Kölsche Klüngel und die Polizei - Repression oder gerechtfertigte Einsätze beim Fussball?

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    • Kölsche Klüngel und die Polizei - Repression oder gerechtfertigte Einsätze beim Fussball?

      Hier gehts um Verstöße von Fans und/oder Polizisten.

      Bitte sachlich diskutieren und die Netiquette wahren!
      "Das Grauen hat einen Namen: Betzenberg! Dort ist der 1.FC
      Kaiserslautern zu Hause, jenes Team, das die Ästhetik der
      Kneipenschlägerei zur sogenannten Fußballkultur erhob."
    • Na dann will ich versuchen auch mal wie immer beide Seiten zu erklären. :) Stelle mich gern dem Beschuss.
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    • Guy Lafleur schrieb:


      Kölsche Klüngel schrieb:

      Na dann will ich versuchen auch mal wie immer beide Seiten zu erklären. :) Stelle mich gern dem Beschuss.
      servus,

      schön mal wieder was von dir zu lesen :winke:
      find ich gut, daß du wieder dabei bist :ja:
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Danke danke... :winke:

      Ich hoffe das ihr auch noch so denkt wenn ich bei Postings hier versuche für mehr Verständniss oder Erklärung zu sorgen. :)


      Dazu auch mal kurz eine kleine Geschichte. Diese bezieht sich auf das Thema das die Polizei gegenüber Kollegen nicht einschreiten würde, wenn einer Straftaten begeht.

      Bei einem Spiel zweier Mannschaften ( Zeitpunkt, Örtlichkeit, Personen und Vereine lassen ich natürlich aus, näheres wenn per PN ) handelte es sich um ein Hochsicherheitsspiel. Es war Polizei aus allen möglichen Städten der Umgebung vor Ort.
      Die Gästefans, die mit der Bahn anreisten, wurden zum Stadion begleitet. Dort kam es, trotz massiver Polizeipräsenz, zu einer Auseinandersetzung zwischen Heim- und Gästefans.
      Die Polizei ging mit Pfefferspray dazwischen und trennte die Fans.
      Ein am Boden liegender Gästefan wurde dabei mehrfach von einem Polizisten getreten und mit dem Schlagstock geschlagen.

      Zwei andere Polizisten gingen dazwischen und trennten die beiden, so das der o.g. Polizist von dem Fan abließ.
      Nach dem Einsatz wurde eine Anzeige gegen den Polizisten gefertigt der den Fan angegriffen hatte. Dieser wird nun wohl seines Amtes enthoben.

      Das nur zum Thema das die Polizei Dinge unter den Tisch fallen lassen würde, wo eigene Kollegen scheisse gebaut haben.
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    • Kölsche Klüngel schrieb:

      Ein am Boden liegender Gästefan wurde dabei mehrfach von einem Polizisten getreten und mit dem Schlagstock geschlagen.
      Die Frage ist doch, wieso ein Beamter dermaßen ausrastet und auf am Boden liegende Personen einschlägt? Als Vertreter des öffentlichen Rechts MUSS ihm doch bewusst sein, dass er SO nicht agieren darf!
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      Kneipenschlägerei zur sogenannten Fußballkultur erhob."
    • Tja.... ich kann natürlich nicht in die Person reinsehen.

      Zudem ist es ja so das auch Polizisten nur Menschen sind, auch wenn sich das im Beruf nicht auswirken sollte. Es ist nicht leicht sich selbst quasi emotional auszublenden, denn jeder Mensch hat halt auch Reaktionen und Emotionen die sein Handeln beeinflussen.
      Das heißt natürlich jetzt nicht das ich das erwähnte gut heiße. Im gegenteil... diese Aktion muss eine Strafe nach sich ziehen.

      Noch zur kurzen erklärung dabei: Bei dem "Fan "der auf dem Boden lag, handelte es sich um einen Menschen der die Auseinandersetzung mit den Heimfans gesucht und gefunden hatte. Nur ging er dabei zu Boden, ansonsten war das auch kein Liebchen.
      Ich kann nur vermuten das der o.g. Polizist möglicherweise von ihm angegriffen wurde um an die Heimfans zu kommen. Ist mir in dieser Situation auch halb passiert, nur das ich die betreffenden Personen angeschrien und zurückgehalten habe. Es hätte allerdings nicht viel gefehlt und ich hätte mich ebenfalls mit einem der dortigen Gästefans gerollt. :(
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    • Kölsche Klüngel schrieb:


      Zudem ist es ja so das auch Polizisten nur Menschen sind, auch wenn sich das im Beruf nicht auswirken sollte. Es ist nicht leicht sich selbst quasi emotional auszublenden, denn jeder Mensch hat halt auch Reaktionen und Emotionen die sein Handeln beeinflussen.

      Eben das Argument kann und darf nicht gelten. Ein Polizist ist entweder Vertreter des staatlichen Gewaltmonopols und setzt dieses auch den Vorgaben entsprechend ein (und einen am Boden liegenden Randalierer zu verprügeln ist davon definitiv nicht abgedeckt) oder er muss sich einen anderen Beruf suchen. So und nicht anders. Ein Polizist in Uniform unterliegt in ragen der Gewaltanwendung noch strengeren Maßstäben als ein Zivilist.
      0:1 Gersdorff (3.), 0:2 Gersdorff (12.), 0:3 Müller (36.), 1:3 Pirrung (43.), 1:4 Müller (57.), 2:4 K. Toppmöller (58.), 3:4 Pirrung (61.), 4:4 Pirrung (73.), 5:4 E. Diehl (84.), 6:4 Laumen (87.), 7:4 Laumen (89.)

      "Der Berg frisst seinen Lieblingsgegner. Vergessen Sie Public-Viewing am Brandenburger Tor oder an der Copacabana. Kaiserslautern ist in diesen Momenten Welthauptstadt des Fußball!"
    • Kölsche Klüngel schrieb:

      Zudem ist es ja so das auch Polizisten nur Menschen sind, auch wenn sich das im Beruf nicht auswirken sollte. Es ist nicht leicht sich selbst quasi emotional auszublenden, denn jeder Mensch hat halt auch Reaktionen und Emotionen die sein Handeln beeinflussen.
      Das heißt natürlich jetzt nicht das ich das erwähnte gut heiße. Im gegenteil... diese Aktion muss eine Strafe nach sich ziehen.
      Vollkommen richtig. Gerade wenn ein Polizist auf einen solchen Einsatz geschickt wird, sollte ihm bewusst sein, dass er sich dort zu 100% im Griff haben muss. Wenn er das nicht kann-oder noch schlimmer-mit dem Vorsatz hingeht, ein paar Schläge zu verteilen, hat er schlicht den Beruf verfehlt. Und solche gibts zuhauf ( wahrscheinlich besteht das ganze bayrische USK aus solchen Leuten, dem Auftreten nach zu urteilen).

      Gibts es für solche Einsätze kein Qualifikations- oder Auswahlverfahren, wer geeignet ist, einen Einsatz dieser Art durchzuführen? Wär denk ich nicht das schlechteste...

      Ich will hier keine Fans in Schutz nehmen, die sich gegenseitig auf die Köppe hauen wollen, nicht dass das hier so rüberkommt!
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    • Ich gebe euch natürlich recht... es ist nicht zu verantworten das die einzigen die neutral und Gewaltfrei arbeiten sollten dies auch zu tun haben. Wenn dem nicht so ist, muss derjenige bestraft werden.
      Ich will das auch nicht als Argument geltend machen, sondern nur sagen das man dennoch drüber nachdenken sollte das z.b. der eigene Nachbar in der Uniform stecken kann. Man ist halt dennoch ein Individuum.

      Aber genau aus dem von dir genannten Grund Thomas, wird eben jener Polizist eine empfindliche Strafe bekommen.

      @walter: es gibt unterschiede in der Polizeistruktur. Das sog. USK zum beispiel erfordert einen Einstellungstest der recht hart ist. Man muss sportlich sehr fit sein. Das ist quasi so eine Art Eliteeinheit der Polizei die auch in brenzligen Situationen eingesetzt wird.
      In NRW ( genau wie in Rheinland Pfalz ;) ) ist es so, das es Hunderschaften gibt. Da möchten aber kaum Leute rein, daher müssen die da 3 Jahre arbeiten. Wir haben viele Frauen oder Leute die, wie ich finde, nicht geeignet sind um diesen Part des Jobs zu machen.
      Und Fußball- und Demoeinsätze sind unser Täglich Brot. Damit haben wir Woche für Woche zig mal zu tun.
      Es gibt da halt Kollegen wie ich, die Fan und Polizist sind und daher weitaus verständlicher mit den Leuten umgehen können. Genauso gut höre ich oft von Mädels das sie Fußball und die Fans hassen.. ABER DENNOCH benehmen sie sich den Leuten gegenüber angemessen.
      Leider gibt es immer wieder schwarze Schafe ( und das in jedem Job ) die ihre Leistung verfehlt haben.

      Ich möchte daher nicht ausschließen das sich gerade in Hunderschaften, USK`s usw Polizisten befinden die über die Stränge schlagen können.
      Dennoch wird das unterbunden und bestraft wenn jemand scheiße baut.
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    • Kölsche Klüngel schrieb:

      Dennoch wird das unterbunden und bestraft wenn jemand scheiße baut.

      MUSS mir ein Polizist auf Anfrage seinen Namen, Dienstgrad oder irgendeine Erkennungsnummer sagen? Ich hab schon erlebt, dass auf Nachfrage nur ein "Geht dich nen Scheissdreck an, verpiss dich oder es gibt auf die Fresse!" rumkam... :augen:
      "Das Grauen hat einen Namen: Betzenberg! Dort ist der 1.FC
      Kaiserslautern zu Hause, jenes Team, das die Ästhetik der
      Kneipenschlägerei zur sogenannten Fußballkultur erhob."
    • Walter11 schrieb:



      Kölsche Klüngel schrieb:

      Dennoch wird das unterbunden und bestraft wenn jemand scheiße baut.

      MUSS
      mir ein Polizist auf Anfrage seinen Namen, Dienstgrad oder irgendeine
      Erkennungsnummer sagen? Ich hab schon erlebt, dass auf Nachfrage nur
      ein "Geht dich nen Scheissdreck an, verpiss dich oder es gibt auf die
      Fresse!" rumkam... :augen:
      Also vorab: es gibt keine Erkennungs- oder dienstnummer. Das was wir haben und was wir auf Anfrage angeben müssen ist folgendes:

      Name, Dienstgrad und die Wache an der wir arbeiten.

      Damit kann man jeden finden.

      Ich weiß natürlich das solche von dir zitierten Aussagen fallen können. Das ist nicht richtig so und über sowas ärger ich mich. Denn wenn ich nix zu befürchten habe, dann kann ruhig jeder meine Angaben haben.

      Was man machen kann wenn man sich verschaukelt fühlt sind mehrere dinge: Man schaut sich das Kennzeichen an und notiert es sich. Man schaut auf die Helme ( da stehen hinten zahlen, Buchstaben oder Zeichen drauf ) und auf die Markierungen am rechten Oberarm.
      Damit kann man verfolgen wer das gewesen sein könnte.

      Ich sage das nicht um Leuten ans Bein zu pinkeln, sondern nur um zu zeigen das die Polizei nichts zu verheimlichen haben soll. Denn ich stehe ja auch für diesen Beruf und das zu 100 %.

      Kaiserslautern schrieb:



      Kölsche Klüngel schrieb:

      Dennoch wird das unterbunden und bestraft wenn jemand scheiße baut.
      Das erkenn ich, leider, zumindest beim BFE nie..

      Ich
      kanns nicht verstehen das solche Schlägertrupps Fußballfans begleiten
      dürfen, die sollten besser irgendwelche Razzien durchführen.. Same as
      USK.
      Du meinst bei einer BFE denke ich.

      Diese sog. Schlägertrupps sehen so aus, da stimme ich dir zu. Sie sind auch spezialisiert um Straftäter aus einer Menge zu holen und sind daher etwas robuster.
      Allerdings ist es immer so das ja auch gefilmt wird. Und die Kameras sind nicht nur da um Fans zu filmen, sondern um
      zu dokumentieren ob es auch von der Polizeilichen Seite aus richtig abläuft.

      Und alles wird nachher ausgewertet. Wie das o.g. Beispiel zeigt, schreitet die Polizei auch gegen eigene Leute ein.
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    • Mag ja sein, war aber leider schon oft der Fall das urplötzlich wenn es Gegenbeweise gibt die Kameras aus waren, kein Film drin war oder sonst was.
      Definitiv lobenswert wenn auch eigenes Fehlverhalten analysiert wird und auch bestraft wird!

      Wie gesagt, es gibt wenns nur die normalen Hundertschaften sind in den meisten Fällen deutlich weniger Probleme als wenn eine BFE oder USK Einheit vor Ort ist. Ist zumindest meine Erfahrung, statistisch beweisen kann ich das nicht ;)
    • ist doch schön, wenn bei den grünen bewegung reinkommt und "verstöße" immer öfter untersucht werden!

      jetzt fehlt nur noch die bereitschaft in reihen der fans "missetaten" ebenso anzuprangern und zur aufklärung

      dieser "vergehen" beizutragen.

      gruß
    • Also das USK Niederbayern war am Sonnabend in Burghausen wider erwarten relativ friedlich und gut gelaunt.

      Vielleicht waren das nicht die vom letzten Mal.....der ein oder andere dürfte sich erinnern :(


      UNBEUGSAM & UNVERKÄUFLICH

      Souvent blessé, jamais vaincu
    • Ich persönlich muss sagen das ich, egal wo ich bisher war, noch keine Ausschreitungen erlebt habe..... :schulterzucken:
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