Presse

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    • Jena hat den Sieg erzwungen


      Faschers Bauchentscheidung


      André Schembri lächelt verlegen, freut sich sichtlich ob seiner tadellosen Leistung für den FC Carl Zeiss Jena gegen Bremen II. An allen drei Toren war er beteiligt - und dass ausgerechnet an dem Tag, an dem seine Eltern Vivien und Eric Schembri zum ersten Mal höchstselbst im Abbesportfeld zu Gast sind."Mit den beiden Südländern da vorn klappt das ganz gut", sagt Sebastian Hähnge, der die Position des Spielmachers recht gut ausfüllte. Und Salvatore Amirante rechnete noch schnell den Weg zum Klassenerhalt vor: "41 Punkte reichen, das sind noch zwei Siege."
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    • Pflicht erfüllt

      Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Entscheidend war heute das Ergebnis und der Einzug ins Finale.

      Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena hat sich gestern Abend wie erwartet für das Finale um den Thüringer Landespokal qualifiziert.

      Die Elf von Marc Fascher gewann die Halbfinal-Begegnung beim Landesligisten 1. SC 1911 Heiligenstadt durch Tore von Hähnge und Amirante mit 2:0 (1:0). Auch wenn der FC Carl Zeiss nur wenig zuließ, so war dennoch von einem Dreiklassenunterschied über weite Strecken des Spiels nichts zu spüren.

      Die rund 2000 Zuschauer im Gesundbrunnen-Stadion sahen eine kämpfende Heiligenstädter Mannschaft und einen wenig glänzenden Favoriten aus Jena.

      Im Endspiel - Ort (eventuell Gera) und Termin stehen noch aus - wartet Erzrivale FC Rot-Weiß Erfurt, der sich zuhause gegen den SC Weimar 4:0 durchsetzte.

      Die Jenaer Gäste begannen in der insgesamt fairen Partie rasant. Lars Fuchs donnerte bereits in der 4. Minute den Ball an den rechten Innenpfosten. Von dort sprang das Leder ins Tor, doch der Linienrichter zeigte ein Abseits von Amirante an. Einen Freistoß Ziegners aus 20 m von halblinks holte Torhüter Lübke noch aus dem rechten unteren Eck (12.). In der 19. Minute folgte der erste Schuss auf das Jenaer Tor, doch Eib zielte hoch über den Kasten.

      Als Hähnge von Amirante mustergültig freigespielt wurde, hatte dieser keine Mühe, die Führung für den Drittligisten zu erzielen (21.). Nachdem Fuchs ein Zuspiel von Kikuchi verpasste, war eine weitere Chance dahin. Dann wurde nach einer Ecke der Ball von Sellmann aus der Gefahrenzone geschlagen (34.).

      Aber auch der Gastgeber, derzeit auf Platz acht in der Landesliga, hatte seine Chancen. Ein Kopfball von Werner deutete die Gefahr an, doch ging das Leder neben das Jenaer Tor. Mit einem Kopfball Hähnges über das Heiligenstädter Tor eröffneten die Gäste ihre Offensive der zweiten Halbzeit. Hier erwiesen sich Holzner, Hähnge und Ziegner als Ankurbler des Zeiss-Spiels. In der 65. Minute die Entscheidung: nach Vorarbeit von Sebastian Hähnge und Direktabnahme von Lars Fuchs staubte Salvatore Amirante aus Nahdistanz ab. Die Gastgeber waren bemüht, das Resultat in Grenzen zu halten und vor allem durch Lubojanski (81./82.) zweimal kreuzgefährlich. So musste Riemer auf der Linie retten.
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    • Frisch geduscht an Mikrofon

      Bis gestern 13 Uhr waren für die Partie, die wegen des am Sonnabend um 14 Uhr anstehenden Spiels der U 17-EM zwischen Deutschland und England vorverlegt worden ist, 3233 Tickets im Vorverkauf abgesetzt worden. Die Verantwortlichen hoffen, dass es noch ein paar mehr Besucher werden, die die Mannschaft im Kampf gegen den Abstieg nach vorn treiben werden. Die Stadiontore und Kassen öffnen um 17 Uhr.
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    • Carl Zeiss gelingt nur ein Unentschieden

      Die ersten 20 Minuten der Partie zeigte der FCC eine durchaus passable Leistung. Danach flachte das Spiel jedoch ab. Erst kurz vor Ende von Halbzeit eins konnten die Jenaer wieder Druck auf Stuttgart aufbauen.
      Die 2. Halbzeit knüpfte zunächst an die vorrangegangenen Leistungen an. Beide Teams arbeiteten sich auf des Gegners Tor zu. Nach wenigen Minuten ließen jedoch die Spieler des FCC Stuttgart zunehmend ins Spiel kommen und handelten sich dafür von ihren Fans „Wir wollen euch kämpfen sehen!“-Rufe ein. In der 83. Minute hatte André Schembri die Führung auf dem Fuß, vergab jedoch die eigentlich 100%ige Chance. Damit besiegelte er den Endstand.

      Kellerduell ohne Sieger

      Die Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit eine Partie ohne große Höhepunkte, Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Jena hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte aber dennoch kein druckvolles Spiel aufziehen. Die beste Möglichkeit hatte André Schembri (36.), aber Kickers-Schlussmann Manuel Salz parierte stark. Jena bestimmte nach dem Wiederanpfiff die Szenerie, konnte jedoch weiterhin kein Kapital daraus schlagen. Schembri (73./83.) traf zweimal nur die Latte. Stuttgart wurde im Laufe des Spiels immer schwächer und konnte am Ende mit dem Punkt zufrieden sein.

      mdr mit 1-ner min-Bildmaterial

      Das meinten beide Trainer

      Marc Fascher (Jena): "Ich gebe meinem Kollegen Recht, auch ich habe ein rassiges Spiel gesehen haben. Beide Teams haben sich nichts geschenkt und sind zum Teil über ihre Grenzen hinaus gegangen. Was der Punkt am Ende wert ist, wird man am Saisonende sehen. In der ersten Hälfte hatten wir leichte Vorteile. Bei dem Lattenschuss nach dem Wechsel fehlt uns das Quäntchen Glück. An direkten Chancen habe ich einen Vorteil für uns von 3:0 gesehen."

      Rainer Kraft (Kickers): "Das 0:0 hilft mit Sicherheit niemand wirklich. Ich habe ein richtig spannendes Fußballspiel gesehen, wo sich keiner versteckt hat. Die erste Halbzeit hatte Jena Vorteile ohne große Chancen. In der zweiten Halbzeit lagen die spielerischen Vorteile bei uns und Jena hatte die besseren Chancen. Somit ein verdientes Remis. Der letzte Pass bei unserem Vorwärtsspiel hat gefehlt, um hier ein Tor zu schießen."
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    • Sportdirektoren in spe auf der Tribüne

      Erleichtert nahmen die Jenaer gestern zur Kenntnis, dass die Rangelei auf dem Spielfeld keine Folgen für Torwart Nulle hat. Der Coach dürfte darauf hoffen, dass sich bis zur nächsten Partie am Mittwoch die Personalsituation verbessert. Gegen Stuttgart stand das letzte Aufgebot auf dem Feld - in der Offensive fehlte jegliche Alternative. Salvatore Amirante hatte sich wegen der zehnten Gelben Karte selbst aus dem Spiel genommen. Ein Grippevirus stoppte Silvio Schröter, Felix Holzner und René Eckardt. Martin Ullmann, zuletzt doppelter Torschütze in der zweiten Mannschaft, laboriert an einer Zehverletzung. Sie alle saßen auf der Tribüne - nicht weit entfernt davon machte sich Michael Born eifrig Notizen.

      Er fiel schon in Paderborn auf, als er sich vor dem Spiel lange mit Jenas Präsident Peter Schreiber unterhielt. Der sagte damals, er habe Informationen über den Stadionneubau von Paderborn eingeholt - Born war nämlich einst Geschäftsführer beim Ligakonkurrenten. Im vergangenen Jahr nach der sportlichen Talfahrt in der zweiten Liga erhielt er die fristlose Kündigung, die aber später in eine ordentliche Trennung gewandelt wurde. Seit Sommer 2008 sucht er einen neuen Job.

      Offenbar hegt er die Hoffnung auf die Nachfolge von Carsten Linke in Jena. Drei Tage nach dem Spiel in Paderborn - welch´ Zufall - saß Born nun auf der Jenaer Tribüne, präpariert mit einem VIP-Bändchen erster Klasse. Bei Paderborn war er für den sportlichen Bereich verantwortlich. Zudem bringt er Erfahrungen mit, einen Stadionneubau abzuwickeln. Es gab wegen Anwohnerklagen viele Klippen zu umschiffen bei der neuen Arena.

      Neben Born spekulieren aber auch andere auf den Job in der sportlichen Leitung. Schon als bekannt wurde, dass Linke nicht mehr für die sportlichen Geschicke verantwortlich zeichnet, gingen zahlreiche Bewerbungen ein. Am Dienstag stand mit dem Ex-Dresdner Ralf Minge ein weiterer Mann auf der Tribüne, der nach einem neuen Job Ausschau hält.
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    • "Hat mich sehr mitgenommen"


      Herr Schreiber, ist die Nichtabstiegsprämie schon ausgehandelt?

      Nein, weil es keine gibt. Die Spieler bekommen Prämien in Form von Punktprämien. Und über diese Schiene können sie sich ihr Geld verdienen. Sie müssen dafür eben genug Punkte holen.

      Gibt es einen Plan B für die Regionalliga?

      Man wäre töricht, wenn es den nicht geben würde. Aber sehen Sie mir nach, dass ich darüber nicht öffentlich diskutieren werde.

      Dennoch müsste das Spiel am Dienstag Bedenken hervorgerufen haben...

      Es hat mich sehr mitgenommen. Die Stuttgarter konnten ja auch nicht wirklich. Da hat trost- gegen planlos gespielt.

      War es ein Fehler von Marc Fascher, mit seiner Aussage, dass noch nichts verloren sei wenn man gegen Stuttgart verlöre, den Spielern ein Alibi zu geben für den Fall, dass es schief geht?

      Sie können sicher sein, dass das intern anders kommuniziert wurde. Aber in der Tat ist das nicht der Maßstab, an dem wir uns messen wollen.

      Warum bringen die vermeintlichen Führungsspieler keine Leistung?

      Das ist je genau unser Problem seit dem ersten Spieltag. Schon nach der Niederlage bei Bayern München II in der Hinrunde saßen wir mit den betreffenden Spielern zusammen und haben das stundenlang diskutiert.

      Der SC Paderborn hat die Mannschaft vor dem Spiel gegen Jena erfolgreich einkaserniert. Gibt es ähnliche Gedankenspiele für die kommenden Aufgaben?

      Nein, die Mannschaft wird ganz normal einen Tag vorher nach Düsseldorf reisen. Was wir andenken ist, die Spieler auch einen Tag vor dem Heimspiel gegen Unterhaching ins Hotel zu schicken, so dass sie dort einen gemeinschaftlichen Abend verbringen.

      Thema Düsseldorf, das Spiel findet an einem für den Jenaer Fußball schicksalsträchtigen Tag statt...

      Stimmt, die Vereinsgründung 1903 und das Europacup-Finale 1981 waren auch an einem 13. Mai. Und wir werden auch 2009 diesem Tag keine Schande machen.

      Am Samstag kickt die deutsche U-17 gegen England in Jena. Werden Sie da im Stadion sein?

      Natürlich, und das ganz entspannt. Schließlich sind nicht wir der Veranstalter, sondern die Uefa. Da kann man mal unter anderen Vorrausetzungen ins Stadion fahren.
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    • Doch nicht der BFC Dynamo war der erfolgreichste Verein in der DDR-Oberliga, sondern der FC Carl Zeiss Jena. Zwar hatte der BFC zehn Meisterschaften in Folge geholt, doch in der Ewigen Tabelle steht Jena ganz knapp oben. Dreimal gewann Carl Zeiss Jena die DDR-Meisterschaft, neunmal wurden sie DDR-Vizemeister. 1991 begann die Zeit im gesamtdeutschen Fußball gar nicht so schlecht. Jena spielte in der 2. Bundesliga Süd. Bis 1998 – Ausnahme die Saison 1994/95 – spielte Jena in der 2. Liga. Dann ging es jedoch sportlich bergab. 1998 war ein schwarzes Jahr für den nordostdeutschen Fußball. Gemeinsam mit dem VfB Leipzig und dem FSV Zwickau stieg Jena in die Regionalliga ab.
      Von 2001 bis 2005 spielte Carl Zeiss Jena gar in der Oberliga Nordost-Süd. Dann marschierte Jena direkt in die 2. Bundesliga durch. 2007/08 ging es wieder eine Etage höher in die 3. Bundesliga, wo Jena momentan um den Klassenerhalt kämpft. Nach dem 0:0 gegen die Stuttgarter Kickers ist Jena nur einen Punkt von einem Abstiegsplatz entfernt.


      hier der ganze Artikel
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    • Um drei Punkte statt um Europas Krone


      Jena. (tlz) Der 13. Mai ist in der Jenaer Fußballgeschichte ein besonderes Datum. Just an diesem Tage sei anno 1903 der Klub gegründet worden.

      Lange Zeit später, 1981, stand man an jenem Tage in einem denkwürdigen Europapokalfinale gegen Dynamo Tiflis. Dieses 1:2 von Düsseldorf, so erzählt es Jenas einstiger Trainer Hans Meyer immer wieder, habe er bis heute nicht verschmerzt. Am 13. Mai 2009 geht es wieder in die Rheinstadt, diesmal geht es nicht um Europas Krone, diesmal geht es aus heutiger Sicht um viel mehr: um existenzsichernde drei Punkte für einen am Abgrund schlingernden Traditionsverein. Jena gastiert bei Fortuna Düsseldorf.

      "Fortuna ist ein Weib. Wenn man sie unterwerfen will, muss man mit ihr streiten und kämpfen." Das sagte einst Niccolò Machiavelli. Kämpfen, kratzen, beißen - so sollen die Düsseldorfer in die Schranken gewiesen werden. Zumindest sei das die Grundlage, sagt Jenas Trainer Marc Fascher. Dazu kämen nämlich noch andere, fußballerische Attribute, die seine Kicker morgen Abend an den Tag legen sollen. Einer von ihnen wird André Schembri sein, der zuletzt mit einem dicken Zeh spielen musste. "Es ist auch noch nicht hundertprozentig wieder in Ordnung, aber es ist besser als in den letzten beiden Spielen", sagt der Malteser. Wenigstens einen Punkt, so Schembri, solle vom Trip nach Westdeutschland rausspringen. "Aber wir gehen auf den Platz und wollen die drei Punkte."

      Marc Fascher hat die Düsseldorfer, die noch um den Zweitliga-Aufstieg mitspielen, beim 5:5 in Braunschweig gesehen. "Nach 80 Minuten habe ich das Stadion verlassen, da stand es noch 4:4. Es war ein unterhaltsames Spiel", sagt Jenas Trainer. Mit einer eigenen guten Defensive wolle man die sturmstarke Fortuna stoppen. Gefährlich seien die vor allem bei Standards, wie Fascher sagt. "Da müssen wir hellwach sein, müssen körperbetont gegen den Mann spielen und auch Schüsse aus der zweiten Reihe unterbinden", sagt er. Die Basis zum Erfolg sei die eigene Defensive, zudem wolle man Nadelstiche nach vorn setzen.

      Unter Umständen sitzt Niels Hansen mit auf der Bank, hier muss aber abgewartet werden. Gestern konnte der Rotschopf wegen leichter Schmerzen nicht mittrainieren, eine Entscheidung, ob er mitfährt, fällt heute. Wieder dabei sind auf alle Fälle die zuletzt grippekranken Felix Holzner und Silvio Schröter.

      Ebenfalls sicher ist, dass es diesmal eine größere Kulisse als im mit 9000 Zuschauern mager besuchten EC-Finale geben wird. Schon jetzt sind über 10 000 Billets verlauft.
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    • Jenaer sind nun zum Siegen verdammt

      Jena. (tlz) Der FC Carl Zeiss Jena steht heute beim Spiel bei Fortuna Düsseldorf mit dem Rücken zur Wand. Fassungslos nahm gestern Abend Jenas Klubchef Peter Schreiber die anderen Ergebnisse zur Kenntnis, nach denen die Jenaer nun Vorletzter sind. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf ...

      Gestern morgen starteten die Jenaer die Reise nach Düsseldorf. Übernachtet wird dabei aber in Köln. Keine Betten bekamen Niels Hansen, der lieber in Jena für sich trainieren sollte, und für den ein Einsatz noch zu früh kommt, und Lars Fuchs. Dafür hat sich Marc Fascher entschieden, Youngster René Eckardt, Felix Holzner und Silvio Schröter mitzunehmen. Sicherlich werden Schröter und Holzner Kandidaten für die Startelf sein.

      Die Zeiten, dass man nicht unbedingt gewinnen müsse, wie es Jenas Übungsleiter Marc Fascher vor dem Spiel gegen die Stuttgarter Kickers andeutete, sind nun endgültig vorbei. Heute Abend kann es nur gelten, drei Punkte einzufahren, um nicht der siegenden Konkurrenz das Feld zu überlassen.

      Ausgefallen ist gestern Abend die anberaumte Sitzung des Aufsichtsrates. Warum, das wusste Peter Schreiber auch nicht, die Absage ereilte ihn kurzfristig. Aus dem Gremium war gestern Abend niemand zu erreichen.
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    • kicker


      Dem Abstieg entgegen


      Von Matthias Koch Düsseldorf (OTZ). Das historische Datum half wenig. Auf den Tag genau 28 Jahre nach dem Europacupfinale mit Jenaer Beteiligung in Düsseldorf gegen Dynamo Tiflis (1:2) verlor der FC Carl Zeiss auch gestern wieder mit einem Treffer Differenz. Nach der 0:1 (0:0)-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf blieb die Zeiss-Elf auf einem Abstiegsplatz in Liga drei hängen. Mit der 17. Saisonpleite scheint der Abstieg mehr und mehr Gestalt anzunehmen.

      Den ersten Warnschuss gab der Düsseldorfer Andreas Lambertz in der 9. Minute ab. Gefährlicher war der Freistoß von Marco Christ (12.), der flach am rechten Pfosten der Zeissianer vorbeiflog.

      Zum Leidwesen des Ex-Jenaers und jetzigen Leverkuseners Bernd Schneider, der auf der VIP-Tribüne saß, musste Jena in der Startphase etliche Freistöße und Eckbälle über sich ergehen lassen. Und im Anschluss an eine solche Standardsituation durfte sich Carsten Nulle richtig strecken. Doch Jenas Schlussmann bekam gegen den Schussversuch des Ex-Augsburgers Axel Lawaree (18.) noch rechtzeitig die Fäuste dazwischen.

      Nach knapp 20 Minuten wagten sich auch die Gäste vor 14 034 Fans, darunter etwa 250 Anhänger aus Thüringen, vor das gegnerische Gehäuse. Doch André Schembri (19.) kam einen Tick zu spät, und Salvatore Amirante vergab zwei großartige Gelegenheiten. Erst verfehlte sein Heber aus halblinker Position gegen den weit aus seinem Kasten geeilten Fortuna-Keeper Michael Melka sein Ziel (20.). Dann konnte er nach tollem Pass von André Schembri freistehend nicht vollenden. Melka parierte großartig (29.). Da Düsseldorf in keinster Weise klein bei gab, entwickelte sich ein munteres Spielchen, wobei in der Folgezeit bis zur Pause der Aufstiegskandidat aus dem Rheinland dem Führungstreffer näher war. Claus Costa (33.) und Andreas Lambertz (17.) fanden bei ihren Eingaben keinen Abnehmer. Und Costa hatte bei seinem Lattentreffer Pech (39.).

      Das Glück des FC Carl Zeiss schien nach der Pause jedoch aufgebraucht zu sein. Düsseldorf übte mächtig Druck. Nachdem Sebastian Heidinger noch nicht die entscheidende Lücke gefunden hatte (51.), schlug es 60 Sekunden später fast schon folgerichtig im Jenaer Tor ein. Zeiss-Keeper Carsten Nulle war gegen den strammen Schuss von Marco Christ zum 1:0 in die rechte untere Ecke machtlos. Jena blieb wenigstens der Doppelschlag erspart, als André Schembri (54.) auf der Linie retten konnte.

      FCC-Trainer Marc Fascher suchte sein Heil in einem Doppelwechsel. Er brachte Felix Holzner und Silvio Schröter für den erneut blass bleibenden Carsten Sträßer beziehungsweise André Schembri.

      Die Musik machten aber weiterhin die in rot-weißer Spielkleidung auflaufenden Fortunen. Man kann den Jenaern nicht unterstellen, dass sie sich nicht wehrten. Doch im Angriff fehlte einmal mehr die Durchschlagskraft.

      Es war bezeichnend, dass Verteidiger Tim Petersen (74.) die erste Gelegenheit für die Gäste im zweiten Abschnitt besaß.
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    • "Es ist Endspiel-Time"

      Jena. (tlz) Der Blick auf die Tabelle in der 3. Fußball-Liga fällt aus Jenaer Sicht nüchtern aus, denn der FC Carl Zeiss steht unter dem roten Strich. Das bedeutet, die Mannschaft um Chef-Trainer Marc Fascher belegt einen der drei Abstiegsplätze. Und nur noch zwei Punktspiele stehen an. Dabei kommt an diesem Sonnabend mit der SpVgg Unterhaching eine Mannschaft ins "Paradies", die sich als Tabellenzweiter berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen kann.

      "Ganz abhaken kann man das Düsseldorf-Spiel nicht. Aber ich habe die Hoffnung, dass wir die richtigen Schlüsse aus der 0:1-Niederlage ziehen", sagte Fascher auf der gestrigen Pressekonferenz im Ernst-Abbe-Sportfeld. Aufgrund des Spiels unter der Woche ist an ein normales Training nicht zu denken. Mit Nudeln hat man zunächst die Batterien der Spieler ein wenig aufgeladen, um sich danach in die Regenerationsphase zu begeben. "Die ziehen ihr Spiel durch und warten auf ihre Chancen. Wir müssen gegen Haching wie gegen eine Amateurmannschaft spielen, dann kann es klappen. So wie zuletzt gegen die Bremer Reserve", glaubt Fascher den Erfolgsschlüssel gegen den Tabellenzweiten gefunden zu haben. Ob er den Glauben an seine Mannschaft noch habe, lautete eine Frage. "Der liegt bei 100 Prozent", antwortete der Coach prompt.

      Jenas Mannndecker Ralf Schmidt, der von Pressesprecher Andreas Trautmann erst zur Pressekonferenz "gebeten" werden musste, sagte: "Wenn wir am Sonnabend gewinnen, haben wir es am kommenden Wochenende in der Hand. Aber wir stehen schon mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Sieg jedoch lässt uns alle Möglichkeiten."

      Personell will Fascher gegen Unterhaching die eine oder andere Position im Vergleich zum Spiel in Düsseldorf verändern. Welche, wollte sich der 40-Jährige nicht entlocken lassen. Aber er sprach davon, dass er mit Silvio Schröter und Felix Holzner, die gegen die Fortuna eingewechselt wurden, weitere Alternativen hat. "Ich würde lügen, wenn ich behaupte, dass ich nicht auf die Tabelle und die anderen Mannschaften blicke", sagte der gebürtige Hamburger und fügte hinzu: "Es ist Endspiel-Time!"

      Unterhaching reist mit einem 2:0-Heimsieg über Eintracht Braunschweig im Rücken nach Ostthüringen. Die Randmünchner haben allerdings mit Düsseldorf und Paderborn zwei hartnäckige Kontrahenten auf den letzten Aufstiegs- beziehungsweise Relegationsplatz im Nacken. Da kann man sich keinen Ausrutscher in Jena leisten. Den kann sich auch der FC Carl Zeiss nicht mehr leisten. Im Vorverkauf wurden 4100 Karten abgesetzt.
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