Die Bahn

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    • schneiderlein schrieb:

      Weil sie keine andere Möglichkeit haben?
      Hast Du konkrete Zahlen wie viel Prozent der regelmäßigen Bahnfahrer wirklich keine andere Möglichkeit haben an Ihr jeweiliges Ziel zu kommen ? Ich behaupte - ohne konkrete Zahlen zu kennen - dass der überwältigenden Mehrheit auch andere Möglichkeiten zu Verfügung stünden, würden Sie denn wollen. Aber hier sind wir dann wieder bei der Frage, ob die Bahn vielleicht doch nicht so schlecht ist ?!?

      Dresdner Hecht schrieb:

      Die Frage ist, ob wir mehr Sicherheit und mehr Mobilität wollen für die Bevölkerung oder ob wir Cash Cows für eine Bilanz wollen??
      Das schließt sich doch nicht gegenseitig aus. Und zur Cash Cow ist es bei der DB noch ein langer Weg ;)
    • Die Bahn ist für mich im Nahverkehr immer ine gute Alternative, im Fernverkehr nur wenn man nicht spontan verreist.

      Ich pendle oft zwischen Offenburg und Köln... Wenn ich früh genug weiß wann ich fahren will, dann kostet es (ICE II Klasse) mich nicht den Normalpreis (ca 86€) sondern 29-49€. Kann also preislich gut mit dem Auto mithalten. Und ob mans glaubt oder nicht: 400 km im Zug sind gemütlicher und schneller gefahren wie im Auto (wenn man so ca Richtgeschwindigkeit fährt).


      Die aktuellen Preiserhöhungen rechtfertigt die Bahn ja mit "gestiegenen Personalkosten".... Böse Lokführer I-)
    • ForeverRed schrieb:

      Hast Du konkrete Zahlen wie viel Prozent der regelmäßigen Bahnfahrer wirklich keine andere Möglichkeit haben an Ihr jeweiliges Ziel zu kommen ? Ich behaupte - ohne konkrete Zahlen zu kennen - dass der überwältigenden Mehrheit auch andere Möglichkeiten zu Verfügung stünden, würden Sie denn wollen. Aber hier sind wir dann wieder bei der Frage, ob die Bahn vielleicht doch nicht so schlecht ist ?!?


      Natürlich hab ich keine konkreten Zahlen, aber soll doch tatsächlich noch Leute geben, die keinen Führerschein haben. Kenne auch viele Leute, die mit der Bahn Dienstreisen antreten, weil sie zwar Kilometergeld fürs Auto bekommen, aber nicht unbedingt an die 1000km mehr aufm Tacho haben wollen.
      Außerdem hab ich nie gesagt, dass alles schlecht ist :amkopfkratz:

      Wie ich schon sagte, für weite Langstrecken mag es bequem und vlt auch sogar billiger sein. Aber zB bei den 400km, die ich immer gefahren bin, dauerte es länger und war teurer.
      :ossi: Sehr geehrte Damen und Herren! Ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit. Soeben schellt für Sie in Kopenhagen das Telefon! <3
    • Patriot schrieb:

      Wenn die Bahn wirklich so schlecht und zu teuer ist, warum fahren dann noch soviele mit dem Zug?


      weil die bundeswehr erst ab 7h anreisezeit die fahrtkosten übernimmt :ja: ;)

      ich wäre auch lieber mit dem auto gefahren, zumal die Bahn ja nur großstädte relativ schnell mit einander verbindet...will ich dann aber weiter in richtung eines kleinstädtchens, komm ich mit dem auto besser hin...an bahnhöfen muss ich da schonmal mit 1h+ wartezeit rechnen...das reicht nicht um die stadt zu erkunden, und am Bhf zu warten ist auch zu öde...
      nicht zu vergessen die leute die ihr sch**ß gepäck auf den nachbarsitz packen, damit sich ja keiner hinsetzen kann, auch wenn schon 20 mann im abteil stehen/auf dem boden sitzen :motzen: aber dafür kann die bahn ja nix I-)

      dann lieber auto, laut musik hören und die freiheit genießen, die lediglich alle 10km durch eine 30km lange baustelle und tempo 60 zone gestört wird...dann aber eben mit guter musik :D

      Auto > Bahn :nuke:
      UNAUFSTEIGBAR!
    • <=Schneiper=> schrieb:

      nicht zu vergessen die leute die ihr sch**ß gepäck auf den nachbarsitz packen, damit sich ja keiner hinsetzen kann, auch wenn schon 20 mann im abteil stehen/auf dem boden sitzen :motzen:
      Diese Leute nerven mich auch in Bussen, aber ich bin selbst so einer I-)
      Allerdings wird Platz für alte Menschen sofort freigemacht...meist tauchen alte Menschen im Doppelpack auf und ich kann - ich betone freiweiliig - meine Beinmuskeln im Stehen beanspruchen :D
    • ForeverRed schrieb:

      schneiderlein schrieb:

      Weil sie keine andere Möglichkeit haben?
      Hast Du konkrete Zahlen wie viel Prozent der regelmäßigen Bahnfahrer wirklich keine andere Möglichkeit haben an Ihr jeweiliges Ziel zu kommen ? Ich behaupte - ohne konkrete Zahlen zu kennen - dass der überwältigenden Mehrheit auch andere Möglichkeiten zu Verfügung stünden, würden Sie denn wollen. Aber hier sind wir dann wieder bei der Frage, ob die Bahn vielleicht doch nicht so schlecht ist ?!?

      Dresdner Hecht schrieb:

      Die Frage ist, ob wir mehr Sicherheit und mehr Mobilität wollen für die Bevölkerung oder ob wir Cash Cows für eine Bilanz wollen??
      Das schließt sich doch nicht gegenseitig aus. Und zur Cash Cow ist es bei der DB noch ein langer Weg ;)


      Da sieht man, Du hast wirklich nicht viel Ahnung....!
    • Was ist an der Aussage falsch, dass die DB noch keine Cash Cow ist ?

      Und nein, Sicherheit / Mobilität für die Bevölkerung und ein gesundes Unternehmen schließt sich nicht aus, auch wenn das nicht in Dein Weltbild passt.
    • In einer betriebswirtschaftlichen Analyse ist eine "Cash Cow" nicht ein Unternehmen, sondern ein Produkt oder ein Marktsegment.
      Rentable Cash Cows werden z.B. weitergeführt, ausgebaut und abgeschöpft.
      Weniger rentable Produkte, z.B. Relationen/Verbindungen/Zugarten werden dagegen aufgegeben, weil sie nicht kostendeckend sind.
      Insofern richtig, aber wenn gerade defizitäre Linien/Produkte genau die erwünschte Mobilität für ALLE (verschiedene) Bevölkerungsschichten darstellen, ergibt sich daraus ein Wiederspruch!
      Was betriebswirtschaftlich sinnvoll erscheint, muss es volkswirtschaftlich nicht unbedingt gleichfalls sein.
      Nur ein börsenorientiertes Unternehmen schaut nun mal nur auf seine eigene Bilanz!
      Und was Sicherheit betrifft: Siehe England!
    • Sehr gut, dann verstehe ich nicht, warum Du, wenn Sachkenntnis vorhanden ist, derart flach "argumentierst"!
      Nicht dass mir dies bei dir unbeknnt wäre, aber Verständnis habe ich dann dafür immer noch nicht.
    • ForeverRed schrieb:

      Was ist an der Aussage falsch, dass die DB noch keine Cash Cow ist ?

      Und nein, Sicherheit / Mobilität für die Bevölkerung und ein gesundes Unternehmen schließt sich nicht aus, auch wenn das nicht in Dein Weltbild passt.
      Warum werden immer mehr Strecken stillgelegt egal ob stark genutzt oder weniger genutzt. Bestes Beispiel hier in Bremerhaven.
      Hier hatte mal der Fernverkehr halt gemacht. (ICE/IC Anbindung) wurde abgeschafft. Demnächst soll sogar auch die schnellere Nahverkehrsanbindung stillgelegt werden. Eine Katastrophe da die Regio-Bahnen dann noch voller werden als sie jetzt schon sind. Und über die Bahnhöfe muß ich auch kein Wort verlieren.
    • Nunja, sicherlich einer der Punkte, über die zu diskutieren ist. Es ist ja nicht so, dass der Börsengang Montag ansteht. Aber, Börsengang hin oder her, ich denke nicht, dass man sich auf Dauer hoch defizitäre Strecken leisten soll / kann / darf. Es gilt eben, Alternativen aufzuzeigen.

      Das ändert jedoch nichts an meiner grundsätzlichen Überzeugung, dass ich ein Unternehmen wie die Bahn nicht in 100%igem Staatsbesitz haben möchte.

      Zur Sicherheitsdebatte: Wir sind ja nicht in Timbuktu, es liegt an den Aufsichtsbehörden dafür zu sorgen, dass die Sicherheit der Gäste gewährleistet ist. Also hier sehe ich überhaupt kein Problem.
    • ForeverRed schrieb:

      Nunja, sicherlich einer der Punkte, über die zu diskutieren ist. Es ist ja nicht so, dass der Börsengang Montag ansteht. Aber, Börsengang hin oder her, ich denke nicht, dass man sich auf Dauer hoch defizitäre Strecken leisten soll / kann / darf. Es gilt eben, Alternativen aufzuzeigen.
      Was für alternativen hier in Bremerhaven? Wenn hier alles eingestampft wird, dann kann man die Nordseeregion als abgehängt betrachten. :rolleyes: Und dazu gehört auch die Region Cuxhaven. Und da gab es bezüglich sogar ein Artikel in unserer Lokalzeitung.
    • ForeverRed schrieb:

      Ich sag doch, dass man sich über solche Dinge Gedanken machen muss...

      Edit: Und, auf nicht rentablen Strecken muss dann halt an der Preisschraube gedreht werden.
      Und was sollen Pendler machen, die kein Auto haben aber in Bremen arbeiten? Und da gibts mehr als genug. Dazu noch die ganzen Studenten. Man kann sich auch zu tode sparen. :schulterzucken:

      ForeverRed schrieb:

      Zur Sicherheitsdebatte: Wir sind ja nicht in Timbuktu, es liegt an den Aufsichtsbehörden dafür zu sorgen, dass die Sicherheit der Gäste gewährleistet ist. Also hier sehe ich überhaupt kein Problem.
      Also muß erstmal "typisch deutsch" was passieren bevor eingeschreitet wird? (Siehe S-Bahn verkehr in Berlin)
    • schumi26 schrieb:

      Man kann sich auch zu tode sparen

      Wenn man sich unseren Haushalt & unsere Staatsverschuldung anschaut sollten wir damit langsam mal anfangen.

      schumi26 schrieb:

      Also muß erstmal "typisch deutsch" was passieren bevor eingeschreitet wird?

      Ähm nein, gerade eben nicht. Ich sehe den Sinn der Aufsichtsbehörden darin, dass sie einschreiten bevor was passiert.
    • ForeverRed schrieb:

      schumi26 schrieb:

      Man kann sich auch zu tode sparen

      Wenn man sich unseren Haushalt & unsere Staatsverschuldung anschaut sollten wir damit langsam mal anfangen.

      schumi26 schrieb:

      Also muß erstmal "typisch deutsch" was passieren bevor eingeschreitet wird?

      Ähm nein, gerade eben nicht. Ich sehe den Sinn der Aufsichtsbehörden darin, dass sie einschreiten bevor was passiert.
      Also an den lebenswichtigsten Stellen sparen? Anstatt mal themen wie "EU,Bundeswehreinsätze etc." anzugehen?
    • Bundeswehreinsätze sind für mich wesentlich "lebenswichtiger" für unser Land.

      Diese Sicherheitsthematik wird hier für meine Begriffe absolut überzogen dargestellt; eine (Teil-)Privatisierung der deutschen Bahn hat kein Sicherheitsproblem für die Bevölkerung zur Folge, auch wenn einige hier das anders darzustellen versuchen.
    • ForeverRed schrieb:

      Bundeswehreinsätze sind für mich wesentlich "lebenswichtiger" für unser Land.
      Aha "Afghanistan" als Beispiel ist also wichtiger als die eigene Bevölkerung. :amkopfkratz: Was haben wir von dem Land? Klar muß es eine Armee geben. Aber man sieht ja was man davon haben kann(USA läßt grüßen :floet: ) Aber das ist OT.