Eintracht in den Medien

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    • Das, was du beschreibst, betrifft die Zeitarbeit und das ist eins der ganz finsteres Thema. Im Gegensatz, zu dem, was bei der Einführung mal versprochen wurde, schafft sie in den meisten Fällen natürlich keine Festeinstellungen, sondern ist Abzocke auf Kosten der Arbeitnehmer und untergräbt in den Betrieben auch in vielen Fällen noch das dort geltende Arbeitsrecht.
      Im Regelfall ist es so, das ein befristeter Arbeitsvertrag natürlich verlängert werden kann, wie oft, da müßte ich erst nachschauen, ich weiß nicht, ob es da neuere Regelungen gibt, früher waren es 2 - malige Verlängerungen, danach gilt der Arbeitsvertag als unbefristet.

      Aber natürlich kann ein Arbeitgeber nach wie vor eine ordentliche Kündigung aussprechen, der Vorteil für den Arbeitnehmer ist aber dann, das der Arbeitgeber alle gesetzlich vorgeschriebenen Fristen einzuhalten hat. Also muß die Eintracht Hain natürlich nicht bis zur Rente bezahlen.
      Es gibt aber natürlich die Möglichkeit, Verträge auslaufen zu lassen und dann neue Verträge abzuschließen bzw. einen neuen Vertrag auzuhandeln und die Auslauffrist des alten Vertrages im beiderseitigen Einvernehmen bis zum Beginn des neuen Vertrage zu kürzen (eine Art Änderungskündigung). Ist ja gerade im Management sehr beliebt!
      Hier wird verdammt viel in einen Topf geschmissen, was nicht so einfach zusammen passt.

      @ Pinky
      Du wirst falls du es nicht bald bist, mal einen guten Arbeitgeber abgeben. Aber mal im Ernst, Dumm ist hier nur die (alte) Geschäftsführung, die anscheinend keine Ahnung hatte. Ich bin doch als Angestellter dran interessiert, meinen Job zu behalten, warum soll ich denn den Arbeitgeber auf seine Dummheit aufmerksam machen? "Entschuldigen sie, lassen sie meinen Vertrag bitte auslaufen, sonst müssten sie mich weiterbeschäftigen". Der nächste Punkt war eine Auflistung von möglichen Fehlverhaltens, beruht auf meinen täglichen Erfahrungen und galt nicht dem Fall Uwe Hain. Betreff deines nächsten Punktes bin ich oben ja schon hinlänglich darauf eingegangen, es gibt also für Arbeitgeber genug Möglichkeiten, auch wenn man sich an Recht und Gesetz hält. Das gilt übrigens genau so für Bundesligatrainer, nur geht es dort um ganz andere Summen und die Gelder, die dort manchmal als Abfindungen fließen, sind unglaublich!
      Natürlich hätte man im Vorfeld eine Lösung finden können:
      1. Punkt Vielleicht an den Arbeitnehmer herantreten, bevor man mit anderen verhandelt. Das ist einfach nur schlechter Stil und verhärtet natürlich die Fronten.
      2. Punkt Ihm klarmachen, das er aus Sicht des Vereins in einem neuen Konzept keine Rolle mehr spielt und ihm deshalb fristgerecht ordentlich Kündigt.
      3. Punkt Die Möglicheit eien Vergleichs ausloten mit einer für beide Seiten akzeptablen Entschädigung.

      Du bist ein Anhänger des Hire and Fire, das mag in einigen Branchen (Gerade in jungen Aufstrebenden) gut funktionieren, meist kommt das Erwachen dann, wenn es mal nicht mehr so läuft, da sind genauso auch leitende Positionen betroffen.
      Und natürlich muss man seinem Arbeitgeber, wenn nötig vor Gericht, seine Allmachtsphantasien nehmen, wenn er denkt, er könne machen, was er wolle mit seinen Untergebenen.
      Ich glaube auch ehrlich gesagt nicht, das es die Autorität schmälert, wenn man um seine Rechte kämpft. Und nach wie vor, das Arbeitsrecht und die Gesetze, die es gibt, sind nicht "dubios", sondern sollen den Arbeitnehmer schützen vor "dubiosen" Arbeitgebern.
      Zu deinen letzten Punkten. Wenn du mit einer gravierenden Änderung deines Arbeitsverhältnisses einverstanden bist, vielleicht im Hinblick auf die Sicherung deines Arbeitsplatzes, so ist das dein gutes Recht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, nur jemand dazu zwingen sollte man nicht können.
      Zum Abschluss noch eine Frage, woher hast du die Erkenntnis, das sich alle Vereine so Verhalten wie die Eintracht.
      Denke, wenn das so wäre, würde es eine Menge an Prozessen geben, ich habe aber auch so auf die schnelle im Netz mehrere Urteile gesehen, ganz so außergewöhnlich ist es also nicht. In einer vergleichenden Studie zum Thema Arbeitsverhältnisse im Amateursport in vier Migliedstaaten der EU (Hier wird auch der Profisport berücksichtigt) steht, das die gängige Praxis in Deutschland wirklich die ist, das Verträge nach Ende der Laufzeit neu verhandelt werden, die Laufzeit meist auch immer nur für 1Jahr gilt!
      Puh, jetzt mag ich aber nicht mehr!
    • Frank8 schrieb:

      Puh, jetzt mag ich aber nicht mehr!


      Dennoch an dieser Stelle wenige Anmerkungen. Zur allgemeinen Diskussion:

      Das (...) betrifft die Zeitarbeit und das ist eins der ganz finsteres Thema. Im Gegensatz, zu dem, was bei der Einführung mal versprochen wurde, schafft sie in den meisten Fällen natürlich keine Festeinstellungen, sondern ist Abzocke auf Kosten der Arbeitnehmer und untergräbt in den Betrieben auch in vielen Fällen noch das dort geltende Arbeitsrecht.
      Im Regelfall ist es so, das ein befristeter Arbeitsvertrag natürlich verlängert werden kann, wie oft, da müßte ich erst nachschauen, ich weiß nicht, ob es da neuere Regelungen gibt, früher waren es 2 - malige Verlängerungen, danach gilt der Arbeitsvertag als unbefristet.

      Aber natürlich kann ein Arbeitgeber nach wie vor eine ordentliche Kündigung aussprechen, der Vorteil für den Arbeitnehmer ist aber dann, das der Arbeitgeber alle gesetzlich vorgeschriebenen Fristen einzuhalten hat. Also muß die Eintracht Hain natürlich nicht bis zur Rente bezahlen.
      Es gibt aber natürlich die Möglichkeit, Verträge auslaufen zu lassen und dann neue Verträge abzuschließen bzw. einen neuen Vertrag auzuhandeln und die Auslauffrist des alten Vertrages im beiderseitigen Einvernehmen bis zum Beginn des neuen Vertrage zu kürzen (eine Art Änderungskündigung). Ist ja gerade im Management sehr beliebt!
      Hier wird verdammt viel in einen Topf geschmissen, was nicht so einfach zusammen passt.


      - zur Befristungshäufigkeit: Diese hängt vom Befristungsgrund sowie sonstigen etwaigen Ausnahmeregelungen im Teilzeit- und Befristungsgesetz und selten auch anderen Gesetzen ab. An Universitäten können bspw. befristete Verträge mit studentischen Hilfskräften und wissenschaftlichen Mitarbeitern beliebig häufig verlängert werden, allerdings nur bis zu einer festgelegten maximalen Gesamtdauer (stud. Hilfskräfte vier Jahre, wiss. Mitarbeiter sechs Jahre vor und weitere sechs Jahre nach der Promotion; auf Ausnahmen gehe ich hier nicht ein).
      - befristete Verträge kann man nicht einfach auslaufen lassen, um anschließend neue, ebenfalls befristete Verträge zu schließen. Ist eine Verlängerung dem Gesetz nach möglich, wird ein Vertrag verlängert. Ist eine Verlängerung aber nicht (mehr) möglich und kein weiterer Befristungsgrund vorhanden, aber der Vertrag wird dennoch befristet, so gilt der Vertrag m.E. als auf unbestimmte Zeit abgeschlossen; die Befristung ist dann meiner Kenntnis nach unwirksam.
      - Zeitarbeit ist sicher ein finsteres Thema. Allerdings: Dies war in den 80er Jahren noch deutlich extremer. Zudem: Daß in den letzten Jahren mehr als eine Million Jobs geschaffen worden (diese sind noch Schröder zuzuschreiben und nicht Merkel), sollte bekannt sein. Ebenso ist aber auch bekannt, daß vorwiegend prekäre Beschäftigungsverhältnisse geschaffen wurden. Natürlich ist das nicht geil - allerdings: besser prekäre Beschäftigungsverhältnisse als gar keine. Es fehlt allerdings an Maßnahmen, die eine m.E. unmenschlische Ausbeutung verhindern können. Hier muß man aber nicht am Teilzeit- und Befristungsgesetz arbeiten, sondern eher an Mindestlöhnen. Diese sollten sicher nicht zu hoch angesetzt werden - ein Job, der aber nur mit einem "Lohn" von 4 Euronen/Stunde vergütet wird, ist es aber auch nicht Wert geschaffen zu werden.

      Zu
      @ Pinky
      Du wirst falls du es nicht bald bist, mal einen guten Arbeitgeber abgeben. Aber mal im Ernst, Dumm ist hier nur die (alte) Geschäftsführung, die anscheinend keine Ahnung hatte. Ich bin doch als Angestellter dran interessiert, meinen Job zu behalten, warum soll ich denn den Arbeitgeber auf seine Dummheit aufmerksam machen? "Entschuldigen sie, lassen sie meinen Vertrag bitte auslaufen, sonst müssten sie mich weiterbeschäftigen". Der nächste Punkt war eine Auflistung von möglichen Fehlverhaltens, beruht auf meinen täglichen Erfahrungen und galt nicht dem Fall Uwe Hain. Betreff deines nächsten Punktes bin ich oben ja schon hinlänglich darauf eingegangen, es gibt also für Arbeitgeber genug Möglichkeiten, auch wenn man sich an Recht und Gesetz hält. Das gilt übrigens genau so für Bundesligatrainer, nur geht es dort um ganz andere Summen und die Gelder, die dort manchmal als Abfindungen fließen, sind unglaublich!
      Natürlich hätte man im Vorfeld eine Lösung finden können:
      1. Punkt Vielleicht an den Arbeitnehmer herantreten, bevor man mit anderen verhandelt. Das ist einfach nur schlechter Stil und verhärtet natürlich die Fronten.
      2. Punkt Ihm klarmachen, das er aus Sicht des Vereins in einem neuen Konzept keine Rolle mehr spielt und ihm deshalb fristgerecht ordentlich Kündigt.
      3. Punkt Die Möglicheit eien Vergleichs ausloten mit einer für beide Seiten akzeptablen Entschädigung.

      Du bist ein Anhänger des Hire and Fire, das mag in einigen Branchen (Gerade in jungen Aufstrebenden) gut funktionieren, meist kommt das Erwachen dann, wenn es mal nicht mehr so läuft, da sind genauso auch leitende Positionen betroffen.
      Und natürlich muss man seinem Arbeitgeber, wenn nötig vor Gericht, seine Allmachtsphantasien nehmen, wenn er denkt, er könne machen, was er wolle mit seinen Untergebenen.
      Ich glaube auch ehrlich gesagt nicht, das es die Autorität schmälert, wenn man um seine Rechte kämpft. Und nach wie vor, das Arbeitsrecht und die Gesetze, die es gibt, sind nicht "dubios", sondern sollen den Arbeitnehmer schützen vor "dubiosen" Arbeitgebern.
      Zu deinen letzten Punkten. Wenn du mit einer gravierenden Änderung deines Arbeitsverhältnisses einverstanden bist, vielleicht im Hinblick auf die Sicherung deines Arbeitsplatzes, so ist das dein gutes Recht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, nur jemand dazu zwingen sollte man nicht können.
      Zum Abschluss noch eine Frage, woher hast du die Erkenntnis, das sich alle Vereine so Verhalten wie die Eintracht.
      Denke, wenn das so wäre, würde es eine Menge an Prozessen geben, ich habe aber auch so auf die schnelle im Netz mehrere Urteile gesehen, ganz so außergewöhnlich ist es also nicht. In einer vergleichenden Studie zum Thema Arbeitsverhältnisse im Amateursport in vier Migliedstaaten der EU (Hier wird auch der Profisport berücksichtigt) steht, das die gängige Praxis in Deutschland wirklich die ist, das Verträge nach Ende der Laufzeit neu verhandelt werden, die Laufzeit meist auch immer nur für 1Jahr gilt! (...)


      - ich bin kein AG und werde es auch zukünftig nicht sein. Nebenbei bemerkt: Auch mein Arbeitsvertrag ist befristet - das aber auch deshalb, weil in meiner Branche nichts anderes möglich ist. Müßte hier ausschließlich mit festangestellten Arbeitnehmern gearbeitet werden, würde sich die Anzahl der Jobs um mind. die Hälfte reduzieren.
      - hire&fire-Befürworter bin ich nicht; ich kann aber auch nicht die Realitäten verändern und muß mich letztlich diesen beugen wie jeder andere auch. In meiner Branche wird nur 8-9 Monate nennenswerte Arbeitsleistung benötigt. Nur zur Info: In meiner Branche kommt es vor, daß Du zu einem Zeitpunkt mit 250 Personen arbeitest und drei Wochen später mit fünfzehn. Würde es hier nicht die Flexibilität geben, mit befristeten Jobs und auch Freiberuflern zu arbeiten, so würde es auch die fünfzehn dauerhaft finanzierbaren Jobs nicht geben. In traditionellen Wirtschaftszweigen (Maschinenbau, etc.) kann Deine Sichtweise funktionieren (aber auch heutzutage nur noch teilweise), in Bereichen, die aufgrund neuerer Technologien entstanden sind, hingegen definitiv nicht. Mit "da sind genauso auch leitende Positionen betroffen" hast Du also definitiv recht - Du verkennst aber, daß mehrere Hunderttausend oder gar Millionen Jobs nicht existieren würden, wenn Du mit Standard der 60er Jahre arbeiten würdest. Ich schreie aber definitiv nicht "Helau" - weil ich weiß, daß ich mit Deiner Einstllung in 2-3 Jahren in Richtung Hartz 4 abwandern würde. Die kuscheligen Zeiten sind vorbei - leider, aber ist halt so.
      - es kann sich - in schnellebigen Wirtschaftszweigen, die nur in bestimmten Monaten Umsätze zu verzeichnen haben - auch niemand erlauben, unbefristete Verträge zu schließen und anschließend ordentlich zu kündigen. Da zahlst Du dann ggf. zwölf Monate Gehalt für einen Mitarbeiter, den Du nur neun Monate beschäftigt hast und sollst anschließend noch eine Abfindung auf den Tisch legen. Wie soll das gehen?
      - zu "warum soll ich denn den Arbeitgeber auf seine Dummheit aufmerksam machen?": Ich habe bereits einmal einen AG darauf aufmerksam gemacht, daß eine Befristung nichtig wäre (diese wurde dann beim geänderten Vertragsangebot rausgenommen) und auch eine deutliche Änderung der Vertragsinhalte eingefordert - diese hatte er dann auch akzeptiert. Dies bezogen auf Hain: Höre Dir einmal das Ebel-Interviewan (Hain-Passage beginnt bei 2:46; bei 4:18 wirst Du hören, daß Hain bereits zur Winterpause um eine Verlängerung bat und gesagt bekam, daß diese unrealistisch sei). Und vor allem: Warum ging Hain ein oder zwei Jahre vor Unterzeichnung des relevanten Vertrags nicht zu HSV, von dem er ein Angebot hatte? Weil er sich für die Sicherheit entscheiden wollte. Dies will ich ihm nicht in Abrede stellen, da er immerhin 53 Jahre ist - wer aber die Entscheidung trifft, im Profisport als Spieler oder Trainer zu arbeiten, sollte sich seiner Risiken bewußt sein.
      - zum Thema "dubios": Dies bezieht sich explizit darauf, daß Reservemannschaften als Unterbau der ersten Mannschaft unter professionellen Bedingungen arbeiten. Solltest Du dies so verstanden haben, daß ich das ganze Gesetz infragestelle, so bitte ich die Unklarheit zu entschuldigen; es ist durchaus in vielen Fällen sinnvoll. Ich bleibe aber dennoch der Auffassung, daß es sich im professionellen Sport als kontraproduktiv erweist.
      - zu "woher hast du die Erkenntnis, das sich alle Vereine so verhalten wie die Eintracht": Zeige mir den Verein, der TW-Trainern und denen der Reserve unbefristete Verträge anbieten.
    • Lieberknecht in Frage stellen...was sie schon länger versuchen :vogelzeigen: Ist schon ne scheiße wenn die BZ an keine News mehr kommt weil der Knecht und Arnold denn Laden sauber halten :aumann:
      Deutscher Meister ´67 :nuke:
    • Warum haben sie die Scheiße denn nicht beim Möhlmann losgelassen? Der hatte eine ganz andere Arbeitsgrundlage in Sachen Geld gehabt und was ist dabei rausgekommen??? Richtig, nicht mehr als jetzt. Anstatt den Knecht mal in Ruhe Arbeiten zu lassen und hier über Jahre was wachsen zu lassen....Nein, da wird Stimmung gemacht und draufgehauen. SO wird das hier mit Profifussball in nächster Zeit nichts mehr. Oder glaubst du, dass wenn der Knecht geht und der nächste Supidupi-Startrainer hier steht, wir auf einem Aufstiegsplatz stehen würden? Ganz bestimmt nicht unter diesen Vorrausetzungen.
      Sollen die "grossen" Eintracht-Fans mal ruhig weiter protestieren und das Stadion boykotieren, genau die helfen der Mannschft jetzt am wenigsten mit Pfiffen nach 15 Minuten. :look:
      Deutscher Meister ´67 :nuke:
    • Man muß ja nicht mit allem einverstanden sein was Lieberknecht so veranstaltet.

      Aber bei unserem limitierten Mitteln finde ich die Ergebnisse in Ordnung und die Forderung nach einem Personalwechsel geradezu grotesk.

      Und aufsteigen möchte ich mit der Truppe auch nicht!!
      Jetzt muß ein Braunschweiger die Nummer 1 werden!
    • @11880
      Teile deine Ansichten zu 100%!

      Was die BZ seit einiger Zeit abläßt, nachdem sie nicht mehr an "Insider"-Informationen kommt, ist einfach nur noch schlecht. Gut, das war es vorher auch schon... ;) Aber zur Zeit ist das einfach nur noch peinlich, was dort veröffentlicht wird.
      Klar hat man mit dieser Einschätzung teilweise recht, aber hier muß auch mal gesehen werden, dass wir zur Zeit nur ein durchschnittlicher Drittligist sind.
      Allein der Widerspruch, die Liga ist so ausgeglichen, aber es war noch nie so einfach sich oben festzusetzen... Wenn eine Liga ausgeglichen ist, kann jeder jeden schlagen, also kann es auch nicht einfach sein, sich oben fest zu setzen. Und der immer wiederkehrende Seitenhieb auf den "angehenden Fußball-Lehrer" kann ich langsam nicht mehr hören/sehen/lesen...
      Was die Punktausbete angeht trauere ich nur den Punkten gegen Werder II nach. Alles andere konnte man durchaus so erwarten. Obwohl man auch mit Unentschieden gegen OS und IN zu Hause rechnen konnte... Demzufolge ist das Bremenspeil ja schon fast wieder drin... I-)
      IMMOTA :bsklatsch: FIDES
    • Sagen wir es mal so: Wer als Sportreporter/-redakteur über den Drittliga-Verein im Provinz-Blatt Braunschweiger Zeitung schreibt, der wird nur unter Umständen noch eine größere Redakteurskarriere anstreben. Woran das liegt, dass kann man u.a. an obigem Artikel ablesen.

      Oder auch etwas provokanter formuliert: Warum sollte sich der Intellekt eines Lokalreporters auch groß abheben von dem des Otto-Normal-Durchschnittsfan, der mit Vorliebe bei e.dum die Entlassung des "Trainer-Lehrlings" fordert? Der einzige Unterschied besteht wohl darin, dass der Herr Reporter sich in seinen Artikeln wenigstens ansatzweise um eine gewisse Neutralität und Objektivität BEMÜHT. ;)

      Und um abschließend nochmal den Text auszugsweise zu kritisieren:

      "Eintracht ist zu wechselhaft. Die Mannschaft hat erst einmal zwei Spiele in Folge gewonnen (gegen Kiel und in Burghausen). Ansonsten aber haben es die "Löwen" verpasst, sich mit mehreren Punktgewinnen in Folge an der Tabellenspitze festzusetzen. Das wäre dieses Jahr in einer ungemein ausgeglichenen Liga so einfach wie lange nicht: Selbst die Top-Teams haben jeweils bereits drei Niederlagen auf ihrem Konto."

      Nun...die Liga ist ausgeglichen. Selbst Spitzenmannschaften verlieren öfter Spiele. Sicher, mehr als 2 Siege in Folge sind noch nicht gelungen, sind aber eben auch ein Ausdruck der von der BZ beschriebenen Ausgeglichenheit. Da Eintracht aber noch längst keine Spitzenmannschaft ist (und das vor der Saison auch gar nicht sein wollte), bringt es ein Leben im Tabellen-Mittelfeld mit sich, dass man mal gewinnt, mal verliert und mal Unentschieden spielt.


      "Die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen ist nicht zu leugnen. Im eigenen Stadion hat die Eintracht vier ihrer sechs Spiele gewonnen, insgesamt 13 Punkte gesammelt. Doch in der Fremde stehten erst fünf Punkte zu Buche, darunter ein "Dreier" – für Eintrachts Ansprüche zu wenig."

      Diskrepanz: Ja. Zu wenig für Eintrachts Ansprüche: Naja. Sicher wird das niemand wollen, dass man Auswärts so schlecht ist, aber durch die gute Heimbilanz wird das ja nunmal ausgeglichen. Und wie eben schon geschrieben: Die Ansprüche des Vereins sind zwar zuletzt gestiegen, bewegen sich aber immer noch etwa in dem Bereich, in dem wir uns aufhalten. Oder meint die BZ etwa den generellen Anspruch, bald wieder in der 2. Liga zu spielen? Nunja, liebe BZ, ich denke auch eure Redakteure lesen die Bilanzen des Vereins/der GmbH und sollten wissen, welche Möglichkeiten der BTSV zur Zeit hat... :look:
    • Ich werde bei jedem dieser journalistischen Ergüsse immer wieder darin bestätigt, die armen Leute einfach kommentarlos auszulachen, die mir ein Probeabo andrehen wollen. Auch meine dann ab und zu auftauchende Forderung nach ner neuen Sportredaktion überfordert die sichtlich.
      Hauptsache mann gewinnt nen ganz dolle wichtigen Preis, wo sogar Horsti vorbeikam, um zu gratulieren. Dann kann man ja eigentlich garnix mehr falsch machen, falsch gemacht haben oder noch falsch machen können.
      :finger:

      Zumindest bin ich sehr froh darüber, dass sich in diesem Forum Leute tummeln, die ein wenig Realitätssinn haben.
      Als ich nach dem letzten Spiel hörte, wie einige Stimmungssteher laut hofften, dass doch ein Heimspiel endlich mal mit 0 zu 3 verloren ginge ( :was: ), damit TL endlich weg wäre, fing ich ein wenig an zu zweifeln. :vogelzeigen:
    • An dem Beispiel kann man doch sehen, wie irrational das geworden ist: Dem Trainer wird so eine Macht zugesprochen (u.a. durch den Umgang der Medien mit der Trainerfrage), dass einige Schwachmaten doch anscheinend ernsthaft annehmen, ein guter Trainer könne Calamita, Onuegbu und Banser das Toreschießen erleichtern und unserem Mittelfeld die Fehlpässe austreiben. Wir brauchen nur Mourinho und schon haben unsere Kicker bald CL-Niveau. Hurra!

      Eigentlich wäre der einzige Grund, wieso man doch für eine Entlassung von Lieberknecht sein könnte, folgender: Die ganzen Schwachmaten würden endlich sehen, dass es mit einem anderen Trainer auch nicht besser wird. Aber selbst wenn sie es dann kapieren - 3 Monate später und nach 2 aufeinanderfolgenden Niederlagen fordern auch sie wieder einen Trainerwechsel - weil der neue ja genau so schlecht ist wie Lieberknecht. Also geht die Suche nach dem "Zauberer von Oz" weiter - einem Zauberer, der übertrieben gesprochen "aus scheiße Gold macht".
    • BTSV-scholle schrieb:

      @11880
      Teile deine Ansichten zu 100%!

      Was die BZ seit einiger Zeit abläßt, nachdem sie nicht mehr an "Insider"-Informationen kommt, ist einfach nur noch schlecht. Gut, das war es vorher auch schon... ;) Aber zur Zeit ist das einfach nur noch peinlich, was dort veröffentlicht wird.
      Klar hat man mit dieser Einschätzung teilweise recht, aber hier muß auch mal gesehen werden, dass wir zur Zeit nur ein durchschnittlicher Drittligist sind.
      Allein der Widerspruch, die Liga ist so ausgeglichen, aber es war noch nie so einfach sich oben festzusetzen... Wenn eine Liga ausgeglichen ist, kann jeder jeden schlagen, also kann es auch nicht einfach sein, sich oben fest zu setzen. Und der immer wiederkehrende Seitenhieb auf den "angehenden Fußball-Lehrer" kann ich langsam nicht mehr hören/sehen/lesen...
      Was die Punktausbete angeht trauere ich nur den Punkten gegen Werder II nach. Alles andere konnte man durchaus so erwarten. Obwohl man auch mit Unentschieden gegen OS und IN zu Hause rechnen konnte... Demzufolge ist das Bremenspeil ja schon fast wieder drin... I-)
      Ich find jetzt an dem Artikel prinzipiel nichts negatives. Bei den gezeigten Leistungen der bisherigen Gegner hätten es durchaus ein paar Pünktchen mehr sein dürfen und das der Herr Lieberknecht sich gerade in der Ausbildung zum Fussballlehrer befindet und dadurch nicht sonderlich oft das Training leitet, ist wohl auch unbeschritten. Auf das Thema Seuche im Sturm und bei den Standards braucht man wohl auch nicht weiter eingehen. Also, nichts Neues was uns der Bericht sagt.
      Abschließend darf ich noch sagen das ich die BZ ebenfalls verabscheue, nicht das hier etwas falsch rüber kommt aber ich bin halt auch nicht hundertprozentig mit der geleisteten Arbeit zufrieden.
      ...::: fussballtourist.de :::...
      Unterwegs im Namen des runden Leders
    • 11880 schrieb:

      Warum haben sie die Scheiße denn nicht beim Möhlmann losgelassen? Der hatte eine ganz andere Arbeitsgrundlage in Sachen Geld gehabt und was ist dabei rausgekommen??? Richtig, nicht mehr als jetzt. Anstatt den Knecht mal in Ruhe Arbeiten zu lassen und hier über Jahre was wachsen zu lassen....Nein, da wird Stimmung gemacht und draufgehauen. SO wird das hier mit Profifussball in nächster Zeit nichts mehr. Oder glaubst du, dass wenn der Knecht geht und der nächste Supidupi-Startrainer hier steht, wir auf einem Aufstiegsplatz stehen würden? Ganz bestimmt nicht unter diesen Vorrausetzungen.
      Sollen die "grossen" Eintracht-Fans mal ruhig weiter protestieren und das Stadion boykotieren, genau die helfen der Mannschft jetzt am wenigsten mit Pfiffen nach 15 Minuten.


      Ich hab nie gefordert das der Trainer gehen soll. Was ich sagen wollte ist, d. d. BZ mit ihren Aussagen im Kern recht hat.

      Auch seh ich in dem Artikel keinen generellen Angriff auf TL. Die Bezeichnung vom "angehenden Fußball-Lehrer" könnte man ja auch als indirekte Kritik an den Co-Trainern interpretieren. Ich seh den Artikel einfach nur als ein Aufzeigen der momentanen bzw. schon länger bestehenden Schwächen (Standarts) der Eintracht. Quasi eine Bestandsaufnahme. Warum der Artikel grade jetzt erscheint oder warum sie "die Scheiße denn nicht beim Möhlmann losgelassen" haben kann ich dir nicht beantworten.

      Ich persönlich bin mit der Punktausbeute/dem Tabellenplatz durchaus zufrieden. Mit der Spielweise nur teils teils (negativ z.B. unsere letzte 1. Heimhalbzeit, postiv z.B. das NFV-Spiel in Osna).
    • interpretiert ihr nicht auch eventuell etwas zuviel in den Artikel hinein ?
      Im Endeffekt wird nur die aktuelle Situation relativ gut dargelegt.
      Das die BZ ein Käseblatt ist braucht man nicht weiter erwähnen, bin froh hier nur gelegentlich Artikel per newsclick lesen zu müssen.

      Mit dem Tabellenplatz kann und muß man im Grunde zufrieden sein, da gebe ich allen Recht.
      Mit der dargebotenen Leistung kann man aber in vielen Spielen absolut nicht zufrieden sein.

      Als Lieberknecht-Kritiker habe ich so meine Zweifel was die Entwicklung angeht. Eine Alternative gibt es momentan nicht und ist in der jetzigen Situation sicherlich auch unangebracht.
    • Ich glaube, was man einfach sehen muss, ist, das sich die Mannschaft weiterentwickelt.
      Da sehe ich leider im Moment kein Vorankommen. Besser als letzte Saison spielen sie auf jeden Fall nicht.
      Und daran muss sich auch Lieberknecht spätestens nach Ende dieser Saison messen lassen.
      Beispiel Sturm! Da soll mir bitte einer mal erklären, was da besser geworden ist! Außer das Schied gefühlte Tausend 100%ige vergeben hat und sich Calamita nicht mal diese Torchancen rausarbeitet!
    • Man sollte aber nur nicht den Aspekt der "Weiterentwicklung" als Kriterium heranziehen, ob man noch mit Lieberknecht zusammenarbeitet oder nicht. Solange wir noch nicht in der Lage sind, ähnlich wie andere Mannschaften in der Liga Spieler aus der 3. oder sogar der 2. Liga für unser Team zu gewinnen, müssen wir unsere Weiterentwicklung hauptsächlich durch Leistungssteigerungen der vorhandenen Spieler schöpfen. Dass Lieberknecht darauf zwar Einfluss hat, aber auch nicht zaubern kann, wollen ja leider viele Leute nicht sehen.

      Und bezüglich des Sturms: Es wird ja momentan gerne kritisiert, dass Calamita Wunschspieler von Arnold und Lieberknecht war, er aber zur Zeit gar nichts mehr reißt. Aber auch hier ist ein Wahrnehmungsproblem entstanden: Sicherlich mag Calamita Wunschspieler gewesen sein, nur ist das auch relativ zu unseren Möglichkeiten zu sehen. Die Defizite Calamitas waren sicher auch den Verantwortlichen bekannt. Nur: Einen Bencik oder einen Dorn hätten wir niemals finanziert bekommen! Wenn die Möglichkeiten für bessere Spieler da wären, hätten wir uns sicherlich nicht über den Drittliga-Durchschnittsstürmer Calamita freuen müssen.