Schalker Legenden sterben nie!

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    • S04 trauert um Günter Siebert

      Der FC Schalke 04 trauert um Günter Siebert, der den Verein als Spieler und später als Präsident mehr als 30 Jahre lang prägte. Der Deutsche Meister von 1958 verstarb am Freitag im Alter von 86 Jahren in einem Pflegestift in Eckernförde. Er sei friedlich eingeschlafen, berichtete seine Tochter Gabi, die sich in den vergangenen Jahren liebevoll um ihn gekümmert hatte.

      Siebert war bis zuletzt Mitglied des königsblauen Ehrenpräsidiums. Der FC Schalke 04 wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren und ihn auf der Mitgliederversammlung am 25. Juni noch einmal würdigen.
    • Vereinswürdigung für Oscar


      Günter Siebert hat mit Schalke 1958 die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Er war S04-Präsident. Nun ist er im Alter von 86 Jahren verstorben.

      Günter Siebert wurde für seine rhetorischen Fähigkeiten geschätzt. Vor allem wenn es um sein Lebenswerk Schalke 04 ging, fand er häufig auch rührende Worte: „Schalke ist eine Kinderliebe, die sich in Form eines wunderschönen Lebenstraums verwirklicht hat“, antwortete Siebert vor zehn Jahren auf die Frage, was ihm Schalke bedeute.
      ...
      Leben ist das, was uns zustösst, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben.
      (Henry Miller)
    • RIP Friedel....... :(

      S04 trauert um Friedel Rausch

      Neun Jahre lang spielte Friedel Rausch von 1962 bis 1971 in Königsblau, 1977 führte er den FC Schalke 04 als Trainer fast zur Deutschen Meisterschaft. In der Nacht auf Samstag ist der gebürtige Duisburger, der zuletzt mit seiner Familie in der Schweiz lebte, im Alter von 77 Jahren verstorben. Er erlag einem Krebsleiden.
      Der FC Schalke 04 wird Friedel Rausch stets ein ehrendes Andenken bewahren.
    • Kuzze schrieb:

      RIP Friedel....... :(

      S04 trauert um Friedel Rausch

      Neun Jahre lang spielte Friedel Rausch von 1962 bis 1971 in Königsblau, 1977 führte er den FC Schalke 04 als Trainer fast zur Deutschen Meisterschaft. In der Nacht auf Samstag ist der gebürtige Duisburger, der zuletzt mit seiner Familie in der Schweiz lebte, im Alter von 77 Jahren verstorben. Er erlag einem Krebsleiden.
      Der FC Schalke 04 wird Friedel Rausch stets ein ehrendes Andenken bewahren.
      Mein erster Trainer live im Stadion und guck dir nochmal die Mannschaftsaufstellung von damals an. Unsterblich, da stehen dir die Tränen in den Augen.
      War für lange Zeit das letzte Mal und dann kamen viele dunkle Jahre.
      Glückauf Friedel. Ruhe in Frieden.
      ... RUHRPOTT!!! ...
      With a Bomber you reach the Ace of Spades by a hand like an Iron Fist
      R.I.P Lemmy, Phil and Eddy
    • S04 trauert um Rolf Schafstall

      Den S04 hat die traurige Nachricht erreicht, dass Rolf Schafstall tot ist. Der ehemalige Trainer ist am 30. Januar 2018 im Alter von 80 Jahren verstorben.
      Dass er ein Kind des Ruhrpotts war, blieb unübersehbar: Rolf Schafstall galt als „harter Hund“. Geboren als eins von sieben Geschwistern in Duisburg, malochte er als Grubenelektriker auf der Zeche Neumühl. Und so wie sein Job war, spielte und trainierte er Fußball: knochenhart.

      Der FC Schalke 04 wird Rolf Schafstall stets ein ehrendes Andenken bewahren.
    • Zum Tode von Rolf Schafstall: Er war hart und herzlich

      Wer mit diesem Mann beruflich zu tun hatte, musste einiges aushalten können. Rolf Schafstall war keiner, der einen Raum erst mit Blütenduft besprühte, bevor er etwas zu sagen hatte. Rolf Schafstall war direkt, ruppig, schonungslos.

      Das Laptop war noch nicht erfunden, und niemand wäre auf die Idee gekommen, einen wie ihn Schreibmaschinentrainer zu nennen. Trainer, die so waren wie er, galten als harte Hunde. Und so genannt zu werden, das verstanden Männer wie Werner Lorant, Egon Coordes und eben auch Rolf Schafstall als Kompliment. Es gefiel ihnen, auch gefürchtet zu werden.

      Man könnte also auf den Gedanken kommen, so ein Mensch sei unabhängig von Ergebnissen vor allem unbeliebt gewesen. Doch das ist ein Irrglaube.
      Harter Hund – das hieß nämlich nicht automatisch: ungerechter, gnadenloser, verpeilter Befehlsgeber. Heinz Knüwe, Bochumer Abwehrspieler in jenen Jahren, würdigt seinen Trainer von damals im Gespräch mit dieser Zeitung als „ehrliche Haut“. Und Thorsten Legat, selbst ein Ruhrgebietskind mit kerniger Attitüde, erinnert sich noch genau an die typische erste Ansage dieses Trainers. Bei Facebook schreibt Legat: „Es ist für mich, als ob es gestern war, als Du zu mir als A-Jugendlicher beim Abschlusstraining sagtest: ,Hör zu, du Vogel, du fährst heute nicht nach Hause. Du sitzt bei den Profis gegen Borussia Mönchengladbach auf der Bank.’ Mach’s gut, lieber Rolf Schafstall! Ruhe in Frieden.“

      Der Erfolg rechtfertigte Rolf Schafstalls Umgangsformen. 1984 wurde er zum Trainer des Jahres gewählt – als Bochumer, das sagt alles.

      Im Westen arbeitete er auch für den MSV Duisburg, Rot-Weiss Essen, Schalke 04, Bayer Uerdingen und Fortuna Düsseldorf. Vor allem Vereine, die sportlich in Not geraten waren, engagierten ihn, im Abstiegskampf war er erprobt. „Ich habe das immer gerne gemacht“, verriet er rückblickend. „Ich war mit meiner Rolle wahnsinnig zufrieden. Mir konnte es nie schwer genug sein. Das war für mich positiver Stress.“ Mit den Duisburger Zebras zog er 1979 sogar ins Halbfinale des Uefa-Cups ein.

      Im Bochumer Stadion hat man Rolf Schafstall, der in Krefeld lebte, in den letzten Jahren nicht mehr gesehen. Nachdem sein Freund Werner Altegoer, der langjährige Pa­triarch des VfL, 2013 gestorben war, erlosch wohl allmählich auch die Verbundenheit mit dem Klub, dem der Trainer dreimal in seiner Karriere zu Diensten war.

      Erst bei seinem dritten Engagement in Bochum wirkte der raue Zauber von einst nicht mehr. Im Februar 2001 übernahm Rolf Schafstall einen zerstrittenen Haufen voller Egoisten. Der frühere Schleifer gab dieser zersplitterten Gruppe mit seiner Polarisierung den Rest, der VfL stieg erstmals unter seiner Regie ab.

      Später sprach er von „fünf schönen Jahren“ in Bochum; die verheerenden vier Monate von 2001 ließ er außen vor. Auf der Tribüne blieb er ein gern gesehener Gast.

      Rolf Schafstall wollte sich eigentlich nur einer Knie-Operation unterziehen. Dann wurden Gefäßverschlüsse in den Beinen entdeckt, ein Bein musste abgenommen werden. Die Wunde entzündete sich. Sein langjähriger Klub schrieb am Mittwoch: „Der VfL trauert um eine der prägenden Figuren seiner Vereinsgeschichte.“
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