Presse

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    • Blaues Wunder

      Fascher rechnet mit einem Gegner, der um seine letzte Chance kämpft. Wacker Burghausen wartet sieben Spiele auf einen Sieg, steht einen Punkt hinter Jena. "Wir wollen so ähnlich spielen wie Wuppertal bei uns , sagt Fascher, der auch mit einem Unentschieden leben könnte, um die Bayern auf Distanz zu halten. Aber auch drei Punkte nehme er gern, und die blauen Hemden wären fortan die Jenaer Glückstrikots.
      Voraussichtliche Aufstellung:
      Nulle - Wuttke, Petersen, Müller, R. Schmidt - Holzner, Kikuchi, Ziegner, Schröter - Hähnge, Schembri.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

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    • Vier Punkte sind kein Vorsprung

      Am Samstag muss der FC Carl Zeiss Jena in Aalen ran. Allerdings wird ein Führungsspieler die Reise nicht antreten können: Torsten Ziegner. Der Ex-Kapitän liegt mit einer vereiterten Angina flach, muss Antibiotika schlucken. "Torsten Ziegner ist bis Montag krank geschrieben", sagt Klubsprecher Andreas Trautmann. Bei den Spielen gegen Dresden und gegen Emden hat Jenas Trainer Marc Fascher den kommenden Gegner beobachten lassen. Besonders die starke Offensive lobt Fascher. Und weiter: "Aalen ist spielstark." Die Turbulenzen in Aalen mit der Entlassung von Abwehrmann Sichone und der Roten Karte für Nagorny nehme er zur Kenntnis, mehr aber auch nicht.
      Es hat sich viel getan seit dem Amtsantritt des Hamburgers, das erfreulichste sind wohl die vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. "Vorsprung? Vier Punkte sind kein Vorsprung. Vorsprung sind für mich sieben oder acht Punkte", sagt Fascher. Noch immer sei die Situation angespannt, nichts sei erreicht. "Und wer sich jetzt in Sicherheit wiegt, der ist Fehl am Platz", so Fascher.
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    • Böse Buben wieder an Bord

      Moses Sichone und Vitus Nagorny stehen gegen Jena im Kader des VfR Aalen – Sander: „Wir sind oft zu brav“
      Die Zeit der Sanktionen ist vorbei, und Trainer Petrik Sander bleibt auch gar nichts anderes übrig. Nach der Roten Karte gegen Christian Alder kehrt der suspendierte Moses Sichone gegen Carl Zeiss Jena in die Elf des VfR Aalen zurück. Ebenfalls wieder mit dabei: Stürmer Vitus Nagorny, der sich vor dem Spiel gegen Kickers Emden beim Publikum entschuldigt hat und dessen Rotsperre abgelaufen ist.


      Die Liste der Ausfälle wird immer länger: Im Nachholspiel gegen Kickers Emden verletzte sich Steffen Schneider, und Kapitän Christian Alder ist nach seiner Roten Karte zwei Spiele gesperrt. Wieder zwei Profis, die dem VfR Aalen im Abstiegskampf fehlen. „Wir pfeifen personell nicht mehr aus dem letzten, sondern aus dem allerletzten Loch“, sagt Petrik Sander. Zumal von den angeschlagenen und verletzten Spielern vorerst mit keinem zu rechnen ist. Kein Grund für den VfR-Trainer, in Panik zu verfallen. Nein, Sander gibt sich weiter kämpferisch. „Unsere vorhandenen Spieler sind durchaus in der Lage, die Lücken zu schließen.“ Dazu zählen inzwischen auch zwei, die vor zwei Wochen noch in der Verbandsliga kickten: Michael Schiele und Daniel Hägele haben ihre Feuertaufe bestanden. Dass den beiden gegen Kickers Emden einfache Fehler passierten, ist für Sander kein Grund, den Amateuren Vorwürfe zu machen. Der dritte, den Sander in den Kader geholt hat, ist Fabian Ammon. Doch trotz des Platzverweises von Christian Alder, den Sander als „vertretbar“ bezeichnet, darf Ammon am Samstag gegen Carl Zeiss Jena nicht mit einem Einsatz in der Startelf rechnen. „Auf der Position des Innenverteidigers sind Experimente mit einem hohen Risiko verbunden. Ich bin zwar risikofreudig, aber nicht lebensmüde“, sagt Sander und stellt klar, dass ein Einsatz von Ammon von Beginn an „im Moment noch zu gewagt ist, auch wenn er gute Ansätze und eine gute Anlage hat“.
      Womit nur noch ein gelernter Innenverteidiger übrig bleibt: Moses Sichone. Der 31-Jährige wurde allerdings wegen einer Zechtour und einem danach verpassten Training erst vor zwei Wochen suspendiert. Doch darauf kann Sander keine Rücksicht mehr nehmen. „Ja, Moses wird wieder mit dabei sein“, bestätigt der Trainer und hofft, dass „er aus dem Schuss vor den Bug gelernt hat“.
      Zurückkehren wird auch Vitus Nagorny, der seine Rotsperre wegen des Stinkefingers zum eigenen Publikum abgesessen hat. Und: Nagorny hat sich vor dem Anpfiff am Dienstag nochmals bei den Fans für seinen Ausraster entschuldigt. „Dazu gehörte sehr viel Mut“, sagt Sander und fügt dann aber hinzu, dass „die Zuschauer ihm erst auf dem Platz richtig verzeihen werden, wenn er entscheidende Tore erzielt“. Die könnte der VfR Aalen gerade dringender gebrauchen denn je. Denn die eklatante Abschlussschwäche verhinderte gegen Emden einen möglichen Sieg, den der VfR im Abstiegskampf so dringend hätte gebrauchen können. Sander: „Ich werde nicht müde zu sagen, dass unsere Spieler mit ihrer Qualität auch mal ein Tor erzwingen müssen. Denn das kann ich nicht auch noch bewerkstelligen.“

      Gegen Jena erwartet der Trainer wieder dieselbe Leidenschaft und Kampfbereitschaft wie beim 4:3 gegen Dynamo Dresden. Eben das, was gegen Emden über weite Strecken gefehlt hat.
      Im Abstiegsduell gegen Jena wird das noch entscheidender sein als am Dienstag gegen Emden.
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    • Reinhauen ist sein Ding"

      "Es wird wohl zum Duell Holzner gegen Stegmayer kommen. Ich hoffe, du bist gut vorbereitet." Das schrieb gestern Jenas Rechtsaußen Felix Holzner seinem alten Kumpel aus Jenaer Tagen, Michael Stegmayer. Der kickt aktuell für den VfR Aalen, Jenas Gegner am Samstagnachmittag. "Ich kann von mir behaupten, 2009 noch ungeschlagen zu sein", sagt Felix Holzner. Der Glücksbringer sei er deshalb gern. "Aber nur auf dem Platz", sagt er. Felix Holzner kann wieder lachen, nachdem er ein halbes Jahr wegen eines Kreuzbandrisses außer Gefecht war.

      Richtig reinhauen müssen sich die Jenaer auch in Aalen. Dort wurde Moses Sichone begnadigt, gestern trainierte der Abwehrmann erstmals wieder mit der Mannschaft. "Aalen steht mit dem Rücken an der Wand. Sie sind mit anderen Vorstellungen in die Saison gestartet. Das kommt mir irgendwie bekannt vor", sagt Jenas Trainer Marc Fascher. Die Parallelen sind in der Tat frappierend, von den Namen und vom Etat her ist Aalen genauso eine Spitzenmannschaft wie Jena - doch auch der FC Zeiss-West, Aalen liegt gleich neben Oberkochen, steckt im Existenzkampf der 3. Liga fest.

      Eine Antwort auf Holzners SMS blieb Stegmayer gestern nicht schuldig: "Ich bin natürlich sehr gut vorbereitet und freue mich auf unser Duell."
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    • Schwäbische Post

      Unter dem Neuen Marc Fascher hat der Zweitligaabsteiger in vier Spielen sieben Punkte geholt und ist damit am VfR Aalen vorbeigezogen. Jena ist jetzt mit 33 Punkten 16., der VfR mit 32 Zählern 17. Petrik Sander hat die Entwicklung mitverfolgt. Einschüchtern lässt sich der VfR-Trainer davon aber nicht. „Dresden kam auch mit einer Riesenserie zu uns ...“, sagt Sander und fügt hinzu, dass „uns das Wohl und Wehe des Gegners egal ist“.
      Keineswegs egal ist Sander der Spielausgang am Samstag. Und da ist Dresden ein gutes Stichwort. „Das Spiel gegen Dynamo muss der Maßstab sein. Wir müssen aggressiv zu Werke gehen und den Gegner niederkämpfen. Eben all die Attribute zeigen, die im Abstiegskampf notwendig sind. Denn mit spielerischen Mitteln alleine wird es nicht funktionieren“, sagt Sander. Zumal auch Jena kampfbetont an die Sache herangehen wird.

      So könnten sie spielen:
      VfR: Linse – Schiele, Sichone, Bader, Stegmayer – Bohl, Hägele – K. Andersen, Lechleiter – Nagorny, Sailer
      Jena: Nulle – Wuttke, M. Riemer, R. Müller, R. Schmidt – Kikuchi – Holzner, Schembri, Schröter – Hähnge, Amirante
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    • Suche nach Ziegner Ersatz


      Mehrere Varianten liegen im Bereich des Möglichen. Zum einen könnte
      einer der Stürmer Sebastian Hähnge oder André Schembri zurück ins
      Mittelfeld rutschen, dafür Salvatore Amirante wieder in den Angriff
      kommen. Oder René Eckardt geht auf die Ziegner-Position. Ambitionen auf
      einen Einsatz hegt auch Marco Riemer, der nach seiner abgesessenen
      Gelbsperre wieder im Kader steht. Mit nach Aalen ist auch Patrick
      Amrhein gefahren.

      Das Team reiste gestern Vormittag nach Baden-Württemberg, trainierte am
      Nachmittag auf einem Nebenplatz des Aalener Stadions. Abends traf sich
      das Team zum gemeinsamen Spaziergang - ein Ritual unter dem neuen
      Trainer, das bislang Glück brachte. Fascher will Aalen heute durch
      schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff knacken.

      Unterdessen legte der Thüringer Fußball-Verband die Termine für die
      Halbfinale im Thüringenpokal fest. Die Partien zwischen Heiligenstadt
      und Jena sowie zwischen Weimar und Rot-Weiß Erfurt finden am Dienstag,
      28. April, um 18 Uhr statt. Die Ansetzung sei in Abstimmung mit den
      Vereinen und unter Sicherheitsaspekten erfolgt, sagte Pokalspielleiter
      Ulrich Hofmann (Römhild).

      Voraussichtliche Aufstellung: Nulle - Wuttke, Petersen, Müller, R.
      Schmidt - Holzner, Kikuchi, Eckardt (Amirante), Schröter - Schembri,
      Hähnge.
      Als 1920 das Land Thüringen mit der Landeshauptstadt Weimar gegründet wurde, wurden die preussischen Gebiete einschließlich Erfur* nicht mit einbezogen!
    • schwaebische-post.de/regional/sport/413197/

      Bittere Auswärtspleite für Jena

      Lange Gesichter bei Carl Zeiss Jena: Nach zwei Siegen in Folge verloren die Schützlinge von Neu-Trainer Marc Fascher das Kellerduell in Aalen mit 2:3 (0:2). Weil Wacker Burghausen bei Rot-Weiß Er**** mit 3:0 gewann und Werder Bremen II einen Punkt gegen Eintracht Braunschweig holte, sind die Abstiegsränge für Jena wieder nur noch einen Zähler entfernt. Fascher war bedient, sagte aber: "An der Situation ändert sich nichts. Wir wissen, dass es bis zum Schluss ganz eng wird."


      Gleich der erste Torschuss von Aalen zappelte im Netz. Stegmayer – früher auch für Jena am Ball - war der Absender des unhaltbaren 25-m-Freistoßes. Carl Zeiss war geschockt, bekam nichts zustande und fing sich in der 19. Minute das zweite Gegentor ein. Nach einer Ecke hielt Nulle einen Kopfball zunächst großartig, gegen den Abstauber von Sailer war der Schlussmann aber machtlos. Jena agierte nach dem 0:2 unterirdisch, ohne Ideen und Biss. Auf Chancen warteten die Fans vergebens. Ein abgefälschter Riemer-Schuss, der weit am Tor vorbeiging, war da noch der Höhepunkt (25.).

      Amirante lässt Jena hoffen

      Nach dem Wechsel kam Amirante und damit endlich Schwung ins Spiel. Der Joker drückte kurz nach seiner Einwechslung einfach mal aus der Distanz ab, Linse faustete genau vor die Füße von Holzner, der überlegt zum 1:2 einschob. Den Ausgleich besorgte Amirante gleich selbst. Nach Zuckerpass von Schembri war er aus zehn Metern zur Stelle. Tragisch: Ein unglückliches Handspiel von Holzner wendete das Spiel doch noch zugunsten der Gastgeber. Nulle war bei Sailers Strafstoß sogar noch dran, der Ball überquerte aber die Linie. In der Endphase warf Jena alles nach vorn, versuchte es mit der Brechstange, hatte aber kein Glück. Amirantes Seitfallzieher sprang vom Innenpfosten wieder heraus.

      Trainerstimmen nach dem Spiel

      Marc Fascher (Jena): "Wir standen noch gar nicht richtig auf dem Platz und lagen schon 0:1 hinten. Die erste Hälfte geht klar an Aalen. Wir haben nur zugeschaut. Respekt, wie sich die Truppe wieder ins Spiel gekämpft hat. So stelle ich mir das vor. Wenn es zwei Mannschaften nicht schaffen, ein Spiel zu entschieden, brauchen wir keinen Dritten. Ärgerlich ist unser Pfostenschuss zum 3:3, aber Glück muss man sich über 90 Minuten erarbeiten und nicht nur über 45."

      Petrick Sander (Aalen): "Die erste Halbzeit von uns war spielerisch sehr gut. Wir waren von Beginn an hellwach, konzentriert und haben leidenschaftlich den Kampf angenommen. Umso unverständlicher ist, wie wir nach der Pause völlig von der Rolle gekommen sind. Dass die Mannschaft lebt, hat sie nach dem 2:2 bewiesen. Der Schiri hat zum Glück für uns den Elfmeter gepfiffen."

      hier könnt ihr euch in der Liste den Spielbericht auswählen und ansehen, das war niemals ein Elfer!
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    • Wieder am Abgrund
      Beim FC Carl Zeiss Jena gab es nach dem
      Abpfiff des Spiels beim VfR Aalen nur ein Thema. Alle Thüringer
      diskutierten nach der 2:3 (0:2)-Niederlage über die entscheidende
      Situation in der 58. Minute, als Schiedsrichter Felix Zwayer aus Berlin
      nach einem Handspiel von Felix Holzner auf den Elfmeterpunkt gezeigt
      und der überragende Aalener Spielführer Marco Sailer den folgenden
      Strafstoß zum 3:2-Siegtreffer verwandelt hatte.
      Am Spielertunnel flogen die verbalen Jenaer Giftpfeile nur so umher.
      "Verarschen können wir uns auch allein, oder? Das geht doch gar nicht.
      Ich bin der letzte, der gegen Schiedsrichter etwas sagt , erklärte
      Jenas Präsident Peter Schreiber. "Aber die Unparteiischen haben ja auch
      bis eine halbe Stunde vor Spielbeginn noch im VIP-Raum gesessen.

      Felix Holzner, der an vielen entscheidenden Situationen der verregneten
      Partie beteiligt war, räumte ein Handspiel ein. Allerdings war sich der
      kleine Mittelfeldwusel keiner Schuld bewusst. "Der Gegner hat mir den
      Ball aus kürzester Distanz an die Hand gespielt. Ich hatte die Hände am
      Körper. Der Elfmeter ist deshalb nicht nachvollziehbar , ärgerte sich
      der 23-Jährige, der in Aalen sein erstes Drittligator zum 1:2 erzielen
      konnte.

      Jenas Trainer Marc Fascher legte vor laufender Fernsehkamera und auf
      der Pressekonferenz in puncto Schirischelte noch nach. "Ich finde den
      Elfmeter schlimm. Wenn es zwei Mannschaften nicht schaffen, das Spiel
      für sich zu entscheiden, dann brauchen wir keinen Dritten dafür ,
      meinte der Fußball-Lehrer. "Das Handspiel hat der Schiedsrichter
      exklusiv gesehen. Der Elfmeter war eine Farce. Dann müssen wir allen
      Spielern die Arme abhacken.

      Jenas Frust war auf der einen Seite verständlich, obwohl die TV-Bilder
      bei sehr kritischer Beobachtung den Elfmeterpfiff nachvollziehbar
      erscheinen lassen. Denn in der zweiten Hälfte hatten die Thüringer
      blitzschnell einen 0:2-Pausen-Rückstand in ein 2:2-Unentschieden
      umgewandelt. Holzner (47.) nach einem abgewehrten Schuss des starken
      Jokers Salvatore Amirante und Amirante selbst nach einem tollen Zuspiel
      von André Schembri schossen den FC Carl Zeiss mit ihren Toren zurück
      ins Spiel. Urplötzlich war Jena da und hätte auch nach dem 2:3 noch zum
      Ausgleich kommen können. Doch Sebastian Hähnge (60.) und Salvatore
      Amirante (82./Pfosten) fehlte das Glück.

      "Aufgrund der zweiten Halbzeit, in der wir Moral bewiesen haben, hätten
      wir einen Punkt verdient gehabt , sagte Jenas Schlussmann Carsten
      Nulle. "Zur ersten Hälfte muss man gar nichts sagen, weil die
      indiskutabel war. Der FC Carl Zeiss, bei dem Marco Riemer den
      erkrankten Torsten Ziegner vertrat, wurde zunächst regelrecht
      überrannt. Ausgerechnet der Ex-Jenaer Michael Stegmayer ließ Jena
      inklusive Spielbeobachterstab mit seinem Freistoßtor zum 1:0 (2.) sehr
      anfängerhaft aussehen. "Es war wie bei unseren Spiel vor zwei Wochen
      gegen Dresden. Wir hatten einen Freistoß, aber Jenas Torwart stellte
      noch die Mauer , klärte Stegmayer auf. "Ich habe den Schiedsrichter
      noch gefragt, ob der Ball frei ist. Weil von Jena keiner vor dem Ball
      stand, habe ich ihn direkt rein gehauen.

      Danach konnten die Thüringer froh sein, dass es in der ersten Hälfte
      nur noch das 0:2 durch Marco Sailer (18.) setzte, der einen von
      Zeiss-Keeper Carsten Nulle gehaltenen Kopfball von Moses Sichone
      abstaubte. Robert Lechleiter (14.), Steffen Bohl (17.), Vitus Nagorny
      (23.) und Moses Sichone (27.) schossen gegen zunächst sehr desolate
      Gäste ein deutliches Chancenübergewicht heraus.

      Für Jena, das nun nur noch einen Zähler Vorsprung auf einen
      Nichtabstiegsplatz hat, konnten in den ersten 45 Minuten lediglich
      Marco Riemer (24.) und Sebastian Hähnge (25.) torgefährlich werden.

      Am Sonnabend ist Jena gegen Werder Bremen II zum Siegen verdammt. "Das
      wird wieder ein Endspiel, so wie wir alle restlichen Partien als
      Endspiele angehen müssen , schaute Kapitän Nulle voraus.
      Als 1920 das Land Thüringen mit der Landeshauptstadt Weimar gegründet wurde, wurden die preussischen Gebiete einschließlich Erfur* nicht mit einbezogen!
    • Hinterher pflogen Giftpfeile


      Jenas Frust war auf der einen Seite verständlich, auch wenn die TV-Bilder bei kritischer Beobachtung den Elfmeterpfiff nachvollziehbar erscheinen lassen. Denn in der zweiten Hälfte hatten die Thüringer blitzschnell einen 0:2-Pausen-Rückstand in ein 2:2 umgewandelt. Holzer (47.) nach einem abgewehrten Schuss des starken Jokers Salvatore Amirante und Amirante selbst nach einem tollen Zuspiel von André Schembri schossen Carl Zeiss mit ihren Toren zurück ins Spiel. Urplötzlich war Jena da und hätte auch nach dem 2:3 noch zum Ausgleich kommen können. Doch Hähnge (60.) und Amirante (82./Pfosten) fehlte das Glück.

      "Aufgrund der zweiten Halbzeit, in der wir Moral bewiesen haben, hätten wir einen Punkt verdient gehabt", sagte Jenas Schlussmann Carsten Nulle. "Zur ersten Hälfte muss man gar nichts sagen, weil die indiskutabel war."

      Der FC Carl Zeiss wurde zunächst regelrecht überrannt. Ausgerechnet der Ex-Jenaer Stegmayer ließ Jena inklusive Spielbeobachterstab mit seinem Freistoßtor zum 1:0 (2.) sehr anfängerhaft aussehen. Danach konnten die Thüringer froh sein, dass es in der ersten Hälfte nur noch das 0:2 durch Marco Sailer (18.) setzte, der einen von Zeiss-Keeper Carsten Nulle gehaltenen Kopfball von Moses Sichone abstaubte. Robert Lechleiter (14.), Steffen Bohl (17.), Vitus Nagorny (23.) und Moses Sichone (27.) schossen gegen zunächst sehr desolate Gäste ein deutliches Chancengewicht heraus. Für Jena, das nun nur noch einen Zähler Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz hat, konnten in den ersten 45 Minuten lediglich Marco Riemer (24.) und Sebastian Hähnge (25.) torgefährlich werden.
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    • Jena verliert in Aalen

      Wenn es für den FC Carl Zeiss Jena beim Auftritt in Aalen in der 1. Hälfte etwas positives zu notieren gab, dann war es der Pausenpfiff durch Schiedsrichter Felix Zwayer. Bis dahin blieben die Saalestädter der Ankündigung, die Siegesserie der letzten zwei Spiele fortsetzen zu wollen, die Taten schuldig.

      Bereits nach 80 Sekunden schlug es im Gehäuse Carsten Nulles ein: Während die Zeiss-Spieler noch ihre Mauer ordneten, führte der Ex-Jenaer Michael Stegmayer einen Freistoß aus 25 m blitzschnell aus – 1:0 für Aalen.

      Jena schien kalt getroffen, bemühte sich in der Folge aber, ins Spiel zu finden. Doch just in jener Phase gelang Sailer in der 20. Minute nach einer Ecke das 2:0 für die Gastgeber. Den ersten Kopfball konnte Jenas Keeper noch abwehren, der zweite Ball von Sailer landete dann aber doch im Netz des Zeiss-Gehäuses.

      Nun waren die Spieler des FC Carl Zeiss Jena komplett von der Rolle. Im Spiel nach vorn landeten die Bälle im Nirgendwo, zu unbeweglich agierten die Blau-Gelb-Weißen, während Aalen besonders nach Eckbällen die Jenaer immer wieder in Bedrängnis brachte. So war der Pausenpfiff für die Truppe von Marc Fascher eine Erlösung.

      Mit Beginn der zweiten Halbzeit schien plötzlich ein anderer FC Carl Zeiss Jena in der Scholz-Arena aufzulaufen. Fascher ließ Marco Riemer in der Kabine und schickte stattdessen den offensiven Salvatore Amirante aufs Spielfeld. Der leitete denn auch den Anschlusstreffer in der 47. Minute ein: Aus 23 m zentral jagte der Italiener einen Schuss aufs Aalener Gehäuse, den Linse nur abprallen lassen konnte – Felix Holzner hämmerte im nachsetzen das Leder aus halbrechter Position ins Tor.

      Hoffnung kam auf beim Zeiss-Anhang. Und siehe da, plötzlich lief der Ball ganz leicht durch Jenas Reihen; der Druck aufs Gehäuse der Gastgeber wurde größer. Amirante besorgte dann in der 52. Minute nach schöner Vorarbeit von André Schembri den Ausgleich.

      Sieben Minuten später aber kam der große Auftritt von Schiedsrichter Felix Zwayer. Aalen im Angriff, Jena klärt, doch will der Referee dabei ein Handspiel Felix Holzners im eigenen Strafraum erkannt haben – Elfmeter! Alle Einspruchsversuche der Jena fruchteten nichts; Sailer jagte die Kugel halbhoch aufs Tor, Carsten Nulle – bereits unterwegs ins rechte Eck -bekam noch ein Bein an den Ball, doch das Leder schlug unter der Latte ein und wieder gingen die Gastgeber in Führung.

      Danach mangelte es den Zeiss-Kickern nicht an Chancen zum erneuten Ausgleich, doch weder Sebastian Hähnge (61.), noch Amirante mit einem Freistoß (73.) sowie einem Pfostentreffer in der 82. Spielminute gelang das erlösende Tor. Und Aalen blieb nicht ungefährlich, wie etwa in der 73. Minute, als Felix Holzner auf der eigenen Linie klären musste.

      Am Ende hielt es dann auch Kapitän Nulle nicht mehr in seinem Tor, doch kam Jena in den Schlussminuten auch mit der Brechstange nicht zum Erfolg – Jena verliert unnötig ein wichtiges Kellerduell. Und um dem Zeiss-Coach zu widersprechen: Die Niederlage resultierte nicht aus der vermeintlichen Fehlentscheidung des Schiedsrichters (Fascher: „Der auffälligste Mann auf dem Platz!“), sondern daraus, dass die Zeiss-Kicker die erste Hälfte schlicht verschliefen. So hält Jena den Abstiegskampf weiter spannend – gut für die Liga, schlecht für den Anhang des FCC.
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    • Lizenz für FC Carl Zeiss
      "Wir freuen uns und sehen den Bescheid als Bestätigung unserer Arbeit, aber die Entscheidung überrascht uns nicht", sagte der Jenaer Geschäftsführer Carsten Linke. Im wirtschaftlichen Bereich sei einzig die übliche Auflage zu erbringen, aller drei Monate einen Finanzbericht vorzuweisen. Auch in Sachen Stadion und Organisation seien kleinere Auflagen zu erfüllen.
      Mit der Lizenz ist die organisatorische Bedingung für den Klassenerhalt erfüllt. Nun muss noch die sportliche Qualifikation folgen.
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    • "Wir könnten große Sieger sein"




      Jena - Sechs Spiele bleiben dem FC Carl Zeiss Jena noch, den Absturz in die Regionalliga Nord zu verhindern. In der fast 106-jährigen Vereinsgeschichte gab es das Drama der Viertklassigkeit schon zwischen 2001 und 2005. Eins steht fest: Kein Anhänger des europacuperfahrenen und erfolgreichen FCC will noch einmal über Fußball- "Dörfer" tingeln.

      Was es heißt, in der Provinz zu spielen, weiß Torsten Ziegner ganz genau. Der Mittelfeldspieler kickt seit Sommer 2004 wieder in Jena und hat in den letzten Jahren zwei Aufstiege in Serie und zuletzt einen Abstieg mitgemacht. Ein zweiter Abstieg hintereinander soll jetzt unbedingt vermieden werden.

      Kein Wunder, dass das Kellerduell gegen Werder Bremen II am Sonnabend ab 14 Uhr im Ernst-Abbe-Sportfeld nicht nur von Torsten Ziegner als richtungsweisende Begegnung angesehen wird. "Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Sechs-Punkte-Spiel. Den parallel gibt es ja auch noch die Partie zwischen Wacker Burghausen und dem VfR Aalen", sagt Ziegner. "Zusammen mit Bremen II und uns sind das vier Mannschaften auf Augenhöhe. Wenn wir gewinnen, könnten wir ein ganz großer Sieger dieses Spieltages sein."

      Gegen die Bremer Azubis wird auch Torsten Ziegner wieder dabei sein. Die unglückliche 2:3-Niederlage in Aalen am vergangenen Sonnabend erlebte der 31-Jährige nur am Internetradio in der Heimat. Eine Angina hatte den Routinier gestoppt, der bereits als 17-Jähriger am 25. September 1995 bei der 0:1-Niederlage in Mannheim sein erstes Zweitligaspiel für den FC Carl Zeiss Jena bestritt.

      "Die Niederlage und vor allem die ersten beiden Gegentore in Aalen waren absolut vermeidbar", sagt "Ziege", der seit Montag wieder trainiert. "Aber es bringt nichts, zurückzuschauen. Wir haben das Spiel ausgewertet und müssen uns jetzt zu 1000 Prozent auf Bremen konzentrieren."

      Dem Leitwolf des FC Carl Zeiss Jena, der bei Trainer Marc Fascher großes Vertrauen besitzt, ist aber bewusst, dass der Gegner ein ernst zu nehmender Kontrahent ist. "Fußballerisch gehören die Bremer zu den besseren Teams der Liga", sagt Ziegner, ohne in Ehrfurcht zu versinken. "In unserer Situation ist es egal, wie der Gegner heißt. Wir müssen so oder so gewinnen."

      Ein Sieg würde sicher auch die scheinbar eingeschlafenen Vertragsverhandlungen zwischen Ziegner und seinem Verein vorantreiben. "Ich würde gern in Jena bleiben. Das hat mit dem Klassenerhalt oder Abstieg nicht zwangsläufig etwas zu tun", erklärt Torsten Ziegner. "Aber es wäre natürlich viel schöner, wenn wir die Liga halten könnten."
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    • Nervenspiel
      Morgen (14 Uhr/Abbe-Stadion) spielt Jena gegen den SV Werder Bremen II. Der 17. empfängt den 19. der Tabelle, getrennt durch drei Punkte. "Das ist ein wichtiges Spiel. Wir wollen gewinnen", sagt der Trainer. Doch gegen die 2. Mannschaften der Bundesligisten konnte der FC Carl Zeiss in dieser Saison noch keinen Sieg landen.
      Gegen den VfB Stuttgart II gingen die Spiele 0:6 und 0:3 verloren, gegen den FC Bayern München II endeten sie 1:2 und 0:2. Einzig an der Weser gelang am 8. November 2008 mit dem 0:0 ein Punktgewinn. Bremen II legte aber auch eine miserable Hinrunde hin, schien schon abgeschlagen. Doch die Mannschaft von Thomas Wolter steigerte sich, ihr gelang in der Rückrunde, was Jena nicht schafft. Bremen II besiegte Rot-Weiß Erfurt, gewann in Aue und holte beim unangefochtenen Spitzenreiter Union Berlin einen Punkt.
      Allerdings sind die Hanseaten mit nur sechs Punkten aus 15 Spielen die auswärtsschwächste Mannschaft der 3. Liga.Trotzdem dürfte Jena gewarnt sein.
      Trainer Marc Fascher muss am Sonnabend die Viererkette umbauen. Mit dem gelb-gesperrten Ralf Schmidt fällt ein Stammspieler aus. Zudem weiß Fascher nicht, ob Silvio Schröter spielen kann. Die alte Knieverletzung sei wieder aufgebrochen, er konnte die Tage nur leicht joggen.
      "Der Trainer verlangt von uns, dass wir kämpfen und rennen", sagt Abwehrspieler Tim Wuttke. Der 21-Jährige spielte in der Vorsaison noch in Jenas Zweiten, weiß um das Besondere dieser Mannschaften. Trainer Michael Junker habe immer gesagt, "wir spielen den besseren Fußball, aber die anderen werden dagegen ankämpfen". Nun spielt Tim Wuttke in der Abwehr des Drittligsten und muss gegen eine Bundesliga-Zweite kämpfen. Für ihn sei das aber kein Problem. "Ich finde immer erst über den Kampf ins Spiel." Wichtig sei, vom Anpfiff weg "voll da zu sein", nicht wie in Aalen die ersten Halbzeit "komplett zu verschlafen". Wuttke will hellwach sein. "Wir müssen zeigen, dass wir die Platzherren sind, dass wir die drei Punkte wollen."
      Als 1920 das Land Thüringen mit der Landeshauptstadt Weimar gegründet wurde, wurden die preussischen Gebiete einschließlich Erfur* nicht mit einbezogen!