Eintracht in den Medien

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    • Präsident Ebel im Interview - bei "Eintracht-InTeam"!

      Hallo Ihr alle,

      im Rahmen der 141. Ausgabe von "Eintracht-InTeam", der Eintracht-Fußballshow auf Okerwelle 104,6, wird es heute abend ein langes und ausführliches Interview mit Präsident Sebastian Ebel zu hören geben.

      Er wird sich, im Rahmen dieser Sondersendung, sowohl zu aktuellen Fragen, als auch zu diversen Fragen, bezogen auf seine bisherige Amtszeit, äußern.

      Es würde mich freuen, wenn Ihr nachher, wie immer ab kurz nach 20 Uhr, mit dabei seid!!!

      BGG, Micha Kuhna, Okerwelle 104,6
    • Jena in Braunschweig mit Abwehrsorgen


      Jena (dpa) - Große Abwehrsorgen plagen den Fußball- Drittligisten FC Carl Zeiss Jena vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig. Die Verteidiger Ralf Schmidt, Quido Lanzaat und Tim Petersen werden definitiv weiterhin fehlen.

      Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Jan Sievers. «Bei ihm gehen wir davon aus, dass er dabei ist. Wir haben ihn am Mittwoch im Pokalspiel extra geschont», sagte Trainer René van Eck.
      (...)



      Na also, alles auf Angriff... Ach ja, geht ja bei uns nicht so wirklich... I-)
      Bin gespannt, ob Kragl wieder von Anfang an ran darf. Der war gegen Ingolstadt ein echter Lichtblick...
      IMMOTA :bsklatsch: FIDES
    • Da wäre mir fast das Essen aus meinem Gesicht gefallen.
      Ich hoffe das es wirklich nur taktiererei ist, und Eintracht da eine Möglichkeit findet diese "Säule des Vereins" zu entlassen.
      Eintracht ist war mal Rock`n´Roll

    • Warum gibt es wohl das Arbeitsrecht und Arbeitnehmerrechte.
      Hier hat es der Verein schön gedreht, Hain als den Bösen hinzustellen, dabei hat er doch nichts anderes gemacht, als sich seine Rechte einzuklagen und auf Weiterbeschäftigung geklagt. Ich habe jeden Tag mit solchen Arbeitgebern und Entschuldigung A....löchern zu tun, die Leute durcharbeiten lassen, bis sie nicht mehr können, die Löhne durchdrücken, von denen man nicht mehr leben kann oder die eben meinen, ihre Mitarbeiter einfach nach Lust und Laune raus zu schmeissen.
      Hier hat eindeutig die Eintracht den Fehler gemacht und nur deshalb verzichten sie auf den weiteren Klageweg, wahrscheinlich wissen sie genau nach der Beratung mit den Anwälten, das sie keine Chance haben. Aus Herzensgüte verzichten sie bestimmt nicht. Natürlich wird man sich irgendwann auf einen Vergleich einigen, dann muss der Verein eben blechen und das ist richtig so.
      Versteht mich nicht falsch, mir geht es hier nicht um Hains Arbeit, da war ich nie ein Freund davon.
      Aber vielleicht werden einige, die hier schreiben, nächstes Jahr noch froh sein, das es (noch!) diese Rechte gibt.
    • sicherlich ist Hain im Recht und Eintracht hat nach guter Beratung vermutlich den richtigen Schritt gemacht.
      Sein Anwalt Koch spricht in diesem Zusammenhang jedoch von „Pseudo-Tätigkeiten“ und „Beschäftigungstherapie“.
      Nur bei der weiteren Beschäftigung haben sie dann offensichtlich wieder nicht nachgedacht.
      „Mein Mandant hat derzeit aufgrund der psychischen Belastung der vergangenen Monate noch einen Krankenschein“
      „Aber nur, wenn uns zugesichert wird, dass er nächste Saison wieder an seine alte Position zurückkehren kann.“
      Warum Uwe Hain nun nen Krankenschein braucht und wie man darauf pochen kann im nächsten Jahr auf der alten Position weitermachen zu dürfen ist aber völlig realitätsfern.
      Mag ja sein das durch die Umstände Uwe Hain mit etwas Magenschmerzen zur Arbeit geht. Aber das machen andere über 30 Jahre lang.

      Letztlich geht Hain im nächsten Jahr mit ner satten Abfindung und Eintracht hat sich mal wieder regional zum Affen gemacht :rotate:
    • „Mein Mandant hat derzeit aufgrund der psychischen Belastung der vergangenen Monate noch einen Krankenschein“, bestätigt Hain-Anwalt Manfred Koch aus Hannover.
      Dieser Satz ist einschließlich des letzten Worts eine Frechheit.

      Aber mal im Ernst, es mag sein, daß er juristisch im Recht ist und daß die Befristung seines letzten Arbeitsvertrags nicht rechtmäßig war. Und es ist sicherlich auch so, daß die Arbeitnehmerrechte (auch diese Regel) eine echte Errungenschaft der Vergangenheit sind. Aber daß eine leitende sportliche Position mit dieser Regel eingeklagt wird, ist an der Realität vorbei (in so einem Fall leider nicht an der juristischen Realität). Daß man einem Trainer so gut wie nie einen unbefristeten Vertrag anbietet, gebietet der Menschenverstand. Guy Roux, Otto Rehagel und Thaomas Schaaf sind da doch die absoluten Ausnahmen (wobei selbst die meines Wissens nach nie einen unbefristetn Vertrag hatten).
      Zu seiner Krankmeldung kann ich mich nicht äußern, aber die öffentliche Wirkung ist sicher nicht bie beste.
      "Bei Eintracht Braunschweig und Union Berlin. Sollte ich nicht gerade am Hungertuch nagen, werde ich diese Vereine niemals trainieren. [...] Weil ich dort absolut unsportliche Schadenfreude erlebt habe."
    • So ein Fall ist natürlich als Aussenstehender immer schwierig zu beurteilen, die ganze Wahrheit wird man eh nicht erfahren.
      Ich nehme mal stark an, das der Verein den Vertrag mit Hain immer wieder verlängert hat, was nach der Rechtssprechung bedeutet, das er irgendwann als unbefristet gilt, egal was der Arbeitgeber dann dort reinschreibt.
      Denke, wie lange war Hain im Verein tätig, 15 Jahre, da kommt das schon hin. Also ein klarer Fehler des Vereins! Hätte man ihm nach Ablauf seines Vertrages jedesmal wieder einen neuen zu vielleicht veränderten Konditionen angeboten, wäre das ganze nicht passiert.
      Und,wenn wir mal von juristischen Realität Abstand nehmen. Jeder hat ja auch mitbekommen wie finster sich der Verein Hain gegenüber benommen hat (Nicht umsonst gab es die Sprechchöre pro Hain im Stadion!), wofür sich der Verein ja auch entschuldigt hat. Wenn man vorher vernünftig an die Sache herangegangen wäre, denke ich , man hätte sich auch im Einvernehmen trennen können. So hätte ich an Hains stelle auch nicht anders gehandelt, dann würde ich meinen Arbeitgeber auch ordentlich bluten lassen, denn um nichts anderes geht es hier.
      Und auch beim 2. Punkt kann ich Hain gut verstehen.Denn das ist doch das übliche Spielchen, der Verein möchte natürlich nicht eine hohe Abfindung zahlen und sagt sich, dann setze ich den Arbeitnehmer auf irgendeinen Murksposten, dann wird er schon sehen, was er davon hat (Vielleicht gibt er dann ja auch von sich aus auf).
      Hab ich gerade selbst erlebt, wo man jemanden loswerden wollte und, nachdem das nicht geklappt hat bzw. die Frau wieder eingestellt werden mußte, man ihr statt als Stationsleitung einen Job in der Küche angeboten hat zum Broteschmieren! Dagegen muss man sich natürlich zur Wehr setzen.
      Aber nochmal, das sind die üblichen Spielchen und da Hain anscheinend in seinem Vertrag eine genaue Arbeitsplatzbeschreibung stehen hat, wird der Verein ihn als Trainer weiter beschäftigen müssen, bis eine ordentliche Kündigung wirksam wird oder er wird blechen, wovon ich mal ausgehe!
      Die eigentlich Schuldigen in diesem Fall sind aber die damals oder noch verantwortlichen Leute im Verein, die sich unprofessionell und dilletantisch verhalten haben.
    • Das mag im normalen Berufsleben ja alles durchaus richtig und vernünftig sein!
      Aber: Einen professionellen Trainerposten eines 2./3.-Ligisten (Torwarttrainer) bzw. 4.-Ligisten (2.Mannschaft) mit einem normalen Arbeitnehmer zu vergleichen, geht doch an der Realität und an meinem Rechtsempfinden sowas von vorbei...
      Soll das dann bedeuten, dass man Trainern grundsätzlich einen auslaufenden Vertrag nicht verlängern sollte, bevor man sich ggf. dauerhaft an diesen Trainer bindet? Das kann doch auch nicht sein, oder!?! Das würde ja heißen, jedes Jahr (bzw. jedes 2. Jahr?) ein neuer Trainer?! "Langfristige" Planung eine Fußball-Mannschaft ist somit gar nicht möglich.
      IMMOTA :bsklatsch: FIDES
    • Teil I (ich mußte das Posting aufteilen, da es offenbar eine mir zuvor nicht bekannte Begrenzung auf 10,000 Zeichen gibt):


      Frank8 schrieb:

      Warum gibt es wohl das Arbeitsrecht und Arbeitnehmerrechte.
      Hier hat es der Verein schön gedreht, Hain als den Bösen hinzustellen, dabei hat er doch nichts anderes gemacht, als sich seine Rechte einzuklagen und auf Weiterbeschäftigung geklagt.


      Korrekt. Aber warum kannte er seine Rechte nicht, als er den befristeten Vertrag unterschrieb? Wenn er die Rechte nicht kannte, muß man ihm im moralischen Sinne Dummheit vorwerfen (dies gilt aber auch für Eintracht (s.u.). Der Verein ist hier jedenfalls aber auch nicht "der Böse", denn der vorherige Vertrag wurde eingehalten und lief dann aus; der Vertrag wurde jedoch nicht verlängert. Kannte Hain seine Rechte dennoch, so hat er den Vertrag vorsätzlich unterschrieben, um sich später einzuklagen. In diesem Fall ist Hain definitiv "der Böse".

      Ich habe jeden Tag mit solchen Arbeitgebern und Entschuldigung A....löchern zu tun, die Leute durcharbeiten lassen, bis sie nicht mehr können, die Löhne durchdrücken, von denen man nicht mehr leben kann oder die eben meinen, ihre Mitarbeiter einfach nach Lust und Laune raus zu schmeissen.


      War das bei Eintracht der Fall? Es wurde kein bestehender Vertrag aufgelöst; vielmehr wurde ein im Einvernehmen geschlossener, befristeter Vertrag über die Laufzeit des vorherigen Vertrags nicht verlängert. Lohndumping (Vertrag sollte nicht verlängert werden - es gab aber m.E. auch kein Angebot, ihn zu reduzierten Bezügen weiterzubeschäftigen) und Ausnutzung (Hain wird keine 60-Std.-Woche gehabt haben) können ausgeschlossen werden.

      Hier hat eindeutig die Eintracht den Fehler gemacht und nur deshalb verzichten sie auf den weiteren Klageweg, wahrscheinlich wissen sie genau nach der Beratung mit den Anwälten, das sie keine Chance haben. Aus Herzensgüte verzichten sie bestimmt nicht. Natürlich wird man sich irgendwann auf einen Vergleich einigen, dann muss der Verein eben blechen und das ist richtig so.


      I Der Vertrag wurde zu GG-Zeiten abgeschlossen; es ist also kein Fehler des aktuellen Präsidiums.
      II Dennoch würde jedes (auch aktuelle) Präsidium ähnlich handeln, denn es gibt keine Alternativen.
      III Das Urteil basiert im Besonderen darauf, daß Hain als Trainer von TW und Reserve eher einem "normalen Angestellten" ohne überragende Entscheidungsbefugnisse (Hinweis: meine eigene Interpretation) gleichzusetzen ist, nicht aber vergleichsweise einem Quälix mit allumfassenden Entscheidungsbefugnissen. Resultat: Es kann generell davon ausgegangen werden, daß Befristungen bei der Beschäftigung von Co-, Reserve-, oder auch TW-Trainern zukünftig nur nur mit anderen Gründen möglich sein werden, die das Gesetz vorsieht (etwa bei Berufsanfängern).
      IV Hieraus resultiert: Einen Benbennek kann man also befristet ein oder zwei mal beschäftigen - verlängert man erneut, kann er sich einklagen. Ist das so gewollt? Falls ja: siehe unter V.
      V Generelle Strategie für alle Beschäftigten, die sich einklagen könnten: Rauswerfen, bevor sie sich einklagen können (Hinweis: die durchschnittliche Vertragsdauer wird sich dann aber eher verkürzen als verlängern). Dies gilt auch für Spieler, denn auch hier wird vermutet, daß Spieler recht bekommen würden, sollten sie sich einzuklagen versuchen. Falls ein zukünftiger, potentieller CL-Spieler dabei sein sollte: No risk, no fun: Verlängern, dann aber immer mit dem Risiko, daß er auf dem jetzigen Eintracht-Niveau verbleibt und auch in siebenunddreißig Jahren weiterbeschäftigt werden muß.

      Das Urteil geht m.E. sicher juristisch in Ordnung, allerdings ebenso an der Realität vorbei: Ohne die Ausbildung von Reservespielern ist es heute kaum möglich, eine konkurrenzfähige erste Mannschaft aufzustellen. Auch wenn ich kein Freund von häufigen Trainerwechseln bin: Es gibt durchaus Gründe für Befristungen - wenn die "Chemie" zwischen Trainer und Spielern nicht mehr paßt, muß es ein Mindestmaß an Flexibilität geben.

      Versteht mich nicht falsch, mir geht es hier nicht um Hains Arbeit, da war ich nie ein Freund davon.
      Aber vielleicht werden einige, die hier schreiben, nächstes Jahr noch froh sein, das es (noch!) diese Rechte gibt.


      Niemand versteht Dich falsch. Nur: Dieses Gesetz ist vor allem für allem für Beschäftigungsverhältnisse in größeren Industrie- oder Handwerksunternehmen hilfreich (gerade in der Industrie gibt es aber ohnehin recht starke Gewerkschaften, im Handwerk aber weniger. Im Dienstleistungssektor spielt das Gesetz ohnehin eine untergeordnete Rolle; hier arbeitet man halt mit Freiberuflern.

      madenhacker schrieb:

      „Mein Mandant hat derzeit aufgrund der psychischen Belastung der vergangenen Aber daß eine leitende sportliche Position mit dieser Regel eingeklagt wird, ist an der Realität vorbei (...).


      Genau das ist m.E. das Problem: UH wir hier wie ein abhängig Beschäftiger ohne Entscheidungsbefugnisse behandelt und eben nicht wie eine leitende Person, die auch sehr teure Fehler macht oder aber konzeptuell nicht mehr einer Neuausrichtung gerecht wird.

      Frank8 schrieb:

      So ein Fall ist natürlich als Aussenstehender immer schwierig zu beurteilen, die ganze Wahrheit (...) Ich nehme mal stark an, das der Verein den Vertrag mit Hain immer wieder verlängert hat, was nach der Rechtssprechung bedeutet, das er irgendwann als unbefristet gilt, egal was der Arbeitgeber dann dort reinschreibt.


      Genau davon ging unwissentlich oder wissentlich aber niemand aus. Wäre es eindeutig gewesen, hätte man bereits zu GG-Zeiten vermutlich nicht mehr verlängert.

      Denke, wie lange war Hain im Verein tätig, 15 Jahre, da kommt das schon hin. Also ein klarer Fehler des Vereins!


      Und wer wußte vorher, daß auch vorherige Zeiten als BL-Spieler berücksichtigt werden? Dies war der Fall.

      Hätte man ihm nach Ablauf seines Vertrages jedesmal wieder einen neuen zu vielleicht veränderten Konditionen angeboten, wäre das ganze nicht passiert.


      Eben doch, siehe oben.

      Und,wenn wir mal von juristischen Realität Abstand nehmen. Jeder hat ja auch mitbekommen wie finster sich der Verein Hain gegenüber benommen hat (Nicht umsonst gab es die Sprechchöre pro Hain im Stadion!), wofür sich der Verein ja auch entschuldigt hat.


      Ist korrekt, das war ein Trauerspiel. Allerding ein unwürdiges Kommunikationsproblem und offenbar kein Vorsatz. Wie aber verhält sich Hain jetzt gegenüber Eintracht? Ich kann es sicher nachvollziehen - irgendwie will man seine Meerschweinchen auch am nächsten Tag durchfüttern. Nur: Einen profesionellen Anspruch (immer Höchstleistungen bringen) entwickelt er explizit nicht - Hains Ziel ist ein Rentenvertrag, der ihm ein beträchtliches Einkommen sichert, ohne die Risiken eines erfolgsorientierten Sports (Nichtverlängerung bei unzureichenden Leistungen) zu akzeptieren.

      Wenn man vorher vernünftig an die Sache herangegangen wäre, denke ich , man hätte sich auch im Einvernehmen trennen können.


      Eintracht sagt: "Keine Verlängerung, auch nicht zu verminderten Bezügen". Hain sagt: "Unbefristeter Vertrag". Da bin ich wirklich neugierig, wie eine einvernehmliche Lösung aussehen soll. Vor allem mit dem Hintergrund der Benbennek-Verpflichtung als Reserve-Trainer.

      So hätte ich an Hains stelle auch nicht anders gehandelt, dann würde ich meinen Arbeitgeber auch ordentlich bluten lassen, denn um nichts anderes geht es hier.


      Ich bin weder Arbeitgeber, noch "normaler" Arbeitmehmer. Meine Position ist - wenn auch in einer völlig anderen Branche - mit jener Hains vergleichbar (sprich: leitende Funktion). Wenn mein Chef meinen Vertrag nicht verlängert (auch ich habe nur einen befristeten Vertrag), dann suche ich mir halt einen neuen Job. Die ist bei vorhandener Qualifikation (eine solche sollte man Hain unterstellen können) kein Problem, anders als bei abhängig Beschäftigten ohne Leitungsfunktionen.

      Ein UH ist - bekanntes Argument - nicht nur deshalb undenkbar, weil er seinen AG verklagt hat (man kann unterstellen, daß er dies bei jeder Gelegenheit erneut machen würde), sondern vor allem auch, weil die Message ausgeht, daß Leistungsorientierung keine Rolle spielt. Wie - bitte schön - will ein Uwe Hain einem Nachwuchsspieler plausibel machen, sich in einer Konkurrenzsituation durchsetzen zu müssen, wenn selbst für den letzten Deppen mit drei Mouseclicks nachlesbar ist, daß er bei den gegebenen Voraussetzungen die Mannschaft nicht trainieren würde, selbst aber der Konkurrenzsituation nicht standhielt und seinen Job nur aufgrund eines dubiosen Gesetzes innehat? Sorry, aber selbst wenn UH jemals wieder eine erste oder zweite Mannschaft übernehmen würde, hätte er ein Autoritätsproblem. Er wird niemals wieder einen forcierten Konkurrenzkampf erwarten können, dem er sich selbst nicht stellen konnte.
    • Und auch beim 2. Punkt kann ich Hain gut verstehen.Denn das ist doch das übliche Spielchen, der Verein möchte natürlich nicht eine hohe Abfindung zahlen und sagt sich, dann setze ich den Arbeitnehmer auf irgendeinen Murksposten, dann wird er schon sehen, was er davon hat (Vielleicht gibt er dann ja auch von sich aus auf).


      Benbennek wurde als Trainer der Reserve verpflichtet und der Job des Trainers ist nun einmal nicht teilbar (teilzeitfähig). Es kann immer nur einen Trainer geben, der die Mannschaft aufstellt. Es gibt hier wohl nicht viele Alternativen. Bleibt die Frage, was Hain machen kann. Scouting sollte dazugehören, denn dies ist m.E. auch Aufgabe eines Trainers. Sorry, aber wer Scouting nicht explizit als Job eines Trainers begreift, hat noch nichts von Fußball begriffen.

      Hab ich gerade selbst erlebt, wo man jemanden loswerden wollte und, nachdem das nicht geklappt hat bzw. die Frau wieder eingestellt werden mußte, man ihr statt als Stationsleitung einen Job in der Küche angeboten hat zum Broteschmieren! Dagegen muss man sich natürlich zur Wehr setzen.


      Ist beim gegebenen Beispiel sicher korrekt - Scoutingtätigkeiten sind aber immer auch implizit Aufgaben eines Trainers. Ich habe nichts darüber gelesen, daß Hain zukünftig mit einer Schere den Rasen mähen muß.

      Aber nochmal, das sind die üblichen Spielchen und da Hain anscheinend in seinem Vertrag eine genaue Arbeitsplatzbeschreibung stehen hat, wird der Verein ihn als Trainer weiter beschäftigen müssen, bis eine ordentliche Kündigung wirksam wird oder er wird blechen, wovon ich mal ausgehe!


      Ist korrekt (nun sind wir wieder bei einer juristischen und realitätsbezogenen Diskussion): Das Urteil dürfte im juristischen Sinne korrekt sein. Zum Thema Arbeitsplatzbeschreibung: Hätte ich mich auf alles berufen, was in meiner Arbeitsplatzbeschreibung stand, hätte ich eine Universität (sprich: ein ganzes Bundesland) verklagen können und auch gewonnen. Sorry, aber wenn mein Job erhalten bleibt, ich aber dafür gewisse Änderungen meiner Aufgaben akzeptiere (und diese waren verglichen mit "normalen Arbeitnehmern" ein Luxusproblem), dann kann ich damit leben; soviel Flexibilität sollte sein. Und Hain ist kein unqualifizierter Niedriglohnjobber. Mit welchen Erfolgen erwartet der, professionellen Fußball ausbilden zu können?

      Die eigentlich Schuldigen in diesem Fall sind aber die damals oder noch verantwortlichen Leute im Verein, die sich unprofessionell und dilletantisch verhalten haben.


      Geht schon klar. Da bei Reservetrainern aber alle Vereine so handeln, werden natürlich alle Vereine nur von Idioten regiert. Nenne mir bitte anschließend drei Vereine, die sich professionell verhalten, bei denen sich der Trainer der Reserve (soweit er schon mehrere Jahre im Verein ist) nicht einklagen könnte. Genau darum geht es doch beim relevanten Urteil.
    • Meine mal gehört zu haben,das man Zeitverträge nur 2-3mal verlängern darf.Danach entweder eine Festanstellung oder auslaufen lasse. Weiß aber nicht,ob sich das auf diesen Fall auch anwenden läßt.Vielleicht weiß da einer von den Experten mehr.
      Einmal Löwe, immer Löwe.Egal ob Weiß-Blau oder Blau-Gelb. :btsvfahne: :1860fahne:

    • Also in der freien Wirtschaft finde ich das ganze eine gute Sache nur beim Sport sollte der Vertrag wenn er Ausläuft auch zu Ende sein, ansonsten hätte die Eintracht vor Jahren schon sagen müssen "Tschuldige Uwe krigst kein Vertrag mehr sonst werden wir dich bis zur Rente nicht mehr los". Was mich auch Interessiert was wäre wenn er mal angenommen wegen Erfolgslosigkeit wärend der Saison entlassen würde ? Hätte er Anspruch auf sein Geld bis Ende des Vertrages oder könnte man da Klagen das man im prinzip garnicht Kündbar ist und Eintracht müsste bis zur Rente löhnen ? Ich finde auch garnicht das er als "Der böse Bube" dargestellt wird oder wurde im Gegenteil es wurde die Eintracht-Führung durch den Cacau gezogen das es ja ein ganz schlechter Stil war.
    • HaiElch schrieb:

      Meine mal gehört zu haben,das man Zeitverträge nur 2-3mal verlängern darf.Danach entweder eine Festanstellung oder auslaufen lasse. Weiß aber nicht,ob sich das auf diesen Fall auch anwenden läßt.Vielleicht weiß da einer von den Experten mehr.
      Wenn sie wollen, bekommst du dein ganzen Leben nur Zeitverträge...
      Hatte 2 * 1 Jahresverträge (also befristete Zeitarbeitsverträge) in einer Firma und dachte auch, dass nach 2 Jahren entweder Festeinstellung oder Ende des Bschäftigungsverhältnisses eintritt...
      Arschlecken...nach den 2 Jahren hab ich dan immer EIN Monatsverträge bekommen (Sachbezogene Arbeitsverträge), d.h. sie müssen nur einen Grund angeben (z.B. du wirst für Auftrag XXX gebraucht) und schon bist du ihr Sklave, der jeden Monat nach einem neuen Vertrag betteln kann :rolleyes:
      Deutscher Meister ´67 :nuke: