Dynamische Transferspekulationen und perfekte Deals

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    • Dynamische Transferspekulationen und perfekte Deals

      Schied passt zu Schwarz-Gelb!

      Kommt der Stürmer als Bröker-Ersatz? - Wagefeld als Fürsprecher
      DRESDEN - Der Klassenerhalt ist (fast) perfekt, die Stimmung nach dem Last-Minute-Sieg gegen Bremen gut: Dynamo Dresden könnte wieder optimistischer in die Zukunft blicken. Könnte - wäre da nicht die ungeklärte Vertragssituation gleich mehrerer Stammspieler.

      22 Spieler zählen derzeit zum Kader der Drittliga-Mannschaft. Thomas Bröker, am Wochenende Doppeltorschütze, hat bereits in Ahlen unterschrieben - der Vertrag gilt allerdings nur für die 2. Liga. Ruud Kaiser führt in seiner Doppelfunktion als Trainer und „Sportdirektor" die Gespräche mit den betreffenden Profis. „Wir haben schon mit einigen Spielern oder deren Beratern geredet. Am Ende der Woche wissen die meisten Bescheid. Aber das ist ein sensibles Thema."
      Sensibel deshalb, weil der Verein auf der einen Seite angesichts der wirtschaftlichen Situation bei den Gehältern nur begrenzten Handlungsspielraum hat. Sensibel auch, weil die Profis langsam Planungssicherheit haben möchten. Wichtigste Personalie ist dabei natürlich Maik Wagefeld, der sich als Kapitän wieder zum echten Leader gemausert hat. „Im Moment hängt alles noch in der Schwebe. Mein Berater Karl Herzog, verhandelt mit Dynamo. Aber ich habe auch einige Angebote, vorwiegend aus der 2. Liga."
      Der 28-Jährige macht sich aber schon Gedanken ums nächste Dynamo-Jahr. Seinem „Spezie" Sascha Pfeffer, der von Rapid Wien beobachtet wird, rät er zu bleiben: „Ich denke, dass ihm noch ein, zwei Jahre als Stammspieler bei Dynamo gut tun würden. Ein Wechsel käme für ihn wohl zu früh." Auch einen anderen Namen kennt „Wage" gut: Marcel Schied. Dessen Vertrag bei Liga-Konkurrent Eintracht Braunschweig läuft ebenfalls aus. Der 25-jährige gebürtige Sachsen-Anhaltiner würde als Stürmer perfekt ins schwarz-gelbe Anfofderungsprofil passen. Wagefeld: „Wir haben uns bei Hansa angefreundet, auch schon zusammen Urlaub gemacht. Er ist nicht nur ein guter Stürmer, der schon höherklassig gespielt hat, sondern auch menschlich in Ordnung. Solche Spieler sollte man nicht außer Acht lassen. Seine Telefonnummer habe ich..."
      Dirk Löpelt

      dynamo-dresden.de/aktuell/pres…ed-passt-zu-schwarz-gelb/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Padre ()

    • Volker Oppitz verhandelt heute mit Dynamo

      Der Fußball-Drittligist bastelt eifrig am Kader für die kommende Saison.
      Im Normalfall setzen die Hauptgeschäftsführer bei Fußballklubs nur ihre Unterschrift unter die Spielerverträge. Beim Drittligisten Dynamo Dresden ist auch das anders. Hier muss Stefan Bohne nach dem Rücktritt von Sportdirektor Ralf Minge selbst verhandeln. Damit hat der 35-jährige Dynamo-Chef gut zu tun in diesen Tagen. Neun Verträge laufen zum 30. Juni aus.

      Heute etwa trifft sich Bohne mit Verteidiger Volker Oppitz. „Ich würde gerne hier bleiben", sagt das Dynamo-Urgestein. „Und wenn der Verein mir etwas anbietet, werden wir uns schon einigen." Der 31-Jährige macht jedoch keinen Hehl daraus, dass er gerne länger als nur für eine Saison unterschreiben würde. Genau das ist aber Dynamos Problem: Der ausgehandelte Kompromiss mit der Stadt, die für die Refinanzierung des neuen Stadions ihren Zuschuss um 528 000 Euro erhöhte, gilt nur für die kommende Saison. Wie es danach weitergeht, ist völlig unklar. „Es wird schwer, Leistungsträgern eine Perspektive bei Dynamo aufzuzeigen, wenn die bereits nach einem Jahr endet", ahnt Oppitz.

      Pfeffer will in die 2. Liga
      Dies gilt auch für Sascha Pfeffer, der laut seinem Berater Alexander Fröhlich nicht nur von Rapid Wien umworben wird. „Saschas Ziel ist eindeutig die zweite Bundesliga. Die Frage ist, ob er die auf Sicht mit Dynamo erreichen kann", erklärt Fröhlich, der sich bereits mit Bohne getroffen hat. „Die Gespräche, auch mit Zweitligisten, gehen jetzt in die Endphase."
      Davon ist Karl Herzog wohl noch weit entfernt. Der Berater von Maik Wagefeld und Thomas Hübener hat sich ebenfalls bereits mit dem Dynamo-Verhandlungsführer ausgetauscht, ergebnisoffen wie es im Geschäftsdeutsch heißt. Oppitz glaubt, dass einige Spieler ihre Entscheidung auch davon abhängig machen, ob Wagefeld und Hübener bei Dynamo unterschreiben. Oder eben woanders. „Viel Zeit bleibt nicht mehr."
      Die hat auch Ronny Nikol nicht mehr, der im Juli 35 wird. Doch Trainer Ruud Kaiser deutete an, dass der Routinier noch eine Saison in Dresden bleibt. Auf seine wahrscheinlich letzte Profispielzeit wird sich Nikol übrigens im Sommer in einem einwöchigen Trainingslager in Bayern vorbereiten. (SZ/dk)

    • Kommt mir das nur so vor oder grast Ahlen derzeit massiv die 3. Liga ab? Alleine bei uns haben (angeblich) 4 Spieler Angebote von denen vorliegen, bei anderen Vereinen sind sie auch an Spielern dran (angeblich), aus Emden kaufen sie den Trainer aus dem Vertrag raus ...
      Ehre! Stärke! Dynamo!
      - SG Dynamo Dresden -
    • Ni unbedingt, erstens hat er zuletzt eh kaum gespielt und 2tens hält er sich für was besseres als ein 3liga spieler,,, ;D
      :amen: :deudyn: Charlie-Luis 23.3.2011 15.29 UHR :deudyn: :amen:

      :olf: Es gibt nur einen Poté ,es gibt nur eeeeeeeeeeeeinen Poteeeeeeeeeeeeééééééé
    • Kaiser will drei neue Leute

      Einer spielt in Magdeburg - Holländer sind zu teuer - Wohin wechselt Hübener
      Von Thomas Schmidt
      DRESDEN - Ruud Kaiser wäre heute Abend lieber in Magdeburg als in Paderborn. „Aber ich muss bei unserer Mannschaft sein, denn wir brauchen noch sechs Punkte für den Klassenerhalt", sagte der Dynamo-Trainer und steigt heute mit in den Bus, der nach Westfalen fährt.

      Doch im Hinterkopf hat Kaiser schon die neue Saison und die schwarz-gelbe Mannschaft, die dann aufläuft. Der Holländer über seinen zweiten Job als Sportdirektor nach dem Abgang von Ralf Minge: „Ich muss vor allem als Scout ran und unsere Wunschkandidaten beobachten. In der Zeit, in der ich mir bisher Partien unserer zweiten Mannschaft angesehen habe, werde ich wohl künftig eher im Land herumreisen. Genau wie mein Co-Trainer Jan Seifert und Nico Däbritz."
      Den Magdeburg-Termin übernimmt Dynamos Chefscout. Wen Däbritz heute im Derby gegen den FC Sachsen unter die Lupe nimmt, wollte Kaiser nicht verraten. Zumindest wahrscheinlich ist es, dass es sich eher um einen Leipziger als einen Magdeburger handelt - schließlich sind die Sachsen nach Insolvenz und Zwangsabstieg alle vertragslos und damit „auf dem Markt".
      Denn Geld spielt bei Neuverpflichtungen keine unwichtige Rolle. Kaiser: „Zwar rede ich darüber nicht mit den Spielern, auch in den Gesprächen mit den Profis hier geht es nur um dessen sportliche Perspektiven: Will ich ihn weiter oder sollte er besser gehen? Das Finanzielle muss dann Stefan Bohne regeln." Dynamos Hauptgeschäftsführer übernimmt damit den Minge-Part in den Verhandlungen mit den Spielerberatern.
      Allerdings denkt Coach Kaiser lediglich an drei neue Leute: „Unsere Mannschaft hat in der Rückrunde gezeigt, dass Potenzial in ihr steckt. Punktuell muss man sie natürlich auf einzelnen Positionen verstärken und bei gleichwertigen Alternativen eher auf Jungs aus der Region setzen." Was für den FC Sachsen spricht. Verstärkungen aus seiner Heimat sind ohnehin kein Thema, weil zu teuer. Kaiser weiter: „Auf jeden Fall müssen wir die Abgänge ersetzen."
      Zu denen dürfte neben Thomas Bröker (Ahlen) auch Thomas Hübener gehören. Teammanager Peter Tauber: „Er will in die 2. Liga und von dort gibt es konkrete Anfragen. Da wir ihm den Aufstieg in der nächsten Saison nicht versprechen können, wird es schwer, ihn noch einmal für zwei Jahre zu binden." Es sei denn, Hübener lässt sich auf einen Einjahresvertrag mit einer Verlängerung im Aufstiegsfall ein...

      dynamo-dresden.de/aktuell/pres…ser-will-drei-neue-leute/

    • Mittwoch, 22. April 2009
      (Sächsische Zeitung)

      Wagefeld: Wir wollen vor Aue stehen

      Der Dynamo-Kapitän spricht über das Saisonziel mit den Gelb-Schwarzen und seine Zukunft.

      Maik Wagefeld, wann unterschreiben Sie einen neuen Vertrag bei Dynamo Dresden?

      Erst einmal müssen noch einige offene Fragen beantwortet werden.

      Der übliche Poker ums Geld?

      Nein, obwohl die finanzielle Seite stimmen muss. Vor allem will ich jedoch eine sportliche Perspektive sehen. Deshalb spreche ich mit dem Trainer, wie die Mannschaft für die nächste Saison aussehen soll, welche Ziele wir anstreben.

      Welches Ziel würden Sie denn ausgeben?

      Ich möchte nicht um die Plätze zwölf bis 16 spielen, sondern im oberen Drittel mit der Chance, oben anzugreifen – ähnlich wie Unterhaching in dieser Saison. Die hatten viele schon im Mittelmaß abgeschrieben, aber nach fünf Siegen in Folge stehen sie auf Platz drei. Es muss der Anspruch von Dynamo sein, in den nächsten zwei Jahren die zweite Liga zu erreichen.

      Welche Voraussetzungen müssten dafür erfüllt sein?

      Wir brauchen Kontinuität. Das heißt, der Stamm muss bleiben, vor allem die Führungsspieler, und die Mannschaft punktuell verstärkt werden.

      Der Wechsel von Thomas Bröker – mit zehn Treffern aktuell bester Dynamo-Torschütze – nach Ahlen steht bereits fest.

      Er hat sich so entschieden, und es zeugt von seinem guten Charakter, dass er sich trotzdem weiter voll für Dynamo reinhängt.

      Wie gehen Sie damit um, dass von Ihrer Unterschrift eine Signalwirkung erwartet wird?

      Das höre ich nicht gern. Ich will nicht sagen, dass ich mich unter Druck gesetzt fühle, aber die Situation ist nicht einfach. Andererseits hoffe ich, dass sich diese hohe Erwartung tatsächlich erfüllt, wenn ich unterschreiben sollte.

      Sind die Angebote von anderen Vereinen besser?

      Nur so viel: Sie sind sportlich sehr reizvoll bis erstklassig. Aus dieser Sicht würde ein Wechsel für mich durchaus Sinn machen.

      Sie haben Dynamo 2004 schon einmal mit dem Ziel 1. Bundesliga verlassen, beim 1. FC Nürnberg 24 Spiele im Oberhaus bestritten und zwei Tore erzielt, waren danach bei Hansa Rostock. Letztlich kamen Sie nach Dresden zurück, werden wieder als Leitwolf akzeptiert. Wollen Sie es trotzdem noch mal in der Fremde versuchen?

      Ich habe in Nürnberg bewiesen, dass ich mich durchsetzen kann. Leider hatte ich Verletzungspech. Natürlich weiß ich, welchen Stand ich bei Dynamo habe. Ich komme von hier, bin im Verein groß geworden, meine Familie und meine Freundin leben in Dresden. Und ich habe immer gesagt, dass ich gern einen Teil dazu beitragen möchte, Dynamo wieder nach oben zu bringen. Ich werde oft von Fans angesprochen und spüre, wie sie den Verein lieben. Gerade deshalb muss die sportliche Perspektive stimmen, und da gibt es – um mit Ralf Minge zu sprechen – nur zwei Wege: rechts oder links.

      Ralf Minge ist als Sportdirektor zurückgetreten, weil nach seiner Einschätzung die Stadionverträge Dynamo nur für ein Jahr vernünftige Bedingungen garantieren. Schreckt Sie das?

      Es stimmt mich skeptisch, keine Frage. Was die wirtschaftlichen Bedingungen betrifft, ist die Vereinsführung gefragt. Wir können nur dazu beitragen, indem wir Spiele gewinnen. Ein Stadion in der Bundesliga zu füllen, ist einfach. Aber in der 3. Liga und bei diesen Eintrittspreisen zu jedem Heimspiel eine volle Hütte zu haben, zeigt den hohen Stellenwert von Dynamo für die Region. Es dürfen zwar nur 13.000 Zuschauer rein, aber die machen Lärm als wären doppelt so viele da. Es macht riesigen Spaß, vor dieser Kulisse zu spielen.

      In der Rückrunde bereitet auch die Mannschaft den Anhängern endlich Spaß. Stellt sich die Frage: Wieso nicht gleich so?

      Weil wir uns als Mannschaft erst finden mussten. Diese Geschlossenheit, mit der wir jetzt Rückschläge wegstecken, kann nicht von heute auf morgen da sein, wenn zu Saisonbeginn sechs, sieben neue Spieler kommen.

      Was ist für Dynamo in dieser Saison noch drin?

      Mit einem Sieg gegen die Stuttgarter Kickers wollen wir das Thema Abstieg endgültig abhaken. Aus dem Hinspiel, bei dem wir an unserer kläglichen Chancenverwertung gescheitert sind, haben wir eine Rechnung offen. Wenn die beglichen ist, können wir noch in den Aufstiegskampf eingreifen.

      Der Abstand beträgt 15 Zähler.

      Natürlich nicht direkt, aber mit Düsseldorf und Unterhaching könnten wir zwei Anwärtern ein Bein stellen. Außerdem wäre es reizvoll, unseren sächsischen Rivalen zu überholen. Zuerst gegen Stuttgart die drei Punkte sichern und am Saisonende vor Erzgebirge Aue stehen – das sind doch Ziele.

      Wann entscheiden Sie, ob Sie bei Dynamo bleiben?

      Die Saison ist in viereinhalb Wochen zu Ende. Der Verein hat uns Spieler wegen der unklaren Situation um das Stadion zappeln lassen. Jetzt ist Dynamo am Zug.

      Das Gespräch führte Sven Geisler.

    • MoPo vom 23. April 2009 (Printausgabe)

      ‚Professor‘ Oppitz – heute 1. Unterschrift?

      ‚Irgend einer muss ja endlich den Anfang machen‘

      DRESDEN – Dynamo-Präsident Hauke Haensel hatte im MORGENPOST-Interview von der Achse des Guten gesprochen, die für die nächste Saison gehalten werden muss. Zu der gehört auch Abwehr-Chef Volker Oppitz, dessen Vertrag ausläuft – unterschreibt er heute einen neuen?

      Der 31-Jährige: „Das erste Angebot, das mir vorige Woche vorgelegt wurde, war inakzeptabel. Aber ich will bei Dynamo bleiben und lieber heute als morgen unterschreiben. Aber die Bedingungen müssen stimmen.“ Natürlich gehe es dabei auch um Geld, aber in seinem Alter müsse man vor allem an die Laufzeit denken. Und daran, ob Mitspieler bleiben oder gehen? Oppitz: „Klar, eine gute Mannschaft ist wichtig. Aber ich messe dem momentan nicht so große Bedeutung bei wie andere, mache meine Unterschrift nicht davon abhängig. Außerdem: Irgend einer muss ja endlich den Anfang machen.“

      Das Dynamo-Urgestein, das übrigens nach wie vor ohne Berater auskommt, macht allerdings auch klar: „Sollten wir uns nicht einigen, werde ich mich anderweitig umschauen.“ Doch „Professor“ Oppitz bekommt auch Rückendeckung von Trainer Ruud Kaiser: „ Mit seinem Comeback begann unsere Erfolgsserie. Unglaublich, wie er zurück gekommen ist.“

      Dynamo macht den Fans von morgen ein Schnupper-Angebot für das Spiel gegen die Kickers. Für alle Schulklassen, Nachwuchsteams von Sportvereinen und Kindergartengruppen besteht die Möglichkeit, für eine aus 18 Kindern und 2 Begleitpersonen bestehende Gruppe ein Super-Fan-Paket zum Preis von 150 € zu erwerben und damit 169 € gegenüber dem Normalpreis von 319 € zu sparen. Dazu gibt’s als besonderes Geschenk zwanzig Dynamo-Schals mit der Aufschrift „DANKE, PAPA – dass Du mich damals mitgenommen hast“. Das Angebot ist auf 500 Plätze limitiert. Interessenten wenden sich an den Ticketservice: Tel. 03 51-4 39 43 26

    • Offenbar Einigung mit Wagefeld und Hübener
      Von den neun Spielern, deren Verträge auslaufen, haben erst vier ein neues Angebot erhalten. „Wir liegen nicht allzu weit auseinander, können allerdings noch keinen Vollzug melden“, erklärt Karl Herzog für seine Schützlinge Maik Wagefeld und Thomas Hübener. Die Entscheidung liege bei Dynamo, sagt der Berater. Nach SZ-Informationen aber gibt es bereits eine Einigung, die heute Nachmittag bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben werden soll.

      sz-online.de/

    • Wenn Wage bliebe wäre das ne gute Sache, wenn er so wie momentan spielt. Seit der Winterpause bringt der Mann nämlich wieder ordentliche Leistungen. Ich halte ihn zwar noch nicht für den Spielmacher/Antreiber, der er damals unter Franke in den Aufstiegsjahren war, aber auf jeden Fall ist er eine Stütze im Defensivbereich und dort sehr flexibel einsetzbar.

      Pfeffer zu halten wäre auch enorm gut, aus dem Jungen wird nochmal was, mind. ein solider Zweitligaspieler. Schön das unser Nachwuchs noch solche Spieler hervorbringen kann - und wenn wir noch eine Saison etwas von seinem Können hätten wäre das sehr schön.
      Ehre! Stärke! Dynamo!
      - SG Dynamo Dresden -
    • Naja Spielmacher ansich war er damals schon nicht gewessen, aer Antreiber stimmt schon und das macht er ja nun wieder perfekt... :amen:
      Jetz no den Dobry halten, den für eine Saison reicht er no :applaus: und wenn es als einwechselspieler ist, denn tore schiesst er ja noch, egal wie sein laufpensum ist....
      :amen: :deudyn: Charlie-Luis 23.3.2011 15.29 UHR :deudyn: :amen:

      :olf: Es gibt nur einen Poté ,es gibt nur eeeeeeeeeeeeinen Poteeeeeeeeeeeeééééééé
    • Am Donnerstagnachmittag wurde die Entscheidung bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben: Maik Wagefeld bleibt bis 2012 in Dresden, Thomas Hübener unterschrieb bis 2011.

      :drink: :drink: :drink: :juchuu: :juchuu: :juchuu: :drink: :drink: :drink: :hurra: :hurra: :hurra:

    • Maik Wagefeld und Thomas Hübener unterschreiben Vertrag :drink: :juchuu: :drink: :hurra: :drink:

      Die SG Dynamo Dresden hat mit Maik Wagefeld und Thomas Hübener zwei wichtige Leistungsträger über das Saisonende hinaus vertraglich gebunden. Kapitän Maik Wagefeld hat am heutigen Donnerstag seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um drei Jahre bis zum 30. Juni 2012 verlängert. Der Kontrakt des 28-jährigen Defensivspielers hat sowohl für die dritte Liga als auch für zweite bzw. erste Bundesliga Gültigkeit. Innenverteidiger Thomas Hübener, der bereit seit 2007 in Dresden spielt, unterzeichnete ebenfalls am heutigen Tag einen neuen Vertrag bis Juni 2011, welcher für die dritte Liga bzw. zweite Bundesliga Gültigkeit besitzt. Trainer Ruud Kaiser:Ich freue mich sehr darüber und es ist sehr wichtig für Dynamo, dass diese beiden Führungsspieler weiter in Dresden spielen. Ich bin mir sicher, dass wir für die nächste Saison eine Mannschaft haben werden, die das Potenzial hat, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen.“

      dynamo-dresden.de/uploads/pics/090423_vertrag.jpg :nuke: :nuke: :nuke:

      Dynamo-Kapitän Maik Wagefeld:Ich bleibe gern bei Dynamo und sehe hier gerade mit dem neuen Stadion und einer guten Mannschaft eine Perspektive in absehbarer Zeit wieder in die 2. Liga aufzusteigen. Dazu will ich meinen Beitrag leisten. Das ich für drei Jahre unterschrieben habe ist aber auch ein Vertrauensvorschuss an die Landeshauptstadt Dresden, nach diesem ersten Jahr mit den Stadion-Konditionen dafür zu sorgen, dass Dynamo eine Zukunft hat.“

      Thomas Hübener: „Ich habe mich für Dresden entschieden, weil ich denke, dass hier das Potential für Profifußball gegeben ist. Deshalb habe ich auch für zwei Jahre unterschrieben, hoffe allerdings, dass die Stadt Ihre Zusagen einhält und auch für die Folgejahre eine für Dynamo tragfähige Lösung zur Nutzung der neuen Arena anbietet. Wir als Mannschaft werden unseren Teil auf dem Rasen dazu beitragen.“

      Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne: „Wir haben mit Maik Wagefeld und Thomas Hübener zwei wichtige Säulen der Profimannschaft in Dresden gehalten und längerfristig gebunden. Dies sollte auch ein gewisse Signalwirkung für alle Beteiligten rund um Dynamo haben. Wir sind optimistisch, auch in den Gesprächen mit weiteren Spielern erfolgreich zum Abschluss zu kommen und werden über eine schlagkräftige Mannschaft für die neue Spielzeit verfügen.

    • Dynamo: Wagefeld und Hübener bleiben

      - Der Kapitän verlängert bei den Dresdnern bis 2012
      - Der Abwehrchef bindet sich bis 2011 an den Verein
      - Führungsspieler setzen ihre Hoffnung auch auf die Stadt

      Von Sven Geisler
      Die Fans des Fußball-Drittligisten SG Dynamo Dresden schlagen vor Freude buchstäblich Purzelbäume. „Mir fehlen die Worte. Danke Wage, danke Hübi, für diese wundervolle Nachricht!", schreibt einer im Internet-Forum des Vereins: „Wie geil ist das denn? Gehen Träume doch in Erfüllung?", kann ein anderer das Glück kaum fassen, und jemand meint überschwängüch: „Das ist der Beginn von etwas ganz Großem."

      Signal an andere Spieler
      Mit den Vertragsverlängerungen von Kapitän Maik Wagefeld für drei und Abwehrchef Thomas Hübener für zwei Jahre hat Dynamo „sportlich einen Meilenstein gesetzt", wie Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne sagte: „Das ist ein Signal an die Spieler, die noch zögern und ein klares Zeichen, dass wir unsere sportlichen Ziele für die nächste Saison nach oben schrauben."
      Beide Leistungsträger peilen mit den Dresdnern bis 2011 den Aufstieg in die 2. Bundesliga an, für die ihre Verträge ebenfalls gelten. „Ich habe das mit Dynamo schon einmal geschafft und will es im neuen Stadion und mit unseren Fans im Rücken noch einmal erreichen", erklärte Wagefeld. „Ich bin vor zwei Jahren hierher gekommen, um aufzusteigen. Das Ziel ist bisher verfehlt worden, aber die Vision des Vereins und des Trainers haben mich überzeugt", ergänzte Hübener: „Man sieht in der Rückrunde, wozu die Mannschaft fähig ist, und ich bin überzeugt, dass wir im nächsten Jahr ein gewichtiges Wort in der 3. Liga mitreden werden."
      Die von Berater Karl Herzog betreuten Spieler ließen sich keine Ausstiegsklauseln in die Verträge schreiben. Sie setzen darauf, dass ihr Bekenntnis zu Dynamo auch im Rathaus registriert wird. „Dynamo braucht Dresden, aber genauso gilt es umgekehrt", sagte Wagefeld. „Die Stadt sollte deshalb nicht nur auf Kultur setzen, sondern auch auf diesen Verein und ihr Versprechen einlösen, ernsthafte Gespräche über die Stadion-Verträge zu führen." Hübener: „Wir haben einen großen Schritt gemacht. Jetzt ist es wichtig, dass der Verein über das nächste Jahr hinaus auch wirtschaftlich planen kann."
      Nachdem Ralf Minge als Sportdirektor zurückgetreten war, weil ihm der Glaube an das Wort der Stadt zu neuen Verhandlungen über die Nutzung und Vermarktung des Stadions fehlte, hatten sich Wagefeld und Hübener sehr skeptisch zu einer Vertragsverlängerung bei Dynamo geäußert. Bohne sieht jetzt „den Verein und den Verhandlungspartner, die Landeshauptstadt Dresden, umso mehr in der Pflicht, eine für die Zukunft tragfähige Lösung zu finden".
      Beide Profis entschieden sich gegen Angebote anderer Vereine. Hübener folgt nicht dem Lockruf von Ex-Dynamo-Trainer Norbert Meier nach Düsseldorf, obwohl die Fortuna gute Chancen auf die 2. Bundesliga hat. „Natürlich könnte ich bis Ende Mai zögern und darauf hoffen. Aber das wäre nicht seriös. Der Verein braucht genauso Planungssicherheit wie ich als Spieler", sagte der 26-Jährige, dessen Frau Simone im September 2008 Tochter Naomi zur Welt gebracht hat.
      Die Familienplanung vorantreiben will der aus Riesa stammende Wagefeld. „Nein, meine Freundin ist noch nicht schwanger", meinte der 28-Jährige zwar schmunzelnd, „aber man wird ja auch nicht jünger." Doreen Fröhlich, Tochter des Dresdner Fußball-Trainers Bernd Fröhlich (Laubegast, SC Borea), arbeitet als Disponentin in der Mercedes-Niederlassung für Nutzfahrzeuge in Kesselsdorf.

      Hochzeitsplanung angehen
      Einen Heiratsantrag hat er ihr bereits voriges Jahr während des Sommerurlaubs in den USA gemacht. „Mit der Hochzeit haben wir keine Eile, aber jetzt können wir die Planung angehen", sagt „Wage", der gestern nach der Pressekonferenz zu seiner Oma fuhr: „Sie feiert ihren 79. Geburtstag", erzählte er: „Deshalb habe ich diesen Termin für die Unterschrift gesetzt." Auch für seinen Opa, der am Sonntag 80 wird, hat er schon eine Geschenkidee: „Ein Sieg gegen die Stuttgarter Kickers."
      Partystimmung dürfte im Rudolf-Harbig-Stadion nach der guten Nachricht von der doppelten Vertragsverlängerung schon vor dem Anstoß aufkommen. Für das Heimspiel am Sonnabend, 14 Uhr, gibt es nur noch rund 1000 Tickets.

      Oppitz und Pfeffer kurz vor der Unterschrift

      • Volker Oppitz verhandelte gestern zum zweiten Mal mit Dynamo-Geschäftsführer Stefan Bohne. Nachdem das erste Angebot laut Oppitz inakzeptabel war, habe man sich nun aufeinander zu bewegt. „Wir werden uns nächste Woche noch einmal treffen."
      • Sascha Pfeffer sieht die Verhandlungen mit Dynamo „auf einem guten Weg". Der 22-Jährige wird von Rapid Wien sowie deutschen Zweit- und Drittligisten umworben. „Mit Dynamo sind noch einige Kleinigkeiten zu klären, aber der Rahmen stimmt", erklärte Pfeffer. (SZ/dk)
        dynamo-dresden.de/aktuell/pres…eld-und-huebener-bleiben/

    • Dynamo: Rot-Sünder muss auf die Bank
      Von Sven Geisler

      Pavel Pergl steht nach seiner Sperre nicht in der Startelf. Pavel Dobry möchte noch mindestens ein Jahr bleiben. Sascha Pfeffer kehrt nach Gelb-Pause ins Team zurück.


      In Dresden wollte Pavel Pergl endlich wieder Spaß am Fußball finden. Doch während sich der Drittligist SGDynamo in ein Stimmungshoch spielte, hat sich die Laune des Tschechen verschlechtert. Nachdem er wegen einer Roten Karte dreimal auf der Tribüne sitzen musste, steht er auch beim Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers am Sonnabend nicht in der Startelf.

      „Die Dreierkette hat zuletzt sehr gut funktioniert, ich muss also hinten nichts ändern“, meint Trainer Ruud Kaiser: „Er muss sich den Platz erst wieder verdienen.“ Der Niederländer beteuert zwar, dass er Pergl den Aussetzer nicht nachträgt, bei dem er den Braunschweiger Kosta Rodrigues mit der Faust im Gesicht getroffen hatte. „Das war dumm, aber die Strafe hat er abgesessen.“ Trotzdem ist der Bonus aufgebraucht, den sich Pergl zu Zweitliga-Zeiten 2006 in 17Spielen für Dynamo erarbeiten konnte.

      Mit dem Rückkehrer war den Gelb-Schwarzen in der Winterpause noch ein Transfercoup gelungen. Pergl sollte ursprünglich den verletzten Thomas Hübener ersetzen. „Ralf Minge hat mir gesagt, dass ich Innenverteidiger spiele“, meint der 31-Jährige. Stattdessen musste er oft die Lücke links in der Viererkette schließen. „Das ist nicht meine Position“, räumt er Schwächen vor allem in der Spieleröffnung ein.

      Bei seinem ersten Gastspiel an der Elbe hatte Pergl noch rechts verteidigt. „Auf der Seite hatte ich danach nur noch in England (beim Zweitligisten Preston North End/d.A.) zwei Spiele bestritten, sonst stand ich immer im Abwehrzentrum.“ Doch dieses ist bei Dynamo wohl auch für die nächste Saison bereits besetzt. Thomas Hübener hat bis 2011 unterschrieben, Volker Oppitz könnte folgen.

      Zudem hat sich Markus Palionis vom Wackelkandidaten zur festen Größe entwickelt. „Die letzten zwei, drei Spiele waren seine besten in dieser Saison. Eine solche Leistungssteigerung muss man belohnen“, sagt Kaiser, der dem 21-jährigen Litauer immer den Rücken gestärkt hatte. „Er hat die kritische Phase gut durchgestanden und aus seinen kleinen Fehlern gelernt. Im Kopfballduell stellt er sich jetzt schlauer an“, lobt der Trainer.

      Ausstieg mit fester Ablöse

      Pergl kann aus seinem Vertrag, der bis 30.Juni 2010 läuft, vorzeitig aussteigen – für eine vereinbarte Ablöse, die zwischen 20000 und 35000 Euro betragen dürfte. „Wahrscheinlich liegt meine Zukunft nicht bei Dynamo“, sagt der ehemalige Champions-League-Teilnehmer (22-mal für Sparta Prag).

      Sein Landsmann Pavel Dobry hätte vermutlich in der Winterpause ähnlich geantwortet. Bis dahin durfte der Stürmer lediglich vier Spiele über 90Minuten bestreiten, wurde elfmal eingewechselt. „Damals hatte ich keine große Motivation mehr“, meint der 33-Jährige. Doch 2009 gehörte er in allen 13Spielen zur Startelf und ist dementsprechend zufrieden. „Ich habe die Chance bekommen und sie genutzt. Dass ich ein paar Treffer erzielt habe, ist sehr positiv. Ich habe immer gesagt, dass ich der Mannschaft noch helfen kann.“

      Das traut er sich über das Vertragsende im Juni hinaus zu. „Ich würde gern mindestens noch eine Saison bleiben“, sagt Dobry, der die Anspielungen auf sein Alter nicht mag. „Nicht die Jahre entscheiden im Fußball, sondern Leistung“, sagt er – und verweist auf seine Statistik: 28Einsätze, acht Treffer. Der Trainer habe ihm bereits Interesse signalisiert, aber ein konkretes Angebot gebe es bisher nicht.

      Dobry zeigt Geduld, wie sie Dynamo womöglich gegen die Kickers aus Stuttgart braucht. „Für sie ist es die letzte Chance, also werden sie alles probieren“, meint er vor der Partie gegen den Tabellenletzten – genau wie Kaiser. Der Chefcoach wird die in Paderborn erfolgreiche Formation auf einer Position verändern: Sascha Pfeffer nimmt nach Gelb-Sperre wieder seinen Platz auf der rechten Außenbahn ein und verdrängt wohl Maik Kegel. Jens Truckenbrod kehrt ins defensive Mittelfeld zurück.

      Quelle:
      SZ online

    • In der Warteschleife

      Mündlich hat sich Volker Oppitz mit Dynamo auf einen neuen Vertrag geeinigt, schriftlich noch nicht

      Dresden (DNN). Wenn am 5. Juni an der Universität von Bratislava seine Promotionsfeier steigt, dann liegt Volker Oppitz mit der Familie am Ostsee Strand. An der polnischen Küste will sich der 31-Jährige von einer anstrengenden Saison als Fußball-Profi und einer aufreibenden Prüfungsvorbereitung als Akademiker erholen. Denn den kürzlich im Fach Management erworbenen Doktortitel darf er schon jetzt offiziell führen. Ob er nach dem Urlaub auch das Dynamo-Trikot weiter tragen wird, ist indes noch nicht hundertprozentig sicher.

      Der neuerliche Vertragsabschluss mit seinem Heimatverein und langjährigen Arbeitgeber steht weiter aus. Oppitz' zum 30. Juni auslaufender Kontrakt soll auf Wunsch von Trainer Ruud Kaiser verlängert werden, doch Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne kann sich derzeit vor Arbeit gar nicht retten. „Eigentlich haben wir uns am Freitag geeinigt. Von meiner Seite ist alles klar. Ich warte jetzt auf den Vertrag. Warum das so lange dauert, weiß ich nicht. Wahrscheinlich hat Dynamo noch andere Dinge zu erledigen, die im Moment wichtiger sind", mutmaßt der Innenverteidiger. Er hofft, dass das Thema noch diese Woche vom Tisch ist, rechnet täglich mit einem unterschriftsreifen Papier von Bohne.

      Der Pirnaer hetzte gestern wieder von Termin zu Termin, unterbreitete Jens Truckenbrod ein neues Angebot und knüpfte gemeinsam mit Kaiser auch Kontakte zu potenziellen Neuzugängen. Im Fall Oppitz wie auch bei der Personalie Sascha Pfeffer bestätigte er nur: „Die Gespräche laufen."

      Die Treffen mit dem neuen Geschäftsführer, der erstmals Verträge mit Fußball-Profis aushandelt, beschreibt Oppitz als „konstruktiv", wenn auch nicht gerade immer im Sinne des Spielers: „Er versucht, das Maximale für den Klub rauszuholen. Ich denke aber, dass beide Seiten zufrieden sein können, wenn der Vertrag wie besprochen zustande kommt - Dynamo vielleicht mehr als ich", lacht Oppitz, ohne freilich Details der mündlichen Abmachung zu verraten. Beide Seiten hätten sich aufeinander zu bewegt: „Ich denke, wir haben einen fairen Kompromiss gefunden." Das könnte heißen: Der als bescheiden und bodenständig geltende Spieler macht Abstriche beim Gehalt und bekommt dafür mehr als nur ein Jahr Vertragslaufzeit.

      Neben der Unterschrift unter dem in Arbeit befindlichen Kontrakt fehlt Dr. Oppitz momentan aber noch etwas, damit die Vorfreude auf den Sommerurlaub ungetrübt sein kann. Gewissheit, danach als Spieler eines Drittligisten den erneuten Angriff auf die 2. Bundesliga wagen zu können, besitzt der Verteidiger noch nicht. „Es geht für uns alle darum, dass wir endlich sicher aus der Abstiegszone raus kommen. Da müssen wir uns noch einmal ein bisschen anstrengen, wollen das schon am Sonnabend in Düsseldorf schaffen." Gelingt es ihm und seinen Kameraden, die früheren Mitspieler Ranisav Jovanovic und Marco Christ sowie den Rest der Meier-Truppe im Aufstiegskampf auszubremsen, hat Oppitz eine Sorge weniger.

      Jochen Leimert

      dynamo-dresden.de/aktuell/pres…kel/in-der-warteschleife/

    • Dynamo verlängert Verträge

      Die SG Dynamo Dresden hat am heutigen Donnerstag mit Volker Oppitz und Lars Jungnickel zwei weitere wichtige Spieler über das Saisonende hinaus vertraglich gebunden. Lars Jungnickel hat seinen zum Saisonende am 30. Juni auslaufenden Vertrag um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2011 verlängert. Der Kontrakt des 27-jährigen Offensivspielers hat sowohl für die dritte Liga als auch für zweite Bundesliga Gültigkeit. Abwehrspieler Volker Oppitz, der mit nur einem Jahr Unterbrechung bereits seit 1984 bei der SG Dynamo Dresden spielt, hat ebenfalls einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011 erhalten.

      Dynamo hat mit dem 31-jährigen Innenverteidiger darüber hinaus eine Vereinbarung geschlossen, dass Volker Oppitz nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn eine Funktion im administrativ-kaufmännischen Bereich des Vereins übernimmt. Bereits ab der kommenden Saison wird Volker Oppitz, der parallel zu seiner Fußballkarriere ein Studium der Wirtschaftswissenschaften absolvierte und Ende März 2009 im Bereich Management promoviert hat, in Abstimmung mit der sportlichen Leitung sowie der Geschäftsführung in die Geschäftsprozesse des Vereins eingebunden und hat somit die Möglichkeit, erste Erfahrungen sammeln. Darüber hinaus hat die SG Dynamo Dresden bei Abwehrspieler Benjamin Girke eine vertragliche Option wahrgenommen und den Vertrag bis zum 30. Juni 2010 verlängert.

      Volker Oppitz: „Ich bin froh, dass ich nach meiner langen Verletzung wieder Fußballspielen kann und habe auch vor, dies noch mindestens zwei Jahre zu tun. Ich werde ab Sommer zusätzlich als Vorbereitung für die Zeit nach meiner Karriere erste Erfahrungen mit administrativen Aufgaben sammeln. Aber natürlich haben Trainings- und Spielbetrieb absoluten Vorrang.

      Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne: „Ich bin froh, dass wir damit einen weiteren Schritt gemacht haben, für die nächste Saison eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammen zu stellen. Gerade mit Lars Jungnickel und Volker Oppitz haben wir zwei Spieler verpflichtet, die neben ihren fußballerischen Qualitäten ein hohes Maß an Identifikation mit Dynamo mitbringen. Darüber hinaus freue ich mich auch sehr, dass wir mit Volker Oppitz nach seiner aktiven Laufbahn einen neuen Mitarbeiter begrüßen können, der sein bisher erworbenes Fachwissen in den Verein einbringen wird.

      dynamo-dresden.de/aktuell/news…mo-verlaengert-vertraege/

    • Trehkopf - ein heißer Kandidat für Dynamo

      Die Dresdner brauchen Verstärkungen für die linke Seite und die Offensive.
      Von Sven Geisler
      „Uns werden jeden Tag 25 Spieler angeboten", berichtet Ruud Kaiser. Doch der Trainer des Fuß-ball-Drittligisten SG Dynamo Dresden, der zurzeit auch die Verantwortung als Sportdirektor trägt, will sich mit Verpflichtungen für die nächste Saison Zeit lassen. „Wir werden einige Kandidaten noch einmal extra beobachten", sagt der Niederländer, ohne Namen zu nennen.

      Die SZ erklärt, auf welchen Positionen sich Dynamo verstärken muss und welche Spieler dafür in-frage kommen:

      - PROBLEMZONE LINKE SEITE
      Kaiser beklagt sich, dass mit Ronny Nikol nur noch einen Linksfuß im Aufgebot steht. „Das ist natürlich zu wenig", meint der Coach. Selbst wenn Nikol bleibt - der dann 35-Jährige soll eine Saison dranhängen -, braucht Dynamo mindestens noch zwei neue Spieler für die linke Seite. Nach Informationen der SZ gehört René Trehkopf zu den Favoriten. Der 29-Jährige, der von 2001 bis 2003 für den Dresdner SC gespielt hat, war im vorigen Sommer von Erzgebirge Aue zum VfL Osnabrück gewechselt. Allerdings kam er bei dem Zweitligisten bisher nicht zum Einsatz. „Das war ein Seuchenjahr für mich", sagt Trehkopf: „Erst zog ich mir einen Innenbandriss im Knie zu, dann einen Muskelbündel- und einen Muskelfaserriss im Oberschenkel. Damit habe ich das Pech für meine Karriere aufgebraucht."
      Jetzt ist der gebürtige Cottbuser, der für den FC Energie und Aue insgesamt 116 Zweithga-Partien bestritten hat, wieder genesen und konnte zweimal für die Oberliga-Elf des VfL spielen. Trehkopf bestätigt: „Ich will auf jeden Fall zurück in den Osten." Mit Torwart Axel Keller kennt er einen potenziellen Mitspieler aus der gemeinsamen Zeit in Aue. "Axel schwärmt von der Stimmung im neuen Stadion", erzählt Trehkopf, der wie Maik Waggefeld und Thomas Hübener von Berater Karl Herzog betreut wird.
      Eine Überlegung wert wäre auch Marco Rose, dessen Vertrag beim FSV Mainz ausläuft. Auch der 32-Jährige, der schon 2005 auf dem Wunschzettel des damaligen Dynamo-Trainers Christoph Franke gestanden hatte, war lange verletzt (Mittelfußbruch). Ein Auge geworfen haben die Gelb-Schwarzen auf Marcel Schlosser. Der 21-Jährige hat noch für eine Saison einen Vertrag beim Regionalligisten Chemnitzer FC - genau wie Arne Feick in Aue. Die Ablöse für den Ex-Cottbuser, der weit oben auf der Wunschliste stehen soll, dürfte Dynamo kaum stemmen können.

      - ERSATZ FÜR BRÖKER
      Mit Thomas Bröker (bisher zehn Saison-Tore) wechselt ein Stürmer zu Rot-Weiß Ahlen, der seine Schnelligkeit auch auf den Außenbahnen ausspielen kann. Ein heißer Anwärter auf die frei werdende Stelle ist Orlando Smeekes. Der 27-Jährige agierte bei den beiden 2:1-Siegen von Drittliga-Schlusslicht Stuttgarter Kickers gegen Dynamo sehr auffällig. Trainer Kaiser bestätigte bereits Interesse an seinem Landsmann.

      - VERSTÄRKUNG IM ANGRIFF
      Von den Angreifern stehen nur Halil Savran (zehn Tore) und Gerrit Müller (zwei) für die nächste Saison unter Vertrag. Pavel Dobry (acht) wartet noch auf ein Angebot. Auch wenn der 33-jährige Tscheche bleiben darf, muss Dynamo die Offensive verstärken. Nach Informationen der SZ haben die Dresdner bei Werder Bremen wegen Torsten Oehrl angefragt. Der 23-jährige Mittelstürmer erzielte 16 Treffer für die Reserve des Bundesligisten, die dennoch abstiegsgefährdet ist. Sollte Werder II den Klassenerhalt verfehlen, steigt Dynamos Chance, Oehrl (Vertrag bis 2010) zumindest ausleihen zu können.

      SZ DD