Presse

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hallo liebe qiumianer und qiumianerinnen,

    mit dem Update auf die Forenversion 4.1 haben wir nun die Möglichkeit geschaffen, Bilder im Forum anzuzeigen.
    Dazu müsst ihr lediglich beim erstellen einer Nachricht auf den "Bild einfügen" Knopf drücken und dort die URL bzw. die Adresse des Bildes einfügen.
    Bitte beachtet auf jeden Fall Copyrights der Bilder die ihr verlinkt!
    Die Nutzungsbedingungen wurden dahingehend angepasst und sind ab nun zu beachten.
    Mit der Nutzung des Forums stimmt ihr diesen Nutzungsbedingungen bzw. deren Änderung zu!

    Vielen Dank,
    Eure Admins :)

    • Das ist mehr als Fussball, das ist Religion


      Jenaer Fans dürfen in der Südkurve bleiben

      Gestern war die Sicherheitskommission zu Gast, die zunächst den Jenaer Fans die Südkurve wegnehmen wollte. Nun ging der DFB auf den Kompromiss ein, den Puffer zwischen Heim- und Gästefans zu vergrößern. "Diese Regelung gilt für eine Saison. Zudem fordert der DFB, dass wir gemeinsam mit der Stadt in der Frage des Stadionumbaus vorankommen", sagte Zeiss-Präsident Peter Schreiber.

      Durch den größeren Puffer fallen im Gästeblock 240 Plätze weg. Laut Schreiber beträgt das Gästekontingent weiterhin die vorgeschriebenen zehn Prozent der Stadionkapazität. Diese sinkt in der neuen Spielzeit um 2500, da die Zusatztribüne hinter der Gegengeraden abgebaut wird. "Die Stadionauslastung war in dieser Saison nicht so hoch, dass sich die nahezu sechsstelligen Mietkosten rentieren."


      Daumen drücken in Afghanistan

      Bei manchen E-Mails bekommt selbst der krisenerprobte Zeiss-Pressesprecher Andreas Trautmann eine Gänsehaut. So diese Woche, als ein besonderer Gruß aus Afghanistan eintraf. Dieser zeigt wieder einmal, dass die ganze Region um den Klassenerhalt des FC Carl Zeiss bangt.

      "Wir senden Euch viele und sonnige Grüße aus Afghanistan. Wir kommen aus dem Raum Apolda, Neustadt/Orla, Pößneck, Gotha und sind eingefleischte Fans vom FCC", schreiben sechs Soldaten der Bundeswehr, die gerade ihren Dienst in Afghanistan verrichten. Sie nahmen sich extra die Zeit, ihre Fahrzeuge mit den Fahnen des Fußballvereins zu schmücken. "Wir hoffen, dass Euch die Fotos motivieren", richten sie ihren Appell an die Spieler. "Zurzeit liegen zwar über 4000 Kilometer zwischen uns, aber wir sind trotzdem ganz nah bei Euch und glauben immer fest daran, dass Ihr den Klassenerhalt schafft."
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Der DFB-Demagoge spricht:


      DFB-Präsident Dr. Zwanziger macht den Ost-Klubs Mut



      DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger macht Klubs aus dem Osten Hoffnung auf eine bessere Zukunft. "Der Osten hat mit Leipzig, Magdeburg, Jena, Dresden oder Erfurt Fußball-Traditionen wie das Ruhrgebiet. Der DFB finanziert deshalb im Osten zahlreiche Fußballschulen. Das wird sich auswirken", sagte Zwanziger bei einer Gesprächsrunde in Berlin.

      Zwanziger bemängelte, dass im Osten viele Städte die soziale Komponente des Fußballs nicht erkannt hätten. "Der Stadionbau wurde vernachlässigt. Zum Glück ändert sich das langsam, und in ein paar Jahren spielt sicher auch der Osten wieder vorne mit", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes.

      Energie Cottbus, der letzte verbliebene Klub aus den neuen Bundesländern in der Bundesliga, ist vor dem abschließenden Spieltag der laufenden Saison am kommenden Samstag akut vom Abstieg bedroht.

      Als größte Aufgabe des DFB für die nächsten zehn Jahre sieht Zwanziger die Integration der Mädchen und Jungen, Männer und Frauen mit Migrationshintergrund: "Da ist jeder Verein gefordert, mit aller Kraft etwas zu tun."


      UNBEUGSAM & UNVERKÄUFLICH

      Souvent blessé, jamais vaincu
    • Wie Brüder

      Von OTZ-Redakteur Tino Zippel Jena. Als Zeiss-Stürmer Salvatore Amirante im Presseraum die Fragen der Journalisten beantwortet, wartet André Schembri draußen. "Er fürchtet, zu viel lachen zu müssen, wenn ich dabei bin", sagt Schembri grinsend.

      Das Duo passt zusammen - und darf endlich auch im Sturm zusammen ran. "Nach einer Woche hat Marc Fascher erkannt, was sein Vorgänger über Monate nicht sehen wollte", sagt Amirante, den Fernsehzuschauer zum Spieler des Monats April in der dritten Liga wählten.

      Der Italiener traf neunmal. "Gegen Sandhausen spielen wir auf Sieg, um sicher dem Abstieg zu entgehen", lässt er von Mitspieler Hervé Bochud ausrichten. Er hilft als Dolmetscher: Amirante versteht zwar Deutsch, kann sich aber noch nicht so gut ausdrücken. In Sachen gelbe Karten - die Schiedsrichter verwarnten ihn schon elfmal - gelobt er Besserung. "Die meisten Karten sammelte ich unter van Eck. Ich war gefrustet, weil ich auf der Bank saß."

      Privat verstehen sich Schembri (22) und Amirante (24) gut. Sie teilen sich ein Auto, wohnen im selben Hotel. "Salvatore kocht oft Pasta, das kann er besser als ich", erzählt der Malteser Schembri. Über Satelliten-TV flimmert derweil die italienische Liga.

      "Das Duo harmoniert gut auf dem Platz", sagt Trainer Marc Fascher. Gegen Unterhaching musste deshalb Sebastian Hähnge auf die Bank. Fascher betont allerdings, noch nicht entschieden zu haben, welche Stürmer in Sandhausen spielen.

      Fakt ist, er will gewinnen, um Rechenspielen zu entgehen. Dennoch lasse er sich ab der Halbzeit über die Ergebnisse der Konkurrenten Bremen, Aalen und Burghausen informieren. "Um taktisch reagieren zu können." Fascher weiß noch nicht, ob er auf Verteidiger Robert Müller zurückgreifen kann. Gewisse Hoffnung bestehe noch, obwohl die Fleischwunde an der Wade mit acht Stichen genäht wurde. "Es wird ein Kampf gegen die Zeit."

      Dagegen fällt Felix Holzner aus. In vier bis sechs Wochen soll das vordere Kreuzband im linken Knie operiert werden. Dennoch hielt der Verein sein Vertragsangebot aufrecht - gestern unterzeichnete Holzner bis 2011. "Felix ist ein Spieler, der gezeigt hat, wie wichtig er für unseren Verein ist", sagt Präsident Peter Schreiber. "Wir glauben an ihn und hoffen, dass ihm die Vertragsverlängerung bei seinem Rehaprozess hilft.

      Das Sturm-Duo drückt für die schnelle Genesung die Daumen. Während Amirante noch ein Jahr Vertrag für die dritte Liga hat, läuft der von Schembri aus. "Wir wollen nächste Woche verhandeln." Allerdings - und das sagen beide übereinstimmend - beziehen sie keinesfalls eine gemeinsame Wohnung. "Wir sind zwar wie Brüder", sagt Schembri. "Aber ein bisschen Freiraum muss bleiben." Wir werden in Sandhausen um jeden Zehnagel fighten
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Nur auf sich selbst und nicht auf andere schauen



      "Erst mit dem Sieg gegen U´haching haben wir uns in die Lage versetzt, überhaupt dieses Endspiel in Sandhausen zu haben", sagt Fascher. Dort gilt es nun, einen positiven Schlusspunkt unter die verkorkste Saison zu setzen. Die Unterstützung der Fans ist den Kickern gewiss, man rechnet mit 2500 Anhängern, die die Reise aufnehmen werden. "Dort wird es auch noch genügend Karten an den Tageskassen geben", sagt Trautmann; hinfahren heißt die Parole - trotz Direktübertragung im TV. "Vor Ort ist besser als auf der Couch", sagt Trautmann. In Jena erinnert man sich dieser Tage allzu gern an Augsburg 2007, als man am letzten Spieltag mit tausenden Zeiss-Fans den Liga-Erhalt in der Zweiten Liga feierte.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Peter Schreiber

      Eine knallharte Aufarbeitung






      Jena. (tlz/mu) Nach dem Klassenerhalt war die Erleichterung groß, der TLZ stand Jenas Präsident Peter Schreiber Rede und Antwort.


      Herr Schreiber, Sie waren nach Spielende mit einer Zigarre gesehen worden. Warum?

      Nach irgendeinem Spiel in dieser Saison wollten ein paar Fans aus unserem A-Block mit mir so ein Ding rauchen. Ich sagte damals, dass wir das lieber mal nach dem letzten Spieltag machen sollten. Und nun standen sie direkt nach Spielende am Spielertunnel und hatten das Ding in der Hand. Da habe ich mal einen Zug genommen.

      Sie kündigten eine knallharte Aufarbeitung der Saison an. Wie ist da der Fahrplan?




      Noch in dieser Woche werden wir das im Präsidium auswerten, überdies weitere interne Gespräche führen. Dazu gehört dann auch, dass wir uns den Fans stellen, nach deren Meinung fragen. Aus diesem großen Ganzen werden wir dann unsere Schlussfolgerungen ziehen und Entscheidungen treffen. Zudem findet ja auch am Donnerstag eine Aufsichtsratssitzung statt.
      Welche Bereiche betrifft die Auswertung?
      Alle im Verein.
      Viele Spieler haben die in sie gesteckten Erwartungen nicht erfüllt ...
      Das stimmt. Deshalb wird es zu jedem Spieler eine Einschätzung geben.
      Wer gibt die ab?
      Das wird eine Mischung aus Präsidium, Trainer, aber auch Carsten Linke sein. Letzterer hat sie ja auch geholt. Carsten Linke wird den Gremien Rede und Antwort stehen müssen.
      Bleibt Linke in Jena?
      Auch das wird sich in den nächsten zwei Wochen entscheiden.
      Wird es denn wieder einen Sportlichen Leiter geben?
      Es gibt viele Bewerbungen.
      Stichwort: Heiko Weber.
      Der ist nun wirklich kein Thema bei uns.
      Carsten Nulle hat mit einer Aussage den ehemaligen Torwart-Trainer Stephan Lehmann angegriffen ...
      Da hat er ja auch recht. Stephan Lehmann hat in Jena mehr Schaden angerichtet, als er Positives bewirkt hat. Auch diese Personalie wird Teil der Auswertung.
      Mit welcher Zielstellung wird man das nächste Spieljahr angehen?
      Unser Anspruch muss sein, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Vom Aufstieg redet hier keiner.


      und noch mal die tlz
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Und nun wird aufgeräumt



      SV Sandhausen - FC Carl Zeiss Jena 2:2 (2:0) / Starke Aufholjagd

      Von Matthias Koch


      Sandhausen - Jenas Trainer Marc Fascher irrte auf dem Platz umher, einige Spieler ließen sich nach dem 2:2-Unentschieden beim SV Sandhausen vor Erschöpfung fallen. Aber erst als die meisten der 3500 aus Thüringen mitgereisten Anhänger den Platz stürmten und die Endergebnisse die Runde machten, wurde der Verbleib des FC Carl Zeiss in Liga drei Gewissheit. "Unter dem Strich sind wir einfach nur glücklich, dass wir das Ziel Klassenerhalt realisieren konnten", sagte Fascher. "Es ist ein supertolles Gefühl, das mit der Mannschaft erreicht zu haben."

      ------

      Ein Wechselbad
      der Gefühle

      ------

      Durch die gleichzeitige 1:2-Niederlage des VfR Aalen in Unterhaching hätte sich Jena die Aufholjagd nach dem 0:2-Pausenrückstand vor 5400 Zuschauern durch Sandhäuser Treffer von Sreto Ristic (33.) und Emre Öztürk (35.) zwar auch sparen können. Doch die gute Leistung nach dem Seitenwechsel, die Salvatore Amirante (49.) und André Schembri (53.) mit einem Doppelschlag zum 2:2 krönten, sorgte wenigstens für ein halbwegs versöhnliches Ende dieser Katastrophensaison. Zur Erinnerung: Jena wollte eigentlich aufsteigen.

      "Das Spiel war wie die gesamte Saison: Ein Wechselbad der Gefühle. Aber wie die Mannschaft zurückgekommen ist, muss man anerkennen. Die Spieler haben Moral bewiesen und sind verdient in der Klasse drin geblieben.", sagte Jenas Präsident Peter Schreiber. "Doch da unten gehören wir eigentlich nicht hin. Das haben wir uns selbst eingebrockt. Jetzt muss in aller Ruhe im Verein besprochen werden, was dazu geführt hat."


      Nach dem morgigen Landespokalfinale gegen den FC Rot-Weiß Erfurt, das Zeiss-Kapitän Carsten Nulle auf der Haupttribüne des SV Sandhausen bei seiner Rede über das Stadionmikrofon mit markigen Sprüchen anheizte, will der FC Carl Zeiss ein neues Konzept auf den Weg bringen. Drei Jahre Dauerabstiegskampf in der 2. und 3. Liga haben den Verein sportlich beinahe ruiniert und in der Öffentlichkeit in Verruf gebracht. Schuld daran sind auch die noch immer nicht beendeten Grabenkämpfe, die von ehemaligen führenden Köpfen des Traditionsvereins ausgehen.

      Nicht einfach dürften die Personalentscheidungen werden, die sowohl bei den Spielern als auch in der Verwaltung zu treffen sind. Carsten Linke könnte sich eigenen Worten zufolge vorstellen, weiterhin den Posten des Geschäftsführers auszuüben. Aber Linke, der als Sportchef für die Zusammenstellung des schwächelnden Kaders zuständig war, ist für viele Fans ein rotes Tuch. Wird es also einen neuen Sportchef geben?

      ------

      Fast alle Verträge
      laufen weiter

      ------

      Der Vertrag von Trainer Marc Fascher hat sich durch den Klassenerhalt zwar automatisch verlängert. Bisweilen schien dem Hamburger aber die Lockerheit für diesen nervenaufreibenden Job zu fehlen. Als Feuerwehrmann hat er seinen Job wie gewünscht erledigt. Doch kann er auch eine Mannschaft zusammenstellen, die kurzfristig oben mitspielt?

      In puncto Spielerkader muss die künftige sportliche Führung jedoch mit vielen Akteuren zusammenarbeiten, die in den letzten Monaten überfordert schienen. Durch den Klassenerhalt besitzen alle aktuellen Zeiss-Kicker, ausgenommen Robert Müller, Naoya Kikuchi, Silvio Schröter, André Schembri und den in Sandhausen sein Comeback erlebenden Niels Hansen, nun weiterhin gültige Verträge.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Finales Prestige-Duell

      Die "Vorbereitung" auf das Thüringer Landespokal-Finale am Dienstag konnte unterschiedlicher kaum sein: Während sich Rot-Weiß Erfurt im bedeutungslosen letzten Drittliga-Spiel offenkundig schonte, musste Carl Zeiss Jena im Kampf gegen den Abstieg physisch und psychisch bis zur letzten Sekunde alles geben. Dennoch gewinnt jeder seiner Situation das Beste ab.
      In Jena sprechen die Verantwortlichen nach dem kraftraubenden, aber letztlich geglückten Klassenerhalt von einer Erleichterung. Das Pokalfinale am Dienstag sei demnach trotz der zuletzt enormen Belastung kein Problem, so Carl-Zeiss-Trainer Marc Fascher.
      Jena spielt befreit auf
      "Im Gegenteil. Wir haben eine Last von den Schultern und dadurch im Finale leichtere Beine und einen klareren Kopf", erklärte Fascher. Zugleich kündigte der Coach jedoch personelle Veränderungen gegenüber der Startelf in Sandhausen an, nannte diese jedoch nicht beim Namen. Das Wichtigste sei ein Sieg, mit dem sich die Mannschaft bei ihren Anhängern bedanken möchte: "Wir wollen den Fans einen Freude bereiten und mit dem Pokal nach Hause fahren." Das gelang in den bisherigen drei Finalspielen gegen Erfurt noch nie, immer qualifizierten sich die Rot-Weißen für die erste Runde des lukrativen DFB-Pokals.


      mdr.de/sport/fussball_3l/6278265.html
      Erfurt zuletzt im Schongang

      Nach Ansicht der Erfurter soll das natürlich auch in diesem Jahr so sein: "Diese Tradition wollen wir fortsetzen", kündigte Interimstrainer Henri Fuchs, der zuletzt gar einige Spieler für das Endspiel schonte, an. "Wir sind unmittelbar nach dem Spiel gegen Wuppertal ins Trainingslager nach Weißensee gefahren. Ziel war es, dass die Jungs noch einmal vor dieser wichtigen Partie enger zusammen rücken. Das ist gelungen. Alle sind gut drauf. Die Mannschaft ist heiß und möchte den Zuschauern ein gutes und vor allem erfolgreiches Spiel bieten", erklärte Fuchs. Wer letztlich bei den Erfurtern auflaufen wird, wollte er vor seinem letzten Spiel auf der Erfurter Bank nicht verraten



      Appell an die Fans
      Erfurts Manager Stephan Beutel rechnet am Dienstag mit rund 12.000 Fans, darunter etwa 3.000 aus Jena. Aufgrund von Sicherheitsbedenken im ursprünglich vorgesehenen Volksparkstadion Gotha wird die Begegnung nach einem Losentscheid im Erfurter Steigerwaldstadion ausgetragen. Und auch dort herrscht Alarmstufe eins: "Ich hoffe, dass es keine größeren Vorkommnisse gibt, um endlich vom Krawallimage wegzukommen", appellierte Beutel an die Fans. Zuletzt musste Erfurt nach den beiden Partien gegen Jena nach Krawallen jeweils ein Geisterspiel austragen.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • für FCC - Spieler beginnen heute noch die Ferien

      Bereits am 17. Juni bittet der Coach wieder zum Training. Für einen Teil der Mannschaft beginnen die Ferien mit dem Gegenteil von Erholung: der traditionellen Kurzreise auf die Ferieninsel Mallorca - ein Trip, den die Spieler aus der Mannschaftskasse begleichen. Fascher indes hat noch keinen Urlaub geplant. "Die Personalplanung hat Vorrang ", sagt er. Aus diesem Grund müsse er seinen Urlaub flexibel einrichten. Zunächst gebe es in Jena noch einiges zu besprechen.
      Dass der Zug für den FC Carl Zeiss schon abgefahren sei, da erst relativ spät Planungssicherheit bestehe, glaubt er nicht. "Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass sich auch in den oberen Ligen die Transfers erst kurz vor dem Saisonstart klären."
      Eine Entscheidung im Trainerstab steht aus: Der Vertrag von Co-Trainer Mark Zimmermann ist nur bis Saisonende befristet. Eine weitere Zusammenarbeit deutet sich an.



      Fußball-Chaoten und die Rolle rückwärts des Verbandes
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Hauptsache diese Saison wird wirklich aufgearbeitet .Wer gehen will soll es sagen !Einen Neuanfang dann jedoch mit mehr Ruhe im Verein wäre ganz wichtig.Wir alle möchten nur mal eine Saison ohne Zittern zu müssen.
      FC CARL ZEISS JENA WAS AUCH SONST !
    • Umbruch in Jena: van Eck wird wieder Trainer
      Jena (dpa) - Rolle rückwärts beim Fußball-Drittligisten FC Carl Zeiss Jena. Am 29. Mai wurde der Niederländer René van Eck 67 Tage nach seiner Beurlaubung wieder als Cheftrainer vorgestellt.

      Er löst Marc Fascher ab, der für van Eck geholt und am gleichen Tag von seinen Aufgaben entbunden wurde. Damit lässt Präsident Peter Schreiber lässt seinen Worten taten folgen und krempelt in Jena fast alles um. «Wir wissen, dass es eine mutige Entscheidung ist. Jedoch trauen wir Marc Fascher nicht zu, dass er unsere Mannschaft weiterentwickeln kann und mit ihr eine erfolgreiche Saison spielt», sagte Schreiber.

      Genau dies würde man jedoch van Eck zutrauen obwohl er mit seiner defensiven Taktik in Jena schon einmal gescheitert ist. «René van Eck trägt unsere Philosophie zu 100 Prozent mit, deswegen wird er diese Aufgabe übernehmen», erklärte Schreiber, der die Freistellung des Niederländers aufhob. Van Eck hat damit einen gültigen Vertrag bis zum 30. Juni 2011, während sich Faschers Vertrag mit dem Klassenerhalt in der 3. Liga erst vergangene Woche um ein Jahr verlängerte. Co-Trainer bleibt Mark Zimmermann, der in der abgelaufenen Spielzeit für van Eck, Fascher und Henning Bürger arbeitete.

      Weiterhin trennen sich die Jenaer mit sofortiger Wirkung von Roland Weissbarth, einem der beiden Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH. Dafür wird Carsten Linke nun alleiniger Geschäftsführer. Sein Vertrag verlängert sich um ein Jahr bis zum 30. Juni 2010. Linke, der in der laufenden Saison von seiner Aufgabe als Sportdirektor entbunden wurde, wird damit weiterhin Verantwortung übernehmen.

      Neuer Vizepräsident des Clubs wird Michael Meier, der den seit mehreren Monaten vakanten Posten besetzt. Auch Thomas Vogel rückt in das Präsidium auf. Der frühere Jena-Spieler Vogel soll gemeinsam mit Schreiber die Führung des Vereins übernehmen. Insgesamt absolvierte Vogel als Spieler 48 Pflichtspiele für den Verein. Bundesliga-Profi und Jena-Urgestein Bernd Schneider (Bayer Leverkusen) soll künftig als Berater zur Verfügung stehen, wie Schreiber ankündigte.

      Über die sportliche Ausrichtung der Mannschaft für die kommenden Saison wurde zunächst nicht gesprochen. Fakt ist, dass in den nächsten Tagen Gespräche mit dem Spielern anstehen. «Über Transfers und Vertragsverlängerungen werden wir in den kommenden Tagen informieren», sagte Schreiber. Ein Saisonziel wollte der Präsident noch nicht festlegen, jedoch kündigte er an, dass der Weg der Jenaer wieder aus dem Tabellenkeller der 3. Liga gehen muss.

      süddeutsche.de
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • FC Carl Zeiss Jena: Van Eck löst Fascher ab

      Seit Freitagnachmittag ist es offiziell: Der FC Carl Zeiss Jena trennt sich von Marc Fascher und holt mit René van Eck den Ende März entlassenen Chefcoach zurück.

      An sich sind Trainerwechsel beim FC Carl Zeiss Jena nichts besonderes. Doch der am Freitagnachmittag bekannt gegebene Austausch hat es in sich: Marc Fascher, der den im März entlassenen René van Eck beerbte und mit den Blau-Gelb-Weißen in Sandhausen in letzter Minute den Klassenerhalt sicherte, wird ersetzt durch eben jenen Holländer van Eck, der die Mannschaft noch bis zur Winterpause stabilisierte, dann jedoch nach einer heftigen Niederlagenserie den Cheftrainer-Posten in Jena räumen musste.

      Nun ist van Eck also zurück im Paradies. Damit ließ FCC-Präsident Peter Schreiber seiner Ankündigung nach dem Spiel in Sandhausen Taten folgen, wollte er doch nach einer schonungslosen Analyse einer „völlig verkorksten Saison“

      Neben der Entscheidung pro van Eck verkündete Peter Schreiber weitere wichtige Personalien, die während der Aufsichtsratssitzung am späten Donnerstag fielen: Bernd Schneider, Jenaer Urgestein und zur Zeit noch in Diensten des Bundesligisten Bayer Leverkusen, steht ab sofort als persönlicher Berater des Präsidenten in sportlichen Angelegenheiten zur Verfügung. Nach Ablauf seines Vertrages im Juni 2010 will er nach Jena zurückkehren und könnte dann in seinem Heimatverein eine verantwortliche Position übernehmen.


      Und Jenas Ex-Stürmer Thomas Vogel bringt als neu berufenes Präsidiumsmitglied weiteren dringend benötigten Fußball-Sachverstand in die Entscheidungsstrukturen des Thüringer Traditionsvereins. Aufsichtsratsvorsitzender Michael Meier steht ab sofort als Vizepräsident Peter Schreiber zur Seite. Der Vertrag Carsten Linkes als Geschäftsführer behält seine Gültigkeit bis zum Sommer 2010.

      „Nach den getroffenen personellen Veränderungen in der Vereinsführung geht es jetzt primär darum, eine starke Mannschaft für die neue Saison aufzubauen“, so Peter Schreiber. Ein Saisonziel wollte der Präsident jedoch nicht formulieren. „Erst müssen wir sehen, welches Team wir zur Verfügung haben, dann sehen wir weiter.“

      Wie Marc Fascher seine Freistellung aufnahm, wurde nicht bekannt. Schreiber: „Unser Ziel war der Klassenerhalt und den hat uns Marc mit seiner Arbeit gesichert. Dafür danken wir ihm sehr. Aber es wäre nicht richtig gewesen, mit ihm in die neue Saison zu gehen. Diese Entscheidung wurde durch das Dienstagspiel erhärtet.“ (Anm. d. Red.: Jena verlor nach einer 2:0-Führung das Pokalfinale gegen Erfurt mit 2:3.)
      Ob die Entscheidung für den Trainerwechsel auch bei einem gewonnenen Thüringen-Pokalfinale in dieser Form gefallen wäre, ließ Peter Schreiber offen.

      Mit dem Klassenerhalt verlängerte sich Faschers Vertrag um ein Jahr bis Juni 2010. Zunächst sei der Hamburger vom Verein freigestellt, man wolle aber in den nächsten Wochen Gespräche mit ihm führen und eine einvernehmliche Lösung finden, so dass Marc Fascher nicht für die komplette Vertragslaufzeit auf der Gehaltsliste des FCC stehen wird.

      An René van Eck indes scheiden sich die Geister. Die einen loben sein Konzept und bestärken ihn darin, zunächst hinten dicht zu machen, den anderen ist sein Spielsystem mit nur einem Stürmer zu defensiv; das Jenaer Publikum will Tore sehen und dies am liebsten von der eigenen Elf.

      Zum Spielsystem des neuen alten Trainers äußert sich Thomas Vogel: „Meine persönliche Einschätzung als ehemaliger Stürmer spielt keine Rolle. René hat unsere Fragen zufriedenstellend beantwortet und er hat einen sehr ehrlichen Eindruck hinterlassen. Ich glaube, er ist 100%ig der Richtige für diese Aufgabe. Und kein Spielsystem ist unveränderlich. Jetzt muss eine Mannschaft aufgebaut werden, die verschiedene Systeme spielen kann.“ Und Peter Schreiber ergänzt: „René passt zu unserer Philosophie, also haben wir seine Freistellung aufgehoben. Gemeinsam mit Assistenztrainer Mark Zimmermann wird er die Mannschaft in der neuen Saison betreuen.“

      Für van Eck spricht laut FCC-Präsident die geleistete Arbeit vor der Winterpause der abgelaufenen Saison. Der Holländer holte 20 Punkte und festigte die Defensive des Zeiss-Teams.

      „Der Verlauf nach der Winterpause war unglücklich“, schätzt Schreiber ein. „Es gab störende Faktoren, die wir damals zwar erkannten, aber nicht beseitigen konnten. Mit Stefan Lehmann ist jetzt ein großer Reibungspunkt entfernt; nun sollte Ruhe einkehren.“

      Auf den Absturz nach der Winterpause angesprochen, sagt Peter Schreiber: „ Wir haben einige Fehlentscheidungen in der Winterpause getroffen, aber die sportliche Qualität des Trainers stand nicht in Frage.“

      Spieler wie Salvatore Amirante und André Schembri, die unter van Eck selten zum Einsatz kamen und daher mit ihrer Situation unzufrieden waren, könnten für neuen Zündstoff sorgen. Doch diese Gefahr sieht Thomas Vogel nicht: „Das oberste Ziel ist ein leistungsfähiger Kader. Die Befindlichkeiten einzelner Spieler müssen sich, wenn wir mittelfristig wieder Erfolg haben wollen, dem Gesamtziel unterordnen.“

      Bei der Verkündung der Entlassung van Ecks Ende März noch beklagte sich Peter Schreiber über die Berichterstattung der Jenaer Medien. Am Freitagnachmittag korrigierte sich der Präsident: „Ich habe seit meiner Amtsübernahme einiges dazu gelernt und weiß, dass man es nie allen recht machen kann. Aber es geht um den Verein, wir müssen dafür sorgen, dass es dem Verein gut geht und wir erfolgreich sind. Alte Jenaer Tugenden müssen neu belebt werden, der unbedingte Wille, bis zum Abpfiff zu kämpfen, gehört dazu. Wir müssen erkennen, dass wir alle in einem Boot sitzen und auch lernen, Ruhe zu bewahren, wenn die See stürmisch wird.“
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!