. Sind die Zahlen niedriger angesetzt?

      Ja. Alles andere würde uns der DFB gar nicht abnehmen. Wir orientieren uns an den in dieser Spielzeit erreichten Zahlen. Gleichwohl versuchen wir, schon in der Rückrunde unsere Heimspiele attraktiver für die Fans zu machen, um mehr Zuschauer anzulocken. Wir wollen den Vorverkauf zeitiger beginnen, mehr Vorverkaufsstellen eröffnen, kurzfristig die Parkplatzsituation verbessern und den Besuchern mehr Service bieten.

      Und für die neue Saison?

      Wir wollen bei den Eintrittspreisen mehr auf die Bedürfnisse der Zuschauer eingehen, denken über eine Anpassung der Kategorien und Studentenrabatte nach. Wir hoffen, dass wir so einen höheren Schnitt erreichen.

      Die Zuschauer kritisieren in einer aktuellen Befragung fehlende Toiletten oder die zugigen Plätze auf der Gegengerade.

      Wir müssen schauen, was umsetzbar ist. Die bauliche Situation im Stadion ist nicht optimal, die Zahl der festen Toiletten zu gering. Wir wissen, dass die aufgestellten mobilen Toiletten nicht optimal sind, gleichwohl sie zu einer hohen Kostenbelastung führen. Im Endeffekt brauchen wir ein neues Stadion, das wir aber so schnell nicht bekommen.

      Rot-Weiß Erfurt geht einen Zwischenweg, versucht das Stadion mit einer Stahlrohrtribüne attraktiver zu machen. Wollen Sie auch wieder eine aufbauen?

      Eine extra Tribüne ist nicht vonnöten. Schon eher wäre es interessant, die Gegengerade zu überdachen. Bislang fehlt aber ein finanzielles Konzept, um ein solches Projekt außer der Reihe zu stemmen.

      Die Studie zeigt eine hohe Verankerung des FC Carl Zeiss im Fanherz. Macht Sie das stolz?

      Wir haben uns sehr über die Ergebnisse gefreut, zumal mit knapp 1000 Personen auch die Stichprobe entsprechend groß war. Die Umfrage offenbart uns aber auch das Potenzial. Nur die Hälfte der aktiven Szene ist Mitglied im Verein. Das lässt Steigerungsmöglichkeiten offen. Die Studie zeigt auch das Interesse an einer aktiven Mitarbeit im Verein. An diesen Punkten werden wir ansetzen.
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    • Gute Spieler erhalten sofort Angebot

      Hat Sie das Präsidium überzeugt, den Vertrag mit dem Trainer jetzt zu verlängern?

      Nein. Wir vertrauen Wolfgang Frank ohne Wenn und Aber. Wir bleiben jedoch bei unserer Auffassung, dass unsere Bedingungen vor einer Verlängerung erfüllt werden. Und das ist in erster Linie der Klassenerhalt, der in den nächsten Spielen sicher zu stellen ist. Sechs Punkte müssen her. Dann ist Wolfgang Frank unser erster Ansprechpartner.

      Und was ist mit dem Thüringenpokal?

      Der zählt ebenso zu den Bedingungen. Allerdings ist die Terminplanung ungewiss, so dass wir in erster Linie den Klassenerhalt als Voraussetzung sehen.

      Haben sich die guten Spieler mit auslaufenden Verträgen bis dahin nichts anderes gesucht?

      Den Spielern, die sich während der Erfolgsserie positiv präsentiert haben, wird schnellstmöglich ein Angebot unterbreitet. Diesen Auftrag haben wir an die Geschäftsführung durchgestellt. Ein klares Signal also.

      Wie ist die wirtschaftliche Situation?

      Wir als Gremium sind felsenfest überzeugt, dass Mindereinnahmen wegen geringerer Zuschauerzahlen durch zusätzliche Sponsorengelder ausgeglichen werden müssen. Die Verantwortlichen sollten Ansatzpunkte dafür finden. Mehr geht nicht, genügt mir nicht als Aussage. In meiner Firma fordere ich Leistungszuwachs von Jahr für Jahr. Und auch beim FC Carl Zeiss kenne ich da kein Pardon. Schließlich bin ich mit positivem Beispiel vorangegangen, steuere 300.000 Euro diese Saison bei.

      Steht der Verkauf der Marketingrechte zur Debatte?

      Das ist kurz angesprochen worden, wird aber von mir nicht genehmigt. Wir können keinen weiteren Kredit an die Zukunft aufnehmen.

      Wann trifft sich der Aufsichtsrat wieder?

      Spätestens Ostern. Wenn die Situation es erfordert, auch eher.

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    • wie soll denn da nur Ruhe in den Verein kommen???? :schulterzucken:
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    • ihr wißt schon welche Konsequenzen dieser Rücktritt hat??? Wer wollte mit dem Trainer verlängern? Wer drängte auf Gespräche mit den Spielern, damit die Gewissheit für die neue Saison haben??? genau, das ist Beyer gewesen. Der Tenor der Spieler gestern lief auf die selbe Schiene aus, sie wissen nicht ob der Trainer bleibt, wer von ihnen selber bleibt und vor allem, sie erfuhren erst von uns von dessen Rücktritt.....OH mein FCC.....
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