Chaostage - allgemeine Diskussionen in schwarz-weiß-grün

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      :schulterzucken:

      Kriegt man im Stadion nicht wirklich was von mit. Die einzigen, die mit der Politisierung innerhalb des Stadions immer aufgefallen sind, war die BN. Alle anderen, was da unter dem gemeinsamen Banner 'Ultras Hannover' lief, hat sich nie großartig politisch geäußert.

      Allerdings muss man ja auch nicht unbedingt links sein, um rechte Hools scheiße zu finden. ;)
      "Der Verein fühlt sich erheblich gefördert - egal, wie hoch die Summe war."

      96-Vorstandsmitglied Uwe Krause

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      Ja, aber das meine Kater doch eben. Antifaschismus ist nicht zwangsläufig links, es ist nur nicht rechts.
      Und die Gruppen müssen es ja nicht nach aussen tragen, dass sie es sind, sie können sich auch unpolitisch positionieren, die eine Seite trotzdem scheisse finden und im Falle eines Angriffs derer Flagge zeigen.
      Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
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      Okay, dann fang ich mal anders an. :D
      Antirassistisch ist ja erstmal hoffentlich jeder, der nicht scheiße in der Birne ist.

      Also auch UH, P&P, KH98 und all die Gruppen, die noch im Stadion vertreten sind. Behaupte/Hoffe ich mal bzw. wäre mir nichts Gegenteiliges bekannt.
      Meine Frage war daher einfach, ob die Gruppen, die nun nicht mehr im Stadion präsent sind und wo das Gerücht gestreut wird, das würde an einem Konflikt mit rechten Hooligans liegen, sich in der Vergangenheit anders als UH, KH und Co. in der Hinsicht verhalten bzw. das Thema anders/intensiver kommuniziert haben. Also eher in Richtung wie die BN damals.

      Weil falls (!) man den Gerüchten Glauben schenken kann, muss es ja einen Grund geben, warum speziell RBH/RI/WDJ/Droogs nicht mehr präsent sind, UH/KH/P&P/TN usw. aber schon.

      Ich hoffe, es war jetzt halbwegs verständlich, worauf ich hinaus will. ;)

      Dass Antifaschismus nicht gleich links, ist mir schon klar.
      :isl:
    • Neu

      Ich wusste von vorn herein was du wolltest. ;)

      Hab aber - wie oben schon geschrieben - keinen Plan. Man kriegt halt 250 km entfernt leider oftmals keine Details mit. War einfacher, als noch alle 2 Wochen Heimspiel war.
      "Der Verein fühlt sich erheblich gefördert - egal, wie hoch die Summe war."

      96-Vorstandsmitglied Uwe Krause

    • Neu

      MSV Zebra schrieb:

      Antirassistisch ist ja erstmal hoffentlich jeder, der nicht scheiße in der Birne ist.

      Vorsicht, mit solchen Allgemeinaussagen kann es passieren, dass einem direkt Beleidigung von Qiumi-Nutzern nachgesagt wird...
      Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
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      Carlo, so sehr ich deine Beiträge auch sonst oftmals schätze, aber bitte trag das hier jetzt nicht noch in einen weiteren Thread ;)
      Edit @MSV Zebra: Zumindest sowohl UH als auch RBH nehmen bei Dingen wie dem Antira-Turnier teil. Zumindest in der Kurve geben sich diese Gruppen recht unpolitisch, warnen aber bei Anlässen auch vor rechten Tendenzen.
      Mein Eindruck war stets, dass man hier keine Verhältnisse wie in Bremen oder BS will.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hannoi1896 ()

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      Hannoi1896 schrieb:

      Mein Eindruck war stets, dass man hier keine Verhältnisse wie in Bremen oder BS will.

      Die Politik hat in dem Masse wie in Bremen oder bei UB auch nicht unbedingt was im Stadion zu suchen. Frage ist nur warum die das nicht wollen, weil sie es so sehen wie gerade beschrieben, oder weil sie keinen Stress mit der alten Garde wollen.
      Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
    • Neu

      Giancarlo schrieb:

      Hannoi1896 schrieb:

      Mein Eindruck war stets, dass man hier keine Verhältnisse wie in Bremen oder BS will.
      Die Politik hat in dem Masse wie in Bremen oder bei UB auch nicht unbedingt was im Stadion zu suchen. Frage ist nur warum die das nicht wollen, weil sie es so sehen wie gerade beschrieben, oder weil sie keinen Stress mit der alten Garde wollen.
      Ich hatte nicht den Eindruck, dass die alte Garde bei uns noch in dem Ausmaß mobil machen könnte. Eigentlich war es weit über ein Jahrzehnt politisch recht ruhig...
      Keine Ahnung, ob szeneintern irgendwas vorgefallen ist, aber gäbe es eine externe Bedrohung, würden UH und Co. nicht normal im Stadion verweilen, wenn eine andere Gruppe wegen Gewaltandrohung draußen bleibt.
    • Neu

      Vielleicht will man das auch nicht, weil die breite Masse einfach nur zum Sport will und sich unterwandert fühlt. Kommt doch nicht von ungefähr, dass Gruppen die eine politische Aussage tätigen nach links oder rechts abdriften. Wer sich irgendwo in der Mitte trifft, der lebt seine Überzeugungen nicht beim Fußball aus. Wer es tut hat oft einen Hang zu extremen Positionen und erhofft sich beim Fußball Aufmerksamkeit, die er woanders nur schwer bekommt. Ich finde das auch nicht gut. Politik hat nach meiner Meinung im Stadion nichts verloren. Man muss sich zwar gegen extreme Positionen wehren, aber eben nur damit man nicht unterwandert und ausgenutzt wird. Offen gesagt finde ich sehr deutliche Linke positionen im Stadion genauso befremdlich wie sehr weit rechte. Die sollen von mir aus eine Demo machen und nicht ihre Überzeugungen anderen Zuschauern beim Fußball aufdrängen. Die etablierten demokratischen Kräfte kommen im Stadion doch auch miteinander aus ohne eigene Gruppierungen zu gründen. Und so sollte es in einer Demokratie auch sein. Solange mein Nebemann kein Nazi oder Linksextremist ist, ist mir seine politische Einstellung egal. Ich bin da beim Fußball und nicht auf einem Parteitag.
      Arminia Bielefeld - Stadion Alm
      Tradition & Identität erhalten! Übersetzung für Neoliberale: "Markenimage schützen!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gönner ()

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      @Gönner: Wieder mal alle Daumen hoch :nuke:
      Das bringt auch nichts, keinen Zentimeter. Eine Kurve, die zu politisch wird läuft fast zwangsläufig Gefahr, zerstritten zu werden. Ausnahmen gibt es da kaum. Wenn es Vorfälle oder Tendenzen gibt, dann finde ich Offensive Aufklärung richtig und wichtig. Wenn sich irgendeine Rechtsaußen-Hooltruppe oder eine Antifa-Schlägerkolonne breit macht, dann freue ich mich, wenn sich Gruppen sich dem offen entgegen stellen. Ich freue mich, wenn Gruppen sich für bestimmte Dinge stark machen, die ihnen wichtig sind, aber die 90 Minuten gehören dem Fußball.
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      Schließe mich an, wobei ich sagen muss, dass mir so mega linke Gruppen wie UB01, USP, FI oder IY zwar ganz enorm auf den Sack gehen, aber mir deutlich unwohler dabei wäre, neben irgendwelchen alkoholisierten Fascho-Hools im Stadion zu stehen. Über ne bescheuerte Regenbogenflagge und/oder nervige Demoaufrufe per Spruchband kann ich dann doch eher hinweg sehen als über "Arbeit macht frei Babelsberg 03"-Rufe und alles was in die Richtung geht.

      Aber am besten ist natürlich, man hält alles nach außen hin raus und reagiert lediglich auf extreme Auswüchse. Klappt ja auch in den meisten großen Kurven sehr gut.
      :isl:
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