Stammtisch der Erste

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    • Eigenkapital ist auch immer so eine Sache. Auf dem Papier sind Stadien, Trainingsanlagen usw. viel Wert. Auf dem freien Markt gibt es aber keine Abnehmer. Die Alm in Bielefeld hat auf dem Papier einen Wert von ca. 30 Millionen. Auf dem Immobilienmarkt wird man für das Stadion nichts bekommen können. Es bleibt ein Buchwert. Bestenfalls kann man Schulden in Anteile an der Stadiogesellschaft umwandeln, und somit spätere Gewinne und Einnahmen verpfänden (Gewinnbeteiligung der neuen Anteilseigner). Daher hat der Verein Arminia auch zwei Töchter gegründet. Einmal für den Spielbetrieb und einmal für die Infrastruktur.
      Arminia Bielefeld - Stadion Alm
      Tradition & Identität erhalten! Übersetzung für Neoliberale: "Markenimage schützen!"
    • Ob nun Alm, oder Bremer Brücke, beide Stadien liegen innenstadtnah gut erschlossen innerhalb von Wohnbebauung. Was liegt da näher als nach Ableben des Vereins dort 10 Mehrfamilienhäuser im Werte von x Millionen hochzuziehen? Insofern haben diese Stadien schon einen sehr hohen Wert, gerade jetzt zu Zeiten der Immo-Blase.

      Was den VfL OS angeht so ist es schwer in der 3. Liga in dieser Größenordnung einigermaßen profitabel zu arbeiten. Im Grunde spielen oben in der 3. Liga nur Vereine mit, die a) reiche Gönner haben, oder b) sich verschulden in der Hoffnung aufzusteigen. War bei uns nicht viel anders. Lange hätten wir das mit dem Defizit 2015 nicht durchgehalten. Und Aue konnte vor ein paar Jahren die Aufstiegsprämie auch erst irgendwann in der 2. Liga auszahlen. Das sagt doch schon alles. Problematisch wird es aber, wenn der Aufstieg nicht klappt. Irgendwann muß dann halt abgespeckt werden. Und dieser Zeitpunkt dürfte beim VfL nicht mehr weit entfernt sein. Nur will das niemand in OS sehen, geschweige denn wahrhaben wollen. Im lila Treffpunkt träumen sie in ihrem Selbstverständnis ja immer von ganz oben in der Liga. Nur gibt das die Mannschaft nicht her. Die ist jetzt über mehrere Jahre immer weiter ausgeblutet. Ich denke der Wehlend sieht auch, dass es nicht reichen wird, nur traut der sich nicht die Wahrheit auszusprechen, sonst laufen ihm Sponsoren und Zuschauer davon. Nur auf Dauer kann es so nicht weiter gehen. Wenn man Dauerkarten für die nächste Saison schon im Mai (!!!) verkauft, dann kann es mit der Liquidität nicht mehr weit her sein.

      Gut, im Moment wird sich in OS wohl niemand um oben scheren. Der Saisonstart ist gehörig daneben gegangen. Aber abseits davon sehe ich auch nicht wie es mittelfristig aufwärts gehen soll. Wehlend ist nun wirklich kreativ wenn es darum geht noch irgendwo her einen € aufzutreiben. Crowdfunding, "Wir sind die Osnabrücker" usw., da merkt man den Vertriebler an. Das macht er ansich sehr gut, wie er immer wieder neu mit dem Klingelbeutel umher geht. Aber was beim VfL fehlt ist, sagen wir mal ein Dreijahresplan wie es nach oben gehen könnte. Irgendwas substanzielles womit man Zuschauer, Sponsoren, aber auch Spieler ködern könnte. So ist das mehr ein Gewurschtel in den Tag hinein. Der Wehlend übt weiter Zaubertricks mit denen er noch irgendwoher Euros rausleihern kann, Lothar Gans hofft irgendwie den nächsten Ochi Wriedt für kleines Geld zu verpflichten und Joe Ennochs hofft auf die nächste Länderspielpause um der Gegentorflut Herr zu werden...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Block6 ()

    • Über eine Million Miese in der dritten Liga, wo man sich ja gerade erst bzgl. der Schulden mit der Stadt usw. geeinigt hat dürfte keine vertrauensbildene Maßnahme sein. Verkauf von Anteilen der KGaA dürfte unter diesen Umständen auch keine besonders gute Verhandlungsposition mit sich bringen. Dazu immernoch das Luftschloss zweite Liga, ohne zu wissen, wie man sich in Liga drei wirklich aufstellen will.

      Als VfLer wäre ich froh über neues Personal an der Spitze. Aber das ist nur ein Urteil vom anderen Ende der A 30.
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    • Ob eine der genannten Personen dem rechten Spektrum zuzuordnen ist kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass dieser Vorwurf oft zu schnell erhoben wird. Die Ausgliederung an sich ist auch nicht das Problem. Genau wie innerhalb des e.V. hängt es davon ab, wie man die Profiabteilung mit Leben füllt.


      Befremdlich ist das alternativen nicht zur Wahl zugelassen werden und das vor allem Dinge wie ein Führungszeugnis nicht von jedem gleichermaßen gefordert werden. Das sind selbst wenn nichts Besonderes drin steht schon wieder so politische Spielchen. Das der Geschäftsführer im Wahlausschuss gesessen hat ist auch so ein Ding der Unmöglichkeit. Wer zwischen den Zeilen liest erinnert sich an die Situation bei Arminia zwischen dem Amtsantritt von Roland Kentsch und ich sag mal ungefähr bis 2012. Auch frage ich mich, wieso man die Markenrechte veräußert. Mehr Tafelsilber geht nicht.
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